Nordische Kombination Liveticker

Lahti, Finnland01. März 2020, 09:00 Uhr
Einzel, 1 Durchgang Springen + 10 km, I
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Akito Watabe
25:41.1
2.
Jörgen Graabak
+2.9
3.
Vinzenz Geiger
+7.9
4.
Jens Oftebro
+12.7
5.
Fabian Rießle
+15.2
6.
Eric Frenzel
+15.3
7.
Martin Fritz
+32.0
8.
Ilkka Herola
+34.7
9.
Manuel Faißt
+56.6
10.
Jarl Magnus Riiber
+1:00.5
11.
Johannes Rydzek
+1:01.2
12.
Terence Weber
+1:02.5
13.
Antoine Gerard
+1:07.5
14.
Ryota Yamamoto
+1:12.0
15.
Thomas Jöbstl
+1:12.0
16.
Laurent Muhlethaler
+1:12.2
17.
Lars Ivar Skaarset
+1:39.0
18.
Espen Björnstad
+1:39.0
19.
Philipp Orter
+1:42.5
20.
Espen Andersen
+1:42.9
21.
Lukas Greiderer
+1:52.4
22.
Eero Hirvonen
+2:06.1
23.
Lukas Klapfer
+2:39.3
24.
Tomas Portyk
+2:45.9
25.
Hideaki Nagai
+2:54.4
26.
Kristjan Ilves
+3:05.3
27.
Alessandro Pittin
+3:08.6
28.
Go Yamamoto
+3:09.6
29.
Taylor Fletcher
+3:13.6
30.
Szczepan Kupczak
+3:15.7
Letzte Aktualisierung: 18:44:55
Verabschiedung
 
Mit der Erkenntnis, das Jarl Magnus Riiber nach Platz 10 heute doch nur ein Mensch ist, verabschieden wir uns aus Lahti. Weiter geht es in einer Woche in Oslo mit einem weiteren Einzelwettbewerb. Da der darauffolgende Weltcup in Schonach aktuell noch auf der Kippe steht, könnte es in Oslo dann schon das Saisonfinale für die Kombinierer sein. Um nichts zu verpassen, klicken Sie also unbedingt auch dann wieder rein. Ansonsten bedanke mich für Ihr Interesse und wünsche ein schönes Restwochenende!
 
 
Unter dem Strich war es heute aber endlich mal wieder ein wirklich starkes Ergebnis für den DSV. Mit Fabian Rießle (5.), Eric Frenzel (6.) und Manuel Faißt (9.) finden sich mit Geiger insgesamt vier Deutsche unter den Top 10. Auch Johannes Rydzek und Terence Weber auf den Rängen 11 und 12 können durchaus zufrieden sein.
Fazit
 
Zum dritten Mal in dieser Saison heißt der Sieger nicht Jarl Magnus Riiber. Stattdessen ist es Akito Watabe, der seinen ersten Weltcupsieg seit 2018 in Schonach feiert. Der Japaner zeigte eine super taktische Leistung und rettet sich am Ende mit knapp drei Sekunden Vorsprung ins Ziel. Dahinter folgt Jörgen Graabak, der sich über die gesamte Renndauer in der Verfolgergruppe versteckte und hinten heraus wieder einmal Vinzenz Geiger bezwingen konnte.
 
 
Dahinter rettet sich Jens Oftebro als Vierter ins Ziel, ehe Fabian Rießle den Zielsprint gegen Eric Frenzel für sich entscheiden kann. Martin Fritz, Ilkka Herola, Manuel Faißt und Jarl Riiber komplettieren die Top 10.
Ziel
 
Ganz vorne hat sich Akito Watabe entscheidend gelöst und das bringt der Japaner auch ins Ziel! Auf Rang 2 folgt Jörgen Graabak vor Vinzenz Geiger auf Platz 3.
 
 
Oftebro ist von Graabak geschluckt und hält jetzt ausgerechnet Geiger auf. Ist das schon die Vorentscheidung?
 
 
Der letzte richtige Anstieg. Akito Watabe springt weg und löst sich von Oftebro. Dahinter kommt Graabak mit dem Angriff, Geiger muss dranbleiben!
 
 
Geiger zieht nochmal das Tempo an, Rießle und Graabak gehen mit. Die restlichen Verfolger sind raus aus der Verlosung. Auch Frenzel scheint dann bei diesem Tempo nicht mehr mitgehen zu können.
 
 
Noch ist der Rückstand zu den Führenden mit knapp 14 Sekunden relativ groß. Retten sich Watabe und Oftebro ins Ziel?
 
 
Weiterhin ist es an Vinzenz Geiger, das Tempo in der Verfolgergruppe zu machen. Rießle und Graabak kleben ihm an den Skienden, Fritz und Frenzel hängen dagegen einige Meter zurück.
7,5 km
 
An der Spitze hat sich jetzt auch mal Oftebro vor Watabe gesetzt. Was macht der Vorsprung auf die ersten Verfolger? Noch sind es 22 Sekunden.
 
 
In diesem Moment wird Weber von Herola geschluckt. Schafft der Finne noch den Anschluss nach vorne? Noch sind es 15 Sekunden. Riiber sieht indes nicht gut aus, denn selbst Manuel Faißt kann am Anstieg am Norweger vorbeigehen.
 
 
Weiter hinten hat Ilkka Herola das Tempo etwas erhöht und einige Meter zwischen sich und Riiber gebracht. Hat sich der Norweger auf den ersten Runden etwas übernommen?
 
 
Jetzt scheint Vinzenz Geiger ernst zu machen. Kaum zieht der Deutsche am Anstieg das Tempo an, müssen Yamamoto und Weber abreißen lassen. Schon haben wir nur noch eine Fünfergruppe
5,0 km
 
Die Hälfte des Rennens ist rum und die Verfolger konnten auf der letzten Runde magere drei Sekündchen auf das Führungsduo gutmachen. Wann kommt die Tempoverschärfung?
 
 
Das spielt natürlich wiederum Herola und Riiber in die Karten, die sich somit von hinten näher heranschieben können. Vinzenz Geiger reagiert und übernimmt die Führungsarbeit.
 
 
In der Verfolgergruppe hat sich Rießle nach vorne gesetzt. Allzu hoch scheint das Tempo aber noch nicht zu sein, denn Ryota Yamamoto und Terence Weber können da noch recht problemlos mithalten.
 
 
An der Spitze hält sich Jens Oftebro konsequent hinter Akito Watabe. Dabei wären die beiden gut beraten, sich auch mal etwas abzuwechseln. So konnten die Verfolger wieder ein paar Sekunden näher kommen.
 
 
Schauen wir kurz mal nach hinten. Riiber und Herola konnten schon zahlreiche Plätze nach vorne stürmen und liegen bereits auf Kurs Top 10. Allzu viel Zeit sollte sich vorne also nicht gelassen werden.
2,5 km
 
Die erste Runde ist absolviert. Vorne heißt das gejagte Duo Akito Watabe und Jens Oftebro. Dahinter haben wir schon eine siebenköpfige Verfolgergruppe, darunter auch vier Deutsche.
 
 
Das ist übrigens ein sehr hohes Anfangstempo von Graabak und Geiger, die schon etliche Sekunden zur Spitze gutmachen konnten.
 
 
Graabak und Geiger sind auch schon vorne mit dabei. Eric Frenzel hat noch ein paar Meter zu dieser Gruppe, doch das dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis auch er aufschließen kann.
 
 
Auf dem ersten Kilometer konnte Jens Oftebro schon die Lücke zu Akito Watabe schließen. Dahinter haben Rießle und Yamamoto bereits zu Martin Fritz aufgeschlossen.
 
 
Und schon geht es los für die starken Deutschen um Rießle, Geiger und Frenzel. Auf so viele laufstarke DSV-Starter in den Top 10 für den Langlauf durften wir schon lange nicht mehr freuen.
Start
Im Schneetreiben von Lahti macht sich Akito Watabe auf die erste von insgesamt vier Runden über 2,5 Kilometer. Kurz dahinter folgt auch schon Jens Oftebro.
Namhaftes Duo
 
Ilkka Herola wird sich wohl besonders darüber geärgert haben, dass das Springen durchgezogen und nicht der PCR in die Wertung genommen wurde. Anstatt mit einer halben Minute Rückstand zur Spitze darf der Finne nun erst 1:36 Minuten nach Watabe auf die Strecke. Zwar ist das für den Top-Läufer nicht unmöglich, dennoch liegen da doch einige Konkurrenten vor ihm, denen man größere Siegchancen zugestehen darf. Im Schlepptau hat der Finne zudem keinen Geringeren als Jarl Riiber, der im PCR übrigens Erster war. Gelingt es dem 22-Jährigen an Herola dranzubleiben, könnte es auch für ihn noch ein paar Plätze nach vorne gehen.
Starke Läufer
 
Etwa mit einer Minute Rückstand wird Terence Weber ein Trio auf die Strecke führen, in dem mit Jörgen Graabak und Vinzenz Geiger zwei der großen Favoriten die Verfolgung aufnehmen. Schon einige Male stritten sich die beiden in packenden Duellen auf der Strecke um die weiteren Plätze auf dem Podium hinter Riiber. Heute winkt dem Sieger dieses Duells sogar der Platz ganz oben auf dem Podest. Einen Strich durch die Rechnung könnte ihnen dabei allerdings Eric Frenzel machen. Der langjährige Dominator wurde gestern im Teamsprint geschont und könnte deshalb noch etwas mehr Körner auf der Strecke haben. Gelingt es ihm die Lücke von elf Sekunden auf Geiger und Graabak schnell zu schließen, dürfte auch er ein Wörtchen um den Sieg mitsprechen.
Spitze
 
Mit der besten Ausgangsposition geht der Japaner Akito Watabe auf die Strecke, der sich mit dem weitesten Satz auf der Schanze einen knappen Vorsprung von neun Sekunden auf Jens Oftebro erarbeitete. Größer ist der Abstand da schon zu den weiteren Verfolgern, 44 Sekunden nach Watabe folgt der Österreicher Martin Fritz, ehe wiederum sieben Sekunden später mit Fabian Rießle auch schon der erste laufstarke Deutsche kommt.
Überraschung
 
Die größte Überraschung dürfte am heutigen Tag sein, dass der Sieger wohl ausnahmsweise mal nicht Jarl Magnus Riiber heißen wird. Der Norweger verpatzte seinen Sprung und darf deshalb erst als 16. ins Rennen gehen. Das bietet natürlich den Konkurrenten die große Chance, endlich auch mal ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Dies gelang in dieser Saison bislang außer Riiber lediglich Vinzenz Geiger.
Willkommen zurück
 
Wir melden uns zurück aus Lahti, wo in Kürze der Zehn-Kilometer-Langlauf der Nordischen Kombinierer ansteht. Heute Morgen erlebten wir bereits ein turbulentes Springen mit zahlreichen Windunterbrechungen und einigen Überraschungen. Schauen wir mal, was der Lauf zu bieten hat!
Bis später
 
Damit verabschieden wir uns vorerst aus Lahti. Um 13:45 Uhr geht es aber schon weiter, dann erwartet uns der Langlauf über 10,0 Kilometer. Wir melden uns selbstverständlich rechtzeitig dafür zurück und hoffen, dass auch Sie dann wieder mit von der Partie sind. Bis dann!
Fazit II
 
Doch auch die Deutschen konnten diesmal überzeugen. Vor allem Fabian Rießle als 4., Vinzenz Geiger als 8. und Eric Frenzel als 9. haben keinen allzu großen Rückstand nach vorne und damit beste Chancen auf eine Top-Platzierung.
Fazit
 
Ein turbulentes Springen liegt hinter uns, mit einem Ausgang, den so wohl nur wenige erwartet hätten. Denn erstmals in dieser Saison zeigte der ansonsten so sprungstarke Jarl Riiber Schwächen auf der Schanze und geht damit nur von Position 16 in den Langlauf. Etwas überraschend heißt der Sieger nach dem Springen Akito Watabe, der die Top-Weite in den Schnee setzte und damit Jens Oftebro auf Rang 2 verwies.
J. Riiber
 
Jetzt dürfen wir uns auf den Überflieger Jarl Riiber freuen. Doch was war das denn? Der Norweger zeigt ungewohnte Schwächen, muss schon bei 115,5 Meter landen und setzt sich nur auf Rang 16.
Graabak
 
Einen halben Meter weiter geht es für Jörgen Graabak. Der Wind war etwas schlechter und deshalb setzt er sich knapp vor Geiger auf Position 7.
Geiger
 
Kann Vinzenz Geiger vorne ein Wörtchen mitreden? Durchaus! 119 Meter sind für den starken Läufer doch sehr ordentlich! Damit hat er alle Möglichkeiten und setzt sich zwischen Weber und Frenzel auf Rang 7.
J. Oftebro
 
Jetzt mit Jens Oftebro einer der besten Springer im Feld. Und der Norweger stellt das einmal mehr unter Beweis, segelt bis auf 126,5 Meter und wird mit guten Noten belohnt. Rang 2, knapp hinter Watabe.
Björnstad
 
Was der Sprung von Rießle wert war ,sehen wir direkt bei Espen Björnstad. Der Norweger springt ganz schlecht ab, muss viel korrigieren und kommt dadurch nur auf 113 Meter.
Rießle
 
Kann sich jetzt auch Fabian Rießle steigern? Ja! 121,5 Meter sind richtig stark! Damit ist er vorerst auf Rang 3 und vorne mit dabei!
Frenzel
 
Eric Frenzel muss jetzt zeigen, dass der Sprung vorhin im Probedurchgang nur ein Ausrutscher war. Und das gelingt ihm mit 118 Metern doch sehr gut! Rang 5!
Herola
 
Jetzt Ilkka Herola, der bislang einen guten Eindruck auf der Schanze machte und im PCR auf Rang 3 landete. Diesmal sind es allerdings nur 113,5 Meter und vorerst Rang 9 für den Finnen.
Greiderer
 
Bei Lukas Greiderer ging die Form zuletzt etwas verloren. Und auch diesmal will der Österreicher zu viel, springt zu aggressiv weg und muss deshalb bei 106 Metern schon früh landen.
Faißt
 
Gestern durfte Manuel Faißt gemeinsam mit Terence Weber einen Podestplatz bejubeln. Diesmal wird es damit allerdings schwer, denn die 116 Meter sind für den guten Springer zu wenig.
Fritz
 
Auch Martin Fritz macht das richtig gut! 121 Meter für den Österreicher bedeuten Rang 2, auch wenn der Rückstand auf Platz 1 doch schon sehr groß ist.
A. Watabe
 
So muss das aussehen! Aktio Watabe nutzt den Aufwind und legt sich auf das Luftpolster. So geht es auf 127 Meter und damit deutlich in Führung!
Klapfer
 
Ernüchterung bei Lukas Klapfer. 106 Meter sind es nur für den Österreicher.
Rydzek
 
Kann Johannes Rydzek sich davon anstecken lassen? Naja. Der Flug ist sehr unruhig, dafür sind die 112 Meter gar nicht so schlecht. Was er damit anfangen soll, weiß er allerdings auch nicht so recht.
Weber
 
Terence Weber kam bislang auf der Schanze richtig gut zurecht. Und auch diesmal zeigt der Deutsche wieder einen super Sprung! 121,5 Meter reichen allerdings nicht ganz für die Führung.
Jöbstl
 
Deutlich besser macht es Landsmann Thomas Jöbstl. Zwar wackelt der Österreicher nach seine Sprung auf 115 Metern beim Ausfahren kurz, dennoch reicht das für Rang 6.
Orter
 
Philipp Orter tut sich auch schwer und setzt schon bei 109 Metern zur Landung an.
Andersen
 
Mit 110,5 Metern ist Espen Andersen nicht zufrieden. Das sieht man deutlich an seiner Reaktion.
Costa
 
Ohje, das war mal gar nichts. Samuel Costa kommt überhaupt nicht zurecht und landet schon bei 82,5 Metern fast auf dem Vorbau.
R. Yamamoto
 
Der Wind von vorne hat tatsächlich etwas nachgelassen 119,5 Meter sind für Ryota Yamamoto aber eigentlich etwas zu wenig. Dennoch setzt sich der Japaner erst einmal an die Spitze.
Pittin
 
Alessandro Pittin tat sich bislang in der Saison ohnehin auf der Schanze schwer. Da sind diese Bedingungen natürlich nicht förderlich und umso weniger verwundern uns die 92,5 Meter des Italieners.
Portyk
 
Deutlich kürzer springt dagegen Tomas Portyk. 109,5 Meter werfen ihn doch recht weit zurück.
Muhlethaler
 
Plötzlich nimmt das hier noch mal an Fahrt auf! Laurent Muhlethaler landet bei 119,5 Meter - Top-Weite!
Gerard
 
Jetzt drückt die Jury natürlich aufs Gas. Antoine Gerard macht es deutlich besser und segelt auf 115,5 Meter.
Y. Watabe
 
Es geht doch noch einmal weiter. Yoshito Watabe ist aber chancenlos und kommt nur auf 100 Meter. Eigentlich gilt Watabe als einer der besten Springer.
Verzögerung
 
Jetzt trifft es auch den Japaner Yoshito Watabe, der immer wieder vom Balken runter muss. Von einem fairen Wettkampf sind wir aktuell meilenweit entfernt. Ein Abbruch dieses Springens rückt damit immer näher.
Schmid
 
Nach einer gefühlten Ewigkeit geht es dann endlich weiter. Der Leidtragende dieser langen Unterbrechung ist ausgerechnet Julian Schmid. Mehr als 105,5 Meter sind nach dieser nervlichen Anspannung nicht drin.
Verzögerung
 
Jedes Mal das gleiche Spiel. Der Wind hat sogar noch etwas weiter aufgefrischt und kommt jetzt mit fast sieben Metern pro Sekunde von vorne. Da ist es aktuell unmöglich, zu springen.
Ilves
 
Wieder meldet sich der Wind zu Wort, sodass Kristjan Ilves zwei Mal vom Balken runter muss. Was kann der Este bei diesen Bedingungen ausrichten? Im PCR am Freitag landete er auf Rang 4. Diesmal sind die 109,5 Meter allerdings nicht optimal.
Kupczak
 
Von Szczepan Kupczak durften wir in dieser Saison schon einige gute Sprünge bestaunen. Heute tut sich aber auch der Pole schwer. 109 Meter bringen vorerst Rang 4.
Nagai
 
Weiter geht es mit dem nächsten Japaner. Hideaki Nagai macht es aber nicht ganz so gut, wie sein Landsmann zuvor und landet schon bei 110 Metern.
G. Yamamoto
 
Guter Sprung von Go Yamamoto! 117 Meter bei ordentlicher Windunterstützung sind doch mal nicht so schlecht.
Hirvonen
 
Direkt kehrt aber schon wieder die Ernüchterung zurück. 105 Meter für Eero Hirvonen - damit kann er nicht zufrieden sein.
Skaarset
 
Es geht doch! Lars Ivar Skaarset ist der Erste, der ins Fliegen kommt. 118,5 Meter für den jungen Norweger bedeuten natürlich die Führung!
Tiller
 
Wir haben eine neue Top-Weite! 104,5 Meter lösen aber dennoch keine allzu große Begeisterung bei Simen Tiller aus.
Pazout
 
Vielleicht kann Ondrej Pazout jetzt mal zeigen was möglich ist? Nein, auch der Tscheche muss schon bei 93 Metern zur Landung einsetzen. Es ist aber auch verdammt schwer heute.
Mutru
 
Endlich geht es mal wieder etwas zügiger weiter. Es geht aber nicht wirklich viel zusammen ... Leevi Mutru muss schon bei 91 Metern runter.
Buzzi
 
Somit ist schon Raffaele Buzzi dran. Wieder spielt der Wind vor allem oben im Hang verrückt und zwingt den Italiener, lange oben zu warten. Das zehrt an den Nerven und so sind die 81,5 Meter keine große Überraschung.
Karhumaa
 
Auf Wille Karhumaa warten wir vergeblich, auch der Finne ist nicht am Start.
Vytrval
 
Auch Jan Vytrval muss lange oben warten und darf erst beim zweiten Mal los. Der Aufwind hat etwas nachgelassen und so geht es auch nur auf 89,5 Meter.
Fletcher
 
Und der nächste Amerikaner folgt sogleich. Taylor Fletcher darf erst im zweiten Anlauf los, nachdem der Wind zu stark von vorne kam. Mit den besten Bedingungen bislang geht es für Fletcher immerhin auf 102 Meter, für diese Verhältnisse aber natürlich zu wenig.
Loomis
 
Der nächste US-Amerikaner ist dran. Ben Loomis landet bei 97 Metern. Das ist die beste Weite bislang und befördert ihn erst einmal in Führung.
Zhao
 
Nun der chinesische Alleinunterhalter Zihe Zhao. 78 Meter sind allerdings nicht unbedingt beste Skisprung-Unterhaltung.
Shumate
 
Landsmann Jared Shumate landet einen halben Meter dahinter. Da der Wind aber nicht ganz so gut war und die Noten besser schiebt er sich vor Good auf Position 2.
Good
 
Je-Un Park ist nicht am Start, deshalb geht es weiter mit Jasper Good. Doch auch seine 92 Meter sind zu wenig.
Mäkiaho
 
Arttu Mäkiaho setzt sich mit 91,5 Metern an die Spitze des finnischen Trios. Trotzdem haben wir da noch ganz schön viel Luft nach oben.
Salmela
 
Weiter geht es mit Olli Salmela. Auch er muss nach 89 Metern den Aufsprunghang ganz schön weit nach unten abfahren.
Pääkönen
Bei leichtem Schneefall und einer gehörigen Portion Wind von vorne geht es aus Startluke 8 los. Zu Beginn sehen wir den jungen Finnen Jesse Pääkönen, der mit 82 Metern eine erste Weite setzt. Da wird es aber noch deutlich weiter gehen.
Startliste
 
Insgesamt 47 Athleten sind heute mit dabei. Auf die insgesamt sieben Deutschen müssen wir uns allerdings ein klein wenig gedulden. Julian Schmid wird als 22. den Anfang machen, es folgen Terence Weber (33), Johannes Rydzek (34), Manuel Faißt (38), Eric Frenzel (41), Fabian Rießle (42) und Vinzenz Geiger (45). Verzichten müssen wir unter anderem auf die Herren Rehrl und Krog, die verletzungsbedingt pausieren.
Probedurchgang
 
Der Probedurchgang vor wenigen Minuten ging allerdings für Frenzel mal komplett in die Hose. Aus Anlaufluke 8 hüpfte der Deutsche auf gerade einmal 78,5 Meter. Zum Vergleich, Jens Oftebro landete, wenn auch mit etwas mehr Aufwind, bei gleichem Anlauf bei 126,5 Meter und verwies damit Jarl Riiber (126 Meter) auf Rang 2. Bester Deutscher war Terence Weber (119,5 Meter) als Fünfter.
PCR
 
Im provisorischen Wettkampfdurchgang am Freitag landete Jarl Riiber (122 Meter) mal wieder auf Platz 1. Zweiter wurde Jens Oftebro (119,5 Meter) vor dem überraschend starken Ilkka Herola (118 Meter). Während sich Terence Weber und Manuel Faißt auf den Rängen 8 und 9 von der Schanze gewohnt gut präsentierten, landeten Vinzenz Geiger, Fabian Rießle und Eric Frenzel jenseits der Top 20. Hoffen wir also, dass wir heute einen fairen Durchgang über die Bühne bringen und sich Geiger und Co. steigern können.
Favoriten
 
Auch wenn Jarl Riiber den Sieg im Gesamtweltcup schon in der Tasche hat wird der Norweger sich wohl kaum damit begnügen, den Rest der Saison gemütlich ausklingen zu lassen, sondern versuchen, seine ohnehin atemberaubende Saisonbilanz weiter auszubauen. In 13 von 15 Wettkämpfen stand Riiber ganz oben auf dem Podest, lediglich Vinzenz Geiger gelang es bislang zwei Mal, den norwegischen Überflieger auf Rang 2 zu verdrängen. Neben Geiger haben wir mit Jörgen Graabak einen nur minder starken Norwegen in dieser Saison, den wir auch heute wieder für einen Podiumsplatz auf dem Zettel haben müssen. Dazu lauern mit Jens Oftebro und Espen Björnstad zwei weitere Norweger, die in dieser Saison bereits auf dem Podest standen und genauso für eine Top-Platzierung in Frage kommen, wie Ilkka Herola und die gestern geschonten Eric Frenzel und Fabian Rießle.
Gesamtweltcup
 
Die wichtigste Entscheidung in dieser Saison fiel bereits vergangenes Wochenende in Trondheim, als sich Dauersieger Jarl Magnus Riiber mit seinem 13. Saisonerfolg vorzeitig den Gesamtweltcup sicherte. Auch Platz 2 scheint bei Jörgen Graabak in festen Händen, denn der Norweger baute seinen Vorsprung zu Vinzenz Geiger auf mittlerweile 142 Punkte aus.
Lahti
 
Weiter geht es für die Nordischen Kombinierer im finnischen Lahti. Nach dem gestrigen Teamsprint ist heute im Einzelwettbewerb wieder jeder auf sich alleine gestellt. Wir freuen uns zunächst auf das Springen von der Salpausselkä-Schanze, ehe es heute Mittag über 10,0 Kilometer in die Langlauf-Loipe geht.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Lahti zur Nordischen Kombination.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Jarl Magnus Riiber
23:59.9
2.
Fabian Rießle
+54.1
3.
Ilkka Herola
+54.8
4.
Akito Watabe
+1:08.0
5.
Jörgen Graabak
+1:10.1
6.
Eric Frenzel
+1:13.4
7.
Manuel Faißt
+1:20.5
8.
Espen Andersen
+1:27.2
9.
Ryota Yamamoto
+1:33.1
10.
Lukas Greiderer
+1:36.3
11.
Terence Weber
+1:37.6
12.
Jens Oftebro
+1:37.9
13.
Lars Ivar Skaarset
+1:47.9
14.
Vinzenz Geiger
+2:04.5
15.
Johannes Rydzek
+2:05.3
16.
Espen Björnstad
+2:05.7
17.
Thomas Jöbstl
+2:06.0
18.
Lukas Klapfer
+2:06.5
19.
Martin Fritz
+2:06.7
20.
Laurent Muhlethaler
+2:06.9
21.
Philipp Orter
+2:07.9
22.
Kristjan Ilves
+2:24.0
23.
Simen Tiller
+2:46.2
24.
Sindre Sötvik
+2:49.5
25.
Go Yamamoto
+2:53.2
26.
Einar Oftebro
+3:03.4
27.
Hideaki Nagai
+3:05.8
28.
Leif Torbjörn Näsvold
+3:10.7
29.
Yoshito Watabe
+3:11.1
30.
Alessandro Pittin
+3:11.6