Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen

Nordische Kombination Liveticker

Klingenthal, Deutschland17. März 2018, 13:45 Uhr
Einzel, 1 Durchgang Springen + 10 km, I
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Fabian Rießle
24:06.6
2.
Eero Hirvonen
+12.2
3.
Akito Watabe
+22.1
4.
Eric Frenzel
+23.8
5.
Ilkka Herola
+26.1
6.
Johannes Rydzek
+43.9
7.
Jan Schmid
+59.7
8.
Mario Seidl
+1:08.6
9.
Jörgen Graabak
+1:12.3
10.
Vinzenz Geiger
+1:12.3
Letzte Aktualisierung: 01:55:17
Ende
 
Schon morgen hat der Japaner aber die nächste Gelegenheit alles klar zu machen. Um 12:30 Uhr startet an der Aschbergschanze das zweite Einzel dieses Wochenendes in Klingenthal. Ich würde mich freuen, Sie dann wieder begrüßen zu dürfen. Vorerst aber sage ich Danke für das Interesse heute und wünsche noch einen schönen Samstag! Tschüss.
Gesamtweltcup
 
Im Kampf um die große Kristallkugel hat Watabe seinen Vorsprung auf Schmid (7.) mit dem Podiumsplatz erneut ausgebaut, die Entscheidung um den Gesamtweltcupsieg ist aber zunächst vertragt worden.
ÖSV
 
Nicht ganz so gut wie zuletzt lief es für Team Austria. Seidl ist auf Rang acht bester Österreicher, Klapfer und Denifl folgen auf dem 12. und 13. Platz. Gruber (20.), Greiderer (21.) und Fritz (34.) konnten ebenfalls nicht vorne angreifen.
DSV
 
Dennoch kann sich das deutsche Teamergebnis durchaus sehen lassen. Geiger sorgt mit Platz zehn dafür, dass vier DSV-Athleten in den Top Ten vertreten sind. Faißt wird 15., Kircheisen (27.) und Simon (28.) kamen kurz nacheinander ins Ziel. Der junge Lehnert wurde auf der vorletzten Runde von Rießle überrundet.
 
 
Kurzzeitig sah es sogar nach einem möglichen Dreifacherfolg für den DSV aus, doch der Sturz von Rydzek und die starken Hirvonen und Watabe verhinderten das.
Fazit
 
Tolle, einwandfreie Leistung von Rießle, der diesen ersten Tag in Klingenthal komplett dominiert hat. Nach einem blitzsauberen Sprung, kam er auch mit der ungewohnten Rolle als Gejagter gut zurecht und wusste sich die Kräfte clever einzuteilen. So steht am Ende sein achter Weltcupsieg zu Buche.
 
 
Die Top Ten komplettieren Schmid, Seidl, Graabak und Geiger. Die letzten beiden kamen im Zielsprint zeitgleich über den Strich, wie das Photo Finish belegt.
 
 
Dahinter wird Hirvonen Zweiter. Platz drei geht an Watabe, weil Rydzek (6.) kurz vor der Einfahrt ins Stadion stürzt und Frenzel (4.) nicht mehr mitsprinten kann. Herola macht als Fünfter eine starke finnische Teamleistung klar.
ZIEL
Rießle ist durch und kann locker - mit der Deutschlandfahne in der Hand - zum Sieg fahren!
 
 
Hirvonen greift an! Am Hang tritt der Finne an und lässt die restlichen Verfolger hinter sich. Vorne dürfte Rießle nichts mehr anbrennen lassen, auch Hirvonen auf Zwei scheint sicher. Dahinter entbrennt ein Kampf um Rang drei zwischen Rydzek, Frenzel und Herola, der aufgeschlossen hat.
 
 
Egal wie das hier ausgeht, Deutschland macht in der Nationenwertung auf jeden Fall einige Punkte gut, weil Norwegen, bis auf Schmid, schwächelt.
 
 
Die Verfolger werden sich nicht über die Führungsarbeit einig. Frenzel hat Probleme überhaupt dran zu bleiben und Rydzek will Hirvonen und Watabe die Tempomacher-Karte zuschieben. Weil die aber auch kein Interesse haben, wächst der Vorsprung von Rießle.
8 km
 
Rießle überrundet den eigenen Teamkollegen Lehnert und geht jetzt auf die letzte Runde. Das sieht sehr stabil aus. Der Vorsprung beträgt 33 Sekunden - das sollte eigentlich reichen.
 
 
Gibt es den Dreifacherfolg für das DSV-Team? Beim letzten Weltcup in Klingenthal im Jahr 2013, war genau das der Fall. Damals siegte Frenzel.
 
 
Während der erste Deutsche vorne weiter einsam seine Kreise zieht, haben die beiden anderen Hirvonen und Watabe geschluckt. Eine Verfolgergruppe aus vier Athleten bildet sich.
6 km
 
Rießle bleibt stark und baut die Führung aus. Fast 30 Sekunden liegen zwischen ihm und dem Duo Watabe und Hirvonen. Die wiederum spüren bald den Atem des mehrfachen Olympia-Gold-Duos Frenzel und Rydzek, das nur noch rund vier Sekunden dahinter liegt.
 
 
Faißt, Seidl und Yamamoto können das Tempo von Frenzel und Rydzek nicht mehr mitgehen und lösen sich in die Gruppe um Schmid auf.
 
 
Die Verfolger der Verfolger um Frenzel und Rydzek haben schon gut zehn Sekunden aufgeholt. Schmid versucht mit Herola den Anschluss an diese Gruppe zu schaffen.
4 km
 
Die Rolle als Gejagter steht Rießle bislang gut, der Vorsprung bleibt stabil. allerdings haben wir noch nicht einmal die Hälfte der Strecke absolviert. Richtig hart wird es auf den letzten beiden Runden.
 
 
Schmid liegt, wie beim Start, knapp über 50 Sekunden zurück. Sollte Watabe hier heute gewinnen und er nur maximal Vierter werden, wäre der Gesamtweltcup bereits entschieden.
 
 
Frenzel und Rydzek machen in der dritten Gruppe das Tempo, Seidl, Yamamoto und Faißt im Schlepptau.
2 km
 
Nach der ersten Runde hat Rießle seinen Vorsprung minimal ausgebaut. Dahinter machen Watabe und Hirvonen wie vermutet gemeinsame Sache.
 
 
Derweil erreicht uns die Kunde, dass Riiber, Yoshito Watabe, Gerard und auch Lamy Chappuis auf den Start verzichten.
 
 
Für Rießle ist das Vorneweglaufen eine ungewohnte Situation, die er als Gejagter zunächst sehr zügig angeht.
 
 
Watabe und Hirvonen wetzen als erste Verfolger dem Deutschen hinterher. Kurze Zeit danach Seid und Yamamoto.
START
Los geht's Fabian Rießle eröffnet nach seinem ersten Sieg im Springen in dieser Saison den Langlauf!
Strecke
 
Noch kurz ein paar Worte zum Kurs. Der ist insgesamt 2 km lang, sodass die Athleten jeweils fünf Runden absolvieren müssen, um auf die geforderte Distanz zu kommen. Insgesamt müssen 60 Meter Anstieg bewältigt werden, dazu kommen einige tückische Abfahrtspassagen. Die Strecke hat es durchaus in sich.
Gesamtweltcup
 
Schmid könnte mit dem starken Läufer Hirvonen gemeinsame Sache machen, um seine fast schon letzte Chance auf den Gesamtweltcup noch zu wahren. Dazu müsste Watabe aber schon richtig einbrechen, denn dem Norweger fehlt fast eine Minute auf den Japaner. Sollte Watabe den Abstand vom Springen halten können, hat er die große Kristallkugel so gut wie sicher.
Favoriten
 
Zurück in der Vogtlandarena. Die erste von zwei Entscheidungen in Klingenthal steht an. Rießle geht als Hase vorneweg, Watabe und Hirvonen könnten ihm als Verfolgerduo aber ganz schön zusetzen, wenn der Finne sein gewohntes Tempo macht. Frenzel, Rydzek und Faißt muss man mit unter 50 Sekunden Rückstand aber auch noch auf dem Zettel fürs Podium haben. Seidl und Yamamoto werden versuchen sich an die Deutschen zu hängen.
Pause
 
Es verspricht also ein spannender Langlauf auf einer anspruchsvollen Strecke zu werden. Die Chancen auf einen deutschen Tagessieg stehen gut, die für eine Vorentscheidung im Gesamtweltcup auch. Wir werden sehen wie es ausgeht, um 13:45 Uhr geht es in die Loipe. Bis dahin, guten Appetit beim Mittagessen!
 
 
Kurz nach Hirvonen gehen Seidl und Yamamoto ins Rennen, dürften aber vermutlich schnell geschluckt werden, denn das DSV-Trio aus Frenzel, Rydzek und Faißt ist nur zehn Sekunden entfernt. Team Austria schwächelt, bis auf Seidl, heute etwas. Denifl ist mit rund einer Minute Rückstand zweitbester Österreicher.
Zwischenfazit
 
Da hat sich das Springen an der Aschbergschanze hinten raus, pünktlich zur Weltspitze, doch noch zu einem Spektakel entwickelt. Rießle zeigte den besten Sprung und geht mit 21 Sekunden Vorsprung auf Watabe als Erster in den Langlauf. Der Japaner wiederum hat nur vier Sekunden auf Hirvonen, aber ganze 34 auf seinen Weltcupkonkurrenten Schmid.
A. Watabe
 
Das ist natürlich die große Chance für Akito Watabe. Der Japaner hat bessere Bedingungen als Rießle, springt aber, aus einer Luke tiefer, kürzer. Mit 137 Metern natürlich ein sehr guter Sprung, wir haben allerdings schon bessere von ihm gesehen. Dennoch Rang zwei und damit in der Loipe die Möglichkeit den Vorsprung auf Schmid weiter auszubauen.
Schmid
 
Die besten zwei des Weltcups bleiben noch übrig. Wird der Zweikampf um die Glaskugel heute bereits (vor)entschieden? Möglicherweise! Schmid kann nur einen guten, keinen sehr guten Sprung abliefern und reiht sich mit 134 Metern fast eine Minuten hinter Rießle ein.
Rießle
 
Der Sieger von Trondheim kommt und der heißt Rießle. Und was der aus brauchbarem Wind macht, ist gigantisch! So gut waren die Bedingungen nicht, aber er setzt trotzdem erst bei 139,5 Meter die Ski in den Schnee und übernimmt damit deutlich die Führung.
Rydzek
 
Nur wenige vor sich wird Rydzek haben, der unter dem Jubel der Klingenthaler bei schwierigen Verhältnissen auf die gleiche Weite wie Graabak kommt, aber kaum Abzüge erhält. Er klebt Frenzel damit nachher an den Fersen.
Graabak
 
Kann sich die Pferdelunge Graabak heute auch eine gute Ausgangsposition verschaffen? Eher nicht. 134,5 Meter bei eigentlich guten Bedingungen reichen nur zu einem Mittelfeldplatz. Da hat er einiges in der Loipe vor sich.
Hirvonen
 
Wow! Der Wind macht das Springen endlich zu einem Spektakel. Hirvonen setzt sich auf eine fette Böe und kann bis 142,5 Meter ziehen! Natürlich die Führung für den Finnen.
Frenzel
 
Es wird wieder laut, denn Eric Frenzel steht oben. Und es wird noch lauter, denn der erfolgreichste Kombinierer aller Zeiten fliegt wunderschön bis auf 139,5 Meter und belegt damit Rang drei. Zehn Sekunden fehlen ihm auf Seidl.
Andersen
 
Landsmann Andersen hat weniger Seitenwind und markiert, wie Geiger, 132 Meter. Die Noten sprechen aber für den Deutschen.
Riiber
 
Sprung-Ass Riiber geht einmal mehr Risiko und eine Luke nach unten. Diesmal verzockt er sich damit aber! Nur 129.5 Meter und Glück für den Norweger, den es gefährlich weit rechts raus trägt.
Geiger
 
Geiger, der Shooting-Star des DSV, hat wesentlich schlechtere Windverhältnisse holt mit einem starken Sprung aber noch 132 Meter heraus und bekommt entsprechende Boni. Für die Spitzengruppe wird es aber nicht reichen.
Seidl
 
Was ist denn jetzt hier los? 141 Meter für Seidl, der ebenfalls traumhaften Aufwind erwischt. Mit Abzügen löst er Yamamoto mit umgerechnet einer Sekunde Vorsprung in der Leaderbox ab. Sehr zum Missfallen des Japaners.
Herola
 
Herola trifft voll den Aufwind und segelt auf 137,5 Meter! Die vergleichsweise sehr guten Bedingungen spiegeln sich aber in den Punkten wieder, es reicht nicht für ganz vorne.
Denifl
 
Fast einen identischen Sprung auf 133,5 Meter zeigt Willi Denifl, der etwas bessere Noten bekommt.
Klapfer
 
Klapfer springt ähnlich weit, bekommt aufgrund von Aufwind aber mehr abgezogen.
Faißt
 
Der nächste DSV-Athlet heißt Faißt - und der erwischt einen guten Sprung! Mit 135,5 Metern setzt er sich knapp hinter Yamamoto.
Braud
 
Auch Braud macht seine Sache gut und lässt Ilves mit 131,5 Meter hinter sich.
Ilves
 
Mit 128,5 Metern liefert der Este Ilves für seine Verhältnis einen guten Sprung ab.
Greiderer
 
Teamkollege Greiderer ist mit seinem Sprung dagegen nicht einverstanden. Neun Meter weniger als Rehrl.
Rehrl
 
Die Bedingungen scheinen besser zu werden. Rehrl kann das nutzen und liefert 132 Meter ab.
Kircheisen
 
Der Lokalmatador löst großen Jubel aus, kann aber mit miesen Bedingungen die Stimmung nicht weiter heben. Nur 117 Meter.
Gerard
 
Yamamoto hat den guten Wind offenbar erstmal aufgebraucht, denn Gerard hat keine Chance und schafft nur 114 Meter.
Yamamoto
 
Schon wieder! Yamamoto haut nach seinem völlig verrückten Sprung in der Quali auch jetzt 138,5 Meter raus und übernimmt die Führung. Seine Sprungform ist aktuell einfach überragend.
Laheurte
 
132 Meter für Laheurte! Ein toller Sprung des Franzosen, der ein sehr stabile Fluglage zeigt und hinter Kupczak auf Rang zwei landet.
Pittin
 
Genauso weit schafft es Pittin, der beste Läufer des Feldes, mit etwas besseren Bedingungen. Damit muss er in der Loipe mal wieder durchs komplette Feld pflügen.
Y. Watabe
 
Davon kann Yoshito Watabe heute nur träumen. 121,5 Meter für ihn.
Portyk
 
Besser Karten wird Portyk haben - zumindest was die Ausgangsposition angeht. 128,5 Meter sind solide.
Weber
 
Deutlich weiter geht es für Terence Weber, aber seine besseren Bedingungen machen mehr Punkte unmöglich. Er reiht sich ebenfalls im Bereich seiner Vorspringer ein.
Krog
 
Krog kann sich dann mit seinem Landsmann zusammen tun und das Feld von hinten aufrollen.
Björnstad
 
Dort wird er eventuell auf Björnstad treffen, denn der hat ebenfalls keine guten Bedingungen und erreicht nur 117 Meter.
Mäkhiao
 
Für Mäkhiao wird es weit hinten ins Lauffeld gehen, nur 113,5 Meter.
DSQ
 
Gerade kommt die Meldung herein, dass der Tscheche Pazout nachträglich disqualifiziert wurde.
Watanabe
 
Das japanische Triple vervollständigt Watanabe mit 127,5 Metern und damit knapp unter einer Minute Rückstand.
Nagai
 
Den Aufwind erwischt dafür sein Landsmann Nagai! 132,5 Meter und Rang drei - nur. Da greifen natürlich die Abzüge.
Kato
 
Ebenfalls unzufrieden ist Kato, der mit Rückenwind und 114,5 Metern keine Chance hat.
Gruber
 
Gruber is back. Nach seiner Grippe setzt der Routinier 126,5 Meter in den Schnee. Ganz ordentlich, aber für seine Ansprüche offenbar nicht genug - er ärgert sich.
Hug
 
Der einsame Schweizer befördert sein Ein-Mann-Team auf 120,5 Meter. Seiner guten Laune tut es keinen Abbruch.
Fritz
 
Auch beim ÖSV ist der zweite aus dem Team an der Reihe. Fritz kommt nicht ganz an die Weiten von Yahin und Simon heran. Da fehlen ihm rund drei Meter.
Yahin
 
Genauso weit, allerdings mit schlechteren Noten, segelt Yahin für Russland.
Simon
 
Mit Simon ist nun der zweite DSV-Athlet dran. Mit 123 Metern liefert er einen ordentlichen Sprung ab.
Mutru
 
Mutru hat nicht dieselbe Böe wie Kupczak eben und so fehlen ihm gleich fast 15 Meter auf ihn.
Kupczak
 
Kupczak! Der polnische Teamkollege von Slowiok erwischt ein sehr gutes Zeitfenster und bringt einen sauberen Sprung auf 135,5 Meter herunter. So weit ist gestern keiner gesprungen. Dafür aber Yamamoto heute morgen - und zwar 147,5 Meter!
Slowiok
 
Deutlich weiter geht es für Slowiok - über zehn Meter um genau zu sein.
Lamy Chappuis
 
Der vorletzte Sprung seiner Karriere? Lamy Chappuis hat leider arg mit dem Sprung zu kämpfen und ist mit 104 Metern sicher froh, wenn er morgen nochmal ran darf.
Vrhovnik
 
Vrhovnik hat unverhofft gute Bedingungen, macht daraus mit 118,5 Metern aber nicht wirklich viel und bekommt auch Abzüge aufgrund der Verhältnisse.
Oftebro
 
Ins gleich Regal greift Oftebro für Norwegen.
T. Fletcher
 
Taylor Fletcher macht es besser, aber ebenfalls nicht gut. 108 Meter.
Barkov
 
Das war nichts für Barkov. Früh, noch unter 100 Metern muss der Russe kapitulieren.
Terzer
 
Eine echte Ansage sind dann aber die 128,5 Meter vom jungen Österreicher Terzer! Tolle Technik bei ihm, da jubelt er zurecht.
Pazout
 
Im Vergleich dazu packt Pazout richtig einen aus. 124,5 Meter und damit natürlich erstmal die Führung.
Kostner
 
Beim Italiener Kostner platzt auch heute nicht der Knoten. 110,5 Meter für ihn.
Lehnert
Endlich darf der junge Lehnert ran. Einfach ist das natürlich nicht nach so einer Pause und deshalb wird er mit 111,5 Metern einfach froh sein, dass er heil unten angekommen ist.
Grünes Licht
 
Jetzt sieht es gut aus. Der Daumen am Windmonitor geht nach oben. Gleich kann es losgehen.
Wettervorhersage
 
Wirft man einen Blick auf den Wetterbericht für das restliche Wochenende, sieht man wenig Besserung im Vogtland. Sicher auch ein Grund dafür, dass die FIS heute nach Möglichkeit unbedingt springen will. Der PCR darf nämlich nur einmal verwendet werden.
Gefahr
 
Dennoch ist die gemeinschaftliche Entscheidung der FIS und der Trainer hier abzuwarten natürlich die richtige.,Auf den Windmonitoren sind durchgehend Böen zu beobachten, die keine sicheren Bedingungen für die Springer garantieren.
Kälte
Der nächste Aufschub. Um 10:20 Uhr soll es dann losgehen. Dabei können einem die rund zehn Athleten, die bereits oben im Freien an der Schanze stehen und warten, wirklich leid tun. Der eisige Wind pfeift ihnen nur so um die Ohren, ein ordentlicher Sprung ist in so einer Situation kaum denkbar.
Wind
 
Erneut muss Lehnert wieder runter und sich jetzt bewegen, um bei den eisigen Verhältnissen einigermaßen warm zu bleiben. Keine angenehme Situation für den 17-Jährigen. Wir warten weiter auf Besserung des Windes, der vor allem direkt oben am Schanzentisch heftig bläst.
Aufschub
Luis Lehnert wartet erstmal vergeblich auf dem Balken, denn die Windverhältnisse sind aktuell zu schlecht. Die FIS verschiebt den Start daher auf 10:00 Uhr und will dann einen neuen Anlauf starten.
PCR
 
Sollte das Springen witterungsbedingt nicht stattfinden, greift der provisorische Wettkampf vom Freitag. Das ebenfalls durch wechselnden Wind geprägte Springen hat Watabe mit 134 m knapp vor Schmid (131 m) gewonnen und würde so mit 18 Sekunden Vorsprung in die Loipe gehen. Bester Deutscher war Rießle (+0:36), direkt gefolgt von Rydzek (+0:46). Frenzel, der in Trondheim am zweiten Tag disqualifiziert worden war, hätte dagegen mit 2:32 Rückstand schlechte Karten.
Wind
 
Es herrschen schwierige Bedingungen an der Aschbergschanze (K-Punkt 125 m). Bei -6 Grad weht ein starker und vor allem wechselhafter Wind. Der Probedurchgang musste sogar unterbrochen werden. Dennoch soll es pünktlich aus Luke Nr. 24 losgehen.
Abschied
 
Die letzte Station einer großen Karriere ist Klingenthal für Jason Lamy-Chappuis. Der Franzose will nach seinem Comeback in dieser Saison nun endgültig Schluss machen und sich am Sonntag in der Vogtlandarena würdig verabschieden.
Österreich
 
Bei den Nachbarn vom ÖSV ist Gruber nach Krankheit wieder zurück im Kader und ersetzt Pommer. Des Weiteren treten Terzer, Fritz, Rehrl, Greiderer, Klapfer und Seidl für Österreich an.
DSV
 
Neben den beiden bereits genannten, tummeln sich heute mit Rydzek, Lehnert, Simon, Weber, Kircheisen, Faißt und Geiger gleich sieben weitere deutsche Athleten im Starterfeld - auch begünstigt durch die Grippewelle, die derzeit unter den Kombinierern grassiert.
Trondheim
 
Beim letzten Wettkampf, der unter der Woche in Norwegen absolviert wurde, belegte der Japaner die Plätze zwei und fünf und machte damit Boden gegenüber seinem Verfolger gut. Hoffnung auf einen Tagessieg vor heimischem Publikum heute machen die Gewinner von Trondheim, denn die lauteten Frenzel und Rießle.
Weltcup
 
Damit ist klar, dass die Entscheidung im Gesamtweltcup in Deutschland fallen wird. Mit Blick aufs Leader Board aber auch, dass wir ziemlich wahrscheinlich keinen DSV-Athleten einen Heimerfolg feiern sehen. Aktito Watabe ist mit 1175 Punkten zu weit enteilt und streitet sich eigentlich nur noch mit Schmid, der 178 dahinter liegt, um die große Kristallkugel.
Klingenthal
 
Da waren es nur noch zwei - Weltcups bis zum Ende der Saison. Und beide finden auf deutschem Boden statt. Bevor es kommende Woche zum Finale nach Schonau geht, steht heute und morgen im Vogtland eine Kombination von der Großschanze und über 10 km an.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Klingenthal zur Nordischen Kombination.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
1.
Akito Watabe
34.48.1
2.
Jarl Magnus Riiber
+5.1
3.
Fabian Rießle
+48.1
4.
Jörgen Graabak
+1:19.4
5.
Lukas Greiderer
+1:20.6
6.
Jan Schmid
+1:23.4
7.
Eero Hirvonen
+1:24.2
8.
Ilkka Herola
+1:26.1
9.
Wilhelm Denifl
+1:32.0
10.
Bernhard Gruber
+1:33.7