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Ski Alpin Liveticker

Wengen, Schweiz12. Januar 2018, 10:30 Uhr
Kombination der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Victor Muffat-Jeandet
2:35.29
2.
Pavel Trikhichev
2:36.25
+ 0.96
3.
Peter Fill
2:36.44
+ 1.15
4.
Kjetil Jansrud
2:36.45
+ 1.16
5.
Dominik Paris
2:36.47
+ 1.18
6.
Mauro Caviezel
2:36.52
+ 1.23
7.
Justin Murisier
2:36.59
+ 1.30
8.
Matthias Mayer
2:36.66
+ 1.37
9.
Bryce Bennett
2:36.74
+ 1.45
10.
Aleksander Aamodt Kilde
2:36.79
+ 1.50
11.
Ted Ligety
2:37.46
+ 2.17
12.
Marco Schwarz
2:37.50
+ 2.21
13.
Thomas Mermillod Blondin
2:37.59
+ 2.30
14.
Thomas Dreßen
2:37.64
+ 2.35
15.
Romed Baumann
2:37.67
+ 2.38
16.
Frederic Berthold
2:37.80
+ 2.51
17.
Broderick Thompson
2:37.86
+ 2.57
18.
Ryan Cochran-Siegle
2:37.88
+ 2.59
19.
Jared Goldberg
2:37.93
+ 2.64
20.
Emanuele Buzzi
2:38.27
+ 2.98
21.
Nils Mani
2:38.42
+ 3.13
22.
Riccardo Tonetti
2:38.96
+ 3.67
23.
Björnar Neteland
2:39.48
+ 4.19
24.
Felix Monsen
2:39.56
+ 4.27
25.
Andreas Romar
2:39.58
+ 4.29
26.
Martin Cater
2:39.65
+ 4.36
27.
Klemen Kosi
2:40.10
+ 4.81
28.
Miha Hrobat
2:40.50
+ 5.21
29.
Ryo Sugai
2:40.67
+ 5.38
30.
Ondrej Berndt
2:40.71
+ 5.42
Letzte Aktualisierung: 16:07:47
Bis morgen
 
Für heute soll es das von den Internationalen Lauberhornrennen in Wengen gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Morgen geht es weiter mit der traditionsreichen Abfahrt. Wir sind dann wieder live zur Stelle. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Ein kleines Waterloo erlebten die Schweizer im Slalom. Fünf ihrer Sportler schieden im Finaldurchgang beinahe reihenweise aus - auch die heißesten Anwärter auf fordere Platzierungen. Dennoch bleiben einige Läufer übrig, weshalb für Mauro Caviezel (6.) und Justin Murisier (7.) immerhin Top-10-Platzierungen heraussprangen. Nils Mani wurde 21.
DSV und ÖSV
 
Einziger Deutscher in der Tageswertung ist Thomas Dreßen, der nach durchwachsener Abfahrt Vierzehnter wurde. Die Österreicher, nach der Abfahrt noch mit zwei Athleten an der Spitze, mussten nach dem Ausstieg von Hannes Reichelt und dem Ausscheiden von Vincent Kriechmayr letztlich mit Rang acht von Matthias Mayer zufrieden sein. Romed Baumann und Frederic Berthold kamen auf die Plätze 15 und 16.
Kristallkugel
 
Letztgenanntem Italiener genügte dieser Platz auf dem Stockerl, um sich die kleinen Kristallkugel im Kombinationsweltcup zu sichern. Peter Fill ergattert sich die Trophäe mit 30 Zählern Vorsprung auf Kjetil Jansrud. Der heutige Sieger Victor Muffat-Jeandet landete auf dem dritten Rang.
Podium
 
In Abwesenheit von Alexis Pinturault gewinnt überraschend ein anderer Franzose die Alpine Kombination von Wengen. Victor Muffat-Jeandet, nach der Abfahrt noch 27., fuhr die mit Abstand beste Slalomzeit, nutzte die guten Bedingungen seiner frühen Startnummer und holte eine knappe Sekunde Vorsprung heraus. Rang zwei ging ebenso unerwartet an den Russen Pavel Trikhichev, der von 29 nach vorn rauschte. Peter Fill wurde Dritter.
Tahiri
In diesem Moment kommt mit Albin Tahiri der letzte Starter ins Ziel. Mit mehr als 17 Sekunden Rückstand findet sich der Mann aus dem Kosovo als 43. am Ende des Klassements wieder. Der Kombinationsslalom ist damit beendet.
Sugai
 
Schon der nächste Starter fährt genau auf diese Position. Ryo Sugai weiß auch nicht recht, ob er sich darüber freuen soll.
Berndt
 
Exakt auf diesem 29. Platz findet sich nun Ondrej Berndt ein. Zufrieden ist der Tscheche damit offenbar nicht, weiß er doch, dass es nun zu zittern gilt.
Forejtek
 
Beinahe eine Punktlandung gelingt Filip Forejtek. Der Tscheche fährt auf Position 29. Fünfeinhalb Sekunden Rückstand sind in etwa die Grenze, wo es derzeit noch Weltcuppunkte gibt.
Neteland
 
Direkt hinter dem Italiener reiht sich Björnar Neteland ein. Der Norweger weist gut vier Sekunden Rückstand auf.
Tonetti
 
Nach wie vor sind locker Punkte drin für gute Slalomfahrer. Ricardo Tonetti sortiert sich im Ziel als 22. ein.
Weber
 
Ralph Weber erwischt die Tore weit weniger gut. Am Ende stehen satte sechs Sekunden Rückstand zu Buche. Damit reiht sich der Schweizer fast ganz am Ende des Klassements ein.
Schwarz
 
Marco Schwarz zeigt einen ordentlichen Slalom. Am Ende fehlen ihm etwas mehr als zwei Sekunden ganz nach vorn. Das ist immer noch gut genug für Rang zwölf. Mit der viertbesten Slalomzeit darf der Österreicher zufrieden sein.
Ferstl
 
Josef Ferstl, der zweite Deutsche im Wettbewerb, verzichtet kurzfristig auf den Slalom.
Ligety
 
Der Wettkampf ist aber längst nicht zu Ende. Weitere knapp 30 Sportler wollen den Slalom angehen. Und noch gibt es Weltcuppunkte zu holen. Wäre nicht die stark abbauende Piste, müssten Ted Ligety bei 13 Hundertstel Rückstand aus dem ersten Lauf sogar noch große Siegchancen zugestanden werden. So aber fängt sich der Amerikaner zwei Sekunden Rückstand ein, rangiert aber immerhin an Position elf.
Kriechmayr
 
Nachdem wir den Rückzug von Hannes Reichelt bereits thematisiert haben, wartet nun noch Vincent Kriechmayr. Und es geht nur noch um den Tagessieg. Zweieinhalb Sekunden Polster bringt der Österreicher mit. An der ersten Zwischenzeit passt das noch. Dann aber passiert es. Kriechmayr scheidet aus! Victor Muffat-Jeandet gewinnt die Alpine Kombination von Wengen!
Paris
 
Gleich steht der nächste Italiener bereit. Dominik Paris bewegt sich auf dem Niveau von Peter Fill. Am Ende fehlen ihm drei Huntertstel zum Landsmann. Und das bedeutet für Paris Platz fünf. Die Kristallkugel geht an Fill!
Fill
 
Peter Fill macht sich auf den Weg. Auch der Italiener kämpft, schafft es aber nicht auf Dauer, im Rhythmus zu bleiben. Für den Sieg reicht das nicht. Doch Fill kommt als Dritter unten an. Und damit greift der 35-Jährige nach der kleinen Kristallkugel. Fill freut sich. Sollte es das etwa schon gewesen sein?
Innerhofer
 
Christof Innerhofer fädelt bei einem Rechtsschwung ein und muss das Rennen beenden.
Kilde
 
Ähnlich gut ist zunächst Aleksander Aamodt Kilde unterwegs. Dem Norweger aber geht im letzten Streckenteil noch mehr der Strom aus als seinem Landsmann eben. Kilde landet auf Platz acht.
Jansrud
 
Anderthalb Sekunden Vorsprung bringt Kjetil Jansrud mit. Zunächst hält der Norweger die Einbußen in Grenzen. Der 32-Jährige fährt für seine Verhältnisse gut. Nach unten hin geht ihm die Luft aus, er rutscht auf Rang drei ab. Im Kampf um die Kugel spricht er aber noch ein Wort mit.
Mayer
 
Noch immer führt mit Victor Muffat-Jeandet ein Techniker. Und jetzt wollen dem Franzosen eine ganze Reihe an Abfahrern die Führung streitig machen. Matthias Mayer wird das nicht gelingen. Der Abfahrtsolympiasieger büßt ein, liegt am Ende beinahe anderthalb Sekunden zurück, was für Platz fünf reicht.
Gisin
 
Für die Gastgeber scheint das heute wie verhext. Jetzt erwischt es den nächsten. Auch Marc Gisin scheidet aus und kommt somit nicht in die Wertung.
Cochran-Siegle
 
Weniger gut kommt Ryan Cochran-Siegle voran. Der Amerikaner liegt einmal bei einem Rechtsschwung fast im Schnee. Von der Ideallinie ist er meilenweit entfernt. Mehr als Position elf ist da nicht drin.
Bennett
 
Trotz seiner Körpergroße findet sich Bryce Bennet erstaunlich gut zurecht. Auch ihm reicht der Vorsprung nicht, doch er hält die Einbußen in Grenzen und reiht sich im Ziel zumindest als Fünfter ein.
Goldberg
 
Der schwere Slalom verlangt den Läufern alles ab. Vor allem die Abfahrer haben massive Probleme - insbesondere mit den steilen Abschnitten. Auch Jared Goldberg fällt deutlich zurück.
Cater
 
Auch Martin Cater reicht der Vorsprung aus der Abfahrt bei Weitem nicht. Zum Ende hin hakt es gewaltig, weshalb es den Slowenen bis auf Platz 14 zurückwirft.
Baumann
 
Eine Sekunde Polster auf den Spitzenreiter Muffat-Jeandet bringt Romed Baumann mit. Das braucht der Österreicher alsbald auf. Im Steilhang hat er schwer zu kämpfen, steht mehr quer, als dass es vorwärts geht. Baumann wird durchgereicht.
Caviezel
 
Neben dem Tagessieg steht - und das wollen wir nicht vergessen - die kleine Kristallkugel auf dem Spiel. Und einer der Anwärter darauf ist gewiss auch Mauro Caviezel. Der WM-Dritte macht sich auf den Weg. An der ersten Zeitnahme passt das noch, doch auch dem Schweizer kommen die engen Torabstände nicht entgegen, er büßt ein. Immerhin kommt Caviezel als Dritter unten an. Den Platz aber müsste er behaupten, um den Weltcup zu holen.
Barandun
 
Unmittelbar danach macht sich wieder Ernüchterung breit im Zielraum, denn eine weitere eidgenössische Hoffnung zerplatzt. Gian Luca Barandun scheidet ebenfalls aus.
Mani
 
Jetzt dürfen sich die Schweizer mal wieder über einen Zieleinlauf freuen. Nils Mani ist allerdings nicht sonderlich schnell unterwegs, kommt mit mehr als drei Sekunden Rückstand unten an.
Romar
 
Mit hoher Startnummer 42 war Andreas Romar noch auf Rang 18 gefahren. Was macht der Finne aus der Ausgangsposition? Slalom schmeckt dem 28-Jährigen gar nicht, er kämpft sich mehr schlecht als recht nach unten. Rang neun!
Muzaton
 
Maxence Muzaton kommt deutlich weiter, doch auch der Franzose schafft es nicht ins Ziel. Kurz davor ist Feierabend, der nächste Fahrer fällt aus.
Aerni
 
Für die Eidgenossen läuft es gerade gar nicht. Eines der heißesten Eisen im Feuer geht es zu wild an. Auch Luca Aerni scheitert in diesem Slalom.
Roulin
 
Gleich am ersten Tor fädelt Gilles Roulin ein. Welch Konzentrationsfehler! Der Schweizer scheidet aus.
Buzzi
 
Auch Emanuele Buzzi tut sich bei den engen Torabständen schwer. Satte drei Sekunden Rückstand sammeln sich an, der Italiener fällt zurück.
Dreßen
 
Der beste Deutsche stößt sich oben ab. Nach der mäßigen Abfahrt wird für Thomas Dreßen heute keine ganz vordere Platzierung möglich sein. Der 24-Jährige stellt sich der Aufgabe und kommt als Fünfter unten an.
Murisier
 
Jetzt steht ein richtig starker Techniker bereit. Obwohl die Piste bereits leidet, sollte doch da noch was möglich sein. Der Schweizer geht es aggressiv an, ist häufig mit der Hand im Schnee. Murisier will zu viel - und fällt zurück.
Thompson
 
Broderick Thompson tut sich im anspruchsvollen Slalomhang schwer. Den Abfahrer hebt es einmal mächtig aus. Am Ende fehlen dem Kanadier zweieinhalb Sekunden zur Bestzeit.
Mermillod Blondin
 
Es folgt gleich noch ein Franzose. Für Thomas Mermillod Blondin geht es allerdings in erster Linie um Wettkampfpraxis. Dennoch stellen ihn mehr als zwei Sekunden Rückstand nicht zufrieden.
Muffat-Jeandet
Nun gilt es für Victor Muffat-Jeandet, etwas aus der Piste zu machen. Der Franzose findet eine saubere Linie. Das schaut gut aus. Permanent baut er seinen Vorsprung aus und setzt die klare Bestzeit. Fast eine ganze Sekunde holt der 28-Jährige da raus.
Rogentin
 
Richtig gut ist auch Stefan Rogentin unterwegs. Kurz bevor es in den steilen Zielhang geht, fädelt der Schweizer ein. Ein Aufschrei der Fans hallt durch die Zielraum.
Trikhichev
Pavel Trikhichev zeigt, dass die Piste deutlich mehr hergibt. Der Russe gibt gewaltig Gas und nutzt die noch guten Bedingungen aus. Anderthalb Sekunden gibt er dem Österreicher mit.
Berthold
Los geht's! Den Slalom eröffnet Frederic Berthold. Ein wenig Nebel ist rein gezogen, die Sicht also ist nicht mehr optimal. Der Österreicher stellt uns den anspruchsvollen Lauf vor und setzt die erste Richtzeit.
Ausstieg
 
Unterdessen haben sieben Sportler ihren Rückzug verkündet. Hannes Reichelt blieb bei seiner ursprünglichen Entscheidung und packte seine Sachen trotz Platz zwei zusammen. Auch Bostjan Kline, Mattia Casse, Wiley Maple, Davide Cazzaniga, Otmar Striedinger und Rok Perko werden wir nicht wiedersehen. Auf die Startreihenfolge hat das keinen weiteren Einfluss. Ted Ligety beispielsweise, der 31. nach der Abfahrt, profitiert davon nicht. Der Amerikaner darf erst im Anschluss an den aktuell führenden Vincent Kriechmayer starten.
Slalom
 
Willkommen zurück bei der Alpinen Kombination im Berner Oberland! Nun steht der Slalom an. Am Männlichen erwartet die Athleten ein anspruchsvoller Hang. Aus 1.475 Metern Höhe geht es 188 Höhenmeter hinunter nach Wengen. Auf der knapp 650 Meter langen Strecke gibt die Kurssetzung von Jean-Michel Agnellet den Weg vor. Der französische Techniktrainer hat 59 Tore gesteckt.
Bis gleich
 
Ab 14 Uhr werden wir sehen, was die Kombination in Wengen noch so bringt. Einstweilen danke ich für das Interesse und hoffe, sie dann wieder begrüßen zu dürfen.
Swiss-Ski
 
In Lauerstellung befinden sich die Schweizer. Bester in der Abfahrt war Marc Gisin als Achter. Ein Trio mit Mauro Caviezel an der Spitze bewegt sich auf den Plätzen 13 bis 16. Ganz besonderes Augenmerk haben die Eidgenossen aber auf den bereits angesprochenen Luca Aerni und auf den ebenfalls starken Techniker Justin Murisier (+2.37).
ÖSV
 
Die österreichische Doppelführung wurde bereits thematisiert. Vielleicht wird Rang zwei Hannes Reichelt dazu bewegen, doch im Slalom anzutreten. Matthias Mayer ist Siebter, Romed Baumann Vierzehnter. Die ÖSV-Slalomhoffnung Marco Schwarz liegt als 40. mit fast drei Sekunden Rückstand zu weit hinten. Weltcuppunkte sollten da noch drin sein - mehr aber auch nicht.
DSV
 
Aus deutscher Sicht lief es heute nicht ganz so gut. Thomas Dreßen erwischte die Lauberhorn-Abfahrt nicht optimal und liegt als 23. mehr als zwei Sekunden zurück. Da wird sich nicht mehr viel machen lassen. Das gilt auch für Josef Ferstl (33.).
Zwischenfazit
 
Die Chancen für die zahlreichen Abfahrer stehen nicht so schlecht. Einige davon könnten durchkommen. Die Technikexperten haben mehr als zwei Sekunden Rückstand. Allerdings gilt der Slalomhang in Wengen als sehr anspruchsvoll. Also darf sich Luca Aerni (+2.15) sicherlich noch etwas ausrechnen.
Abfahrt
 
Zwei Österreicher liegen vorn bei der Alpinen Kombination in Wengen. Eine richtig starke Abfahrt erwischte Vincent Kriechmayer, der sich einen stattlichen Vorsprung erarbeitete. Dahinter folgen weitere Speedspezialisten. Hannes Reichelt liegt fast sechs Zehntel zurück. Eine Dreiviertelsekunde ist es bis zum italienischen Dreierpack mit Dominik Paris an der Spitze.
Maple
In Richtung Top 30 tut sich nichts mehr. Daran ändert auch der letzte Starter nichts. Wiley Maple zeigt eine vergleichsweise ordentliche Fahrt, ist zügiger unterwegs als viele der letzten Läufer. Damit reiht sich der Amerikaner als 42. ein und beendet den ersten Durchgang.
Striedinger
 
Inzwischen läuft der Wettkampf wieder. Und wir haben noch Athleten am Start, die als Abfahrer Potenzial besitzen. Einer davon ist fraglos Otmar Striedinger. Ausgangs des Kernen-S ist der 26-Jährige jedoch viel zu langsam. Da fehlen locker 15 Stundenkilometer. Die Quittung setzt es in der Folge. Striedinger verliert mehr als vier Sekunden.
Read
 
Nach einem Sturz von Jeffrey Read im oberen Streckenteil, ist das Rennen unterbrochen. Acht Läufer warten noch auf ihren Start.
Ferstl
 
Aus deutscher Sicht gilt unser Interesse nun Josef Ferstl. An der ersten Zwischenzeit schaut es gut aus, doch das hat wenig zu sagen. Die Klippen warten noch. Und da passiert es schon. Ausgangs des Kernen-S ist Ferstl zu langsam, wertvolle Zeit bleibt liegen. Am Ende rauscht der 29-Jährige knapp an den Top 30 vorbei. Zwei Zehntel fehlen da im Moment. So wird er sich dann an einem abgenutzten Slalomhang abarbeiten müssen, so er sich das überhaupt antut.
Buzzi
 
Als Speedexperte fährt Emanuele Buzzi unter die besten 30. Der Italiener sortiert sich als 22. ein.
Schwarz
 
Wie wird sich Marco Schwarz in dieser Abfahrt schlagen? Optimal entwickelt sich die Ausgangsposition für den Slalom nicht. Der Österreicher lässt zu viel Zeit liegen. Am Ende kommen bald drei Sekunden zusammen, was nicht für die Top 30 reicht. Entsprechend verfehlt der 22-Jährige sein Ziel, im Slalom eine gute Startnummer zu bekommen.
Romar
 
Jetzt lässt Andreas Romar aufhorchen. Zwar büßt der Finne im Kernen-S beinahe eine Sekunde ein. Darüber hinaus aber fährt der 28-Jährige richtig stark, begrenzt seinen Rückstand auf unter zwei Sekunden und reiht sich als 18. ein.
Hrobat
 
Eine Punktlandung auf Position 30 gelingt nun Miha Hrobat. Fortan ist Zittern angesagt für den Slowenen, denn es stehen noch 25 Athleten oben, die ihm die Startnummer 1 für den Slalom streitig machen wollen.
Trikhichev
 
Auch Pavel Trikhichev fährt jetzt unter die Top 30. Der Russe reiht sich als 27. ein und hofft entsprechend auf eine gute Startnummer für den Slalom.
Roulin
 
Gleich ist noch ein Eidgenosse an der Reihe. Gilles Roulin fängt sich etwas mehr als zwei Sekunden ein. Da wäre eigentlich mehr Potenzial vorhanden. Entsprechend emotionslos nimmt er Platz 20 zur Kenntnis.
Rogentin
 
Stefan Rogentin ist oben phantastisch unterwegs, bewegt sich auf Bestzeitkurs. Nach unten bringt der Schweizer das erwartungsgemäß nicht. Da sammelt sich doch noch einiges an Rückstand an. Rang 25 ist das im Moment.
Windingstad
 
Starten dürfen im Slalom übrigens alle Sportler, die in dieser Abfahrt das Ziel erreichen. Die besten 30 werden das aber in umgekehrter Reihenfolge tun. Daher ist es von Interesse, sich darunter zu befinden. Rasmus Windingstad fährt als 29. in diesen Kreis. Noch aber stehen einige Athleten oben.
Ligety
 
Auch Ted Ligety probiert sich an dieser Kombination. Der Olympiasieger von 2006 ist noch nicht wieder konkurrenzfähig. Mehr als zweieinhalb Sekunden Rückstand sind für ihn unter diesen Umständen in Ordnung.
Reichelt
 
Abfahrtstraining steht nun für Hannes Reichelt auf dem Programm. Im Kernen-S passt die Linie. Die Zeit scheint für ihn nicht von Bedeutung. Wichtig ist, dass die Zahlen an den Geschwindigkeitsmesspunkten stimmen. Und das tun sie. Die sechs Zehntel Rückstand im Ziel nimmt der Österreicher zur Kenntnis. Platz zwei ist eine Ansage für morgen.
Tonetti
 
Mit flatternden Bändern um die Skischuh fährt Ricardo Tonetti zu Tal. Die sind gewiss nicht dafür verantwortlich, dass dem Italiener unten dreieinhalb Sekunden fehlen. Insofern ist die aerodynamische Nachlässigkeit in diesem Fall nicht entscheidend.
Theaux
 
Adrien Theaux verzichtet auf den Start.
Innerhofer
 
Eine gute Zeit lässt sich nun noch von Christof Innerhofer erwarten. Der Italiener findet die Linie seiner Teamkollegen. Im letzten Streckabschnitt baut der 33-Jährige einen Fehler ein. Daher wird es nur Rang vier.
Weber
 
Nun haben die Schweizer wieder etwas zu schauen. Ralph Weber stürzt sich zu Tal. Der 24-Jährige macht das besser als die letzten Fahrer. Doch im flachen Teil gleitet es nicht so dahin, da bleibt gewaltig Zeit liegen. Und so sammeln sich letztlich noch drei Sekunden an.
Zrncic Dim
 
Weit hinter der Musik fährt Natko Zrncic Dim her. Schnell wird klar, das wird großen Rückstand setzen. Viereinhalb Sekunden sind heftig.
Goldberg
 
Anfangs fährt Jared Goldberg auf Topniveau. Dann unterläuft dem Amerikaner ein grober Fehler. Mit einem Schlag ist eine Sekunde weg. Darüber hinaus verliert er gar nicht so viel, womit im Ziel Platz zehn aufleuchtet.
Cochran-Siegle
 
Ryan Cochran-Siegle fährt besser. Der US-Amerikaner jedoch gilt als schwacher Slalomfahrer und muss daher vorlegen. Vor allem unten ist der 25-Jährige gut unterwegs und landet an Position acht.
Barandun
 
Gian Luca Barandun ist unterwegs. Der Neunte von Bormio ist ausgangs des Kernen-S ebenfalls nicht schnell genug. Im Zielschuss wird es noch einmal kribbelig, da geht es weit nach rechts raus. Im Ziel fehlen dem Schweizer beinahe zwei Sekunden auf die Bestzeit.
Thompson
 
Broderick Thompson patzt im Kernen-S, gerät da weit raus. An dieser entscheidenden Stelle geht dem Kanadier viel Schwung verloren, das wirkt sich in der Folge dramatisch aus. Zweieinhalb Sekunden sind die Quittung.
Kryzl
 
Als nächster Starter macht sich Krystof Kryzl auf den Weg. Gleich am Hundschopf bekommt der Tscheche Probleme, hält sich nach der Landung nur mit Mühe auf den Ski. Das ist eine verkorkste Fahrt des Technikers. Da bekommt er mehr als vier Sekunden aufgebrummt.
Kriechmayr
Was macht denn der Vincent Kriechmayr da? Das ist ja eine sensationelle Fahrt. Der Österreicher fliegt die Lauberhorn-Abfahrt hinunter, setzt eine Bestzeit nach der anderen. Unten liegt der 26-Jährige grandiose 74 Hundertstel vorn. Respekt!
Dreßen
 
Nun ist der erste Deutsche an der Reihe. Oben schaut das gut aus. Danach jedoch verliert Thomas Dreßen viel Zeit. Da passt die Linie mehrfach nicht. Anderthalb Sekunden bekommt er aufgebrummt und nimmt das im Ziel mit einem Kopfschütteln zur Kenntnis. Das war nix!
Bennett
 
Viel Schwung nimmt Bryce Bennett aus dem Kernen-S mit. Das allein aber ist auch nicht ausschlaggebend, wenn es im weiteren Verlauf nicht passt. So sammeln sich beinahe noch sieben Zehntel an. Der US-Amerikaner ist sich im Ziel unschlüssig, was er davon halten soll.
Baumann
 
Für Österreich macht sich Romed Baumann auf den Weg. Der 31-Jährige fährt anfangs stark. Dann jedoch stellen sich die Fehler ein. Den dicksten erlaubt er sich im Zielschuss. So fehlen letztlich gut acht Zehntel.
Muffat-Jeandet
 
Auf Formsuche befindet sich Victor Muffat-Jeandet. Das betrifft vor allem seine technischen Disziplinen. Dahingehend schlägt sich der Franzose in dieser Abfahrt noch recht gut. Ganz unten allerdings packt er noch mal drei Zehntel drauf. Mit 1,8 Sekunden Rückstand liegt Muffat-Jeandet recht weit zurück.
Jansrud
 
Gespannt blicken wir auf Kjetil Jansrud. In der Tat heizt der Norweger die Abfahrt rasant herunter. Da liegt eine Bestzeit in der Luft. Fehler erlaubt sich der 32-Jährige nicht. Doch irgendwo bleibt Zeit liegen. Drei Zehntel sind es im Ziel. Jansrud zuckt mit den Schultern.
Gisin
 
Und da ist schon der nächste Schweizer. Marc Gisin investiert in die Linie, ist an den neuralgischen Punkten richtig zügig unterwegs. Ganz nach unten bringt es der Eidgenosse nicht. Es fehlen aber nur vier Zehntel zur Bestzeit. Gute Leistung von Gisin!
Mermillod Blondin
 
Beim Comeback erwarten wir von Thomas Mermillod Blondin nicht so viel. Es geht darum, Wettkampfpraxis zu sammeln und heil im Ziel anzukommen. Zwei kritische Szenen gibt es, die meistert der Franzose. Seine Zeit ist eher zweitrangig.
Paris
Dann dürfen wir mal wieder nach der Spitzenzeit von Peter Fill schauen, denn dessen Landsmann Dominik Paris schiebt an. Und das schaut gut aus. Trotz der verkürzten Abfahrt brennen dem Italiener die Oberschenkel, aber er liegt zwei Hundertstel vorn.
Cater
 
Martin Cater ist unterwegs. Und er Slowene legt vielversprechend los, ist oben auf Bestzeitkurs. Danach allerdings bleibt Zeit liegen. Der Siebte von Bormio aber schlägt sich gut. Im Zielschuss wird es kritisch. Auch er muss dort aufmachen. Ein Dreiviertelsekunde Rückstand ist es am Ende.
Muzaton
 
Nun schauen wir auf den Zweiten des vergangenen Jahres. Maxence Muzaton vermag das offenbar nicht zu wiederholen. Der Franzose scheint sich nicht so ganz überwinden zu können und verliert zu viel Zeit. Muzaton muss eigentlich in der Abfahrt vorlegen, tut das aber nicht. Nur Platz sechs!
Murisier
 
Jetzt muss Justin Murisier halbwegs sauber durch die Abfahrt kommen. Der Techniker schlägt sich gut. Der Schweizer sollte sich an seinem Landsmann Luca Aerni orientieren. Mit dem hält der 26-Jährige nicht ganz mit. Doch etwas mehr als anderthalb Sekunden Rückstand auf Fill sind in Ordnung.
Mayer
 
Was wird uns der Abfahrtsolympiasieger bieten? An Peter Fill kommt auch Matthias Mayer nicht ran. Nach unten hin wird der Österreicher zwar immer schneller, im Zielschuss kommt der 27-Jährige sehr weit nach rechts, muss da etwas aufmachen. Daher fehlen letztlich fast vier Zehntel.
Kilde
 
Auf die Norweger müssen wir immer achten. Aleksander Aamodt Kilde stößt sich oben ab. An der ersten Zwischenzeit liegt der 25-Jährige vorn. Das vermag Kilde nicht zu konservieren, auf einem guten Niveau bewegt er sich aber durchaus. Im Haneggschuss ist er 145 Stundenkilometer schnell. Im Ziel fehlt eine Viertelsekunde zur Bestzeit.
Kosi
 
Als Speed-Spezialist fährt Klemen Kosi der Musik hinterher. Der Slowene ist derzeit völlig außer Form und kommt sogar noch hinter Luca Aerni ins Ziel.
Aerni
 
Mit der Bestzeit dürfen wir jetzt nicht rechnen. Luca Aerni muss sich eine gute Ausgangsposition für den Slalom erarbeiten. Das scheint dem Weltmeister zu gelingen. So viel fängt er sich nicht ein. Im Zielschuss gerät er ganz weit nach rechts. Im Ziel ist das weniger als anderthalb Sekunden Rückstand. Das freut den Aerni.
Mani
 
Mit viel Mut geht es Nils Mani an. An der ersten Zeitnahme ist der Eidgenosse vorn. Danach aber passt das nicht mehr ganz so gut. Mani kassiert letztlich über eine Sekunde Rückstand.
Caviezel
 
Einer der Favoriten steht bereit. Und das freut die Schweizer. Mauro Caviezel macht das recht gut. Mit Peter Fill hält der WM-Dritte nicht ganz mit. Aber da fehlen nur ein paar Zehntel. Der Fehler kommt im Ziel-S. Da lässt der 29-Jährige locker eine halbe Sekunde liegen. In der Summe sind es letztlich acht Zehntel.
Berthold
 
So ganz erwischt Frederic Berthold die Fill-Linie nicht. Aus dem Kernen-S nimmt der Österreicher zu wenig Tempo mit. In der Folge fehlen Geschwindigkeit - und am Ende beinahe zwei Sekunden.
Fill
Auf geht's! Mit Peter Fill stellt uns passenderweise ein Abfahrer die Strecke vor. Der Italiener findet eine saubere Linie, rauscht mit 143 Stundenkilometern durch den Haneggschuss und setzt im Ziel die erste Zeit.
Wetter
 
Die Bedingungen im Berner Oberland sind großartig. Die Temperaturen sind deutlich unter den Gefrierpunkt gesunken. So konnten viele fleißige Helfer alles so weit herrichten, dass heute eine perfekte Abfahrtspiste zur Verfügung steht. Abgesehen von ein paar wenigen Wolken strahlt die Sonne vom blauen Himmel.
Swiss-Ski
 
Bei den Schweizern blickt man vor allem auf den amtierenden Weltmeister. Luca Aerni (5) gehört zu den guten Slalomfahrer. Auch der WM-Dritte Mauro Caviezel (3) rechnet sich etwas aus, belegte er in Bormio doch Rang vier. Zudem fiebern Nils Mani (4), Justin Murisier (9), Marc Gisin (14) und Gian Luca Barandun (23), der Neunte von Bormio, dem Start entgegen. Auf die restlichen Eidgenossen kommen wir später zu sprechen. Den Überraschungssieger vom letzten Jahr werden wir allerdings nicht sehen. Wegen einer Schulterverletzung setzt Niels Hintermann diese Saison komplett aus.
ÖSV
 
Sieben Österreicher stellen sich dem Wettbewerb. Als Zweiter geht es der Vorjahresdritte Frederic Berthold an. Eine Auge auf die Kristallkugel hat Matthias Mayer (8) geworfen. Auch Romed Baumann (17), Vincent Kriechmayr (20) und Hannes Reichelt (31) gehören zu den starken Abfahrern. Auf eine gute Startnummer für den Slalom hofft Marco Schwarz (46). Darüber hinaus erwarten wir Otmar Striedinger (62).
DSV
 
Für den Deutschen Skiverband soll vor allem Thomas Dreßen die Kohlen aus dem Feuer holen. Der Fünfte von Bormio trägt die Startnummer 19. Zudem steht Josef Ferstl (55) bereit, der Mitte Dezember im Super G von Gröden seinen ersten Weltcupsieg feierte.
Tagesaufgabe
 
Wie so häufig dient die Kombi-Abfahrt zahlreichen Athleten als Training für morgen, was die Daseinsberechtigung der Kombination als Weltcuprennen irgendwo schon in Frage stellt. Entsprechend viele Speed-Spezialisten gehen die Aufgabe an. Peter Fill (Startnummer 1) besitzt als Zweiter von Bormio natürlich die beste Ausgangsposition im Kampf um die Kugel. Allerdings stellt der dann noch anstehende Slalom eine echte Hürde dar. Da dürfen sich die Techniker also durchaus etwas ausrechnen.
Pinturault fehlt
 
Einige große Namen fehlen im 67-köpfigen Starterfeld. Marcel Hirscher war schon in Bormio nicht dabei und verzichtet auch heute. Überraschenderweise schont sich ferner Alexis Pinturault. Der Titelverteidiger siegte bei der ersten Kombination in Bormio. Trotz Führung in der Weltcupwertung setzt der Franzose den erneuten Gewinn der kleinen Kristallkugel aufs Spiel.
Abfahrt
 
Die Internationalen Lauberhornrennen an diesem Wochenende beginnen also mit der Kombinationsabfahrt. Dabei wird nicht von ganz oben gestartet, Russisprung und Traversenschuss hebt man sich für die morgige Spezialabfahrt auf. Start ist demnach auf 2.025 Metern. Von dort geht es 738 Höhenmeter zu Tal. Auf der 2.910 Meter langen Strecke ist die Kurssetzung von Hannes Trinkl zu beachten. Der FIS-Renndirektor hat 32 Tore gesteckt.
Kombi
 
Schon im vergangenen Winter fanden lediglich zwei Kombinationen statt. Das zeigt, wohin die Reise geht, wo der Stellenwert angesiedelt ist. Dieser eigentlich so traditionelle Wettbewerb, der die Vielseitigkeit der Sportler herausstreicht, hat keine Zukunft. Die FIS plant für 2020 die Abschaffung.
Kugel
 
In der zweiten Kombination des Winters steht bereits eine kleine Kristallkugel auf dem Spiel. Heute fällt in Wengen vor der jedes Mal wieder grandiosen Kulisse von Eiger, Mönch und Jungfrau die Entscheidung im Disziplinweltcup, weil diese Wettkampfform dann nur noch bei den Olympischen Spielen auf dem Programm steht.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Wengen zur Kombination der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Marcel Hirscher
2:13.63
2.
Henrik Kristoffersen
2:13.86
0.23
3.
Victor Muffat-Jeandet
2:13.89
0.26
4.
Loic Meillard
2:14.31
0.68
5.
Zan Kranjec
2:14.73
1.10
6.
Matts Olsson
2:15.21
1.58
7.
Thomas Fanara
2:15.23
1.60
8.
Tommy Ford
2:15.69
2.06
9.
Justin Murisier
2:15.70
2.07
10.
Florian Eisath
2:15.74
2.11
 
Manuel Feller
2:15.74
2.11
12.
Leif Kristian Nestvold-Haugen
2:15.97
2.34
13.
Manfred Mölgg
2:16.14
2.51
14.
Alexander Schmid
2:16.48
2.85
15.
Marco Odermatt
2:16.54
2.91