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Nordische Kombination Liveticker

Ruka, Finnland24. November 2017, 14:30 Uhr
Sprint, 1 Durchgang Springen + 5 km
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Espen Andersen
12:58.0
2.
Jan Schmid
+7.7
3.
Akito Watabe
+11.0
4.
Mario Seidl
+15.4
5.
Wilhelm Denifl
+29.1
6.
Jörgen Graabak
+39.4
7.
Martin Fritz
+44.7
8.
Björn Kircheisen
+1:18.1
9.
Maxime Laheurte
+1:54.5
10.
Takehiro Watanabe
+1:57.1
Letzte Aktualisierung: 22:03:08
Ende
 
Das war fraglos ein kurioser und spannender Auftakt in die neue NoKo-Saison, aber gut, dass es schon morgen die Gelegenheit zur Revanche gibt. Dann wieder mit 10 km in der Loipe, los geht es auf der Schanze bei hoffentlich gerechteren Bedingungen ab 10:45 Uhr. Vielen Dank für Ihr Interesse heute und noch einen schönen Abend wünschen Enrico Barz und Mario Balda.
Fazit
 
Guter Sprung, guter Lauf, erster Weltcupsieg im Einzel für Espen Andersen. Sogar ein norwegischer Doppelsieg dank einer cleveren Taktik von Jan Schmid, das gab es zuletzt vor zwei Jahren in der Ramsau. Und Akito Watabe wird zum 19. Mal Dritter, spucken ihm die Deutschen mal nicht in die Suppe, dann sind es plötzlich wieder die Norweger.
 
 
Rydzek gewinnt den Sprint gegen den Finnen Hirvonen um Rang 19, Rießle wird 24. und Eric Frenzel hat sich den zweifelhaften Spaß geschenkt und auf den Start gleich ganz verzichtet.
 
 
Die Top 10 komplettieren dann Denifl, Graabak, Fritz, Kircheisen, Laheurte und Watanabe. Ilves erleidet das Seidl-Schicksal und verliert auf dem letzten Kilometer eine halbe Ewigkeit. Letztlich nur Platz 12.
 
 
Ganz bitter für den Österreicher, hinter Jan Schmid und Akito Watabe wird er nur Vierter.
ZIEL
 
Denn während Espen Andersen schon jubeln darf, bricht Mario Seidl doch noch ein!
 
 
Das wird ein ganz sicherer Sieg für Andersen. Rydzek und die anderen Deutschen konnten sich nicht entscheidend verbessern, aber dazu später mehr.
 
 
Andersen lässt Seidl stehen! Und dahinter enteilen Schmid und Watabe den Mitverfolgern.
 
 
Kircheisen läuft nicht einsam, der Este Ilves will ihm Rang 8 noch streitig machen. Aber da wird es wohl beim Wunsch bleiben.
 
 
Graabak haut hierfür alles raus, es fehlen jetzt nur mehr zehn Sekunden auf die Watabe-Gruppe.
2,5 km
 
Schon Halbzeit! Und schon ist klar, Andersen und Seidl werden nicht eingeholt werden, für den Rest geht es nur um den noch freien Platz auf dem Podium.
 
 
Die Strecke ist übrigens nicht besonders anspruchsvoll, nur ein 50-Meter-Anstieg ist dabei. Der könnte aber reichen, um in der Schlussrunde die entscheidende Attacke zu setzen.
 
 
Graabak hat noch etwas höhere Ambitionen als Rang 7, aber die Lücke nach vorne ist gewaltig.
 
 
Kircheisen hat indes Watanabe eingeholt, Platz 8 wird ohnehin das Höchste der Gefühle werden.
 
 
Andersen und Seidl haben die erste Zwischenzeit bei 1,1 km schon passiert, immer noch komfortable 20 Sekunden Vorsprung auf die Watabe-Bande. Und Rydzek und Co. sind noch nicht einmal gestartet.
 
 
Dann das lange Warten, eine halbe Minute dauert es, bis Akito Watabe die Verfolgergruppe anführen darf.
Start
Und los geht es! Seidl vorneweg, Andersen hechelt hinterher.
DSV
 
Ein Österreicher wird wohl sicherlich auf dem Podium stehen, aber was ist mit der deutschen Armada? Wir wissen aus dem Zweikampf zwischen Frenzel und Rydzek im Vorjahr, jeder Punkt kann wichtig sein, dementsprechend wird sich auch in dieser eigentlich hoffnungslosen Lage keiner hängen lassen.
Favoriten
 
Espen Andersen ist ein guter Läufer und muss nur vier Sekunden auf Sprunglaufsieger Mario Seidl aufholen, das ist natürlich eine exzellente Ausgangslage für den Norweger. Seidl ist aber als guter Taktiker bekannt, er wird sich sicherlich nicht so leicht ahängen lassen. Ob Akito Watabe, Fritz, Denifl, Schmid oder gar Graabak die Lücke noch schließen können, da sparen wir uns besser eine Prognose, die kurze Distanz und das erste Saisonrennen sind zwei gute Gründe hierfür.
5 km
 
Und da sich Ruka vom Seefeld-Triple inspirieren lassen hat, werden heute auch nur 5 km gelaufen, also zwei schnelle Ründchen. Größere Aufholjagden sind somit unmöglich, der Ausgang des Rennens hingegen völlig offen.
Startliste
 
Wir sind zurück in Ruka und blicken immer noch verwundert über die Startliste. Wind und Wetter sorgten dafür, dass Eric Frenzel als 30. mit irren viereinhalb Minuten Rückstand in die Loipe geht.
Bis später!
 
Für den Moment soll es das aus dem Skisportzentrum Ruka in Kuusamo gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Wir melden uns rechtzeitig zurück, ehe um 17:15 Uhr MEZ der Lauf über die fünf Kilometer beginnt. Bis dann!
Die Deutschen
 
Richtig böse hat es die Deutschen erwischt. Einzig Björn Kircheisen trotzte den Bedingungen. Dass er als Neunter nach dem Springen bester DSV-Athlet ist, sagt einiges aus. Fast anderthalb Sekunden Rückstand zur Spitze werden auf fünf Kilometern dennoch schwer aufzuholen sein. Ein gutes Ergebnis ist aber auf jeden Fall drin. Terence Weber bewegte sich als 14. im Rahmen seiner Möglichkeiten. Die deutschen Topstars jedoch sucht man vorn vergebens. Johannes Rydzek liegt als 22. bereits 3:46 Minuten zurück. Fabian Rießle (27.) und Eric Frenzel (30.) hat es mit mehr als vier Minuten Rückstand noch härter getroffen.
Fazit
 
Die Österreicher haben mit dem ebenfalls Dritten Martin Fritz und dem Fünften Wilhelm Denifl weitere Athleten vorn dabei. Siegchancen sind ihnen nicht zuzuschreiben. Die übrigen ÖSV-Sportler liegen fünf Minuten und mehr zurück. Das gilt auch für den Schweizer Tim Hug (35.).
Seidl vorn
 
Als Sieger geht Mario Seidl aus dem Sprunglauf hervor. Das ist nicht sonderlich überraschend, gilt der Österreicher doch als guter Springer. Angesichts der nur fünf Kilometer langen Laufstrecke bestehen für ihn gute Chancen, das zu behaupten. Ärgster Verfolger ist vermutlich nicht der zweitplatzierte Espen Andersen (vier Sekunden zurück), sondern viel mehr Akito Watabe. Der drittplatzierte Japaner muss 33 Sekunden aufholen.
Frenzel
 
Den Sprunglauf beschließt Eric Frenzel. Mittlerweile schneit es in Kuusamo. Der Gesamtweltcupsieger hat keine guten Bedingungen. Böse Schnitzer sind nicht zu erkennen, dennoch ist bereits bei 100 Metern Schluss.
Lamy Chappuis
 
Jason Lamy Chappuis darf noch einmal springen, zeigt aber nur eine wenig verbesserte Leistung - mit 84 Metern.
Rydzek
 
Dann tritt wieder Ernüchterung ein, denn Johannes Rydzek landet bei 106 Metern. Weit über dreieinhalb Minuten Rückstand sind zu viel.
Watabe
 
Vorn rein springt Akito Watabe. 125 Meter bedeuten für den Japaner Rang drei.
Rießle
 
Gar nicht zufrieden wird Fabian Rießle sein. Der Sprung endet sehr früh - bei 103.5 Metern. Das stellt keine gute Ausgangsposition für den Lauf dar.
Kircheisen
 
Björn Kircheisen kommt ebenfalls für seine Verhältnisse bestens zurecht. Da kommen 125 Meter zusammen. Damit sollte der Altmeister leben können.
Seidl
 
Viel besser bewältigt Mario Seidl die Schanze. Seine 131 Meter bedeuten die Führung für den Österreicher.
Herola
 
Für die Finnen läuft nicht so viel zusammen. Ilkka Herola schafft es lediglich auf 110.5 Meter.
Denifl
 
Richtig weit geht es auch für Wilhelm Denifl - 131.5 Meter. Für einen guten Springer wie den Österreicher hätte es aber noch mehr sein dürfen.
Graabak
 
Jörgen Graabak hat eigentlich gute Bedingungen. Das muss weit gehen. Immerhin 128 Meter - das reicht natürlich nicht für die Spitze, aber damit ist der Norweger vorn mit dabei.
Andersen
 
Die Bedingungen aber lassen viel mehr zu. Das beweist Espen Andersen. Der Norweger segelt auf 132 Meter und geht in Führung.
Hug
 
Auch Tim Hug kommt nicht voran. Der einzige Eidgenosse ackert sich auf 91 Meter. Die Abstände nach vorn sind in diesen Regionen enorm - in dem Fall fast viereinhalb Minuten.
Orter
 
Philipp Orter kratzt auch nur an der 100er-Marke. Aktuell herrscht ein wenig Flaute, was gute Leistungen betrifft.
Rehrl
 
Franz-Josef Rehrl ist am Tisch viel zu spät dran. Mit Rückenwind endet das Unterfangen ebenso frühzeitig.
Geiger
 
Vinzenz Geiger kommt nur wenig besser zurecht. 91 Meter sind auch nicht der Rede wert.
Pommer
 
David Pommer geht sehr früh runter. 77 Meter - mehr sind nicht drin. Das ist ein ganz schwacher Sprung. Da lohnt es fast nicht, zum Langlauf anzutreten.
Schmid
 
Viel besser ergeht es dem nächsten Norweger. Jan Schmid segelt bis auf 128.5 Meter und schiebt sich an Position zwei.
Kokslien
 
Ähnliches gilt für Mikko Kokslien, der schafft es nicht über 100 Meter und hat dafür nur ein Kopfschütteln übrig.
Moan
 
Wie so oft müht sich Magnus Moan mehr schlecht als recht über die Schanze. Für den starken Läufer springen lediglich 105 Meter heraus. Platz zehn - das sind bereits mehr als drei Minuten Rückstand zur Spitze.
Weber
 
Mit Spannung blicken wir auf den ersten Deutschen. Für seine Verhältnisse ist es ein recht ordentlicher Flug auf 117 Meter. Aufzuholen gibt es da in der Loipe für Terence Weber dennoch einiges.
Watanabe
 
Für gute Leistungen sind die Japaner immer gut. Das bestätigt Takehiro Watanabe. Der segelt auf 128.5 Meter und schiebt sich auf Platz zwei nach vorn.
Fletcher
 
Bryan Fletcher landet in ähnlichen Regionen und strahlt im Hinblick auf den Lauf Zuversicht aus.
Laheurte
 
Mit 122 Metern schiebt sich Maxime Laheurte auf Position vier und zeigt sich mit diesem Ergebnis recht zufrieden.
Mutru
 
Noch eien Spur besser ist Leevi Mutru - Rang fünf.
Portyk
 
Mittlerweile läuft de Wettkampf flüssig durch. Das wirkt sich positiv auf das Nervenkostüm der Sportler aus. So landet auch Tomas Portyk bei zumindest 103 Metern.
Kato
 
Über die 100-Meter-Marke segelt auch Taihei Kato. Für den Japaner werden 118 Meter vermessen, die ihn auf Platz drei bringen.
Ilves
 
Dennoch sehen wir jetzt häufig bessere Leistungen. Kristjan Ilves schafft es auf 127.5 Meter.
Cieslar
 
Das hat Adam Cieslar mitbekommen und will es im quasi im Windschatten des Kollegen genauso gut machen. Das misslingt völlig. Der Pole landet am Ende des Klassements.
Fritz
 
Aber es geht deutlich besser. Martin Fritz haut richtig einen raus. Der Österreicher segelt auf unglaubliche 131.5 Metern. Das ist die überragende Führung.
Slowiok
 
Fast an die 100 Meter kommt Pawel Slowiok heran. Das ist heute schone eine Meldung wert.
Sötvik
 
So ergeht es in der Folge auch Sindre Sötvik. Den meisten fehlt sichtlich das Zutrauen in die Bedingungen und die Schanze. Auch der Norweger geht viel zu zögerlich vom Tisch.
Barkov
 
Besser findet sich auch Viacheslav Barkov nicht zurecht. Auf große Weiten warten wir derzeit leider vergebens.
Greiderer
 
Lukas Greiderer profitiert von dem längeren Anlauf nicht. Mehr als 93 Meter sind nicht drin.
Anlauf
Jetzt wird der Anlauf verlängert. Es geht eine Stufe nach oben zu Gate 13.
Pause
Erneut wird der Wettkampf unterbrochen. Problem ist wiederholt nicht der Wind sondern die Anlaufspur. Wo kommt der Dreck bloß her, der sich dort immer wieder ansammelt. So entwickelt sich eine zähe Angelegenheit.
Yahin
 
Die Rote Laterne wird Jason Lamy Chappuis in diesem Moment los. Ernest Yahin landet bei 72 Metern. 7,6 Punkte gibt es dafür, das ist sehr kümmerlich.
Manninen
 
Jetzt ist der große Hannu Manninen an der Reihe. Für den Finnen wachsen die Bäume auch nicht in den Himmel. Das sind lediglich 94 Meter.
Jelenko
 
Es kann weiter gehen, die Probleme in der Anlaufspur sind behoben. Immerhin geht es über die 100 Meter, die Bedingungen waren aber auch deutlich besser.
Unterbrechung
Dann tritt die Jury zusammen. Thema dürften die wechselhaften Windbedingungen sein. Dann machen sich Helfer an der Anlaufspur zu schaffen, um Verunreinigungen raus zu blasen. Schneeflocken können das eigentlich nicht sein, denn es schneit aktuell nicht mehr.
Herola
 
Die wenigen finnischen Zuschauer blicken nun auf Matti Herola. Doch Enttäuschung macht sich breit, denn der junge Mann landet bereits bei 77 Metern und ist nur geringfügig besser als Jason Lamy Chappuis.
Lamy Chappuis
 
Mit Spannung erwartet wird der Comeback-Auftritt von Jason Lamy Chappuis. Oh, das schaut gar nicht gut aus. Der Sprung misslingt völlig. Das sind gerade 73 Meter und bedeutet die Rote Laterne.
Vrhovnik
 
Den ersten besseren Sprung auf 101 Meter erwischt Vid Vrhovnik und geht damit in Führung.
Buzzi
 
Zügig geht es weiter. Der Windkorridor wird aktuell offenbar eingehalten. So segelt Raffaele Buzzi auf 96 Meter.
Karhumaa
Es geht los! Mit Wille Karhumaa wird der erste Springer die Schanze hinunter geschickt.
Verzögerung
Pünktlich beginnen wird der Wettkampf nicht. Aktuell lässt der Wind das doch nicht zu. Da waren wir zwischenzeitlich wohl etwas zu optimistisch.
Probe
 
Der Probedurchgang musste wegen zu viel Windes abgesagt werden. Das klingt zunächst beunruhigend, doch mit hereinbrechender Dunkelheit in Finnland lässt der Wind jetzt nach, weshalb der Wettkampf wohl stattfinden wird.
Aussichten
 
Zu Beginn des Winters lässt sich das Leistungsvermögen der Sportler immer schwer einschätzen - gerade weil der Saisonhöhepunkt erst in drei Monaten ansteht. Doch in der Nordischen Kombination ist immer mit den Japanern um Akito Watabe zu rechnen, der in der vergangen Saison in den Einzelwettkämpfen als einziger in die Phalanx der Deutschen einzubrechen vermochte. Ferner werden die Norweger mit Jörgen Graabak im olympischen Winter sicherlich wieder stärker auftreten.
Die Konkurrenz
 
Bei den Österreichern fehlt Bernhard Gruber wegen einer Blinddarmoperation. Am Start stehen Mario Seidl, David Pommer, Lukas Greiderer, Willi Denifl, Franz-Josef Rehrl, Martin Fritz und Philipp Orter. Mika Vermeulen, der achte ÖSV-Athlet vor Ort, befindet sich in der Warteschleife. Die Schweizer sind übrigens auch in diesem Winter mit einem Ein-Mann-Team im Weltcup unterwegs. Das besteht aus Tim Hug.
Deutsche Vormachtstellung
 
Messen müssen sich die Altmeister mit der bärenstarken Konkurrenz, die vor allem auch aus Deutschland kommt. Unter den ersten Fünf des Gesamt-Weltcups der vergangenen Saison befanden sich vier DSV-Athleten. Und Björn Kircheisen, Fabian Rießle, Johannes Rydzek sowie Titelverteidiger Eric Frenzel mischen nach wie vor mit. Zudem schickt Bundestrainer Hermann Weinbuch Vinzenz Geiger und Terence Weber ins Rennen. Dagegen müssen Manuel Faißt und Martin Hahn, die ebenfalls in Finnland weilen, noch auf ihren Einsatz warten.
Lamy Chappuis
 
Beinahe noch spannender wird die Rückkehr von Jason Lamy Chappuis zu beobachten sein. Der Franzose war 2015 nach drei Gesamt-Weltcupsiegen, fünf WM-Titeln und dem Olympiasieg 2010 zurückgetreten. Vor einem halben Jahr verkündete der inzwischen 31-Jährige sein Comeback. Ziel sind natürlich die Winterspiele im Februar. Heute steht der erste Wettkampf auf dem Weg dorthin an.
Manninen
 
Wir freuen uns heute auf ein namhaftes Starterfeld. Hannu Manninen, der im Januar sein Comeback gab, hat sich entschlossen, die olympische Saison auch noch mitzunehmen. Der viermalige Gesamt-Weltcupsieger, dreifache Weltmeister und Olympiasieger von 2002 hatte seine Karriere bereits zweimal (2008 und 2011) beendet.
Programm
 
Mit drei Gundersen-Wettkämpfen werden die Athleten bis zum Sonntag ordentlich gefordert. Dabei ist jeweils ein Sprung auf der Rukatunturi-Schanze zu absolvieren. Doch während es morgen und übermorgen anschließend jeweils zehn Kilometer durch die Loipen geht, steht heute lediglich die Hälfte der Distanz auf dem Programm, was natürlich den besseren Springern zugute kommt. Die drei Wettbewerbe ergeben zusammengefasst die Ruka-Tour. Der Gesamtsieg wird auch noch mit einer kleinen Trophäe und etwas Preisgeld honoriert.
Kuusamo
 
Zum Saisonauftakt reisen die Sportler traditionell weit in den Norden Europas. Seit 15 Jahren startet der Weltcup-Winter im Osten Finnlands - in Kuusamo. Dort, ein wenig südlich des Polarkreises, befindet sich das Wintersportzentrum Ruka mit der Rukatunturi-Schanze. Der 142-Meter-Bakken (Hillsize) weist einen K-Punkt bei 120 Metern auf. Der offizielle Schanzenrekord steht bei 147 Metern und wird gehalten von Gregor Schlierenzauer. Doch im Training wurden hier bereits 152 Meter bewältigt. Und selbst Eric Frenzel hat vor sieben Jahren schon 148.5 Meter gestanden.
Saisonstart
 
Nach den Alpinen Skiläufern und den Skispringern, die bereits Weltcupwettkämpfe bestritten, starten an diesem Wochenende nun auch die Nordischen Skisportler in die neue Saison. Die Langläufer haben ihre Sprints in Kuusamo bereits hinter sich gebracht, jetzt legen gleich die Kombinierer los.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Ruka zur Nordischen Kombination.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Akito Watabe
34.48.1
2.
Jarl Magnus Riiber
+5.1
3.
Fabian Rießle
+48.1
4.
Jörgen Graabak
+1:19.4
5.
Lukas Greiderer
+1:20.6
6.
Jan Schmid
+1:23.4
7.
Eero Hirvonen
+1:24.2
8.
Ilkka Herola
+1:26.1
9.
Wilhelm Denifl
+1:32.0
10.
Bernhard Gruber
+1:33.7