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Nordische Kombination Liveticker

PyeongChang, Südkorea14. Februar 2018
Einzel, 1 Durchgang Springen + 10 km, I
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Eric Frenzel
24:51.4
2.
Akito Watabe
24:56.2
+4.8
3.
Lukas Klapfer
25:09.5
+18.1
4.
Jarl Magnus Riiber
25:13.9
+22.5
5.
Johannes Rydzek
25:19.3
+27.9
6.
Eero Hirvonen
25:43.0
+51.6
7.
Fabian Rießle
25:56.7
+01:05.3
8.
Ilkka Herola
25:56.9
+01:05.5
9.
Vinzenz Geiger
25:56.9
+01:05.5
10.
Espen Andersen
26:05.1
+01:13.7
11.
Maxime Laheurte
26:14.5
+01:23.1
12.
Yoshito Watabe
26:16.2
+01:24.8
13.
Franz-Josef Rehrl
26:29.5
+01:38.1
14.
Hideaki Nagai
26:30.5
+01:39.1
15.
Francois Braud
26:40.5
+01:49.1
16.
Kristjan Ilves
27:03.3
+02:11.9
17.
Bryan Fletcher
27:03.6
+02:12.2
18.
Jörgen Graabak
27:21.3
+02:29.9
19.
Alessandro Pittin
27:21.9
+02:30.5
20.
Bernhard Gruber
27:22.1
+02:30.7
21.
Miroslav Dvorak
27:23.4
+02:32.0
22.
Pawel Slowiok
27:26.6
+02:35.2
23.
Hannu Manninen
27:29.8
+02:38.4
24.
Tomas Portyk
27:31.4
+02:40.0
25.
Jan Schmid
27:34.8
+02:43.4
26.
Antoine Gerard
27:36.8
+02:45.4
27.
Tim Hug
27:38.4
+02:47.0
28.
Vid Vrhovnik
27:39.9
+02:48.5
29.
Wilhelm Denifl
27:41.8
+02:50.4
30.
Viktor Pasichnyk
27:46.1
+02:54.7
Letzte Aktualisierung: 13:46:38
Ende
Damit beenden wir die Berichterstattung von dieser Medaillenentscheidung. Vielen Dank für das Interesse und viel Spaß noch mit den weiteren Geschehnissen in PyeongChang!
ÖSV und Swiss-Ski
 
Neben der Medaille für Lukas Klapfer wusste Franz-Josef Rehrl auf der Schanze mit dem weitesten Satz zu gefallen. In der Loipe rutschte der Österreicher noch auf Platz 13 ab. Bernhard Gruber wurde am Ende 20., Wilhelm Denifl 29. Der einzige Schweizer Starter Tim Hug landet auf Rang 27.
DSV
 
Auch die übrigen Deutschen zeigten starke Laufleistungen und landeten allesamt in den Top 10. Fabian Rießle stürmte von 16 vor auf Rang sieben. Vinzenz Geiger verbesserte sich auf Position neun. Mannschaftlich war das in Richtung Teamwettkampf eine mächtige Ansage.
Fazit
 
Überhaus verdient holt sich Eric Frenzel seinen zweiten Olympiasieg. Der Sachse leistete über die zehn Kilometer lange Laufstrecke die meiste Führungsarbeit und hatte am Ende dennoch die besten Reserven für den entscheidenden Antritt. Die Medaillenvergabe gestaltete sich doch, wie erwartet. Spannung war trotzdem geboten, schließlich stand die Reihenfolge längst nicht fest.
Podium
 
Silber geht an Akito Watabe, Bronze holt Lukas Klapfer für Österreich! Für den tapfer laufenden Jarl Magnus Riiber bleibt der undankbare vierte Platz. Johannes Rydzek wird Fünfter.
Ziel
 
Gold für Deutschland! Gold für Eric Frenzel! Keiner vermag seinem unwiderstehlichen Antritt folgen. Mit einem Jubelsprung überquert der 29-Jährige die Ziellinie und verteidigt seinen Titel als Olympiasieger.
 
 
Eric Frenzel geht auf und davon. Das wird Gold, das lässt sich der Deutsche nicht mehr nehmen!
 
 
Eric Frenzel zieht noch einmal an. Nun kann dem Deutschen nur noch Akito Watabe zu folgen. Der Titelverteidger forciert nochmals - und bricht jetzt auch den Widerstand des Japaners.
8,58 km
 
Für Johannes Rydzek wird es nicht mehr reichen. 23 Sekunden fehlen nach vorn. Das wird sich kaum aufholen lassen.
 
 
Frenzel macht Druck. Jetzt bekommt Jarl Magnus Riiber so langsam Probleme. Eine Lücke tut sich auf. Der Norweger aber kämpft, arbeitet sich immer wieder heran.
7,5 km
 
Eric Frenzel setzt sich wieder an die Spitze, erhöht das Tempo. Der Sachse geht als Führender in die Schlussrunde. Die Vierergruppe bleibt beisammen. Dahinter tut sich Johannes Rydzek schwer. Die bisherige Aufholjagd fordert Tribut. Der Weltmeister holt nicht weiter auf. Der Abstand wird sogar größer (21 Sekunden).
6,08 km
 
Dagegen hält sich Riiber tapfer in der Kopfgruppe. Dahinter wird Rehrl bereits von Rydzek aufgeschnupft. Der Deutsche hat Eero Hirvonen im Schlepttau. Espen Andersen hat den Anschluss verloren. Die Lücke ist da schon zu groß.
 
 
Dann treten die Spitzenreiter doch etwas aufs Gas. Für Franz-Josef Rehrl geht das nun zu schnell. Der Österreicher muss reißen lassen.
5 km
 
Nach der Hälfte der Distanz wird vorn gezögert. Rydzek hat sich Hirvonen und Andersen geschnappt, ist nun bereits Sechster.
 
 
Eric Frenzel hat die Initiative ergriffen, führt die Spitzengruppe jetzt an. Noch aber ist das Tempo nicht sonderlich hoch, weshalb Rehrl und Riiber mithalten können. Und Johannes Rydzek wird es freuen, der holt auf.
3,58 km
 
Jetzt sind die Favoriten vorn dran. Kurz nach der dritten Zwischenzeit bildet sich an der Spitze eine Fünfer-Gruppe. Dahinter laufen Eero Hirvonen und Espen Andersen mit etwa 19 Sekunden Rückstand. Und dann braust bereits Johannes Rydzek heran. Dem Weltmeister fehlen nur noch 26 Sekunden.
2,5 km
 
Ganz vorn hat Jarl Magnus Riiber zu Franz-Josef Rehrl aufgeschlossen. Die beiden Spitzenreiter haben nur noch etwa zwölf Sekunden Guthaben auf die starken Verfolger. Dahinter hat Johannes Rydzek seinen Rückstand bereits halbiert, 48 Sekunden fehlen noch.
1,08 km
 
Nach etwas mehr als einem Kilometer wird die erste Zeit abgenommen. Nach wie vor liegt Franz-Josef Rehrl vorn. Jarl Magnus Riiber hat etwas aufgeholt, liegt nur noch gut neun Sekunden zurück. Dahinter hat sich die erwartete Gruppe mit Akito Watabe, Eric Frenzel und Lukas Klapfer gebildet. Etwa 24 Sekunden befindet sich das Trio hinter der Spitze.
Start
 
Die 47 verbliebenen Athleten werden sich während einer Zeitspanne von knapp fünf Minuten auf die Strecke begeben.
Start
 
Und was tut Jarl Magnus Riiber? Vermutlich wird sich der auch nicht sonderlich laufstarke Norweger gleich nach hinten orientieren und gar nicht erst versuchen, den Spitzenreiter einzuholen.
 
Los geht's! Franz-Josef Rehrl macht sich auf den Weg. Der Gejagte darf auf 15 Sekunden Polster bauen. Wie lange wird sich der Österreicher dort vorn halten?
Strecke
 
Vor den Sportlern liegt eine 2.500 Meter lange Runde, die viermal zu durchlaufen ist. Nach aktuellem Stand der Dinge sollten Akito Watabe, Lukas Klapfer und Eric Frenzel die Medaillen unter sich ausmachen - sofern die sich vorn einig sind. Nur wenn an der Spitze taktiert wird, bekommen Leute wie Johannes Rydzek die Chance, dort noch einmal hin zu gelangen.
Langlauf
 
Willkommen zurück zur ersten Medaillenentscheidung der Nordischen Kombinierer! Die Winterzweikämpfer haben es geschafft, einen halbwegs fairen Sprunglauf über die Schanze zu bringen. Nun gilt es, die zehn Kilometer mit den schmalen Latten an den Füßen zu bewältigen.
Bis gleich
 
Den Lauf über die zehn Kilometer hat man ein wenig nach hinten verschoben. Um 10 Uhr MEZ soll dieser gestartet werden. Wir melden uns natürlich rechtzeitig zurück. Bis dann!
ÖSV und Swiss-Ski
 
Auch die beiden anderen Österreicher werden mit dem Ausgang des Rennens nichts zu tun haben. Wilhelm Denifl und Bernhard Gruber fingen sich mit überaus mäßigen Sprüngen mehr als zweieinhalb Minuten Rückstand ein. In dem Bereich bewegte sich auch der einzige Schweizer Tim Hug.
DSV
 
Die übrigen Deutschen sprangen um die 100 Meter. Johannes Rydzek muss 1:26 Minute aufholen. Abhänging vom Rennverlauf geht da vielleicht noch was. Für Vinzenz Geiger (+1:41) und Fabian Rießle (+2:03), für den es noch ein ganzes Stück kürzer ging, dürften die Abstände nach vorn zu groß sein.
Watabe
 
Für den führenden Österreicher und den zweitplatzierten Jarl Magnus Riiber wird es schwer ihre 15 bzw. 28 Sekunden in der Loipe zu behaupten. Dann lauert schon Akito Watabe, der als ganz heißer Goldfavorit gilt. Ausgezeichnete Medaillenchancen besitzt zudem Eric Frenzel als aktuell Fünfter mit 36 Sekunden Rückstand. Mit Lukas Klapfer stand ein weiterer Österreicher einen starken Sprung, ist für den Moment Vierter und darf ebenfalls auf Edelmetall hoffen.
Fazit
 
Mit den drittbesten Windbedingungen und den höchsten Haltungsnoten des Tages segelte Franz-Josef Rehrl auf 112 Meter und blieb damit lediglich anderthalb Meter unter dem Schanzenrekord. Insgesamt wechselten die Verhältnisse doch gewaltig. Die Windkompensation allein vermochte das nicht immer auszugleichen. Dennoch müssen sich einige Athleten auch selbst Versäumnisse eingestehen. Der eine oder andere Favorit ließ viele Meter liegen.
A. Watabe
 
Glück für Akito Watabe! Plötzlich sind die Verhältnisse wieder besser. Der Japaner weiß das zu nutzen, fliegt auf 105,5 Meter. Als Dritter wird der Gesamtweltcupführende dann in die Loipe gehen.
Schmid
 
Was ist jetzt los? Noch schlechtere Bedingungen für Jan Schmid! Für den Norweger geht das noch bitterer aus. 88 Meter! Auch der 34-Jährige hat keine Chancen mehr.
Graabak
 
Noch weniger Aufwind steht nun Jörgen Graabak zur Verfügung. Das allein dürfte nicht der Grund für nur 90 Meter. Damit ist auch der Norweger raus.
Rießle
 
Das letzte deutsche Eisen im Feuer ist Fabian Rießle. Der 27-Jährige verpatzt den Sprung. Das sind nur 94,5 Meter bei allerdings mäßigen Bedingungen. Damit hat sich die Sache für ihn bereits erledigt. Die Medaillenträume sind zerplatzt.
Rydzek
 
Johannes Rydzek muss eine Weile warten, sitzt da einige Sekunden. Im Probesprung ging es gut für ihn. Jetzt ist der Weltmeister zu spät dran. Damit bekommt der Deutsche bei 101 Metern schon wieder Bodenkontakt. Die zeitliche Hypothek wird recht groß sein.
Andersen
 
Ziemlich gute Bedingungen hat Espen Andersen. Ganz so weit geht es für den Norweger nicht. Mit den 104 Metern ist er nicht zufireden.
Hirvonen
 
Mit diesen Weiten hält Eero Hirvonen nicht ganz mit. 102 Meter lässt sich der Finne am Ende gut schreiben.
Frenzel
 
Wie schauen auf Eric Frenzel. Der Sachse trifft die Kante ganz ordentlich. Dem Titelverteidiger gelingt ein guter Satz auf 106,5 Meter - Rang vier!
Riiber
 
Einer der besten Springer im Feld sitzt jetzt bereit. Der Norweger fliegt und fliegt. Für die Spitzenweite reicht es nicht ganz. 111 Meter, Rang zwei für Jarl Magnus Riiber!
Klapfer
 
Noch zehn Athleten warten oben. Den großen Showdown auf der Schanze eröffnet Lukas Klapfer. Der Steirer haut einen raus. Team-Bronze gab es für ihn schon vor vier Jahren. Jetzt fliegt er auf 109 Meter, was eine österreichische Doppelführung bedeutet.
Geiger
 
Lange muss Vinzenz Geiger warten, ehe er los gelassen wird. Der erste deutsche Springer hat die bislang besten Verhältnisse. Offenbar spürt er das und ist mit den 103,5 Metern nicht zufrieden. Da war sicherlich noch mehr drin.
Herola
 
97 Meter für Ilkka Herola sind beinahe schon zu wenig. Eigentlich sind mindest 100 Meter gefordert, um im Langlauf dann ein Wörtchen mitsprechen zu dürfen.
Denifl
 
Zu kurz springt Wilhelm Denifl. Ausgerechnet der Österreicher hat nun wieder weniger Aufwind. So ergibt das lediglich 92 Meter.
Ilves
 
Zielspringen um die 104 Meter! Genau dort landet Kristjan Ilves. Es herrschen recht stabile Verhältnisse derzeit. Der Este sortiert sich als Dritter ein.
Laheurte
 
Ein Paket von Franzosen ist derzeit an der Reihe. Maxime Laheurte segelt ebenfalls über die 100-Meter-Marke und springt da vorn mit rein.
Braud
 
Francois Braud schafft es auf 101,5 Meter, was für Platz drei gut ist.
Pittin
 
Alessandro Pittin, Bronzemedaillengewinner von 2010, findet sich ebenfalls nicht zurecht. Nach diesen 89 Metern kann der Italiener noch so schnell laufen, ganz nach vorn geht das dann nicht mehr.
Portyk
 
Viel zu früh bekommt Tomas Portyk wieder Schneekontakt. Das sind nicht einmal 90 Meter. Damit verschwindet der Tscheche in den Tiefen des Klassements.
Y. Watabe
 
Und schon sitzt der nächste Japaner oben. Auch Yoshito Watabe knackt die 100-Meter-Marke, segelt damit auf Rang zwei.
Yamamoto
 
Bei deutlich schlechteren Verhältnissen wuchtet sich Go Yamamoto auf 97 Meter. Damit schiebt sich der Japaner an Position fünf.
Rehrl
 
Dann ist Franz-Josef Rehrl an der Reihe. Der Österreicher haut eine richtige Bombe raus, der will gar nicht mehr runter kommen. Fantastische 112 Meter, hervorragende Haltungsnoten - das gibt die überragende Führung.
B. Fletcher
 
Einen ordentlichen Sprung lässt Bryan Fletcher raus. Der US-Amerikaner segelt auch gute 97,5 Meter.
Mäkiaho
 
Schon bei 91 Metern bekommt Arttu Mäkiaho Bodenkontakt, was den Finnen ganz und gar nicht zufriedenstellt.
Hug
 
Sehr gute Verhältnisse erwischt Tim Hug. Der Schweizer muss in der Luft aber korrigieren, bekommt wohl eine Böe. 97 Meter werden es dennoch. Rang sechs!
Gruber
 
Verkrampft wirkt Bernhard Gruber. Dessen Kampf mit der Schanze endet bereits bei 91,5 Metern. Das wird letztlich zu viel Rückstand in der Loipe bedeuten.
Nagai
 
Dann trägt es Hideaki Nagai auf 101 Meter. Viel Aufwind hilft dem Japaner dabei, der sich dank dieses Satzes an die Spitze setzt.
Yahin
 
Viel besser schaut es dann wieder für Ernest Yahin aus, der das für 96 Meter nutzt.
Jelenko
Ganz schlecht erwischt es Marjan Jelenko. 73,5 Meter - doch hat der Slowene als bislang erster Athlet Rückenwind und bekommt sogar Windpunkte gut geschrieben. Das hilft ihm nicht wirklich weiter.
Kupczak
 
So langsam nähern sich die Springer der 100-Meter-Marke. Szczepan Kupczak tastet sich als nächster dort ran. Auch der Pole erwischt guten Wind. Seine 97 Meter genügen für die zweite Position im Klassement.
Dvorak
 
Miroslav Dvorak kommt gut vom Schanzentisch weg und findet bei 95,5 Metern zum Boden zurück. Aufgrund der guten Windverhältnisse bringt ihm das nur Platz vier ein.
Manninen
 
Dann ist der große Hannu Manninen dran. Ein Siegspringer ist der Finne längst nicht mehr. Weite Flüge gelingen ihm nur noch in seinem Beruf als Pilot. 90 Meter sind für sein aktuelles Leistungsniveau in Ordnung.
Slowiok
 
Pawel Slowiok gelingt ein Satz auf 92,5 Meter. Die Wertungsrichter lassen sich die zweitbesten Haltungsnoten entlocken. Damit reiht sich der Pole als Fünfter ein.
Pasichnyk
 
Da kommt Viktor Pasichnyk bei Weitem nicht ran. Bei ziemlich ähnlichen Verhältnissen wirkt die Erdanziehung bereits bei knapp 90 Metern.
Lamy Chappuis
 
Jetzt ist der Olympiasieger von 2010 an der Reihe. Jason Lamy Chappuis zeigt einen sehr ordentlichen Sprung. So gut hat man ihn in dieser Saison auf der Schanze noch nicht gesehen. 96 Meter sind das - Führung!
Vrhovnik
 
Einen Neunziger zeigt danach Vid Vrhovnik. Der Slowene erhält auch ganz gute Noten und schiebt sich an Position zwei.
Tiirmaa
 
Noch bessere Bedingungen hat nun Karl-August Tiirmaa. Während seines Sprung dreht plötzlich der Wind - 88 Meter. So ein Pech! Die Windpunkte werden ihm nämlich trotzdem abgezogen.
Buzzi
 
Die Italiener geben hier bislang den Ton an. Die bislang besten Verhältnisse nutzt Raffaele Buzzi für 88 Meter. Die Windkompensation kostet ihn eine bessere Punktzahl, womit es lediglich Platz fünf wird.
T. Fletcher
 
Gleich ist noch ein US-Boy an der Reihe. Für Taylor Fletcher stellen 86 Meter einen ganz ordentlichen Sprung dar. Rang vier für den recht laufstarken Mann.
Loomis
 
Kurz warten muss anschließend Ben Loomis. Dann darf sich der US-Amerikaner in den Anlauf wuchten. 86,5 Meter sind das, was Loomis zu leisten im Stande ist. Unterdessen wird bekannt, dass Lukas Danek disqualifiziert wurde. Irgendetwas an den Ski hat nicht gestimmt.
Pazout
 
Für ein Raunen sorgt im Anschluss Ondrej Pazout. Der Tscheche hat die bislang besten Bedingungen - und nutzt das für 97,5 Meter.
Cieslar
 
Über die 80 Meter schaffen es die Athleten in diesem Bereich des Starterfeldes. Das bestätigt in diesem Moment Adam Cieslar aus Polen.
Runggaldier
 
Der zweite Italiener hält mit seinem Teamkollegen nicht mit. Immerhin reichen 85 Meter für eine italienische Doppelführung.
Danek
 
Ein wenig Ernüchterung zieht bei Lukas Danek ein. 81 Meter für den Tschechen!
Park
 
Nun machen sich die Zuschauer bemerkbar und jubeln Je-Un Park zu. Der Südkoreaner springt auf Rang zwei und erntet auch dafür eine Menge Zuspruch.
Kostner
 
Danach haut Aaron Kostner richtig einen raus - zumindest für seine Verhältnisse. Groß ist die Freude über 93,5 Meter und die klare Führung für den Italiener.
Marusarz
 
Die gerade ordentlichen Bedingungen sollen ausgenutzt werden. Wojciech Marusarz begibt sich schon in die Spur. Sehr viel weiter geht es auch für den Polen nicht.
Good
Auf geht's! Jasper Good nimmt soeben auf dem Balken Platz und wartet auf die Startfreigabe. Die aber gibt es nicht. Also wieder zurück - und warten! Es deutet sich ein weiteres Geduldsspiel an. Dann darf der US-Amerikaner los und zeigt einen kleinen Hüpfer auf 76 Meter.
Bedingungen
 
Bei bewölktem Himmel und recht trübem Wetter zeigen die Thermometer in PyeongChang Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt an. Ganz so kalt ist es also nicht mehr. Problem ist der Wind, der aus Nordosten bläst und das recht unbeständig tut. Aktuell steht die Startzeit 7:30 Uhr MEZ. Der ersten Jungs stehen oben schon bereit. Aus Gate 20 soll es los gehen.
Probe
 
Soeben geht der Probedurchgang zu Ende - eine zähe Angelegenheit. Mit Ausnahme von Jason Lamy Chapuis haben sich alle Athleten nochmals auf der Schanze versucht. Den weitesten Satz mit 105,5 Metern landete Johannes Rydzek. Der aber reichte lediglich zu Platz zwei. Ein halber Meter weniger genügte zum Abschluss Akito Watabe, um sich aufgrund etwas schlechterer Bedingungen an die Spitze zu setzen.
Verschiebung
 
Wegen des länger und noch immer andauernden Probedurchgangs setzt die FIS den Beginn des Wettkampfes auf 7:30 Uhr MEZ an. Wir benötigen also noch etwas Geduld - nichts Neues bei diesen Winterspielen.
Verzögerung
 
Der abgesagte Slalom lässt es vermuten, auch heute treibt der Wind in PyeongChang sein nervenaufreibendes Spiel. Zwar sind die Kombinierer derzeit für ihren Probesprung auf der Schanze, doch ständige Unterbrechungen sorgen für Verzögerungen. Die angesetzte Startzeit von 7 Uhr MEZ für den eigentlichen Wettkampf werden wir sicherlich nicht halten können.
Manninen
 
Ein Wort wollen wir noch über Jason Lamy Chapuis und Hannu Manninen verlieren. Letztgenannter Finne startete vor gut einem Jahr sein zweites Comeback im Weltcup. Konkurrenzfähigkeit hat der einstige Weltklasse-Kombinierer seither nicht erreicht. Gleiches gilt für den Franzosen. Der Olympiasieger von 2010 und fünffache Weltmeister kehrte zur Olympiasaison zurück, springt und läuft der Konkurrenz allerdings regelmäßig hinterher.
Favoriten
 
Neben den Deutschen gelten vor allem die Norweger als Medaillenkandidaten. Jan Schmid gewann in diesem Winter bereits drei Einzelwettkämpfe im Weltcup und gehört wie Jörgen Graabak zu den besten und konstantesten Athleten der Saison. Auch Espen Andersen stand heuer schon ganz oben auf dem Podium. Ein ganz besonderes Auge haben wir auf Akito Watabe. Der Japaner war zuletzt beim Nordic Combined Triple in Seefeld der überragende Mann, führt inzwischen im Gesamtweltcup, befindet sich also auf den Punkt in Topform.
Swiss-Ski
 
Die Schweizer haben ihren üblichen Einzelkämpfer am Start. Tim Hug (Startnummer 24) erlebt seine dritten Olympischen Spiele. Der 30-Jährige gilt nicht als Kandidat für ganz vordere Plätze. Seinen einzigen Weltcupssieg feierte der Eidgenosse 2014 im fernen Russland unter Abwesenheit einiger Topathleten.
ÖSV
 
Etwas kleinere Brötchen müssen die Österreicher backen, sie gehören nicht zum Kreis der absoluten Top-Favoriten. Podiumsplatzierungen - und zwar deren zwei - ergatterte in diesem Weltcupwinter lediglich Lukas Klapfer (39). Die übrigen ÖSV-Sportler rangieren derzeit nicht in den Top 10 des Gesamtweltcups. Mit einer guten Tagesform aber lässt sich immer etwas bewegen. Darauf hoffen Bernhard Gruber (23), Franz-Josef Rehrl (27) und Wilhelm Denifl (36). Mario Seidl hingegen ist heute nicht dabei.
DSV
 
Von den fünf deutschen Kombinieren, die mit nach PyeongChang reisen durften, bekleidet Björn Kircheisen - immerhin letztjähriger WM-Dritter in dieser Disziplin - heute die Zuschauerrolle. Die Kohlen aus dem Feuer sollen Vinzenz Geiger (Startnummer 38), Titelverteidiger Eric Frenzel (41), Weltmeister Johannes Rydzek (44) und Fabian Rießle (45) holen. Die DSV-Athleten hinterließen zuletzt einen starken Eindruck, dominierten mit ihren drei Topstars beinahe jedes Training. So durften sie es sich erlauben, die gestrigen drei Sprünge auszulassen. Einzig Johannes Rydzek ging noch einmal auf die Schanze und kam in diesem Durchgang auf Platz zwei.
Schanze
 
Zunächst geht es im Alpensia Ski Jumping Centre über den Bakken. Der Hillsize dieser Anlage liegt bei 109 Metern, der K-Punkt bei 98 Metern. Zu den Schanzenrekordhaltern gehört seit Samstag auch Olympiasieger Andreas Wellinger, der wie davor Stefan Kraft und Robert Johansson bei 113,5 Metern landete. Interessant für die Kombinierer ist, dass es pro Meter zwei Weitenpunkte gibt. Einfluss haben natürlich die Haltungsnoten. Ferner gehen Kompensationswerte für veränderte Anlauflängen und Wind ein. Mit Blick auf den Langlauf ist ein Punkt vier Sekunden wert.
Sprunglauf
 
Nach drei Trainingstagen, die mitunter stark vom Wind beeinflusst wurden, steht für die Kombinierer nun der erste von drei Olympia-Wettkämpfen an. Dabei wird den Athleten ein Sprung von der Normalschanze und ein anschließender Lauf über 10 Kilometer abverlangt. Letzterer wird im Gundersen-Modus ausgetragen - also mit den Zeitabständen, die sich aus den auf der Schanze ersprungenen Punkten errechnen.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in PyeongChang zur olympischen Nordischen Kombination.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Jan Schmid
25:36.5
2.
Kristjan Ilves
+6.6
3.
Akito Watabe
+11.1
4.
Tomas Portyk
+11.2
5.
Manuel Faißt
+49.3
6.
Lukas Greiderer
+51.2
7.
Harald Johnas Riiber
+57.0
8.
Go Yamamoto
+1:07.2
9.
Tim Hug
+1:07.9
10.
Terence Weber
+1:11.7