Ski Alpin Liveticker

Adelboden, Schweiz13. Januar 2019, 10:30 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Marcel Hirscher
1:47.37
2.
Clement Noel
1:47.87
+ 0.50
3.
Henrik Kristoffersen
1:48.08
+ 0.71
4.
Alexis Pinturault
1:48.10
+ 0.73
5.
Ramon Zenhäusern
1:48.34
+ 0.97
6.
Elias Kolega
1:49.34
+ 1.97
7.
Victor Muffat-Jeandet
1:49.35
+ 1.98
8.
Daniel Yule
1:49.42
+ 2.05
9.
Jean-Baptiste Grange
1:49.57
+ 2.20
10.
Stefan Hadalin
1:49.59
+ 2.22
11.
Dominik Stehle
1:49.68
+ 2.31
12.
Julien Lizeroux
1:49.86
+ 2.49
13.
Manfred Mölgg
1:49.91
+ 2.54
14.
Alexander Khoroshilov
1:50.00
+ 2.63
15.
Felix Neureuther
1:50.10
+ 2.73
16.
Stefano Gross
1:50.11
+ 2.74
17.
Simon Maurberger
1:50.18
+ 2.81
 
Sebastian Foss-Solevaag
1:50.18
+ 2.81
19.
Riccardo Tonetti
1:50.27
+ 2.90
20.
Alex Vinatzer
1:50.34
+ 2.97
21.
Christian Hirschbühl
1:50.42
+ 3.05
22.
Marc Digruber
1:50.80
+ 3.43
23.
Johannes Strolz
1:50.90
+ 3.53
24.
Fabian Bacher
1:51.34
+ 3.97
 
Marco Schwarz
DNF
 
Reto Schmidiger
DNF
 
Luca Aerni
DNF
 
Istok Rodes
DNF
 
Adam Zampa
DNF
 
Tanguy Nef
DQ
 
Letzte Aktualisierung: 11:05:04
Ende
 
Wir verabschieden uns aus dem Berner Oberland und wünschen einen schönen Sonntagnachmittag. Vielen Dank für Ihr Interesse!
Ausblick
 
Am Freitag geht es für einige Technikspezialisten bereits weiter, dann macht der Weltcup der Herren Halt in Wengen, wo die nächsten Klassiker rufen. Nach der Kombination am Freitag steigt samstags zuerst die traditionsreiche Lauberhorn-Abfahrt, ehe sonntags der Slalom ansteht. Natürlich werden auch dann wieder Hirscher und Kristoffersen als die großen Favoriten an den Start gehen.
Fazit
 
Chapeau Marcel Hirscher! Es ist einfach ein heller Wahnsinn was der Salzburger im alpinen Ski-Zirkus Woche für Woche abbrennt. Mit einem erneuten Ritt auf der Rasierklinge holt er sich seinen 67. Weltcup-Sieg und seinen insgesamt neunten hier am Chuenisbärgli - Rekord! Den Hut ziehen sollte man aber auch vor Hirschers Dauerrivalen Henrik Kristoffersen, der immerzu mit auf dem Treppchen steht. Einzig Clement Noel kann sich heute zwischen die beiden Außnahmeläufer setzen - Gratulation! Und wo wir schon dabei sind, gratulieren wir auch Elias Kolega zu seiner ersten Top-10-Platzierung. Der Kroate fuhr mit Startnummer 48 und Rang 21 nach dem ersten Durchgang auf einen sagenhaften 6. Platz!
Schwarz
Marco Schwarz kommt erst nach knapp 15 Stangen in den Lauf, scheint dann aber Tempo machen zu können und holt auf. Im Steilhang unterläuft ihm dann aber der entscheidende Fehler und er fädelt ein.
Kristoffersen
 
Hirscher setzt Kristoffersen unter Druck und der macht die Fehler. Mit drei kleineren Wacklern erlaubt sich der Norweger mindestens zwei zu viel, um ganz vorne angreifen zu können. Vorläufig Rang drei! Schauen wir auf Marco Schwarz, der noch oben steht.
Hirscher
Fabelhafter Lauf des Salzburgers! Mit einer halben Sekunde Vorsprung legt Marcel Hirscher die Messlatte für die beiden ausstehenden Kontrahenten enorm hoch. 1:47.37 gilt es zu schlagen!
Pinturault
 
Das interne Rennen im französischen Team hat Noel schonmal für sich entschieden. Alexis Pinturault überdreht in der Ausfahrt vom Steilhang, verliert Tempo und kommt daher mit 23 Hundertstel Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel.
Noel
Ganz ganz großes Kino vom 21-jährigen Franzosen! Mit einer ganz engen Skiführung und entsprechend hohem Tempo kann sich Clement Noel an die Spitze setzen!
Yule
 
Zu hart fährt es der Walliser Daniel Yule. Für ihn geht es mit 1.08 Sekunden Rückstand auf Rang 4!
Schmidiger
 
Getrübt wird die Party der Schweizer durch den Ausfall von Reto Schmidiger, der mit Startnummer 38 auf Rang 7 fuhr, jetzt aber einfädelt und ausscheidet.
Muffat-Jeandet
 
Und wie stark die Zeit von Zenhäusern war zeigt der nächste Top-Läufer. Victor Muffat-Jeandet sitzt etwas zu weit hinten und landet eine Hundertstel hinter Kolega auf Rang drei.
Zenhäusern
Der Chuenisbärgli bebt!!! Ramon Zenhäusern haut Einen raus! Mit exakt einer Sekunde Vorsprung setzt sich der Walliser an die Spitze, auch wenn sein Lauf nicht ganz fehlerfrei war!
Aerni
 
Luca Aerni will es seinem Vorgänger gleich machen und geht die Tore ganz direkt an, fädelt dann aber im Steilhang ein ...
Mölgg
 
Sehr direkt fährt es Manfred Mölgg! Der Südtiroler bleibt kurz vor dem Steilhang aber kurz hängen und schafft es so nur auf Platz 6. Damit ist die erste Top-10-Platzierung für den führenden Elias Kolega fix!
Stehle
 
Auch Dominik Stehle fällt etwas zurück! Der Partenkirchener liegt bis zur vorletzten Zwischenzeit vorne, verliert aber dann im unteren Abschnitt und kommt mir 34 Hundertstel Rückstand als Vierter ins Ziel.
Hadalin
 
Anders macht es Stefan Hadalin! Der Slowene zieht keineswegs zurück, kommt aber vor der letzten, entscheidenden Vertikalen nicht auf Tempo und so sind es am Ende 25 Hundertstel zu viel.
Hirschbühl
 
Schade für Christian Hirschbühl! Der Vorarlberger geht viel zu zaghaft zu Werke und zieht leider zum falschen Zeitpunkt zurück. Mit einer knappen Sekunde Rückstand ist es für ihn erstmal Platz 11.
Lizeroux
 
Julien Lizeroux eröffnet die Top-15. Der 39-jährige Franzose liegt in allesn Sektoren vorne, büßt aber kontinuierlich Zeit ein. Nach einem Patzer im unteren Teil sind es 0.52 Sekunden Rückstand und Rang drei!
Rodes
 
Der nächste kroatische Slalomspezialist kann es Elias Kolega nicht wirklich nachmachen. Istok Rodes ist zwar gut unterwegs, fädelt aber bereits im ersten Übergang ein und scheidet aus.
Grange
 
Elias Kolega lässt den nächsten Fahrer hinter sich. Jean-Baptiste Grange kann zwar - wie auch die Läufer davor - seinen Vorsprung auf den Kroaten im oberen Teil ausbauen, aber der scheint unten die Stangen einfach phänomenal erwischt zu haben. Grange landet mit 23 Hundertstel Rückstand auf Rang 2!
Gross
 
Maurberger wird dann aber gleich von seinem Mannschaftskameraden verdrängt. Stefano Gross reiht sich hinter Neureuther auf Rang 4 ein.
Maurberger
 
Simon Maurberger versucht sich als Nächster. Der 23-Jährige vom C.S. Forestale (ITA) bekommt aber nicht genug Zug in seinen Lauf. Vorläufig Rang vier für den Italiener.
Zampa
 
Mit viel Risiko wirft sich Adam Zampa in den Hang, allerdings muss der Slowake nach wenigen Toren und dem Einfädler aussteigen ...
Kolega
Elias Kolega legt die Latte nun nochmal etwas höher. Mit 1:49.34 kommt der Kroate ins Ziel - ganz starker Auftritt des Schützlings von Ivica Kostelic!
Tonetti
 
So ist es auch bei Riccardo Tonetti, der mit 0.27 Sekunden Rückstand unten ankommt - Rang 4!
Vinatzer
 
Auch Alexander Vinatzer beißt sich die Zähne an der Zeit des führenden Russen aus und zeigt, dass dieser die Vertikale bisher am besten erwischt hat. Entscheidend sind schon die drei Tore davor, um nach der letzten Vertikalen die Skier entsprechend freigeben und damit Tempo machen zu können.
Nef
 
Das ist schade! Tanguy Nef verpasst nach der ersten Zwischenzeit das Tor und muss den Berg hinaufsteigen, um überhaupt noch Chancen auf eine Wertung zu haben. Wir sind gespannt, ob er im zeitlichen Rahmen (+8% der Siegerzeit) bleibt.
Strolz
 
Sein Teamkollege Johannes Strolz probiert es, kommt aber bei den Rechtsschwüngen des Öfteren ins Rutschen und reiht sich mit 0.90 Sekunden Rückstand auf Rang 5 ein.
Digruber
 
Für den Mitterbacher ist nicht viel mehr drin, denn er verpasst die Ausfahrt der letzten Vertikalen etwas und muss bremsen, das kostet natürlich Zeit und am Ende ist es der vorletzte Platz.
Neureuther
 
Der Partenkirchener fährt taktisch etwas zurückhaltender, was ihm vor der letzten Vertikalen auch den ersten Platz kostet, denn dort verliert Neureuther zu viel Zeit.
Khoroshilov
Alexander Khoroshilov verdrängt ihn aber gleichmal wieder vom Spitzenplatz. Im Ziel zeigt der Russe an, dass die Sicht sehr schlecht gewesen ist.
Foss-Solevaag
 
Starker Lauf von Sebastian Foss-Solevaag! Der Norweger fährt über eine Sekunde auf Fabian Bacher heraus und setzt sich an die Spitze.
Bacher
Fabian Bacher ist unterwegs! Und der Südtiroler macht seine Sache gut und setzt mit 1:51.34 die erste Richtzeit in den Schnee.
Bedingungen
 
Hinzukommt natürlich noch der beständige Schneefall, der sich nicht nur auf die Sicht der Fahrer auswirkt, sondern im Verlauf des Durchgangs auch für einer weichere Piste sorgen wird. Das macht es alles andere als leichter für die Top-Fahrer, die am Ende starten.
Favoriten
 
Es wird auf alle Fälle ein enges Rennen ganz vorne um die Plätze auf dem Treppchen, denn die besten zehn Fahrer aus dem ersten Lauf trennen nur 87 Hundertstel! Die besten Karten hat zunächst mal Marco Schwarz, der nach seinem Sieg im Parallel-Slalom in Zagreb, seinem zweiten Weltcup-Erfolg in dieser Saison entgegenfiebert. Aber der Kärntener scheint gewarnt, denn hinter ihm liegen mit Henrik Kristoffersen und Marcel Hirscher die absoluten Top-Fahrer im Slalom. Besonders aufmerksam wird man den Auftritt von Reto Schmidiger verfolgen, der mit Startnummer 38 auf Rang 7 fuhr. Es ist also angerichtet für ein spannendes Finale am Chuenisbärgli!
Startliste
 
Den Auftakt im zweiten Durchgang macht der Südtiroler Fabian Bacher, der mit Startnummer 49 in die Top-30 gefahren ist. Es folgen der Norweger Foss-Solevaag und der Russe Khoroshilov, dahinter kommt dann schon Felix Neureuther aus dem DSV-Lager. Neben ihm hat es lediglich noch Dominik Stehle aus dem Deutschen Team in den zweiten Lauf geschafft, das aber beachtlich auf Rang 12! Anders beim ÖSV, der mit insgesamt fünf Läufern vertreten ist. Neben den Spitzenfahrern Marco Schwarz (1.) und Marcel Hirscher (3.) sind dabei noch Christian Hirschbühl (13.), Johannes Strolz (25.) und der zeitgleiche Marc Digruber (25) mit dabei. Ebenfalls fünf Fahrer haben es bei den Schweizern geschafft. Swiss-Ski ist mit Daniel Yule (6.), Reto Schmidiger (7), Ramon Zenhäusern (9.) und Luca Aerni (10.) gleich mit vier Läufern unter den Top-10 vertreten. Einzig Tanguy Nef liegt mit dem vorläufigen 24. Platz außerhalb der Spitzenplätze.
2. Durchgang
 
Willkommen zurück im Berner Oberland. Gleich geht es in Adelboden weiter mit dem Finaldurchgang.
Ausblick
 
Jetzt gibt es allerdings die wohl verdiente Pause für die Fahrer, ehe es im finalen Durchgang zum Showdown kommt. Wir melden uns pünktlich zum Start um 13.30 Uhr zurück. Bis gleich!
Zwischenstand
 
Die Top-Läufer machen ihrem Ruf alle Ehre und sind allesamt vorne versammelt. Angeführt wird das Tableau allerdings nicht wie gewohnt von Hirscher oder Kristoffersen, denn Marco Schwarz bestätigte seine hervorragende Form und konnte mit Startnummer 12 und einem absolut phänomenalen Lauf an die Spitze fahren. Dahinter drängen sich ganz dicht beieinander Kristoffersen (+0.34), Hirscher (+0.39), Pinturault (+0.52), Noel (+0.59) und Yule (+0.72). Bis zum Schweizer Luca Aerni auf Rang zehn sind es gerade einmal 0.87 Sekunden Vorsprung, die Schwarz mit in den zweiten Lauf nimmt.
Cochran-Siegle
Abschließen darf den ersten Lauf der US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle. Der zweifache Juniorenweltmeister aus dem Jahr 2012 führt seinen ganz persönlichen Kampf mit dem Chuenisbärgli. Am Ende steht Rang 57 und damit kann sich wie erwartet der Südtiroler Fabian Bacher als 30. für den finalen Durchgang qualifizieren.
Blick auf die Top-30
 
Fabian Bacher scheint sich auf dem 30. Platz halten zu können und sich damit für den zweiten Lauf zu qualifizieren. Oben stehen nur noch drei Fahrer, die ihn verdrängen können.
von Grünigen
 
Ordentlich zu kämpfen hat auch Noel von Grünigen aus Schönried, der auf Platz 55 ins Ziel kommt. Der 23-jährige Schweizer lässt sich aber dennoch vom heimischen Publikum feiern.
Tremmel
 
Anton Tremmel vom SC Rottach-Egern versucht zwar alles, um zu attackieren, bringt sich damit aber selbst in Bedrängnis. Mit Platz 42 im Ziel sind die Hoffnungen des Deutschen auf den zweiten Durchgang zerschlagen.
Tonetti
 
Ganz im Gegensatz dazu Riccardo Tonetti! Der Bozener zeigt eine sehr aggressive Fahrt und kommt mit 1.65 Sekunden Rückstand auf Rang 22!
Holzmann
 
Der nächste Starter aus dem DSV-Lager kann den guten Eindruck, den Dominik Stehle hinterließe nicht bestätigen. Für Sebastian Holzmann wird es mit dem vorletzten Platz kein gutes Ergebnis.
Leitgeb
 
Schade! Richard Leitgeb scheidet nach dem Einfädler aus.
Khoroshilov
 
Einen Platz davor reiht sich der Russe Alexander Khoroshilov ein, der die guten Verhältnisse nutzen kann. Die Piste hat zwar schon einige Spurrillen drin, aber die hinteren Starter machen es sich zum Vorteil gesehen zu haben wie man den Eingang zum Steilhang nehmen muss, um noch etwas reißen zu können.
Bacher
 
Und auch Fabian Bachers Fahrt sieht sehr ordentlich aus. Nach zwei Rutschern im unteren Abschnitt wird es vorerst Rang 28.
Kolega
 
Super Fahrt vom Kroaten Kolega! Der 22-Jährige, der von Ivica Kosteliv trainiert wird, kommt mit 1.58 Sekunden Rückstand als 21. ins Ziel.
Read
 
Erik Read kommt mit einer couragierten Fahrt als 28. ins Ziel. Auch für den Kanadier wird es damit schwer sich für den finalen Durchgang zu qualifizieren.
Simonet
 
Den verpasst allerdings ein Teamkollege Sandro Simonet, der auf dem undankbaren 31. Rang landet.
Nef
 
Exakt eine Hundertstel vor ihm reiht sich Tanguy Nef ein. Auch der Genfer macht zu viele kleine Fehler, um ganz nach vorne zu fahren. Dennoch drüfte es für den zweiten Durchgang reichen.
Strolz
 
Für den Vorarlberger Johannes Strolz sieht es ebenfalls gut aus mit dem zweiten Lauf, auch wenn der Österreicher nach zwei Wacklern im Steilhang "nur" auf Rang 22 ins Ziel kommt.
Schmidiger
 
Sensationell! Reto Schmidiger nutzt den Heimvorteil und zeigt vor heimischen Publikum einen Wahnsinnslauf! Der 26-Jährige vom SC Hergiswil attackiert rotzfrech und landet mit seiner Fahrt mit lediglich 74 Hundertstel Rückstand auf Rang 7!
Stehle
 
Ist das stark! Dominik Stehle zeigt, wie es gehen kann. Der Partenkirchener rast geradezu auf Platz 11!
Vinatzer
 
Alex Vinatzer darf den aber mit 1.66 Sekunden Rückstand für sich buchen. Da sollte nichts mehr anbrennen.
Brown
 
Für Phil Brown dürfte es nichts mehr werden mit dem zweiten Durchgang. Der Kanadier verpatzt seinen Lauf und landet zeitgleich mit Nordbotten auf dem vorerst letzten Platz.
Jung
 
Anders läuft es aber für den Koreaner Dong-Hyun Jung, denn er ist nach dem verpassten Tor im Steilhang leider draußen.
Maurberger
 
Zeitgleich reiht sich auf dem 17. Platz auch der italiener Maurberger ein.
Zampa
 
Gute Fahrt von Adam Zampa! Der Slowake kommt auf Rang 17.
Rochat
 
Marc Rochat macht es seinen beiden Vorläufern gleich und scheidet aus. Es scheint, als wollten die Fahrer den Eingang zum Steilhang zu eng nehmen.
Straßer
 
Und den nächsten hat es erwischt. Auch Linus Straßer will die Linie zu eng nehmen und fädelt ein.
Vidovic
 
Kurios! Matej Vidovic scheint die Skier falsch angeschnallt zu haben. Die Spitzen müssten eigentlich nach außen zeigen, tun sie aber nicht. Ob es vielleicht daran lag, dass der Kroate noch vor dem Steilhang einfädelte?
Dopfer
 
Das wird eng mit dem zweiten Lauf für den gebürtigen Innsbrucker, der für den DSV an den Start geht. Mit einer sehr zaghaften Fahrt geht es mit 2.22 Sekunden Rückstand auf Platz 22.
Hadalin
 
Stefan Hadalin landet sechs Hunderstel vor dem Kroaten und liegt nun zeitgleich mit Christian Hirschbühl auf Platz 11.
Rodes
 
Mit 1.44 Sekunden auf den führenden Marco Schwarz reiht sich Istok Rodes aus Kroatien erstmal auf Rang 13 ein.
Digruber
 
Für den Mitterbacher Marc Digruber ist mehr drin, aber der Österreicher muss schon früh im Steilhang Tempo rausnehmen, um nicht rauszufallen. Dennoch darf er sich mit Rang 15 auf den zweiten Durchgang freuen.
Nordbotten
 
Schlechter läuft es für seinen norwegischen Teamkollegen Jonathan Nordbotten. Dem 29-Jährigen verschlägt es im Steilhang mehrmals die Skier - so wird das nichts! Vorläufig der letzte Platz.
Nestvold-Haugen
 
Für den 31-jährigen Norweger geht es auf Platz 17.
Lizeroux
 
Julien Lizeroux fährt es clever runter, vergisst dann aber nach dem Steilhang den Ski wieder freizugeben und Tempo zu machen. So kommt er nach sehr guten Zwischenzeiten doch nur auf Rang 12 im Ziel - da wäre noch mehr gegangen beim Franzosen!
Hargin
 
Das war nichts! Mattias Hargin geht die Sache hier viel zu defensiv an und übernimmt vorläufig die Rote Laterne.
Hirschbühl
 
Den ist er aber gleich wieder los. Christian Hirschbühl schnappt sich Rang 11. Der Vorarlberger liegt bis zur vorletzten Zwischenzeit super gut im Rennen, macht dann aber den Fehler noch vor dem Steilhang und so sind es dann doch 1.38 Sekunden, die er hinter Teamkollege Marco Schwarz liegt.
Grange
 
Jean-Baptiste Grange hat zu kämpfen. Ds macht sich natürlich auch in der Zeit bemerkbar. Mit 1.48 Sekunden Rückstand liegt der Franzose vorläufig auf Platz 11.
Aerni
 
Dann machen wir doch gleich so weiter, denkt sich wohl Luca Aerni. Der junge Schweizer liegt gut im Rennen, kommt im Steilhang dann aber etwas in Schieflage und muss Tempo rausnehmen. So ist es im Ziel Rang neun, direkt hinter Ramon Zenhäusern.
Gross
 
Apropos Landsmänner. Stefano Gross kommt direkt hinter seinem Teamkollegen Manfred Mölgg ins Ziel - Rang 10.
Muffat-Jeandet
 
Sein Landsmann Victor Muffat-Jeandet machts im gleich, reiht sich nach einem kleinen Wackler im Steilhang allerdings zwei Plätze dahiner auf Rang sieben ein.
Noel
 
Mit Clement Noel kommt aber endlich wieder ein Fahrer ins Ziel. Und der Franzose liegt mit lediglich 59 Hundertstel Rückstand gut im Rennen.
Feller
 
Und da reiht sich Manuel Feller auch gleich mal ein. Auch für den 26-Jährigen vom SC Fieberbrunn ist vorzeitig Schluss.
Meillard
 
Loic Meillard muss etwas Lehrgeld zahlen. Der junge Schweizer aus dem Neuchatel fädelt ein und ist draußen.
Schwarz
Wahnsinn, wir haben eine neue Bestzeit! Marco Schwarz gelingt ein super Lauf. Der gebürtige Villacher fährt im oberen Teil taktisch geschickt, um den Übergang in den Steilhang sauberer fahren zu können als beispielsweise Kristoffersen und Hirscher. Das zahlt sich aus, denn im Ziel liegt der 23-Jährige 34 Hundertstel in Führung!
Ryding
 
Wie bei Foss-Solevaag hebt es auch Dave Ryding aus. Der Unterschied zum Norweger ist allerdings, dass sich der Brite nicht mehr auf den SKiern halten kann. Nächster Ausscheider!
Foss-Solevaag
 
Knapp hinter Neureuther kommt Sebastian Foss-Solevaag ins Ziel. Der Norweger kann sich im Steilhang auf der letzten Rille im Lauf halten, verliert aber deutlich an Zeit.
Neureuther
 
Rang sieben wird es für Neureuther! Der Partenkirchener schwingt sich sehr zurückhaltend durch die Stangen. So fehlt das Tempo ein wenig und das bedeutet im alpinen Skisport auch gleich einen Rückstand. In diesem Fall sind es knapp anderthalb Sekunden.
Mölgg
 
Manfred Mölgg fährt taktisch clever und riskiert vor dem Steilhang noch nicht allzu viel. Dort macht er dann aber den Fehler und so ist es am Ende Rang sechs.
Matt
 
Für Michael Matt läuft es gar nicht, der Vorarlberger geht den Lauf viel zu defensiv an und verliert im Steilhang extrem viel Zeit. Im Ziel zeigt die Anzeige einen Rückstand von 1.71 Sekunden.
Myhrer
 
Ist das bitter! Der Schwede ist drauf und dran die Konkurrenz ganz vorne zu attackieren, nimmt im Steilhang dann aber zu sehr den Druck vom Außenski und hat keine Chance mehr in den Lauf zurückzukommen. So scheidet Myhrer aus ...
Zenhäusern
 
Probleme bei Ramon Zenhäusern! Der Mann vom SC Bürchen riskiert etwas zu viel - vorläufig Rang fünf!
Pinturault
 
Alexis Pinturault ist auch wieder vorne dabei! Für den 27-jährigen Franzosen vom CS Courchevel läuft es gut und so reiht er sich nur knapp hinter Hirscher auf Rang drei ein. 18 Hundertstel sind es auf Kristoffersen.
Hirscher
 
Die reichen aber, um vor dem "König des Slaloms" zu bleiben. Hirscher macht ungewöhnlich einige kleine Fehler und hat am gleichen Tor wie zuvor schon Kristoffersen Probleme. Im Ziel sind es 5 Hundertstel auf den führenden Norweger.
Kristoffersen
Der 24-Jährige Norweger liegt gut im Rennen, baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus, muss dann aber im Steilhang kurz abbremsen und so kommt er letzlich mit "nur" 38 Hundertstel Vorsprung ins Ziel: 54.24!
Yule
Daniel Yule ist unterwegs. Der Schweizer braucht einige Tor, um in den Lauf zu kommen. Wir werden sehen was seine Zeit von 54.62 Sekunden im Laufe des 1. Durchgangs noch wert ist.
Bedingungen
 
Im Gegensatz zu gestern schneit es heute Morgen konstant im Berner Oberland. Die vielen Helfer sorgen aber für regelkonforme Pistenverhältnisse und so kann es bei -1 Grad auch gleich pünktlich losgehen.
Startliste
 
Daniel Yule darf also gleich eröffnen, gefolgt von Kristoffersen und Hirscher. Insgesamt bewerben sich satte 76 Mann um die 30 Plätze im Finale.
Swiss-Ski
 
Vor heimischem Publikum stellt das Schweizer Lager mit neun Fahrern das größte Team. Neben Daniel Yule (1) werden die Fans im weiteren Verlauf auch noch Ramon Zenhäusern (5), Loic Meillard (13), Luca Aerni (18), Marc Rochat (31), Reto Schmidiger (38), Tanguy Nef (44), Sandro Simonet (45) und den jungen Noel von Grünigen (72) zu sehen bekommen.
ÖSV
 
Bei den Österreichen gehen neben Marcel Hirscher (3) mit Michael Matt (7), Marco Schwarz (12), Manuel Feller (14), Christian Hirschbühl (20), Marc Digruber (25), Johannes Strolz (41) und Richard Leitgeb (51) weitere sieben Läufer an den Start.
DSV
 
Mit insgesamt sechs Fahrern geht der DSV an den Start, wobei die Augen vor allem auf Felix Neureuther gerichtet sein dürften. Der Partenkirchener ließ den Riesenslalom gestern aus, um sich so ganz auf seine Spezialität, den Slalom konzentrieren zu können. "Heuer werde ich mich voll und ganz auf den Slalom konzentrieren", sagte der 35-Jährige. So will Neureuther versuchen, "zwei gute Läufe ins Ziel zu bringen", nachdem er bei den letzten Rennen stets nur einen Durchgang solide absolviert hatte. Denn der Blick geht Richtung Weltmeisterschaft, die in drei Wochen in Are (Schweden) beginnt. "Langsam, aber sicher komme ich nach den Verletzungen und Zwangspausen wieder in Fahrt. Es fehlen noch Kleinigkeiten, Details, aber ich spüre, dass ich nah dran bin, wieder ganz nach vorne fahren zu können", sagte er. Fritz Dopfer (28), Linus Straßer (30), Dominik Stehle (37), Sebastian Holtzmann (53) und Anton Tremmel (70) komplettieren das Deutsche Team, welches unterdessen den nächsten Verletzten zu beklagen hat. Slalomläufer David Ketterer, der zuletzt in Zagreb im ersten Durchgang ausgeschieden war, zog sich im Training in Weißensee (Österreich) einen Riss der Syndesmose im rechten Fuß zu. Er wird nach Angaben von Cheftrainer Mathias Berthold sechs Wochen ausfallen.
Favoriten
 
Was die Favoritenrolle betrifft führt an Marcel Hirscher in den Technikdisziplinen weiterhin kein Weg vorbei. Der Salzburger ist und bleibt der Dominator der Szene! Vier Slalom-Weltcups gab es in dieser Saison, drei davon gewann Hirscher (Levi, Saalbach-Hinterglemm und Zagreb). Einzig nach seinem Einfädler in Madonna di Campiglio stand er nicht ganz oben auf dem Treppchen, denn dort gewann der Schweizer Daniel Yule. Gejagt wird der Österreicher vor allem von seinem langjährigen Kontrahenten und "ewigen Zweiten" Henrik Kristoffersen (NOR), der diese Saison noch keinen Sieg verzeichnen konnte. Ein Ausrufezeichen konnte zudem Hirschers Teamkollege Marco Schwarz setzen, als dieser sich am Neujahrstag den Sieg beim Parallel-Slalom in Oslo sicherte.
Ergebnisse gestern
 
Seinen achten Erfolg in Adelboden feierte Hirscher dabei vor nicht einmal 24 Stunden. Der Salzburger gewann nach einem phänomenalen zweiten Lauf im Riesenslalom überlegen, mit 71 Hundertsteln Vorsprung auf den Norweger Henrik Kristoffersen, der nach dem ersten Lauf noch 12 Hundertstel vor ihm gelegen hatte. Dritter wurde der Franzose Thomas Fanara, der im April 38 Jahre alt wird und somit der älteste jemals auf einem Riesenslalom-Podest vertretene Fahrer ist. Hirscher errang damit seinen insgesamt 66. Weltcup-Sieg und bereits den achten in dieser Saison. Sollte der Salzburger heute auch im Slalom gewinnen, wäre dies ein weiterer Rekord, denn neun Siege an ein und demselben Ort schaffte bisher noch nie einer. Ob dies gelingt können wir ab 10.30 Uhr (1. Durchgang) bzw. ab 13.30 Uhr (2. Durchgang) verfolgen.
Chuenisbärgli
 
Seit dem Jahr 2000 findet dieser nun schon im Berner Oberland statt und gilt neben Wengen (SUI) und Kitzbühel (AUT) zu den traditionsreichsten Stationen im FIS-Kalender, denn die Strecke am Chuenisbärgli gilt als sehr anspruchsvoll. Start des Slaloms ist auf 1.473 Metern, bevor die Fahrer auf einer Länge von 592 Metern dem Ziel entgegensteuern, wobei sowohl der Start- als auch der Zielhang extrem steil sind und die Piste durchweg seitlich schräg abfällt. Der Aufwand lohnt sich aber für die Fahrer, denn mit rund 35.000 Zuschauern entlang der Strecke und auf provisorischen Tribünen im Zielraum gehören die Rennen in Adelboden zu den meistbesuchtesten der Welt. Rekordsieger am Chuenisbärgli ist der Österreicher Marcel Hirscher mit insgesamt 8 Erfolgen (4 mal Slalom, 4 mal Riesenslalom), vor dem Schweden Ingemar Stenmark mit 5 Siegen (alle Riesenslalom).
Programm heute
 
Während die Damen aufgrund der Wetterverhältnisse in St. Anton an diesem Wochenende aussetzen müssen, dürfen sich die Alpin-Herren auf einen der zahlreichen Klassiker im Januar freuen. Im schweizerischen Adelboden steht ein reines Technikwochenende an. Nachdem bereits gestern der Riesenslalom stattfand, machen wir heute mit dem Slalom den Deckel drauf.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Adelboden zum Slalom der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Clement Noel
1:48.96
2.
Manuel Feller
1:49.14
0.18
3.
Daniel Yule
1:49.79
0.83
4.
Ramon Zenhäusern
1:49.82
0.86
5.
Henrik Kristoffersen
1:49.94
0.98
6.
Giuliano Razzoli
1:50.03
1.07
7.
Felix Neureuther
1:50.06
1.10
8.
Alexis Pinturault
1:50.08
1.12
9.
Victor Muffat-Jeandet
1:50.15
1.19
10.
Istok Rodes
1:50.24
1.28
11.
Christian Hirschbühl
1:50.28
1.32
12.
Dave Ryding
1:50.45
1.49
 
Manfred Mölgg
1:50.45
1.49
14.
Marcel Hirscher
1:50.58
1.62
15.
Alex Vinatzer
1:50.72
1.76