Nordische Kombination Liveticker

Ramsau, Österreich23. Dezember 2018, 10:45 Uhr
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
Letzte Aktualisierung: 10:30:01
Ende
 
Nun aber endlich Weihnachtsfrieden, für die Kombinierer hält der auch fast bis Heilig Drei König. Weiter geht es am 5. Januar in Otepää (Estland), frohes Fest, guten Rutsch und dann in alter Frische!
Fazit
 
Das hat doch heute viel mehr Spaß gemacht als gestern. Sieht jetzt der Weltcupführende Jarl Magnus Riiber wohl anders, aber die Norweger stehen trotzdem wieder auf dem Podium ganz oben. Dank Jörgen Graabak, der heute seinen fünften Weltcupsieg feiert. Ein frohes Fest ist aber auch im Hause Rydzek und Rießle garantiert. Für den ÖSV lief es heute nicht nach Wunsch, aber wir wollen nicht unterschlagen, dass Johannes Lamparter an einem Debütwochenende heute mit Rang 21 eine tolle Leistung gebracht hat.
 
 
Pittin Zehnter, Frenzel nur auf Rang 18.
 
 
Dahinter holen sich Akito Watabe, Geiger, Björnstad, Weber, Seidl und Rehrl ihre verdienten Punktepakete ab.
ZIEL
 
Rydzek zieht den Sprint an, aber jetzt kommt Graabak! Und der Norweger düpiert Rydzek und Rießle.
 
 
Nur mehr Rießle, Graabak und Rydzek in der Verlosung!
 
 
Rießle attackiert am letzten Schnapper! Geiger strauchelt.
 
 
Jetzt kann Rehrl seinen perfekt gewachsten Ski doch ausnutzen, die anderen müssen viel früher wieder anschieben. Das kostet Körner.
 
 
Pittin hat die Frenzel-Gruppe verlassen und wird wohl Zehnter werden.
 
 
Rehrl traut sich sehr viel zu, aber die Entscheidung ist vertagt.
 
 
Graabak zeigt sich im Anstieg, Rießle hat aber aufgepasst.
7,5 km
 
Denn jetzt heißt es Feuer frei! Aber alle, die bis hierhin mithalten konnten, werden mit einem Top-10-Platz belohnt.
 
 
Wahnsinn, wie gut der Ski von Rehrl in der Abfahrt läuft. Aber er wird wohl nicht in den Podiumssprint kommen.
 
 
Erstmals wird im Anstieg nicht geprügelt, die Entscheidung in Sachen Podium ist auf die Schlussrunde vertagt.
 
 
Pittin und Frenzel haben Kupczak schon einkassiert, da kann der Sprungsieger froh sein, wenn er überhaupt Punkte holt.
 
 
Terence Weber hält immer noch mit, das zeigt, dass das Tempo nicht mehr ganz so hoch ist.
5,0 km
 
Björnstad zeigt sich für die Norweger, ansonsten immer Rydzek, Rießle und Geiger vorne.
 
 
Das sind auch die beiden einzigen Gegner, die Frenzel eventuell noch einholen kann, um doch noch die Top 10 zu erreichen.
 
 
Nur mehr neun Läufer, Kupczak und Yamamoto sind aus der Verlosung.
 
 
So, wer übernimmt jetzt Verantwortung? Es ist Fabian Rießle, der im Anstieg randaliert.
 
 
Akito Watabe und Jörgen Graabak sind drin. Elf Mann an der Spitze.
2,5 km
 
Geiger macht die Arbeit, aber das reicht nicht.
 
 
Kupczak ist schon vor dem Ende der ersten Runde einkassiert.
DNS
 
Wie wir es erwartet haben, Jarl Magnus Riiber verzichtet. Aber auch der gestern laufschnellste Hirvonen sowie Yahin und Pasichnyk.
 
 
Es erfolgt ein erster Zusammenschluss. Gruppe Rydzek hat Gruppe Geiger eingeholt.
 
 
Geiger ist schon zu Weber und Seidl vorgelaufen.
 
 
Sehr forscher Beginn, Rydzek und Rießle haben die Vorgabe ihres Trainers, Watabe und Graabak nicht aufschließen zu lassen. Ein ganz anderes Rennen als gestern bahnt sich an.
 
Los geht es für Szczepan Kupczak! Sein Problem, er ist einer der schwächsten Läufer im Feld, im Vergleich zu ihm sind selbst Weber und Seidl veritable Laufmaschinen.
Startliste
 
Stehversuche sind eine kleine Hoffnung für Eric Frenzel, eine gute halbe Minute wäre dann nicht unaufholbar. Bei Riiber warten wir erst einmal ab, ob er mit Nummer 43 und 2:16 Minuten hinter Kupczak überhaupt antritt. Er wollte vorhin nach den Problemen mit der Spur natürlich noch einmal springen, aber das hat ihm die Jury verwehrt.
 
 
Rund eine halbe Minute Rückstand sind für Rydzek und Co. natürlich kein Problem. Aber ist man sich einig, wer die Arbeit machen will? Das hat gestern ja überhaupt nicht geklappt, deshalb sind Rehrl und Riiber auch so problemlos durchgekommen.
 
 
Wir sind zurück am Fuße des Dachsteins. Die Abstände sind wie erwähnt nicht groß, die Loipe mitten im Ort Ramsau aber auch nicht sonderlich anspruchsvoll.
 
 
Dies ab 12:45 Uhr, bis dahin entlasse ich Sie in die Mittagspause. Guten Appetit und bis gleich!
Zwischenfazit
 
Wir müssen dennoch schon auf den Langlauf blicken. Der Vorsprung von Kupczak, Weber und Rehrl ist zu klein, da wird ein Hochgeschwindigkeitszug mit Rydzek, Rießle, Geiger, Grabaak und Akito Watabe drüberfahren.
 
 
Der norwegsiche Trainer stürmt wieder zur Anlaufspur, es gibt die angesprochenen Diskussionen. Der Wind drehte im letzten Moment noch auf Rückenwind, das hat natürlich auch nicht geholfen.
Riiber
 
Der Trainer von Jarl Magnus Riiber hat erst intensiv die Spur begutachtet, jetzt gibt er seinem Springer das Zeichen. Keine Verkürzung, aber ein wenig Aufwind. Das kann weit gehen, aber er muss den Sprung abbrechen. 79 Meter, das wird Diskussionen geben.
 
 
Ausgerechnet vor dem letzten Springer gibt es Probleme mit der Anlaufspur. Es muss gekehrt werden.
Seidl
 
Mario Seidl braucht einen Vorsprung, den holt er sich mit 91 Metern aber nicht wirklich heraus.
Rydzek
 
Windstille bei Rydzek, diese 89,5 Meter bringen ihn in die Rießle-Gruppe.
Frenzel
 
Auch heute kann Frenzel wieder nicht mit Rießle und den anderen guten Läufern starten. 86 Meter stehen nur zu Buche.
Rehrl
 
So, Franz-Josef Rehrl braucht natürlich ein paar Meter mehr. Aber Rückenwind bei ihm, so kommt er nur auf 87,5 Meter. Allerdings werfen ihn die 8,4 Windpunkte deutlich vor Rießle, Watabe und Graabak.
Graabak
 
Auch der nächste Norweger meldet sich an, Jörgen Graabak muss allerdings mit 87,5 Metern zu Beginn in der Loipe etwas mehr arbeiten.
A. Watabe
 
Akito Watabe macht es deutlich besser als sein Bruder, er spielt auch nicht am Anlauf rum. Und kommt mit sehr wenig Aufwind auf 89 Meter, Rießle hat er im Blick.
Schmid
 
Hoppla, Jan Schmid kacherlt nur 80,5 Meter in den Hang. Wind war unschuldig, das hat er einfach verbockt.
Rießle
 
90 Meter, das ist das, was Fabian Rießle braucht, um das Podium angreifen zu können.
Geiger
 
Jetzt nur mehr Spitzenleute. Vinzenz Geiger hat Bedingungen wie Björnstad und schafft die gleiche Weite. Noten um 18,0 und 18,5, damit ist er mit dem Norweger gleichauf.
Björnstad
 
Weniger Aufwind für Espen Björnstad, daher sind seine 91,5 Meter sehr hoch zu bewerten. Rang 3 hinter Weber.
Fritz
 
Noch besser erwischt es Martin Fritz, da muss man einfach mehr rausholen als 88 Meter. Zufrieden ist er auch nur, weil er noch nicht weiß, dass ihm 5,1 Windpunkte abgezogen werden.
Faißt
 
Aufwind! Nicht optimal genutzt, Manuel Faißt landet schon bei 88,5 Metern.
Krog
 
Wenn Magnus Krog guten Wind hat, dann kann er aufzeigen. Ist aber nur Windstille, daher auch nur 79,5 Meter.
Oftebro
 
Aufwind für Einar Oftebro! Und daher sind seine 88 Meter auch nur in Ordnung, nicht grandios.
G. Yamamoto
 
Schnell wieder ein Gate hoch, das sagt sich der japanische Trainer. Sinnvolle Maßnahme, es geht auf 91,5 Meter.
Y. Watabe
 
So, die Party von Kupczak in der Leader Lounge sollte jetzt enden, denn Yoshito Watabe ist dran. Eine Luke weniger Anlauf, das hätte er bei Rückenwind besser bleiben lassen. Nur 86 Meter, krass verpokert und nur Rang 9.
Andersen
 
Auch Espen Andersen stellt mit 87 Metern zumindest einen Fuß in die Tür, er kann ja auch gut laufen.
Weber
 
Jetzt ein Neunziger von Terence Weber? Jawohl, 91 Meter, Telemark, Rang 2, Top-10-Option!
Gruber
 
Berni Gruber ist wieder da, Siebter gestern! Auch für ihn läuft es heute schlechter, ein Wutschrei ist bei der Landung bei 82 Metern deutlich zu vernehmen.
Herola
 
Ilkka Herola wurde gestern 15., das wird ihm heute mit diesen 83 Metern nicht noch einmal gelingen.
Pittin
 
Er war gestern vielleicht das größte Opfer des Abbruchs. Heute schafft Alessandro Pittin 82 Meter, das ist leider für ihn nur Durchschnitt.
Portyk
 
Es ist eigentlich auf allen Schanzen stark. Und daher sind diese 81 Meter von Tomas Portyk ein böser Ausrutscher.
Denifl
 
Willi Denifl quält sich auf 86,5 Meter, diese kleine Schanze und er werden keine Freunde mehr.
Gerard
 
Hoppla, Antoine Gerard überrascht mit 87,5 Metern positiv. Da war natürlich ein kleiner Aufwind dabei, daher trotzdem nur Rang 8.
Costa
 
Samuel Costa tastet sich nach seiner Verletzung wieder ran. Diese 76 Meter sind allerdings als Rückschlag zu werten.
Slowiok
 
Pawel Slowiok macht wieder den Mehlsack im letzten Flugdrittel. Dieses endet auch schon bei 80,5 Metern. Und ganz so schlecht war der Wind nicht.
Mutru
 
Flache Flugkurve von Leevi Mutru, erstaunlich, dass er damit noch 83 Meter rausschinden kann.
Klapfer
 
Lukas Klapfer gestern mal wieder in den Top 20, das kann mit 88 Metern heute noch besser werden.
Vrhovnik
 
Dreht zum Glück von Vid Vrhovnik schon wieder. Somit kommt der Slowene auch auf 84,5 Meter.
Hug
 
Tim Hug, der wackere Schweizer, hat den schlechtesten Wind aller bisherigen Springer. Das erklärt seine 70,5 Meter.
Nagai
 
Kollege Nagai springt viel schöner, aber mit 84,5 Metern auch kürzer. Trotzdem mehr Punkte.
Shimizu
 
Für Aguri Shimizu sind diese 88 Meter tadellos, am Telemark muss er aber noch massiv arbeiten.
Hirvonen
 
Beste Laufzeit gestern für Eero Hirvonen, so hat er sich aus aussichsloser Lage noch ein paar Punkte organisiert. Das wird heute aber noch schwieriger mit 78 Metern und furchtbaren Noten.
Orter
 
Starker Wettkampf gestern von Philipp Orter, heute wird das mit 81,5 Metern weit schwieriger mit Punkten.
Kupczak
 
Führungswechsel? So ist es, keine so schlechten Bedingungen für Szczepan Kupczak, der holt dann eben auch 92 Meter raus.
Buzzi
 
Das gilt leider auch für Raffaele Buzzis 79,5 Meter.
Muhlethaler
 
Laurent Muhlethaler im Rahmen seiner Möglichkeiten mit 80,5.
Yahin
 
Was ist denn mit Ernest sYahin los? Er schlägt sich völlig unter Wert mit diesen 78 Metern, aber das war auch gestern schon so.
Pasichnyk
 
Rückenwind nimmt wieder zu, auch Viktor Pasichnyk haut es schon bei 69,5 Meter runter.
Mäkiaho
 
Rückenwind bei Arttu Mäkiaho, aber das erklärt seine unterirdischen 75 Meter nicht.
Sonehara
 
Aber auch Go Sonehara kann die derzeit guten Bedingungen nur für 86 Meter nutzen.
Vytraval
 
Windstille bei Jan Vytrval, da muss man doch von Luke 19 mehr zeigen als 87,5 Meter.
Niittykoski
 
Der Russe hatte aber auch Windglück, so wie jetzt auch Otto Niittykoski bei seinen 85 Metern.
Pashaev
 
Irgendwie geht bei den Russen gar nichts mehr, seit Klimov zu den Spezialisten gewechselt ist. Aber diese 88,5 Meter von Alexander Pashaev sind ein Hoffnungsschimmer.
Danek
 
Etwas besser macht es der Tscheche Lukas Danek mit 83 Metern.
Loomis
 
Nur 74,5 Meter für Ben Loomis, aber das war zu erwarten.
Lamparter
 
Oha, sogar Aufwind für Johannes Lamparter. So geht es bis auf 90,5 Meter, aber punktemäßig bleibt er hinter Terzer.
Dagn
 
Teamkollege Florian Dagn kommt schon bei 82 Metern runter.
Terzer
Und ab! Von Luke 18, das ist für Dominik Terzer ausreichend Anlauf, er landet bei ordentlichen 88,5 Metern.
Startliste
 
So, die mit der ganz heißen Nadel gestrickte Startliste ist nun auch eingepflegt, kann losgehen. Richtig interessant sollte der Sprunglauf wieder ab Nummer 15 werden, diese trägt der Pole Szczepan Kupczak, ein guter Springer, aber leider einer der schlechtesten Läufer im Feld.
Favoriten
 
Rehrl und Seidl haben von ihrem Recht Gebrauch gemacht und sich die Quali geschenkt. Sie gehören ja zur Top 10 im Weltcup und natürlich trotzdem zu den Favoriten. Von diesen fiel Rydzek mit 93,5 Metern (von Gate 19) besonders positiv auf.
Qualifikation
 
Die Quali hat man aber eben über die Bühne gebracht. Mit Anlauf von Luke 17 bis 21, das sagt alles. Riiber hat diese gewonnen, mit 93,5 Metern, obwohl er als einziger Springer Gate 17 gewähnt hat. Auch das bedarf keines weiteren Kommentars. Ausgeschieden sind nur die Herren Mastiev (RUS), Good (USA), Laheurte (FRA) und Cieslar (POL), Mazurchuk (UKR) wurde disqualifiziert.
Ramsau
 
Lassen Sie uns nicht über gestern sprechen, blicken wir lieber nach vorne. Allerdings blicken wir da erneut auf sehr viel Wind, drehenden Wind, um genau zu sein.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Ramsau zur Nordischen Kombination.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
1.
Jarl Magnus Riiber
25:14.9
2.
Jan Schmid
+25.0
3.
Bernhard Gruber
+38.2
4.
Alessandro Pittin
+49.2
5.
Akito Watabe
+1:12.9
6.
Ilkka Herola
+1:18.5
7.
Paul Gerstgraser
+1:21.2
8.
Franz-Josef Rehrl
+1:23.2
9.
Lukas Greiderer
+1:25.2
10.
Magnus Krog
+1:26.2
11.
Antoine Gerard
+1:27.7
12.
Aaron Kostner
+1:29.9
13.
Adam Cieslar
+1:32.8
14.
Terence Weber
+1:37.0
15.
Yoshito Watabe
+1:40.3
16.
Wilhelm Denifl
+1:45.3
17.
Espen Björnstad
+1:46.5
18.
Fabian Rießle
+1:52.5
19.
Francois Braud
+1:54.9
20.
David Welde
+1:59.1
21.
Go Yamamoto
+2:02.0
22.
Johannes Rydzek
+2:05.7
23.
Tim Hug
+2:23.2
24.
Harald Johnas Riiber
+2:39.3
25.
Espen Andersen
+2:40.4
26.
Hideaki Nagai
+2:46.6
27.
Edgar Vallet
+2:49.0
28.
David Mach
+2:50.9
29.
Eero Hirvonen
+2:55.8
30.
Manuel Faißt
+2:59.9