Nordische Kombination Liveticker

Trondheim, Norwegen22. Februar 2020, 09:30 Uhr
Einzel, 1 Durchgang Springen + 10 km, I
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Jarl Magnus Riiber
25:08.9
2.
Jörgen Graabak
+59.3
3.
Ilkka Herola
+1:02.4
4.
Magnus Krog
+1:17.7
5.
Manuel Faißt
+1:23.5
6.
Martin Fritz
+1:28.1
7.
Espen Björnstad
+1:35.5
8.
Jens Oftebro
+1:48.6
9.
Eric Frenzel
+1:56.6
10.
Lukas Klapfer
+2:05.4
11.
Johannes Rydzek
+2:10.1
12.
Vinzenz Geiger
+2:13.8
13.
Ryota Yamamoto
+2:17.0
14.
Franz-Josef Rehrl
+2:19.3
15.
Laurent Muhlethaler
+2:28.0
16.
Fabian Rießle
+2:36.9
17.
Harald Johnas Riiber
+2:40.2
18.
Eero Hirvonen
+2:42.5
19.
Akito Watabe
+2:45.0
20.
Lukas Greiderer
+2:53.1
21.
Philipp Orter
+3:05.0
22.
Terence Weber
+3:13.6
23.
Antoine Gerard
+3:13.7
24.
Yoshito Watabe
+3:20.5
25.
Espen Andersen
+3:23.4
26.
Alessandro Pittin
+3:32.0
27.
Lars Ivar Skaarset
+3:43.2
28.
Einar Oftebro
+3:43.5
29.
Kristjan Ilves
+3:43.7
30.
Thomas Jöbstl
+3:47.6
Letzte Aktualisierung: 18:30:31
Verabschiedung
 
Das war es für heute aus Trondheim von der Nordischen Kombination. Morgen geht es aber direkt weiter, um 10:00 Uhr wartet das Springen für den zweiten Einzelwettkampf auf uns. Wir werden das ganze natürlich wieder für Sie live begleiten. Bis dahin verabschiede ich mich, danke herzlich für Ihr Interesse und wünsche noch ein schönes Wochenende!
 
 
Bester Deutscher war Manuel Faißt als Fünfter, der sich tapfer gegen die starken Läufer wehrte. Auch Eric Frenzel kann mit Rang 9 durchaus zufrieden sein, betrieb er doch nach einem unglücklichen Springen Schadensbegrenzung. Auch Johannes Rydzek (11.) und Vinzenz Geiger (12.) schafften immerhin noch den Sprung unter die besten 15.
Fazit
 
Wieder einmal war der große Jarl Magnus Riiber nicht zu bezwingen. Den Grundstein legte der Norweger einmal mehr auf der Schanze und brachte anschließend seinen 12. Saisonsieg ungefährdet nach Hause. Die weiteren Podestplätze schnappten sich Jörgen Graabak und Ilkka Herola, die sich schnell nach vorne arbeiteten und die taktisch beste Leistung in einer größeren Verfolgergruppe zeigten.
 
 
Espen Björnstad, Jens Luraas Oftebro, Eric Frenzel und Lukas Klapfer komplettieren die Top 10. Dahinter folgen auch schon Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger.
 
 
Was passiert dahinter? Magnus Krog hat die meisten Körner übrig und kommt vor Manuel Faißt und Martin Fritz als Vierter ins Ziel.
 
 
Dahinter tritt Jörgen Graabak in der Abfahrt aus dem Windschatten heraus, hat die größere Endgeschwindigkeit und sichert sich dadurch Rang 2 vor dem Finnen Herola.
Ziel
 
Jarl Riiber biegt schon auf die Zielgerade ein und darf sich feiern lassen. 12. Saisonsieg des Norwegers - Hut ab!
 
 
Ganz vorne hat Jarl Riiber bereits einen Gang zurückgeschaltet. Die Hälfte der letzten Runde ist rum und es scheint auf einen Zweikampf zwischen Graabak und Herola um die weiteren Podestplätze herauszulaufen.
 
 
Das gelingt diesem Trio aber nicht wirklich. Können Graabak und Herola dieses Tempo bis zum Ende durchziehen? Beide schnaufen schon gewaltig, dennoch sieht das weiterhin sehr kraftvoll aus.
8,0 km
 
Jörgen Graabak und Ilkka Herola konnten sich ein paar Meter absetzen. Magnus Krog, Manuel Faißt und Martin Fritz müssen jetzt dranbleiben, ansonsten sind die Podiumsplätze vergeben.
 
 
Ilkka Herola erhöht das Tempo am Anstieg zumindest mal ein bisschen. Zumindest Franz-Josef Rehrl konnten die Verfolger etwas abschütteln, ansonsten sind noch immer alle gut dabei.
6,0 km
 
Auch hinter der dritten Runde können wir einen Haken machen. Acht Läufer befinden sich aktuell noch in der Verfolgergruppe. Yamamoto und Harald Riiber sind mittlerweile schon einige Meter zurück.
 
 
Schauen wir wieder mal ein bisschen nach hinten. Eric Frenzel ist aktuell 13. mit einer knappen halben Minute Rückstand auf Rang 10. Rydzek und Geiger folgen auf den Plätzen 15 und 16., sind aber mittlerweile an Frenzel dran.
 
 
Jetzt hat sich mal Magnus Krog nach vorne gesetzt. Kompliment auch an Manuel Faißt, der als aktuell Dritter munter in dieser Gruppe mitmischt. Die Frage ist natürlich, wie lange noch?
 
 
Damit ist nun wohl das große Taktieren eröffnet. Jarl Riiber ganz vorne ist wohl schon so gut wie sicher durch. Wer versucht als Erster die Gruppe zu sprengen?
4,0 km
 
Die zweite Runde ist rum. Jarl Riiber zieht weiter einsam seine Kreise Harald Riiber ist geschluckt, sodass Ilkka Herola und Franz-Josef Rehrl jetzt den Kopf der Verfolgergruppe bilden.
 
 
Ryota Yamamoto ist mittlerweile längst geschluckt und auch Harald Riiber wird sich nicht mehr lange halten können. Ilkka Herola übernimmt direkt die Führungsarbeit einer jetzt größeren Verfolgergruppe.
 
 
Was machen die Deutschen? Manuel Faißt hält sich vorne in der Gruppe gut. Geiger und Rydzek liegen immer noch zwei Minuten hinter Riiber um Rang 20 herum. Viel gutmachen konnten die Beiden noch nicht.
2,0 km
 
Schon ist die erste Runde absolviert. Jarl Riiber hat alles im Griff und baut seinen Vorsprung weiter aus. Ilkka Herola hat sich mittlerweile auch schon auf Rang 7 vorgearbeitet.
 
 
Jarl Riiber gibt erwartungsgemäß direkt mal Gas und baut schon zur ersten Zwischenzeit seinen Vorsprung auf die direkten Verfolger aus. Manuel Faißt, Martin Fritz und Magnus Krog haben unterdessen schon fast den Anschluss zu Ryota Yamamoto hergestellt.
 
 
Eine gefühlte Ewigkeit später dürfen auch Johannes Rydzek, Vinzenz Geiger und Fabian Rießle auf die Strecke. Na dann mal los!
 
 
Pünktlich zum Start hat es ordentlich angefangen zu schneien. Mittlerweile sind auch die weiteren Verfolger um Manuel Faißt unterwegs. Wenig später geht es auch für Ilkka Herola und Jörgen Graabak los.
Start
Der Startschuss ertönt und Jarl Magnus Riiber macht sich auf den Weg. Dann dauert es erst einmal eine gute halbe Minute, ehe sein Bruder Harald Johnas und der Japaner Ryota Yamamoto die Verfolgung aufnehmen.
Strecke
 
Gelaufen werden insgesamt fünf Runden mit jeweils 2,0 Kilometern. Im Gegensatz zu heute Morgen hat sich das Wetter zumindest ein bisschen beruhigt. Freuen wir uns also auf ein spannendes Rennen!
DSV
 
Beim Springen waren die Deutschen leider nicht vom Glück verfolgt und gehen deshalb teilweise erst zwei Minuten nach Riiber in die Loipe. Dennoch sollten die starken DSV-Läufer Johannes Rydzek (24.), Vinzenz Geiger (26.) und Fabian Rießle (27.) das Ziel haben, Minimum noch ein Platz unter den Top 10 zu erreichen. Bei guter Zusammenarbeit könnten die Drei unterwegs auch noch Eric Frenzel (20.) auflesen und sich dann als Zug durch das Feld nach vorne arbeiten.
Starke Läufer
 
Die starken Läufer müssen wir nach dem Springen heute etwas weiter hinten im Klassement suchen. Dennoch haben Ilkka Herola als 14. (+1:26) und Jörgen Graabak als 17. (+1:38) gute Chancen zumindest das Podest noch zu erreichen. Ob es bis ganz nach vorne zu Riiber reicht ist allerdings mehr als fraglich.
Spitze
 
Ganz vorne wird Jarl Magnus Riiber wohl wieder einmal ein einsames Rennen laufen. Der Norweger startet eine gute halbe Minute vor seinem Bruder Harald Johnas Riiber und dem Japaner Ryota Yamamoto. Einige Sekunden später wird sich mit Martin Fritz, Manuel Faißt, Magnus Krog und Franz-Josef Rehrl ein Quartett auf die Reise machen, das durchaus auch gut in der Loipe unterwegs sein kann.
Willkommen zurück
 
Herzlich willkommen zurück in Trondheim! Nach dem Springen heute Vormittag hatten die Athleten eine ausgedehnte Mittagspause. Freuen wir uns nun auf den Langlauf über zehn Kilometer im Granasen Skisenter. Gehen wir es an!
Bis später
 
Mit diesen Worten verabschieden wir uns für den Moment aus Trondheim. Vielen Dank für das Interesse bis hierhin! Selbstverständlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe um 16:15 Uhr der Lauf über die zehn Kilometer beginnt. Bis dann!
Fazit
 
Wenig überraschend flog Jarl Maguns Riiber mal wieder allen davon. Bei mäßigen Bedingungen und mit wenig Anlauf nahm der 23-Jährige seinem zweitplatzierten Bruder Harald Johnas fast acht Punkte ab. In der Loipe bedeutet das gut eine halbe Minute Vorsprung. Mit der Tagesbestweite von 136 Metern wurde Ryota Yamamoto Dritter.
J. Riiber
 
Dann beweist Jarl Magnus Riiber, was die Schanze und die Verhältnisse wirklich hergeben. Auch dem Gesamtweltcupspitzenreiter bietet sich nur geringfügige Windunterstützung. Dennoch segelt der Norweger auf 133 Meter, streicht überdies die besten Haltungsnoten des Tages ein und setzt sich klar an die Spitze.
Graabak
 
Jörgen Graabak schafft es auch nur dreieinhalb Meter weiter. Eine zähe Angelegenheit ist das momentan.
Geiger
 
Vinzenz Geiger kommt kaum vom Fleck, wird bei 117 Metern zu Boden gezogen, was den aktuell besten deutschen Kombinierer weit zurückwirft.
J. Oftebro
 
Auch einer der besten Springer vermag nichts aus den schwierigen Verhältnissen zu machen. Obwohl der Wind kaum spürbar zu seinen Gunsten dreht, reicht es nur für 123 Meter.
Rießle
 
Für Fabian Rießle werden lediglich 113 Meter vermessen. Bei mäßigen Haltungsnoten helfen die Kompensationspunkte nicht wirklich weiter.
Björnstad
 
Topweiten sind aktuell nicht möglich - bei verkürztem Anlauf und ohne Aufwind. Das muss nun auch Espen Björnstad recht widerwillig einsehen.
Frenzel
 
Auch bei Eric Frenzel bläst es leicht von hinten. Das drückt den Weltmeister bei 118 Metern zu Boden.
Herola
 
Mit Rückenwind muss Ilkka Herola klarkommen, kämpft sich dennoch auf 120,5 Meter.
Rehrl
 
Selbst für Franz-Josef Rehrl läuft es nicht nach Wunsch. 125 Meter genügen nicht für ganz vorn. Platz 6 im Moment!
Greiderer
 
Dann wird der Anlauf verkürzt. Aus Gate 20 geht es jetzt los. Und das passt Lukas Greiderer gar nicht. 111.5 Meter - da hilft die Gate-Kompensation auch nicht weiter. Der Österreicher fällt weit zurück.
Fritz
 
Martin Fritz schafft es noch einen Meter weiter und verdrängt Faißt von Position 3.
Faißt
 
Dann trotzt Manuel Faißt der Windstille, fliegt auf 128 Meter und bekommt gute Noten. Rang 3!
A. Watabe
 
Akito Watabe landet ebenfalls in diesen Weitenregionen, sortiert sich als Zehnter ein.
Klapfer
 
Noch anderthalb Meter weiter geht es für Lukas Klapfer. Wegen der besseren Bedingungen landet der ÖSV-Kombinierer damit im Klassement direkt hinter dem Teamkollegen Jöbstl.
Jöbstl
 
Besser läuft es für Thomas Jöbstl. Der junge Österreicher setzt bei 127 Metern auf, was ihm Rang 6 bringt.
Rydzek
 
Im Anschluss weiß Johannes Rydzek nicht so recht, was er mit seinen 120 Metern nahezu ohne Windunterstützung anfangen soll. Als Zwölfter sortiert sich der Olympiasieger damit ein.
Weber
 
Geringfügig besser steht der Wind für Terence Weber. Das trägt den Deutschen auf 128 Meter, was gut genug für Platz 5 ist.
Costa
 
Bei eingeschlafenem Wind kommt Samuel Costa nicht vom Fleck. 103 Meter sind indiskutabel und stellen eine echte Enttäuschung dar. Vier Minuten Rückstand sind das jetzt bereits - und die besten Springer kommen noch.
Orter
 
Bei nahezu Windstille hebt Philipp Orter vom Schanzentisch ab, springt dennoch zumindest auf 124 Meter. Der ÖSV-Sportler zeigt sich recht einverstanden mit seiner Leistung, reiht sich als Sechster ein.
Andersen
 
Alle fahren von Gate 22 los. Das tut nun auch Espen Andersen. Bei 118 Metern erlangt der Norweger Bodenkontakt und zeigt sich damit nicht zufrieden.
R. Yamamoto
 
Aktuell gestalten sich die Bedingungen recht stabil. Ryota Yamamoto schafft es so auf die bisherige Bestweite von 136 Metern. Die Landung jedoch gelingt nicht so sauber, womit es letztlich Platz 2 wird.
Krog
 
Bei noch etwas besseren Verhältnissen trägt es Magnus Krog auf 132 Meter. Damit ist der Norweger zufrieden, sortiert sich als Zweiter ein.
Lamparter
 
Nun steht der Wind für Johannes Lamparter gut. Das hilft dem ÖSV-Athleten nicht weiter. Nach 115 Metern endet der Sprung. Mehr als Position 18 ist da nicht drin. Bereits jetzt sind das beinahe drei Minuten Rückstand zu Spitze.
Muhlethaler
 
Auch Laurent Muhlethaler nutzt den günstigen Wind für einen Flug auf knapp 130 Meter. Damit reiht sich der Franzose als Dritter ein.
Y. Watabe
 
Bei den bislang besten Verhältnissen schafft es Yoshito Watabe auf 132,5 Metern. Die Haltungsnoten sind mit denen von Riiber eben identisch. Allerdings werden einige Punkte wegen des guten Windes abgezogen - Platz 2.
H. Riiber
 
Anschließend erleben wir den ersten richtig tollen Flug. Harald Johnas Riiber segelt bei wieder besseren Bedingungen auf stattliche 134 Meter, sackt zudem die bislang mit Abstand besten Haltungsnoten ein. Das bedeutet die klare Führung.
J. Schmid
 
Der Wind ist derzeit ziemlich eingeschlafen. So gibt es keine Hilfe für Julian Schmid, der es daher lediglich auf 115 Meter schafft.
Kupczak
 
Genau auf diesem Punkt landet dann auch Szczepan Kupczak. Stilistisch kommt der Pole mit dem Japaner nicht mit und muss sich mit Platz 3 begnügen.
G. Yamamoto
 
Go Yamamoto bekommt gar keine Windunterstützung, fährt aber sehr schnell an. Und genau das hilft dem Japaner auf 122,5 Meter. Zusammen mit den besten Haltungsnoten bedeutet das die Führung.
Ilves
 
Kristjan Ilves muss kurz vom Balken runter, zu stark bläst der Wind aktuell von vorn. Dann darf der Este loslegen. Die Bedingungen sind nach wie vor gut und tragen ihn auf 123,5 Meter.
Hirvonen
Richtig viel Aufwind hat nun Eero Hirvonen. Und das trägt den Finnen weit nach unten. Für ihn sind 121 Meter eine richtig feine Sache - auch wenn das Ganze einiges an Windkompensationspunkten kostet und so nur für Rang 4 reicht.
Mutru
 
In den Genuss der mit Abstand besten Verhältnisse kommt jetzt Leevi Mutru. Was macht der Finne daraus? Gar nichts - das sind gerade 102 Meter.
Gerstgraser
 
Eigentlich sind die Bedingungen gut. Viel besser ist es bei den Konkurrenten noch nicht gewesen. Dennoch setzt Paul Gerstgraser bereits beim 103 Metern auf.
Hahn
 
Als erster Deutscher rutscht Martin Hahn in die Spur. Der Sprung endet bei 114,5 Metern und lässt den jungen Mann in den Tiefen des Klassements verschwinden.
T. Fletcher
 
Gar nicht klar kommt Taylor Fletcher. Der US-Amerikaner übernimmt mit spärlichen 103 Metern die Rote Laterne.
Reponen
 
Perttu Reponen schafft es auf 117 Meter. Für den jungen Finnen ist das sicherlich in Ordnung.
Sötvik
 
Es geht weiter nach vorn. Jetzt legt Sindre Sötvik noch zweieinhalb Meter nach. Die Norweger sorgen gleich zu Beginn für Stimmung unter den allerdings recht wenigen Zuschauern.
Skaarset
Zur nationalen Gruppe gehört auch Lars Ivar Skaarset. Und dieser junge Athlet haut bei schlechtem Wind richtig einen raus, segelt auf 120 Meter und setzt sich damit an die Spitze.
Näsvold
Tatsächlich beginnt in diesem Moment der Sprunglauf mit Leif Torbjörn Näsvold. Der Norweger schafft es auf 117 Meter.
Vorspringer
 
Jetzt wird die Anlaufspur durch Vorspringer getestet. Es muss natürlich geschaut werden, welche Geschwindigkeit diese hergibt und wie dann entsprechend die Anlauflänge gewählt werden muss.
Spur
 
Renndirektor Lasse Ottesen persönlich macht sich jetzt ein Bild von der Anlaufspur. Zumindest lässt der Schneefall etwas nach. Eine neue Information zum Wettkampfbeginn gibt es noch nicht.
Wetter
Es herrscht etwas Chaos in Trondheim. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt schneit es. Der Probedurchgang eben musste abgebrochen werden - auch weil es technische Probleme mit der Startampel gab. Fieberhaft wird zudem an der Anlaufspur gearbeitet. Der Sprunglauf soll 9:35 Uhr beginnen.
Favoriten
 
Natürlich führt auch heute kein Weg an Jarl Magnus Riiber vorbei. Abgesehen von den beiden Geiger-Siegen in Ramsau und Val di Fiemme dominierte der Norweger die Saison nach Belieben und gewann elf Einzelwettkämpfe. Der erneute Triumph im Gesamtweltcup ist dem 23-Jährigen allenfalls noch in der Theorie zu nehmen - zu groß sein Vorsprung. Neben den beiden genannten Deutschen sind es die Norweger, die aktuell das Geschehen bestimmen. Jörgen Graabak gilt als einer der ersten Anwärter auf das Podium. Dann wäre da noch Jens Oftebro. Damit wären im Verlauf dieser Vorberichterstattung bereits alle Namen genannt, die es in diesem Jahr unter die Top 3 geschafft haben.
ÖSV
 
Auf österreichischer Seite wird nach wie vor Mario Seidl schmerzlich vermisst, der wegen eines Kreuzbandrisses für die gesamte Saison ausfällt. Dauerhaft ist keiner der Teamkollegen in der Lage, auf allerhöchstem Niveau in die Bresche zu springen. Am ehesten gelang das noch Franz-Josef Rehrl, der als Dritter in Oberstdorf für das einzige Einzel-Stockerl des ÖSV sorgte. Insgesamt stehen acht Österreicher am Start. Paul Gerstgraser (Startnummer 8) wird den Anfang machen. Es folgen Johannes Lamparter (22), Philipp Orter (27), Thomas Jöbstl (32), Lukas Klapfer (33) und Lukas Greiderer (37). Große Taten auf der Schanze erwarten wir von Martin Fritz (36) und eben Franz-Josef Rehrl (38), der zu den besten Springern im Feld gehört. Nicht dabei ist Bernhard Gruber, den eine rätselhafte Viruserkrankung außer Gefecht setzt.
DSV
 
Für den Deutschen Skiverband wollen sich acht Kombinierer dem Wettkampf stellen. Den Anfang macht Martin Hahn (Startnummer 6). Ihm folgt Julian Schmid (16). Die großen Namen finden sich in den letzten beiden Gruppen. Angefangen mit Terence Weber (30) haben diese Sportler alle in diesem Winter bereits weit mehr als 100 Weltcuppunkte gesammelt. Mitunter fehlt in diesem Zwischenjahr ein wenig die Form - so bei Olympiasieger Johannes Rydzek (31) sowie beim amtierenden Weltmeister Eric Frenzel (40), der dennoch zu den Top 10 des Gesamtweltcups zählt. Daran schnuppert auch Manuel Faißt (35). Deutschland Beste sind derzeit Fabian Rießle (42) und Vinzenz Geiger (44). Letzterer war in dieser Saison der einzige Athlet überhaupt, der den überragenden Jarl Magnus Riiber schlagen konnte - und das sogar zweimal.
Granasen
 
Über die Bühne gehen die Wettbewerbe im Granasen Skisenter. Dort befindet sich die gleichnamige Schanze mit einem K-Punkt bei 124 und einem Hill Size bei 138 Metern. Der offizielle Schanzenrekord steht bei 146 Metern und wird gehalten von Kamil Stoch. Markus Eisenbichler ist hier aber schon zweieinhalb Meter weiter geflogen, Maren Lundby sogar drei. All diese Weiten stammen aus dem Jahr 2018.
Trondheim
 
Nach der Absage des gesamten Weltcup-Wochenendes von Otepää wegen Schneemangels dürfen die nordischen Kombinierer nach einer dreiwöchigen Pause nun endlich wieder ran. Im norwegischen Trondheim sollen heute und morgen zwei Einzelwettkämpfe auf der Großschanze mit anschließendem Lauf über zehn Kilometer stattfinden.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Trondheim zur Nordischen Kombination.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Jarl Magnus Riiber
23:59.9
2.
Fabian Rießle
+54.1
3.
Ilkka Herola
+54.8
4.
Akito Watabe
+1:08.0
5.
Jörgen Graabak
+1:10.1
6.
Eric Frenzel
+1:13.4
7.
Manuel Faißt
+1:20.5
8.
Espen Andersen
+1:27.2
9.
Ryota Yamamoto
+1:33.1
10.
Lukas Greiderer
+1:36.3
11.
Terence Weber
+1:37.6
12.
Jens Oftebro
+1:37.9
13.
Lars Ivar Skaarset
+1:47.9
14.
Vinzenz Geiger
+2:04.5
15.
Johannes Rydzek
+2:05.3
16.
Espen Björnstad
+2:05.7
17.
Thomas Jöbstl
+2:06.0
18.
Lukas Klapfer
+2:06.5
19.
Martin Fritz
+2:06.7
20.
Laurent Muhlethaler
+2:06.9
21.
Philipp Orter
+2:07.9
22.
Kristjan Ilves
+2:24.0
23.
Simen Tiller
+2:46.2
24.
Sindre Sötvik
+2:49.5
25.
Go Yamamoto
+2:53.2
26.
Einar Oftebro
+3:03.4
27.
Hideaki Nagai
+3:05.8
28.
Leif Torbjörn Näsvold
+3:10.7
29.
Yoshito Watabe
+3:11.1
30.
Alessandro Pittin
+3:11.6