Ski Alpin Liveticker

Chamonix, Frankreich08. Februar 2020, 10:00 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Clement Noel
1:41.47
2.
Timon Haugan
1:41.68
+ 0.21
3.
Adrian Pertl
1:41.78
+ 0.31
4.
Michael Matt
1:42.12
+ 0.65
5.
Ramon Zenhäusern
1:42.17
+ 0.70
6.
Alexander Khoroshilov
1:42.22
+ 0.75
 
Sebastian Foss-Solevaag
1:42.22
+ 0.75
8.
Marco Schwarz
1:42.49
+ 1.02
9.
Andre Myhrer
1:42.60
+ 1.13
10.
Jean-Baptiste Grange
1:42.77
+ 1.30
11.
Federico Liberatore
1:42.78
+ 1.31
12.
Jonathan Nordbotten
1:42.99
+ 1.52
13.
Loic Meillard
1:43.06
+ 1.59
14.
Fabio Gstrein
1:43.20
+ 1.73
15.
Reto Schmidiger
1:43.26
+ 1.79
16.
Anton Tremmel
1:43.49
+ 2.02
17.
Dave Ryding
1:43.51
+ 2.04
18.
Stefan Hadalin
1:43.63
+ 2.16
19.
Riccardo Tonetti
1:44.83
+ 3.36
20.
Tommaso Sala
1:46.05
+ 4.58
21.
Marc Digruber
1:46.70
+ 5.23
 
Daniel Yule
DNF
 
Stefano Gross
DNF
 
Alexis Pinturault
DNF
 
Linus Straßer
DNF
 
Lucas Braathen
DNF
 
Elias Kolega
DNF
 
Albert Popov
DNF
 
Manuel Feller
DNF
 
David Ketterer
DQ
 
Letzte Aktualisierung: 18:39:08
Bis morgen
 
Für heute soll es das aus Chamonix gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Morgen melden wir uns dann wieder aus den Hochsavoyen, dann steht ein Parallel-Riesenslalom auf dem Programm. Bis dahin - einen schönen Samstag!
Swiss-Ski
 
Bei den Schweizern überwiegt die Enttäuschung über den Ausfall von Daniel Yule. Immerhin war da noch Ramon Zenhäusern, der als Fünfter zumindest einigermaßen in die Bresche sprang. Verbessern konnten sich im 2. Lauf auch Loic Meillard (13.) und Reto Schmidiger (15.).
ÖSV
 
Drei Männer in den Top 10 hatten am Ende die Österreicher. Über allem steht natürlich der sensationelle 3. Platz von Adrian Pertl, der mit Startnummer 37 zunächst auf Rang 9 und im Finaldurchgang noch weiter nach vorn brauste. Michael Matt lieferte am Nachmittag die Laufbestzeit, schob sich damit noch auf Position 4. Marco Schwarz wurde Achter. Im Klassement finden sich ferner Fabio Gstrein (14.) und Marc Digruber (21.).
DSV
 
Die deutschen Hoffnungen wurden zum Großteil Opfer der komplizierten Kursetzung. Der aussichtsreich platzierte Linus Straßer schied genauso aus wie David Ketterer, der nach seinem Patzer zwar noch ins Ziel fuhr, dabei aber ein Tor nicht korrekt nahm und disqualifiziert wurde. So bleib einzig Anton Tremmel, der wiederum Kapital aus den vielen Ausfällen schlug und sich damit auf Rang 16 vorarbeitete.
Fazit
 
Beim Slalom der Herren in Chamonix feiern die Franzosen einen Heimsieg. Im Gegensatz zum Großteil der übrigen Favoriten meisterte Clement Noel den schwierigen 2. Lauf, brachte gut zwei Zehntel ins Ziel und profitierte dann auch noch vom Ausfall des führenden Daniel Yule. So errang der 22-Jährige seinen dritten Saisonsieg, den sechsten Weltcup-Erfolg insgesamt. Darüber hinaus trug sich Überraschendes zu. Durch das zahlreiche Ausscheiden der Konkurrenz spülte es Timon Haugan und Adrian Pertl erstmals überhaupt auf ein Weltcup-Podium.
Yule
Sonderlich weit kommt Daniel Yule nicht. Bei einem Linksschwung ist der Schweizer spät dran. Das ist die erste Klippe in diesem Lauf. Und daran scheitert der Führende, verpasst das nächste Tor und scheidet aus.
Noel
Eine Hoffnung bleibt den Franzosen noch. Clement Noel ist gleich oben mal spät dran, meistert das Problem aber stark. Der Sieger von Zagreb und Wengen legt trotzdem zu. Doch unten im letzten Streckenteil läuft es nicht ideal. Das bleibt Zeit liegen. Zur Führung reicht es dennoch, doch einer steht ja noch oben.
Gross
 
Im Anschluss erwischt es Stefano Gross. Bei einem Rechtsschwung rutscht der Italiener über den Innenski weg, kommt zu Fall. Auch der 33-Jährige schafft es also nicht ins Ziel.
Pinturault
 
Nun wird es laut in Chamonix, denn Alexis Pinturault findet eigentlich gut in den Lauf. Doch dann rutscht der Franzose bei einem Linksschwung aus, ist prompt zu spät dran. Und zwei Tore später ist es vorbei. Mit einem Schlag herrscht Ruhe im Zielraum. Die Menschen sind enttäuscht.
Foss-Solevaag
 
Zeitgleich mit Schwarz war im 1. Lauf Sebastian Foss-Solevaag. Und auch der Norweger findet in den ausgefahrenen Spuren nicht den optimalen Weg. Letztlich ist der 28-Jährige etwas schneller als der Österreicher eben, kommt über Rang 5 aber nicht hinaus.
Schwarz
 
Nun geht es der beste Österreicher an. Im Flachstück gerät Marco Schwarz ins Stocken. Optisch schaut das danach flüssig aus, doch die Zeit holt der Kärntner nicht mehr raus, rutscht auf Position 6 ab.
Zenhäusern
 
Ramon Zenhäusern nimmt die Herausforderung an. Der großgewachsene Schweizer schlägt sich in diesem komplizierten Lauf hervorragend. Bis zur letzten Zwischenzeit passt das, dann jedoch ist der 27-Jährige spät dran. Und das kostet Boden - Platz 4!
Khoroshilov
 
Nun hat Alexander Khoroshilov knapp zwei Zehntel im Gepäck. Der Russe fährt nicht gefühlvoll genug. Zwar meistert der 35-Jährige die Klippen ganz gut, aber die schnellste Linie ist das nicht. Am Ende fehlt eine halbe Sekunde. Rang 4!
Pertl
 
Volle Kanne jagt dann Adrian Pertl zu Tal. Ganz nach unten bringt das der junge Österreicher nicht. Im Ziel fehlt ihm eine Zehntel. Dennoch bedeutet dieser 2. Platz wieder ein großartiges Ergebnis.
Straßer
 
Eine gute Einstellung zu diesem zweiten Durchgang scheint Linus Straßer zu finden. Doch dann passiert es. Bei einem Rechtsschwung ist der Deutsche zu eng dran und fädelt ein.
Haugan
Einer der Jungs mit hohen Startnummern ist nun an der Reihe. Und Timon Haugan bringt nun bereits fast sechs Zehntel Polster mit. Davon zehrt der Norweger zunächst. Unten legt der 23-Jährige dann sogar zu, liegt im Ziel mehr als vier Zehntel vorn.
Ryding
 
Dieser Lauf selektiert stark. Auch Dave Ryding schätzt die Situation falsch ein, erlaubt sich früh einen groben Patzer. Mit einem Schlag ist eine Sekunde weg. Das lässt sich im weiteren Verlauf nicht korrigieren und führt zurück bis auf Rang 10.
Braathen
 
Couragiert legt Lucas Braathen los. Der wilde Ritt führt beinahe unweigerlich in einen Fehler. In der Vertikale fädelt der 19-jährige Norweger ein und scheidet aus.
Myhrer
 
Andre Myhrer bringt eigentlich die Erfahrung mit, um solch eine Aufgabe zu meistern. Doch der 37-Jährige büßt zunächst ebenfalls ein. Doch als der Rhythmus gefunden ist, macht der Olympiasieger Boden gut. Nicht genug, aber für Rang 2 reicht es!
Hadalin
 
Auch nur etwas mehr als eine Zehntel Guthaben hat Stefan Hadalin im Gepäck. Und das reicht bei Weitem nicht. Bereits an der ersten Zeitnahme hat sich das in deutlichen Rückstand verwandelt. Kurz vor dem Ziel kommt ein schwerer Fehler hinzu. Der Slowene fällt auf Platz 9 zurück.
Kolega
 
Der hakende Lauf fordert ein nächstes Opfer. Elias Kolega fädelt bei einem Rechtsschwung ein und muss die Arbeit vorzeitig einstellen.
Matt
Jetzt profitiert mal ein Österreicher von der Kurssetzung seines Trainers. Michael Matt baut seinen Vorsprung kontinuierlich aus. 65 Hundertstel sind das am Ende. Laufbestzeit und Führung!
Tonetti
 
Mit einem Zehntel Polster geht es Riccardo Tonetti an. Schnell ist dieses aufgebraucht. dann unterläuft dem Italiener ein grober Fehler. Das ist fast ein Stehversuch - eingangs des Flachstücks. Da bleibt so viel Zeit liegen. Platz 8!
Meillard
 
Loic Meillard legt vielversprechend los, baut sein Guthaben gegenüber Grange zunächst aus. Doch nach unten bringt es der Schweizer nicht ganz, rutscht doch noch auf Rang 4 ab.
Grange
Dann geraten die französischen Zuschauer aus dem Häuschen, denn Jean-Baptiste Grange bewegt sich auf Bestzeitkurs. Doch es wird noch eng. Der zweifache Slalom-Weltmeister rettet eine kümmerliche Hundertstel ins Ziel und setzt sich an die Spitze.
Gstrein
 
Jetzt bewältigt mal ein Österreicher diesen komplizierten Kurs. Fabio Gstrein verliert allerdings ebenfalls Zeit, reiht sich mit vier Zehnteln Rückstand als Dritter ein.
Popov
 
In der Vertikale geht es Albert Popov zu schnell. Da bekommt der Bulgare die Beine und die Ski nicht zügig genug sortiert und scheidet aus.
Sala
 
Der anspruchsvolle Lauf wirft auch Tommaso Sala ab. Der Italiener legt einen Bergauf-Schwung ein, um das Rennen fortzusetzen. Und er nimmt das Tor - anders als Ketterer - korrekt, bekommt also seinen Platz im Klassement.
Nordbotten
 
Jonathan Nordbotten verliert zunächst ebenfalls Boden, findet unten aber das Gaspedal. Etwas zu spät - denn zwei Zehntel Defizit bleiben.
Schmidiger
 
Nach längerer Zeit kommt mal wieder einer durch. Reto Schmidiger ist allerdings nicht schnell genug für die Spitze. Da fehlt letztlich eine halbe Sekunde - Rang 2!
Ketterer
 
Auch David Ketterer kommt nicht ungeschoren davon. Der DSV-Athlet bekommt die Stange auf den Schuh geschlagen, gerät aus der Balance. Zwar steigt der 26-Jährige wieder nach oben, um zu Ende zu fahren. Der Rückstand aber ist gewaltig. Und dann erfolgt nachträglich sogar die Disqualifikation.
Digruber
 
Auf dem Kurs seines Trainers versucht sich nun Marc Digruber. Und auch der Niederösterreicher bekommt Schwierigkeiten, der ist da viel zu spät dran. Digruber versucht alles, um im Rennen zu bleiben - und tut sich dabei am Knie weh. Im Ziel angekommen, aber verletzt - das ist bitter!
Feller
 
Engagiert geht Manuel Feller zu Werke. Der Tiroler wirkt unruhig. Bei einem Rechtsschwung fädelt der 27-Jährige ein, kommt sogar zu Sturz und scheidet aus.
Tremmel
 
Anfangs findet Anton Tremmel gut rein, erlaubt sich dann aber einen Fehler. Der DSV-Fahrer hält sich im Rennen, vermag den eingefangenen Rückstand aber nicht mehr aufzuholen. So reicht das natürlich nicht für die Bestzeit.
Liberatore
Jetzt beginnt der Finaldurchgang. Federico Liberatore legt los. Wie erwartet, dreht der Lauf deutlich mehr, ist anspruchsvoller. Der Italiener meistert das ganz gut und wird trotz seiner hohen Startnummer heute Weltcuppunkte holen.
Wetter
 
Inzwischen liegt der Slalomhang nahezu komplett in der Sonne. Das lässt die Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt steigen. Somit bleibt abzuwarten, inwieweit die knallhart präparierte Piste dauerhaft standhalten wird.
2. Lauf
 
Willkommen zurück in Chamonix! Auf der Piste "La Verte des Houches" durfte sich nun Martin Kroisleitner als Kurssetzer verwirklichen. Der österreichische Techniktrainer hat den 2. Lauf im Vergleich zum flüssigen 1. Durchgang mit insgesamt 63 Toren vermeintlich drehender gesteckt.
Bis dann
 
Für den Moment soll es das aus Chamonix gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit bis hierhin! Selbstverständlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe um 13:00 Uhr der 2. Lauf des Slaloms der Herren beginnt. Bis dann!
Swiss-Ski
 
Mit dem führenden Daniel Yule haben die Schweizer einen Sieganwärter. In die Top 10 schaffte es darüber hinaus Ramon Zenhäusern (7.). Wiedersehen werden wir zudem Loic Meillard (19.) und Reto Schmidiger (25.).
ÖSV
 
Aus Sicht des ÖSV schlug sich wenig überraschend Marco Schwarz am besten. Als Fünfter weist der Kärntner bereits gut acht Zehntel Rückstand auf. Mit einem Auge aber darf der 24-Jährige durchaus noch nach dem Stockerl schielen. Die vielleicht beste Leistung mit hoher Startnummer gelang Adrian Pertl, der mit der 37 auf Rang 9 vor fuhr. Im Wettbewerb verblieben ferner Michael Matt (17.), Fabio Gstrein (21.), Marc Digruber (27.) und Manuel Feller (28.).
DSV
 
Bester Deutscher war erwartungsgemäß Linus Straßer, der bei schon ausgefahrener Piste eine ordentliche Leistung zeigte und Zehnter wurde. Mit ihren hohen Startnummern kämpften sich überdies David Ketterer (26.) und Anton Tremmel (29.) in den Finaldurchgang.
Fazit
 
Einige der erwarteten Namen finden sich tatsächlich ganz vorn. Der formstarke Daniel Yule zeigte die beeindruckendste Fahrt, toppte den bereits ziemlich guten Lauf von Clement Noel noch. Diese beiden Herren waren das Maß aller Dinge, da kamen die Konkurrenten nicht ran. Einen Rückschlag erlitt Henrik Kristoffersen. Der Führende im Gesamt- wie im Slalomweltcup schied kurz vor dem Ziel aus und geht heute leer aus. Das dürfte insbesondere für Alexis Pinturault von Interesse sein, der allerdings seinen 3. Platz heute etwas überraschend noch an Stefano Gross abtreten musste, der mit Startnummer 20 in die Top 3 fuhr.
Ford
Den Abschluss des 1. Durchgangs bildet die Fahrt von Tommy Ford. Der US-Amerikaner bekommt auf der zum Teil tief ausgefahrenen Piste früh Probleme, ist dann immer wieder spät dran. So sammeln sich mehr als viereinhalb Sekunden Rückstand an, was für die Top 30 bei Weitem nicht reicht.
Liberatore
 
Mit einem weiteren Italiener spitzt sich das Ringen um den Verbleib im Wettbewerb zu. Der 24-jährige Federico Liberatore vollbringt eine Punktlandung auf Rang 30.
Tonetti
 
Kurz darauf zeigt uns Riccardo Tonetti, wie viel mehr noch in der Piste steckt. Der Italiener unterbietet unsere Vorgabe deutlich und sortiert sich als Achtzehnter ein und macht so Johannes Strolz den Garaus. Der Österreicher verpasst den 2. Durchgang.
Dopfer
 
Auch Fritz Dopfer kämpft vergebens. Der 32-Jährige ist noch acht Hundertstel langsamer und quittiert seine Leistung im Ziel mit lautem Fluchen.
Stehle
 
Anschließend geht es Dominik Stehle nicht so gut von der Hand, der fängt sich mehr als drei Sekunden Defizit ein und hat für heute Feierabend.
Ketterer
 
Unmittelbar nacheinander folgt nun ein deutsches Trio. Zunächst schauen wir auf David Ketterer. Der 26-Jährige schlägt sich gut. Gut zwei Sekunden Rückstand bedeutet Platz 25. Da darf man die Faust durchaus mal vorsichtig ballen. In jedem Fall rutscht Sebastian Holzmann damit aus den Top 30.
Zampa
 
Jetzt wird die Luft richtig dünn für Sebastian Holzmann, denn Adam Zampa ist exakt eine halbe Zehntel schneller. Somit steht der Deutsche jetzt - zeitgleich übrigens mit Victor Muffat-Jeandet - auf Position 30.
Tremmel
 
DSV-Teamkollege Anton Tremmel gelingt eine geringfügig bessere Fahrt, der setzt sich direkt vor Strolz, ist damit 27. und muss nun der Dinge harren, die da noch kommen.
Holzmann
 
Nicht besser ergeht es Sebastian Holzmann. Der Deutsche ist noch einmal zwölf Hundertstel langsamer. Nach unserer Rechnung wird das wohl nicht reichen.
Strolz
 
Eine Zitterpartie bahnt sich für Johannes Strolz an. Der Vorarlberger reiht sich als 27. ein.
Kolega
 
Doch es geht nach wir vor immer noch schneller. Elias Kolega stellt das unter Beweis, fährt auf Rang 16, nimmt dieses Ergebnis aber erstaunlich teilnahmslos zur Kenntnis. Nun ja, es wartet noch ein zweiter Lauf. Und der will natürlich erst gemeistert werden.
Sala
 
Noch einen Hauch schneller ist Tommaso Sala. Der Italiener schiebt sich um vier Hundertstel vor den Norweger.
Nordbotten
 
Jonathan Nordbotten realisiert die von uns vermutete Zeit, begrenzt den Rückstand sogar auf unter zwei Sekunden und dürfte als aktuell 22. im 2. Durchgang dabei sein.
Pertl
 
Und noch immer beweisen einzelne Sportler, was möglich ist. Adrian Pertl gelingt der mit Abstand beste Lauf der höheren Startnummern. Gut eine Sekunde Rückstand - das ist stark. Die Leistung spült den 23-jährigen Österreicher in die Top 10.
Digruber
 
In diesen Regionen landet auch Marc Digruber. Rang 23 für den ÖSV-Athleten!
Schmidiger
 
Ganz so zügig bekommt es Reto Schmidiger nicht hin, doch der Eidgenosse realisiert die zwei Sekunden Rückstand, die Platz 20 bedeuten und am Ende reichen sollten.
Haugan
 
Von den schwierigen Bedingungen lässt sich Timon Haugan nicht schrecken. Der Norweger zieht seine Linie durch, fährt noch in den Bereich von Linus Straßer, reiht sich knapp hinter dem Deutschen als Zehnter ein.
Read
 
Drei Hundertstel langsamer kämpft sich Erik Read ins Ziel. Die Rote Laterne wird jetzt ständig weiter gereicht.
Kranjec
 
Tendenziell wachsen die Rückstände jetzt kontinuierlich an. Zan Kranjec bekommt da ebenfalls keine Trendwende zustande. Dem Slowenen unterlaufen zu viele Fehler.
Zubcic
 
Noch drei Hundertstel langsamer ist Filip Zubcic unterwegs. Auch für den Kroaten dürfte das eng werden. Vermutlich dürften um die zwei Sekunden Rückstand nötig sein, um im Wettbewerb zu verbleiben.
Marchant
 
Noch ist mit Blick auf den 2. Durchgang alles drin. Da sind noch einige Plätze frei. Mit seinen zweieinhalb Sekunden Rückstand jedoch wird Armand Marchant als Schlusslicht sicherlich noch gewaltig zittern müssen.
Lizeroux
 
Dann gibt es wieder etwas für die französischen Zuschauer zu jubeln. Der Spaß aber endet etwas früh, denn Julien Lizeroux fädelt an einem blauen Tor ein.
Gstrein
 
Richtig furios legt Fabio Gstrein los, der setzt oben eine Bestzeit. Konservieren kann das der ÖSV-Athlet nicht. Im weiteren Verlauf gibt der 22-Jährige den Ski nicht genug frei und bremst sich auf Rang 17.
Braathen
 
Ganz ordentlich schlägt sich anschließend Lucas Braathen. Der 19-Jährige geht couragiert zu Werke, schrammt nur knapp an den Top 10 vorbei.
Popov
 
Nur geringfügig besser läuft es für Albert Popov. Der Bulgare sortiert sich an Position 16 ein.
Nef
 
Die Herangehensweise ist auf diesem Hang entscheidend. Auf den Umgang mit den Bedingungen kommt es an. So trennt sich die Spreu vom Weizen. Tanguy Nef gehört zu jenen, das die Balance nicht so gut hinbekommen.
Razzoli
 
Giuliano Razzoli geht kurz vor dem Ziel die Piste aus. Der Italiener ist zu spät dran und schafft es einfach nicht, auf die Linie zurückzukehren. Irgendwann geht sich das nicht mehr aus. So ist auch für den Olympiasieger von 2010 vorzeitig Schluss.
Jakobsen
 
Danach erwischt es Kristoffer Jakobsen. Der Schwede fädelt zwar nicht ein, rutscht aber auf der Kante weg und kommt zu Fall.
Gross
 
Überraschendes trägt sich anschließend zu. Stefano Gross beweist, dass die Piste sehr wohl noch etwas zulässt. Der Italiener kommt mit den Bedingungen bestens klar und begrenzt den Rückstand sensationell auf knapp eine halbe Sekunde. Das bedeutet Platz 3!
Maurberger
 
Simon Maurberger schafft es nicht ins Ziel. Der Italiener fädelt ein und muss vorzeitig die Waffen strecken.
Grange
 
Nun jubeln die französischen Zuschauer dem zweifachen Slalom-Weltmeister entgegen. Jean-Baptiste Grange kommt über Rang 14 aber nicht hinaus.
Hadalin
 
Auf unter eine Sekunde an die Spitze heranzufahren, ist also nicht mehr möglich. Das bestätigt sich bei Stefan Hadalin. Der Slowene reiht sich als Elfter ein.
Straßer
 
Linus Straßer legt forsch los. Dann hakelt es kurz, der Deutsche meistert diese Klippe stark, verliert kaum etwas. So zieht der 27-Jährige das durch, liefert eine vergleichbar gut Zeit. Etwas mehr als eine Sekunde Rückstand - so schnell war lange keiner mehr.
Muffat-Jeandet
 
Bei Victor Muffat-Jeandet bewegt sich der Rückstand bereits in Richtung zweieinhalb Sekunden. Damit reiht sich der Franzose ganz am Ende des Klassements ein.
Meillard
 
Richtig gute Zeiten sind also offenbar nicht mehr drin. Auch Loic Meillard müht sich vergebens - und das ohne die ganz groben Fehler.
Ryding
 
Etwas zügiger schlängelt sich Dave Ryding zu Tal. Mehr als eine Sekunde kommt dem Briten dennoch abhanden, was seine zahlreichen Fans im Zielraum so hinnehmen müssen.
Myhrer
 
Dann schiebt sich der Olympiasieger in den Hang. Andre Myhrer ist allerdings nicht in der Lage, auch nur annähernd vorn ran zu fahren. In Kombination aus nachlassender Piste und nicht perfekter Form wird das der 8. Platz.
Matt
 
Richtig voran geht es auch für Michael Matt nicht. Was auch immer der Tiroler versucht, ihm werden letztlich mehr als anderthalb Sekunden angelastet.
Feller
 
Einen schweren Kampf führt Manuel Feller. Der von Rückenproblemen geplagte Tiroler kommt einfach nicht in die Gänge und kassiert stattliche zwei Sekunden Rückstand.
Vinatzer
 
Alex Vinatzer fädelt bei einem Rechtsschwung ein und muss das Rennen vorzeitig beenden.
Khoroshilov
 
Alexander Khoroshilov sammelt neun Zehntel ein. Das zieht fürs Erste die Rote Laterne nach sich.
Foss-Solevaag
 
Für Norwegen arbeitet sich Sebastian Foss-Solevaag zu Tal. Der 28-Jährige fährt nicht schnell genug, reiht sich bei den Athleten mit gut acht Zehnteln Rückstand ein.
Pinturault
 
Dann geht es Alexis Pinturault an. Der Franzose scheint das letzte Risiko zu scheuen, hat offenbar den Gesamtweltcup im Sinn. So fehlen ihm im Ziel fünf Zehntel.
Schwarz
 
Technisch sauber windet sich Marco Schwarz durch den Stangenwald. Doch es fehlt die letzte Aggressivität. Auf diese Weise fängt sich der Kärntner acht Zehntel Defizit ein.
Yule
Daniel Yule fährt den Mittelteil stark, holt dort einen wertvollen Vorsprung raus. Davon zehrt der Schweizer im weiteren Verlauf, fährt den letzten Streckenteil auf dem Niveau von Noel. Insgesamt ist das die Führung!
Kristoffersen
 
Jetzt möchte Henrik Kristoffersen beweisen, ob grundsätzlich noch mehr in der Piste steckt. Anfangs ist der Norweger nah dran, doch kurz vor dem Ziel fädelt der Gesamtweltcupführende ein, scheidet aus und bleibt heute ohne Punkte.
Zenhäusern
 
Die Zeit des Franzosen stellt nun Ramon Zenhäusern auf die Probe. Obwohl der Schweizer an einer Zwischenzeit vorn liegt, gelingt ihm die Sache in der Summe nicht ganz optimal. Vor allem unten kommt er nicht an die Fahrt von Noel heran.
Noel
Clement Noel eröffnet den Wettkampf und stellt uns den Lauf vor. Die Piste scheint bestens und knallhart präpariert. Der Hang liegt komplett im Schatten. Der Kurs ist flüssig gesteckt.
Favoriten
 
Neben den genannten Namen gilt es, auf Henrik Kristoffersen (Startnummer 3) zu achten. Der Norweger führt im Slalomweltcup und hat zwei Saisonsiege auf dem Konto. Darüber hinaus haben wir die Franzosen Alexis Pinturault (6) und Clement Noel (1) auf der Rechnung.
Swiss-Ski
 
In der Schweiz setzt man natürlich auf Daniel Yule (Startnummer 4). Der dreifache Saisonsieger ist ein heißer Kandidat fürs Podium. Dort hat auch Ramon Zenhäusern (2) in diesem Winter schon gestanden. Loic Meillard (14) bekam jüngst im Riesentorlauf von Garmisch mal zwei starke Läufe zusammen und wurde Zweiter. Die übrigen der acht Eidgenossen werden bemüht sein, den 2. Lauf zu erreichen.
ÖSV
 
Marco Schwarz (Startnummer 5) gilt als heißestes Eisen der Österreicher, der stand schließlich heuer bereits zweimal auf dem Stockerl. Darüber hinaus besteht die Hoffnung, dass es bei Manuel Feller (10) nach dem überwundenen Bandscheibenvorfall weiter aufwärts geht. Für die Top 10 ist auch Michael Matt (11) gut. Gespannt sind wir auch auf Fabio Gstrein (26). Insgesamt fiebern acht ÖSV-Sportler dem Rennen entgegen.
DSV
 
Dieser Herausforderung wollen sich sechs DSV-Athleten stellen. Die größten Hoffnungen verbinden sich mit dem Namen Linus Straßer. Deutschlands derzeit bester Slalomfahrer geht mit Startnummer 16 ins Rennen. Für dessen Landsleute Sebastian Holzmann (Startnummer 46), Anton Tremmel (47), David Ketterer (52), Dominik Stehle (53) und Fritz Dopfer (54) kann es auch angesichts der Startnummern erst einmal nur darum gehen, den 2. Durchgang zu erreichen.
Aufgabe
 
Betätigen werden sich die Sportler auf einer Piste namens "La Verte des Houches". Hier durfte sich Jani Hladnik, slowenischer Trainer in Diensten der Russen, als Kurssetzer betätigen. Dieser hat insgesamt 61 Tore gesteckt, die den Weg vom Start auf 1.165 Metern über die 180 Höhenmeter hinunter ins Ziel weisen.
Chamonix
 
An diesem Wochenende schauen die alpinen Ski-Herren im Austragungsort der ersten Winterspiele vorbei. Chamonix liegt im Osten Frankreichs, unweit der Grenze zur Schweiz. Der Skiort in den Hochsavoyen wird geprägt vom Mont-Blanc-Massiv. Der höchste Berg der Alpen ragt südlich von Chamonix auf bis zu 4.810 Meter in die Höhe.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Chamonix zum Slalom der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Alexis Pinturault
2:41.96
2.
Filip Zubcic
2:42.41
0.45
3.
Henrik Kristoffersen
2:42.68
0.72
4.
Marco Odermatt
2:42.86
0.90
5.
Luca De Aliprandini
2:43.17
1.21
6.
Aleksander Aamodt Kilde
2:43.30
1.34
7.
Loic Meillard
2:43.56
1.60
8.
Stefan Luitz
2:43.63
1.67
9.
Mathieu Faivre
2:43.65
1.69
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen
2:43.65
1.69
11.
Manuel Feller
2:43.66
1.70
12.
Tommy Ford
2:43.77
1.81
13.
Zan Kranjec
2:43.86
1.90
14.
Gino Caviezel
2:44.00
2.04
15.
Ryan Cochran-Siegle
2:44.05
2.09
16.
Alexander Schmid
2:44.19
2.23
 
Ted Ligety
2:44.19
2.23
18.
Roland Leitinger
2:44.46
2.50
19.
Matts Olsson
2:44.51
2.55
20.
Marco Schwarz
2:44.52
2.56
21.
Cyprien Sarrazin
2:44.57
2.61
22.
Trevor Philp
2:44.65
2.69
23.
Victor Muffat-Jeandet
2:44.69
2.73
24.
Erik Read
2:45.04
3.08
25.
Cedric Noger
2:45.22
3.26
26.
Giovanni Borsotti
2:45.34
3.38
27.
Marcus Monsen
2:45.75
3.79
28.
Remy Falgoux
2:45.97
4.01
29.
Daniele Sette
2:46.12
4.16
 
Riccardo Tonetti
DNF