Ski Alpin Liveticker

Beaver Creek, USA08. Dezember 2019, 17:45 Uhr
Riesenslalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Tommy Ford
2:31.25
2.
Henrik Kristoffersen
2:32.05
+ 0.80
3.
Leif Kristian Nestvold-Haugen
2:32.48
+ 1.23
4.
Zan Kranjec
2:33.00
+ 1.75
5.
Victor Muffat-Jeandet
2:33.03
+ 1.78
6.
Mathieu Faivre
2:33.31
+ 2.06
7.
Trevor Philp
2:33.34
+ 2.09
8.
Filip Zubcic
2:33.35
+ 2.10
9.
Gino Caviezel
2:33.56
+ 2.31
10.
Justin Murisier
2:33.64
+ 2.39
11.
Ted Ligety
2:33.89
+ 2.64
12.
Matts Olsson
2:33.96
+ 2.71
13.
Cyprien Sarrazin
2:34.12
+ 2.87
14.
Luca De Aliprandini
2:34.25
+ 3.00
15.
Lucas Braathen
2:34.31
+ 3.06
16.
Loic Meillard
2:34.63
+ 3.38
17.
Alexis Pinturault
2:34.90
+ 3.65
18.
Thibaut Favrot
2:34.98
+ 3.73
19.
Matthias Mayer
2:35.13
+ 3.88
20.
Alexander Schmid
2:35.17
+ 3.92
21.
Roland Leitinger
2:35.19
+ 3.94
22.
Pavel Trikhichev
2:35.30
+ 4.05
23.
Ryan Cochran-Siegle
2:35.33
+ 4.08
24.
Mattias Rönngren
2:35.49
+ 4.24
25.
Marco Schwarz
2:35.53
+ 4.28
26.
Cedric Noger
2:35.66
+ 4.41
27.
Hannes Zingerle
2:35.86
+ 4.61
28.
Dominik Raschner
2:36.43
+ 5.18
 
Erik Read
DNF
 
Riccardo Tonetti
DNF
Letzte Aktualisierung: 00:35:38
Verabschiedung
 
Das war es vom Riesenslalom und aus Beaver Creek, die Herren reisen nun weiter nach Val-Dd'Isere wo am Samstag in sechs Tagen bereits der nächste Riesenslalom ansteht. Ihnen vielen Dank für die Aufmerksamkeit und noch einen schönen Abend. Kommen Sie gut in die neue Woche und bis zum nächsten Mal!
Weltcup
 
Siebtes Rennen in dieser Saison, siebter Sieger, so viel Spannung hatten wir schon lange nicht mehr! In der Riesenslalom-Wertung übernimmt Ford nun die Führung (150 Punkte) vor Faivre (120) und Pinturault (114). Im Gesamtweltcup bleibt Mayer (233) vor Kriechmayr (212) und Paris (204), aber Kristoffersen macht Jagd auf den Österreicher (193). Bester Schweizer ist Marco Odermatt (7./170), bester DSV-Läufer Thomas Dreßen (11./142).
DSV, ÖSV, Swiss Ski
 
Alexander Schmid nimmt als einziger Deutscher auf Platz 20 ein paar Punkte mit, auch der ÖSV wird nicht zufrieden sein, immerhin kann Matthias Mayer als 19. wertvolle Weltcuppunkte mitnehmen. Swiss Ski hat mit Gino Caviezel (9) und Rückkehrer Justin Murisier (10) immerhin zwei Läufer unter den besten 10.
Fazit
 
Laufbestzeit im 1. Durchgang, Nervenstärke und die zweitbeste Zeit im 2. Lauf - was für eine Gala von Tommy Ford! Der Amerikaner feiert in Colorado den Heimsieg vor den beiden starken Norwegern Kristoffersen und Nestvold-Haugen. Tolle Geschichte!
Ford
Beaver Creek hält die Luft an, zittert und feuert Tommy Ford an. Schafft der Amerikaner den Heimsieg? Oben ist er auf Wellenlänge mit Kristoffersen, baut minimal sogar aus, riskiert auch weiterhin, das sieht gut aus, aber wird sicherlich eng. Nein, er baut nochmal aus, da wo der Norweger so stark war, gibt es denn das? Wahnsinn, mit acht Zentel Vorsprung kommt er ins Ziel, Beaver Creek jubelt und feiert!
Nestvold-Haugen
 
Oder macht ihm das noch jemand streitig? Zwei stehen noch oben, einer davon ist Landsmann Leif Kristian Nestvold-Haugen. Der hat oben einen kleinen Fehler drin, baut trotzdem leicht aus, aber jetzt kommen die Passagen, wo Kristoffersen gezaubert hat. Leicht überdreht, das kostet eine Viertel Sekunde, wo will er die noch rausholen? Zweiter Platz!
Kristoffersen
 
Henrik Kristoffersen ist schon in der Pflicht, wenn er im Gesamtweltcup und der Disziplinwertung aufholen will. Und als erster überhaupt baut der Norweger oben aus! Aber nur minimal, dann kassiert auch er einen leichten Schlag, den schluckt er aber gut - und bringt eine Sekunde in den Zielhang mit! Davon verliert er kaum mehr etwas, das könnte schon der Tagessieg sein!
Ligety
 
Irre Zahl, Ted Ligety stand in Beaver Creek schon zehnmal auf dem Podium, folgt heute der elfte Streich? Nein, das sieht nicht mehr so sauber aus, dann kriegt er auch noch einen leichten Schlag und muss diesen abfangen, eine halbe Sekunde ist schon weg. Findet er noch eine Abkürzung? Nein, nur Platz 8.
Kranjec
 
Weil Pinturault immer weiter nach hinten durchgereicht wird, kann man heute zum großen Gewinner werden, wenn man die Maximalpunktzahl mitnimmt - das zählt insbesondere für einen der Favoriten, Zan Kranjec. Der Slowene verliert nur wenig, kurz greift er in den Schnee, reicht das noch? Unten ist er stark, drei Hundertstel nimmt er noch mit ins Ziel!
Philp
 
Trevor Philp überdreht oben leicht, schon sind vier Zehntel weg. Kann er gleiten? Kann er, obwohl er ein wenig beim Ausgang korrigieren muss, baut er aus! Dann aber der böse Patzer, bleibt vor dem letzten flachen Stück einmal kurz hängen und wirft den Sieg weg. Ärgerlich!
Faivre
 
Die Franzosen können mit dieser Strecke umgehen, das wissen wir ja bereits. Auch Mathieu Faivre ist voll auf Attacke, verliert nur minimal, setzt er sich vor oder hinter Landsmann Muffat-Jeandet? 28 Hundertstel dahinter!
Olsson
 
Matts Olsson hat nur ein paar Hundertstel Puffer und ist nicht für starke zweite Läufe berühmt, daran kann er heute etwas ändern. Oder auch nicht, denn viele kleien Fehler summieren sich zu einer ganzen Sekunde und Position 5.
Murisier
 
Im 1. Lauf war Justin Murisier zeitgleich mit Muffat-Jeandet, wer hat am Ende die Nase vorne? Der Schweizer ist oben nicht ganz so stark wie der Franzose, aber der Übergang in den Zielhang sieht gut aus, was macht er da draus? Rang 4!
Muffat-Jeandet
 
Rein in die Top-10, Victor Muffat-Jeandet macht den Anfang und das mit einem richtig starken Auftritt oben, da gehn nur ein paar Hundertstel verloren. Schöner Schwungansatz, da nimmt er Tempo mit, sechs Zehntel bis ins Ziel, reicht das? Ja, Frankreich ist wieder vorne!
Meillard
 
Caviezel hatte die viertbeste Laufzeit im 2. Durchgang, wenn Loic Meillard da anschließt, dann gibt es einen neuen Führenden. Aber der Schweizer patzt beim Übergang in den Steilhang unten, damit wird er nach hinten durchgereicht.
Caviezel
 
Schöne Umsetzung, Gino Caviezel nimmt richtig viel Schwung oben mit, Golden Eagle Jump passt, guter Zug, wie kommt er in den unteren Hang? Sehr gut, jetzt laufen lassen, dann wird das was mit der Führung. Nein, zwei Zehntel fehlen!
Braathen
 
Sechster in Sölden und damit bester Norweger, wie viel Rückenwind gibt das Lucas Braathen mit auf den Weg? Oben verliert er eine Viertel Sekunde, im Flachstück gibt es aber noch eine halbe drauf. Aber damit ist immer noch ein guter Platz drin, welcher wird es? Der vorerst vierte!
Read
 
Starker Beginn von Erik Read, der auf Zug fährt und das so spielend leicht aussehen lässt. Er hält seine 35 Hundertstel, was macht er unten? Schade, der bleibt an der Innenskikante hängen und wird abgeworfen.
De Aliprandini
 
Damit ist nun auch klar, dass wir erneut einen anderen Sieger haben, nur welchen Namen wird dieser tragen? Luca De Aliprandini nimmt seinen Hut und wirft ihn in den Ring, bewahrt sich im Flachstück seinen zarten Vorsprung. Aber Zubcic war unten stark und der Italiener patzt hier, das wird nicht reichen - es geht sogar nur auf den 3. Platz!
Pinturault
 
Nächste Woche hat Pinturault in Val-d'Isere Heimspiele, auf die wird er sich freuen, denn hier in Beaver Creek will es nicht laufen für den Mann mit dem roten Trikot. Der Sieger von Sölden landet hinter Landsmann Sarrazin auf Rang 3.
Zubcic
 
Jetzt aber, das muss doch reichen! Filip Zubcic verliert von seinen fast eineinhalb Sekunden oben nicht viel, auch im Flachstück ist er richig stark - und unten baut er sogar nochmal aus! Klasse Fahrt des Kroaten, der jetzt natürlich ein Favorit auf ganz viele Punkte ist.
Leitinger
 
Wie lange hält die Piste und wann kann mal einer oben zaubern? Roland Leitinger verliert nicht viel, bleibt auf Zug, verkantet dann aber zu sehr. Schon ist die Bestzeit weg, es wird sogar nur Platz 5, zwei Hundertstel hinter Alexander Schmid.
Schwarz
 
Die Sonne ist schon wieder weg, das macht es gerade oben schwer, auch nur ansatzweise mit Sarrazins Zeiten mitzuhalten. Auch Schwarz verliert hier deutlich über eine Sekunde, unten ist er nicht so direkt wie Schmid und wird vorerst nur Achter.
Schmid
 
Kann Alexander Schmid vorne angreifen? Er verliert schon oben eine Sekunde, aber er kämpft, verliert unten nur noch wenig, das reicht immerhin für Rang 4.
Cochran-Siegle
 
Neun Zehntel Vorsprung bringt Ryan Cochran-Siegle mit, oben verliert er nur wenig. Aber er riskiert auch nichts, fährt vorsichtig, das geht sich natürlich nicht aus. Bis ins Ziel verliert er über zwei Sekunden!
Tonetti
 
Das darf ja nicht sein, jetzt kehrt oben der Nebel zurück - und Tonetti verliert gleich den Lauf aus den Augen und scheidet aus.
Mayer
 
Als Speedspezialist will Matthias Mayer hier etwas für den Gesamtweltcup tun und das gelingt gut. Der Österreicher ist dran, messen wir mal nicht die Zeit von Sarrazin, sondern von Favrot. Und den verpasst er nur knapp, Mayer ist vorerst Dritter.
Favrot
 
Wer ist der erste, der die Zeit des Franzosen angreifen kann? Auch Landsmann Thibaut Favrot schafft es nicht, aber mit der zweitbesten Laufzeit geht es natürlich locker auf Rang 2.
Trikhichev
 
Sarrazin hat die perfekten Bedingungen hervorragend ausgenutzt und eine klasse Zeit vorgelegt, die immer mehr wert wird. Denn auch Pavel Trikhichev kommt eine Sekunde hinter ihm ins Ziel, obwohl der Russe die drittbeste Zeit des 2. Laufs hat.
Raschner
 
Die Österreicher haben einfach kein Glück heute mit der Piste, auch Raschner baut einen groben Schnitzer ein und wird sogar Letzter mit gewaltigem Rückstand.
Noger
 
Kann es der Schweizer Cedric Noger besser machen? Nein, auch er findet keine gute Linie oben und verliert auch unten ordentlich. Nur Zingerle hält er hinter sich.
Zingerle
 
Dicker Bock von Hannes Zingerle, auch der Italiener wird nicht vorne angreifen können. Aber mindestens einen Weltcuppunkt wird er mitnehmen!
Rönngren
 
Die kann Mattias Rönngren nicht toppen, der Schwede bekommt kontinuierlich Rückstand draufgebrummt. Er hätte sich vielleicht mehr Nebel gewünscht?
Sarrazin
Optimale Bedingungen jetzt für den 2. Lauf, das hatten wir uns gewünscht. Was macht der Franzose Cyprien Sarrazin aus seinem doppelten Glück? Eine 2:34.12 legt er vor, mit einem wirklich guten Lauf.
2. Lauf
 
Irgendwas haben sie beim Lauf von Adam Zampa offenbar noch entdeckt, denn der Slowake wurde aus der Liste für den 2. Lauf gestrichen. Stattdessen ist Cyprien Sarrazin nun bei den letzten 30 dabei und wird den 2. Lauf eröffnen. Als vierter Läufer kommt mit Cedric Noger der erste Schweizer, ihm folgt der Österreicher Dominik Raschner. Alexander Schmid ist als elfter Starter der erste Deutsche.
Wetter
 
Denn zwischenzeitlich ist hier richtig mieser Nebel aufgezogen, der teilweise keine fairen Bedingungen für alle Läufer ermöglichte und auch für zwei längere Unterbrechungen sorgte. Dennoch ist der 2. Lauf weiterhin auf 20:45 Uhr angesetzt, in rund einer Stunde geht also weiter. Bis gleich!
Zwischenfazit
 
Beaver Creek ist trotz des schlechten Wetters in bester Laune, denn mit Tommy Ford und Ted Ligety greifen zwei der ihren nach dem Podium, Ford hat sogar Laufbestzeit im ersten Durchgang. Aber der Vorsprung ist knapp, schlägt das norwegische Imperium zurück? Das wird noch richtig spannend, hoffentlich wird dann das Wetter besser!
Steffey
Die anderen sechs Athleten können wir uns schenken, die kamen nämlich zu 50 Prozent nicht ins Ziel, die anderen drei belegen die Plätze 44, 45 und 46 - nur einer war langsamer und der hatte sich komplett verfahren.
Rönngren
 
In der ersten Zeitabnahme ist Mattias Rönngren fast Letzter, dann aber setzt der Schwede zur Aufholjagd an und zeigt uns mit einer 1:19.79, was man aktuell braucht, um den zweiten Lauf noch zu erreichen.
Unterbrechung
 
Sieben Athleten stehen noch oben, das Rennen ist aber noch einmal unterbrochen, weil die Sicht so miserabel ist.
Strolz
 
Aber vielleicht Johannes Strolz? Der nächste ÖSV-Athlet kratzt an den Top-30, verpasst diese aber knapp.
Walch
 
Magnus Walch ist keine Gefahr für den Italiener, der Österreicher hat über vier Sekunden Rückstand.
Zingerle
 
Bester seines Verbandes wird Hannes Zingerle nicht, aber mit einer 1:19.70 drückt er sich noch schnell unter die ersten 30. Bleibt er da oder kommen noch zwei schnellere?
Leitinger
 
Das war stark! Mit Startnummer 46 fährt Roland Leitinger noch vor auf Rang 18 und ist damit aktuell bester ÖSV-Läufer - und das unter diesen schwierigen Bedingungen!
Dopfer
 
Auch Fritz Dopfer bräuchte natürlich einfachere Bedingungen, die Zwischenzeiten sehen ihn oben knapp außerhalb der besten 30, kann er unten aufdrehen? Nein, leider nicht.
Zurbriggen
 
Was macht Elia Zurbriggen aus diesen Bedingungen? Oben hat er arge Schwierigkeiten, zumindest im Flachen sieht es besser aus, aber im Ziel sind es dennoch dreieinhalb Sekunden fast.
Trikhichev
 
Der Nebel wird für meinen Geschmack eher wieder schlimmer, das sind teilweise echt Bedingungen, dass man überhaupt nichts sieht. Pavel Trikhichev bringt dieselbe Zeit wie Zampa ins Ziel, das könnte sich ausgehen, wenn das Wetter nicht plötzlich aufklart.
Zampa
 
Adam Zampa macht das ein wenig besser, bleibt sogar knapp unter drei Sekunden hinter Tommy Ford. Ob das reicht?
Meier
 
"Unten hast wieder Sonne", geben die Österreicher Daniel Meier mit auf den Weg, kann er das nutzen? Die Nebelwand ist weg, da kann er im flachen Abschnitt vielleicht sogar ein wenig attackieren. Aber huch, da unten ist richtig viel Nebel, davon wird er wohl überrascht, denn er nimmt viel Tempo raus und verkrampft. Vorletzter!
Sarrazin
 
Der Franzose Sarrazin reiht sich hinten bei Paris ein, mit dreieinhalb Sekunden Rückstand wird auch er zittern müssen, vermutlich aber nur kurz, die Sicht wird nämlich wieder besser.
Raschner
 
Raschner macht es etwas besser, doch auch der Österreicher hat am Ende drei Sekunden Hypothek auf den Schultern lasten - das wird auch eng!
Paris
 
Nun darf Paris ran, aber die Sicht scheint noch nicht die beste zu sein, denn der Italiener ist gleich zwei, dreimal zu spät dran und hat großen Rückstand - im Ziel sind es fast vier Sekunden, das wird wohl nicht reichen, um später erneut dabei zu sein.
Unterbrechung
 
Kjetil Jansrud geht aus eigener Entscheidung gleich gar nicht an den Start, somit wäre Dominik Paris der nächste - doch der muss warten, denn die Sicht ist so extrem eingeschränkt, dass man keine vier Tore weit sehen kann. Und das sind regelwidrige Bedingungen, deshalb ist das Rennen vorerst unterbrochen!
Mayer
 
In Sölden fuhr Matthias Mayer auf Rang 15, da wird er heute vermutlich nicht landen. Auch er hat oben schon große Schwierigkeiten, im Ziel fehlen ihm fast drei Sekunden.
Kilde
 
Aleksander Aamodt Kilde schon einmal nicht, der scheitert schon oben an den engen Toren.
Zwischenfazit
 
Jetzt wird es - hoffe ich - richtig spannend, denn sieben Plätze unter den ersten 30 sind noch frei aufgrund der vielen Ausfälle und nun kommen die Speedspezialisten. Deren Stärke liegt eigentlich im Flachstück - aber da ist dichter Nebel. Haben Kilde, Mayer, Paris und Co. überhaupt eine Chance heute?
Maes
 
Sam Maes, der Belgier, der in Österreich das Skifahren gelernt hat. Aber der junge Athlet bricht ab, nach einem Fehler nimmt er komplett das Tempo raus und fährt sehr, sehr vorsichtig, bis er ganz abbiegt.
Favrot
 
Oben einmal zu nah dran an einem Tor, Ausgang Flachstück muss er nachdrücken, das wird eine bittere Pille für Thibaut Favrot. Reicht es noch für den zweiten Lauf? Fast drei Sekunden Rückstand hat er!
Braathen
 
Zwei Norweger haben wir ganz vorne drin, was macht der junge Lucas Braathen? Der lässt oben laufen und greift an, das sieht richtig gut aus. Kann er das auch in der flachen Passage so aktiv gestalten? Über eine Sekunde packt es ihm drauf, das ist schade, denn für den Nebel kann er nichts. Sonst wäre mehr als Platz 13 möglich gewesen, in der Sonne weiter oben war er nämlich richtig flott!
Brennsteiner
 
Stefan Brennsteiner ist vielleicht der am stärksten einzuschätzende Österreicher im Riesenslalom, vor dem Golden Eagle Jump aber ein Außenskifehler, zusammen mit dem Nebel kann das eigentlich nur richtig viel Zeit kosten. Werden wir aber nicht erfahren, an derselben Stelle wie Mölgg scheidet der ÖSV-Läufer aus.
Zubcic
 
Anderes Bild leider bei Filip Zubcic, der patzt oben und verliert auch im nebeligen Flachstück eine Sekunde, schon ist er zwei hinten dran - und wird vorläufig 16.
Philp
 
Kann noch jemand die Top-10 angreifen bei diesem Nebel? Trevor Philp greift an, ist oben bärenstark, auch im Nebel verliert er nicht viel. Die TV-Kommentatoren sehen ihn an den letzten drei, vier Toren etwas zu spät, aber der Eindruck täuscht - er holt auf und wird Sechster, bärenstark!
Cochran-Siegle
 
Der dritte Amerikaner kommt, ein ganz interessanter Mann. So aber natürlich nicht, Ryan Cochran-Siegle fliegt schon oben fast ab, steht beinahe, um das Tor noch zu erreichen. Schon sind Tempo und eine Top-Zeit weg.
Tonetti
 
Riccardo Tonetti weitet das Leiden der Italiener noch weiter aus. Kein guter Lauf, nur Rang 17.
Read
 
Siebter in Sölden, hier aber oben mit einem kleinen Schnitzer, der kostet direkt über drei Zehntel. Aber der Kanadier fährt eine sehr direkte, starke Linie, kommt er mit der durch? Offenbar nicht bei diesem Nebel, da wirft er ganze Sekunde weg, Platz 12 ist da schon das Maximum.
Mölgg
 
Ganz anders Manfred Mölgg, der älteste Athlet im Feld ist richtig gut dabei, auf dem Weg in die Top-10, wenn er gut durch den Nebel kommt. Aber der verschluckt ihn und wirft ihn von der Piste, bitterer Außenskifehler des Italieners.
Noger
 
Auch Cedric Noger fährt schon oben mit angezogener Handbremse, immer wieder muss er nachdrücken, vielleicht passt auch das Material nicht. Darüber kann er sich später Gedanken machen, denn mit über drei Sekunden Rückstand wird er viel Glück brauchen, um den zweiten Lauf aktiv zu erleben.
Schmid
 
Alexander Schmid muss nun die Ehre des DSV wieder herstellen, aber dieser Druck fährt offenbar mit und erdrückt ihn. Weiter Radius, kein guter Lauf und vorerst Letzter.
Tumler
 
Letztes Jahr war Tumler Zweiter hinter Luitz und durfte kurz am Sieg schnuppern - und auch heute ist er auf den Spuren des Deutschen: Fehler oben, Ausfall ein paar Tore später.
Caviezel
 
Sehr beherzter Beginn von Gino Caviezel, der ist oben gut dabei. Wie kommt er durch die Nebelwand? Ordentlich, aber die kostet die Athleten leider alle Zeit. Im Ziel ist es etwas mehr als eine Sekunde, mal sehen, was der Schweizer im zweiten Lauf daraus macht.
Schwarz
 
Nun auch der erste Österreicher, aber wollen wir hoffen, dass es für den Rest besser läuft als für Marco Schwarz - der wird nämlich mit einer ordentlichen Packung vorläufig Letzter.
De Aliprandini
 
Der erste von acht Italienern, Luca De Aliprandini. Harter, kurzer Druck, das ist die richtige Wahl heute. Der Nebel wird auch immer dichter und zieht weiter nach oben, man sieht fast nichts mehr - nur, dass der Italiener am Ende 1.70 Sekunden Rückstand hat.
Windingstad
 
Rasmus Windingstad ist bekannt für seinen großen Einsatz, um das in Worte zu fassen: Man hört ihn bei jedem Tor schreien. Aber das ist heute zu aggressiv, die Zeit passt nicht, dann bleibt er mit dem Innenski hängen und es drückt ihm den Außenski weg.
Ligety
 
Nun der Altmeister, Ted Ligety. Oben ist er nicht ganz so auf Attacke wie Ford, aber taktieren kann er wie kaum ein anderer. Was macht er im Flachstück? Er macht Boden gut! Sieben Hundertstel fehlen noch, schnappt er sich die unten noch? Nein, da ist zu dichter Nebel, sechs Zehntel Rückstand sind des dann doch.
Murisier
 
Die Erwartungshaltung nach der langen Verletzung von Murisier ist natürlich nicht zu hoch, dafür sieht das schon sehr ordentlich aus. Wie weit reicht die Kraft? Immerhin zeitgleich mit Muffat-Jeandet!
Muffat-Jeandet
 
Landsmann Pinturault hält aktuell die Rote Laterne, kann Victor Muffat-Jeandet die französischen Farben weiter nach vorne bringen? Der Übergang in die flache Passage ist sehr vorsichtig, das Gleiten sieht nicht wirklich gut aus, das bestätigt auch die Zwischenzeit. Nur Meillard und Pinturault waren da langsamer!
Nestvold-Haugen
 
Was früher die Schweden im alpinen Ski waren, sind heute die Norweger, die sind stark und breit aufgestellt. Das beweist auch Leif Kristian Nestvold-Haugen, bei dem es oben zweimal grün aufleuchtet. Der Golden Eagle Jump drückt ihn weit nach vorne, aber das fängt er gut ab. Kann er unten die drei Zehntel noch rausholen? Nicht ganz, aber Rang 2 vor Kristoffersen stimmt ihn sichtlich zufrieden.
Luitz
 
Stefan Luitz hat nach Sölden noch einiges gut zu machen, aber was ist das denn, schon am zweiten Tor der böse Fehler, da ist er quasi schon raus aus dem Rennen. Das erledigt sich dann ein paar Tore später, wo ihm der Außenski abhaut und ihn in den Schnee wirft. Ein total gebrauchter Lauf!
Olsson
 
Nur zwei Schweden im Feld, da hatte wir auch schon andere Zeiten. Matts Olsson lässt es oben ruhiger angehen, nimmt aber den Sprung sehr sauber, auch die Ausfahrt aus dem flachen Abschnitt sieht gut aus, aber dann kommt der Schnitzer im Steilhang und schon ist eine gute Zeit futsch. Platz 5 ist es im Ziel.
Odermatt
 
Juniorenweltmeister im Riesenslalom, das gilt für Marco Odermatt. 22 Jahre junge, gerade den ersten Weltcupsieg eingefahren und hier auch schon wieder mit Vollgas unterwegs, absolute Bestzeit oben. Oh Nein! Der Schweizer rutscht beim Schwungansatz auf dem Innenski weg und fliegt am Tor vorbei, was für ein bitterer Ausfall!
Kristoffersen
 
Pinturault hat gepatzt, kann Henrik Kristoffersen das nutzen? Vor zwei Jahren hat er hier gewonnen und oben zeigt er gleich, wer der Herr im Haus ist. Schöner Übergang, aber hier hat Ford ja gezaubert, was sagt die Zeit? Ein Zehntel ist der Norweger hinten, das kann er noch aufholen, oder? Nein, 23 Hundertstel liegt er hinter dem Amerikaner, das ist dennoch eine hervorragende Ausgangslage für den Entscheidungslauf.
Ford
Wie gesagt, jetzt wird es das erste Mal laut, der erste Amerikaner steht am Start: Tommy Ford. Und der fliegt da oben durch den Steilhang, super Kantenwechsel, viel Schwung, drei Zehntel Vorsprung, irre! Der Übergang nach dem Golden Eagle Jump gefällt mir nicht, da muss er nachjustieren. Pustekuchen! Acht Zehntel Vorsprung! Was für ein Traumlauf - und natürlich wird es jetzt noch lauter!
Meillard
 
Ah, Loic Meillard hat mitgelesen, der macht es oben richtig und hat einen knappen Vorsprung für die flache Passage. Kann er jetzt noch ein wenig aktiver werden und die Schweizer Farben nach vorne bringen? Kleiner Fehler, das kostet natürlich, wie viel? Eine halbe Sekunde, ärgerlich!
Pinturault
 
Was ist die goldene Formel? Oben feinfühlig, unten aggressiv? Mal sehen, was Alexis Pinturault zeigt, der greift oben an, patzt aber böse. Da fährt in der Folge die Wut im Bauch schon mit, die ist aber kein guter Berater, gleich der nächste dicke Fehler, fast ist er zu spät dran für das nächste Tor. Auch der Sprung sitzt nicht, das ist viel zu viel Brechstange. Da muss er im zweiten Durchgang zaubern!
Faivre
 
Faivre ist oben etwas ruhiger unterwegs, nicht ganz so direkt, aber trotzdem ist er einen Hauch schneller. Nach dem Golden Eagle Jump muss er etwas nachdrücken, Vorteil Kranjec? Minimal, vier Hundertstel, die kann man unten noch aufholen. Schafft der Franzose aber nicht, er verliert noch drei Zehntel.
Kranjec
Prickelnd ist das Wetter heute nicht, doch anders als bei den Damen an den letzten beiden Tagen in Lake Louise muss das Rennen nicht verschoben werden. Einen richtigen Trainingslauf gab es natürlich nicht, also schauen wir, was Zan Kranjec uns anbietet. Oben sieht das sehr flott aus, das flache Stück kann man nur schwer bewerten, über die Welle drückt es ihn ein wenig nach vorne, im Ziel schreibt er eine 1:17.11 an.
Startliste
 
Insgesamt gehen 60 Läufer an den Start, die Hälfte wird ausgesiebt, die anderen 30 sehen wir im zweiten Lauf im Kampf um Podium und Punkte wieder. Den Auftakt macht Kranjec, gefolgt von Faivre und Pinturault, ein erstes Mal richtig laut wird es dann beim Heimspiel von Tommy Ford (5), das wird vermutlich nur von Ted Ligety (13) übertroffen werden. Kristoffersen startet mit der 6, Matts Olsson (SWE/8) und Leif Kristian Nestvold-Haugen (NOR/10) komplettieren neben den DACH-Athleten die ersten zehn Läufer. Nach den ersten 30 sehen wir dann auch die Speedspezialisten wie Aleksander Aamodt Kilde (NOR/31), Kjetil Jansrud (NOR/33) und Dominik Paris (ITA/34), mal sehen, wie viele Punkte sie heute sammeln können.
DSV, ÖSV, Swiss Ski
 
Kein Wunder also, dass Luitz (Startnummer 9) wieder die DSV-Geheimwaffe schlechthin ist, ihm folgen Alexander Schmid (19) und Fritz Dopfer (44) ins Starthäuschen. Beim ÖSV fehlt mit Manuel Feller nach dessen Bandscheibenvorfall die klare Nummer 1, das machen Marco Schwartz (16), Stefan Brennsteiner (27), der Gesamtweltcupführende Matthias Mayer (32), Dominik Raschner (35), Daniel Meier (37), Roland Leitinger (46), Magnus Walch (49) und Johannes Strolz (50) heute unter sich aus. Swiss Ski setzt auf den jungen Marco Odermatt (7), der am Freitag bei der Abfahrt seinen ersten Weltcupsieg feierte, Loic Meillard (4), Justin Murisier (12), Gino Caviezel (17), Tumler (18) und Cedric Noger (20) sowie Elia Zurbriggen (42).
Beaver Creek 2018/19
 
Im Vorjahr gab es viel Drama um den Sieger, denn Stefan Luitz, Sie werden sich sicher erinnern, wurde im Nachgang der Sieg aufgrund einer Sauerstoff-Inhalation zwischen den beiden Durchgängen aberkannt. Später wurde diese Entscheidung vom CAS wieder aufgehoben, da es sich um einen Verstoß gegen die FIS-Anti-Doping-Regularien, aber nicht um einen Verstoß gegen die Anti-Doping-Regeln der WADA gehandelt hätte. Hinter dem DSV-Athleten landeten Hirscher und der Schweizer Thomas Tumler auf dem Podest, Kristoffersen wurde Vierter.
Favoriten
 
Schaut man auf die letzte Saison zurück, ist Pinturaults ärgster Konkurrent Henrik Kristoffersen, der sogar noch vor dem Franzosen Zweiter hinter Hirscher wurde im Riesenslalom-Weltcup und aktueller Weltmeister in dieser Disziplin ist. Und auch auf Zan Kranjec wird zu achten sein, der Slowene wurde in Sölden Dritter und letzte Saison Vierter in der Disziplinwertung.
Rückblick
 
In Sölden hatte Alexis Pinturault gleich klargestellt, warum der Riesenslalom als seine Paradedisziplin gilt und mit über einer halben Sekunde Vorsprung auf Landsmann Mathieu Faivre gewonnen. Im Jahr eins nach Dominator Marcel Hirscher will der Franzose sich endlich krönen, der Auftakt ist ihm meisterhaft gelungen.
Disziplinwechsel
 
Nach zuletzt zweimal Abfahrt und Super G in Lake Louise vor einer Woche sowie Freitag und Samstag hier in Beaver Creek, geht es heute bei den Herren wieder etwas technischer zu, der zweite Herren-Riesenslalom der Saison wartet. Auf geht's!
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Beaver Creek zum Riesenslalom der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Matthias Mayer
1:48.02
2.
Aleksander Aamodt Kilde
1:48.16
0.14
3.
Carlo Janka
1:48.39
0.37
4.
Beat Feuz
1:48.45
0.43
5.
Travis Ganong
1:48.57
0.55
6.
Kjetil Jansrud
1:48.85
0.83
7.
Mauro Caviezel
1:48.93
0.91
8.
Thomas Dreßen
1:48.97
0.95
9.
Nicolas Raffort
1:49.15
1.13
10.
Cameron Alexander
1:49.21
1.19
11.
Maxence Muzaton
1:49.27
1.25
12.
Daniel Danklmaier
1:49.31
1.29
13.
Mattia Casse
1:49.34
1.32
14.
Vincent Kriechmayr
1:49.49
1.47
15.
Daniel Hemetsberger
1:49.57
1.55
16.
Johan Clarey
1:49.61
1.59
17.
Ryan Cochran-Siegle
1:49.69
1.67
 
Bryce Bennett
1:49.69
1.67
19.
Urs Kryenbühl
1:49.72
1.70
20.
Jared Goldberg
1:49.77
1.75
21.
Matteo Marsaglia
1:49.78
1.76
22.
Otmar Striedinger
1:49.81
1.79
23.
Cedric Ochsner
1:49.98
1.96
24.
Josef Ferstl
1:50.00
1.98
25.
Marco Odermatt
1:50.06
2.04
26.
Andreas Sander
1:50.19
2.17
27.
Valentin Giraud Moine
1:50.21
2.19
28.
Klemen Kosi
1:50.34
2.32
29.
Alexander Köll
1:50.36
2.34
30.
Nils Allegre
1:50.38
2.36