Ski Alpin Liveticker

Crans-Montana, Schweiz23. Februar 2019, 09:30 Uhr
Abfahrt der Damen
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Sofia Goggia
1:29.77
2.
Nicole Schmidhofer
1:30.29
+ 0.52
3.
Corinne Suter
1:30.36
+ 0.59
4.
Joana Hählen
1:30.38
+ 0.61
5.
Stephanie Venier
1:30.45
+ 0.68
6.
Lara Gut-Behrami
1:30.48
+ 0.71
7.
Federica Brignone
1:30.55
+ 0.78
8.
Nadia Fanchini
1:30.60
+ 0.83
9.
Jasmine Flury
1:30.74
+ 0.97
10.
Romane Miradoli
1:30.81
+ 1.04
11.
Ragnhild Mowinckel
1:30.83
+ 1.06
12.
Nicol Delago
1:31.06
+ 1.29
13.
Kira Weidle
1:31.14
+ 1.37
14.
Lisa Hörnblad
1:31.16
+ 1.39
15.
Priska Nufer
1:31.27
+ 1.50
16.
Tina Weirather
1:31.29
+ 1.52
17.
Tamara Tippler
1:31.69
+ 1.92
18.
Mirjam Puchner
1:31.82
+ 2.05
19.
Alice Merryweather
1:31.94
+ 2.17
20.
Marta Bassino
1:31.98
+ 2.21
21.
Ricarda Haaser
1:32.11
+ 2.34
22.
Ariane Rädler
1:32.13
+ 2.36
23.
Ramona Siebenhofer
1:32.33
+ 2.56
24.
Christina Ager
1:32.34
+ 2.57
25.
Elena Curtoni
1:32.41
+ 2.64
26.
Iulija Pleshkova
1:32.61
+ 2.84
27.
Roni Remme
1:32.83
+ 3.06
28.
Patrizia Dorsch
1:32.84
+ 3.07
29.
Laura Gauche
1:32.85
+ 3.08
30.
Luana Flütsch
1:32.87
+ 3.10
Letzte Aktualisierung: 10:31:34
Offizielles Endergebnis
 
Eine streikende Stoppuhr, sie hat uns schon während des Rennens genervt - und verfolgt uns noch bis in den Nachmittag. Sie sorgt dafür, dass erst jetzt das offizielle Endergebnis vorliegt. Und bei einigen Athletinnen wurde tatsächlich nochmal an der Uhr gedreht. So hat Lara Gut-Behrami tatsächlich noch das Treppchen erklommen, sie übernimmt Platz drei von Nicole Schmidhoffer, die wenig erfreut sein dürfte. Jasmine Flury hat gleich zwei Plätze gut gemacht und sich auf Rang sieben vorgeschoben. Und Priska Nufer hat Nicol Delago hinter sich gelassen und den zwölften Platz eingenommen.
Ergebnis inoffiziell
 
Ein Update seitens der FIS: Durch das Zeit-Chaos während des Rennens ist das bisherige Ergebnis vorerst inoffiziell. Alle Zeiten werden nochmals überprüft. Bei Änderungen werden wir das an dieser Stelle natürlich bekannt geben.
Ende
 
Das war es also aus Crans-Montana und von der Abfahrt der Damen. Morgen ab 10:30 Uhr geht es mit der Kombination weiter - dann hoffentlich mit weniger Zeit-Chaos und vor allem weniger Stürzen und Verletzungen! Ich bedanke mich für das Interesse und verabschiede mich.
Swiss-Ski
 
Für die Schweizerinnen hat es zwar nicht zum Heimsieg gereicht, aber mit Hählen (2.), Gut-Behrami (4.), Corinne Suter (5.) und Flury (9.) stellt man gleich vier Top-Ten-Läuferinnen. Nufer (13.), Flütsch (30.), Holdener (32.), Gröbli (33.) und Juliana Suter (42.) komplettieren das Ergebnis.
ÖSV
 
Beim Team Austria wurden die Erwartungen nur teilweise erfüllt. Schmidhofer baut mit Rang drei ihre Weltcup-Führung in der Abfahrt aus, weil neben ihr nur Venier (6.) ordentlich punkten kann. Siebenhofer enttäuscht auf Rang 23. Tippler (17.), Puchner (18.), Haaser (21.), Rädler (22.), Ager (24.) sorgen immerhin für Weltcup-Punkte. Während Heider auf Platz 36 landet, haben es Reisinger und Ortlieb nicht ins Ziel geschafft.
DSV
 
Aus deutscher Sicht kein wirklich erfreulicher Renntag. Weidle (14.) schafft es nicht in die Top Ten, dafür Dorsch (28.) ein paar Punkte. Für Wenig (31.) war es ein gebrauchter Tag, Magg (38.) komplettiert das Teamergebnis.
Fazit
 
Ein kurioses Rennen geht also zu Ende und oben auf dem Treppchen steht mit Goggia eine verdiente Siegerin. Rund eine halbe Sekunde Vorsprung hat die Italienerin am Ende auf Hählen und Schmidhofer, die das Podium vervollständigen. Profitiert haben alle drei aber auf jeden Fall auch vom Sturz der Weltmeisterin Stuhec, die heute kein Faktor war.
Simari Birkner
Einmal mehr gibt eine Simari Birkner den Schlussakkord. Die Argentinierin stoppt die Uhr bei 1:36.51 und belegt damit Platz 41. Patrizia Dorsch bleibt also in den Punkten.
Magg
 
Kurz vor Schluss dann noch die letzte von vier DSV-Athletinnen. Ann-Kathrin Magg reiht sich auf Rang 38 ein.
Coletti
 
Die Monegassin Coletti nimmt diesen zwar wahr, schafft es aber, wie schon so viele vor ihr, nicht ins Ziel.
Ferk
 
Die Slowenin Ferk verzichtet auf den Start.
Small
 
Nichts mit den Top 30 am Hut hat dagegen die Australierin Small. Über vier Sekunden Rückstand am Ende.
Pleshkova
 
Pleshkova ist sogar noch einiges schneller als Remme und schiebt Wenig damit aus den Punkten. Bitter für die Deutsche. Auch Dorsch muss auf 28 noch zittern.
Remme
 
Dorsch und Wenig müssen um ihre Punkte zittern, denn Remme platziert sich mit knapp über drei Sekunden Rückstand auf Rang 26.
Gagnon
 
Knapp an den Top 30 scheitert dagegen ihre Teamkollegin Gagnon.
Piot
 
Das war nichts von Piot. Nur Suter war heute langsamer als die Französin.
Flütsch
 
Flütsch fährt in einen ähnlichen Bereich wie Dorsch, kann die Deutsche aber nicht hinter sich lassen. Drei Hundertstel ist sie langsamer.
Dorsch
 
Da bleibt sie aber nicht lange stehen, denn Patrizia Dorsch legt einen - für die Verhältnisse - ordentlichen Run hin und verdrängt die Französin. Sie liegt damit sogar auch vor Teamkollegin Wenig (29.) Das könnte für die Top 30 reichen.
Gauche
 
Landsfrau Gauche macht es deutlich besser - genauer gesagt um acht Zehntel. Sie reiht sich auf 26 ein.
Paslier
 
Deutlich mehr ist es bei Paslier, die ebenfalls leer ausgeht.
Heider
 
Keine Punkte wird es dagegen für Heider geben, ihr fehlt eine Zehntel auf die Italienerin.
Gröbli
 
Für Teamkollegin Gröbli könnte es dagegen knapp für ein paar Pünktchen reichen. Sie belegt aktuell Rang 29 und verdrängt Delago.
Suter
 
Was war da denn los bei Juliana Suter? Über 7,5 Sekunden Rückstand, da kann sie froh sein, nicht schlimmer gestürzt zu sein.
Delago
 
Nadia Delago schafft es mit Platz 29 und über 3,5 Sekunden Rückstand (vorerst) gerade so in die Punkteränge.
Rädler
 
Ob das hier noch viel Sinn macht bei den Verhältnissen? Rädler zeigt eigentlich eine ordentliche Leistung, aber die untere Hälfte der Strecke ist in sehr ramponiertem Zustand. 2,36 Rückstand für sie, das könnte eng werden mit den Punkten.
Reisinger
 
Für Reisinger reicht es dagegen gar nicht bis ins Ziel, sie scheidet frühzeitig aus.
Holdener
 
Jetzt kommt mal wieder Stimmung auf im Zielhang, denn Doppel-Weltmeisterin Wendy Holdener ist dran. Die hat aber enorme Probleme mit der Strecke und kann sich nur mit Mühe nach unten kämpfen. Das ist die bisher langsamste Zeit des Rennens. Ein Tag zum Vergessen für sie.
Ortlieb
 
Glück hat ihre Teamkollegin Ortlieb, die es fast abwirft. Da war sie flott unterwegs und das wäre sicher schmerzhaft geworden, doch sie konnte sich in letzter Sekunde fangen. Weil sie das Tor trotzdem verfehlt, ist sie aber raus.
Ager
 
Etwas schlechter läuft es für Ager, die letztlich über 2,5 Sekunden Rückstand hat.
Bassino
 
Die von Bassino dann zum Glück wieder. Sie stoppt bei 1:31.98 die Uhr. Das bedeutet aktuell Rang 20.
Nufer
 
Auch Nufer liefert einen unaufgeregten, souveränen Lauf ab und sollte in einen ähnlichen Bereich fahren. Genau wissen wir es aber nicht, denn ihre Zeit stoppt im Ziel (mal wieder) nicht.
Hörnblad
 
Die Schwedin Hörnblad macht es vor allem im Schlussdrittel deutlich besser und holt da nochmal einiges auf. 1,39 Rückstand und aktuell Rang 15 sind ein gutes Resultat für sie.
Curtoni
 
Noch viel größere Probleme hat Elena Curtoni, die vor allem im Mittelteil keine Mittel findet, um den Schwung zu halten. Sie muss um Punkte bangen.
Merryweather
 
Die US-Amerikanerin Merryweather kommt bis ins Ziel, hat aber über zwei Sekunden Rückstand. Das könnte dennoch für Weltcup-Punkte reichen.
Lie
 
Auch bei Lie scheint die Spannung abhanden gekommen zu sein, denn sie treibt es noch vor der ersten Zwischenzeit in einer Rechtskurve zu weit nach außen, sodass auch die Norwegerin ein Tor verfehlt.
Marsaglia
 
Endlich geht es weiter. Marsaglia, die ewig am Start warten musste, hat nun auch keinen leichten Job vor sich. Und scheinbar konnte sie nicht die nötige Konzentration aufbauen, denn sie wird beim ersten Sprung viel zu lang und kriegt an der Stelle, wo Stuhec gestürzt ist, gerade noch die Kurve. Weil sie dadurch aber das Tor verpasst, ist sie raus.
Herren Bansko
 
Während wir weiter auf die Fortsetzung des Rennens warten, scheint heute insgesamt der Wurm drin zu sein im alpinen Ski-Zirkus. Der Super G der Herren im bulgarischen Bansko wurde abgesagt. Anders als im sonnigen Wallis, liegt das Problem dort im massiven Schneefall.
Helikopter
 
Die arme Französin hat es ziemlich erwischt. Selbst mit der Trage geht es für sie nicht weiter, der Helikopter kommt zum Einsatz. Sie muss offensichtlich direkt ins Krankenhaus geflogen werden.
Unterbrechung
 
Gauthier muss auf der Strecke behandelt werden, kann offensichtlich nicht mehr aufstehen. Bitter für die Französin und natürlich auch erneut für den Rest des Feldes, der nun wieder warten muss.
Gauthier
Für die Französin Gauthier ist leider schon ganz früh Schluss. Schon vor der ersten Zwischenzeit fasst sie sich während der Fahrt ans linke Knie und muss abbrechen. Das sah nicht gut aus. Hoffen wir, dass es keine Kreuzbandverletzung oder Ähnliches ist. Gute Besserung an dieser Stelle.
Fanchini
 
Sehr ähnlich sieht es bei Nadia Fanchini aus, die ebenfalls fast fehlerfrei fährt und dennoch wenig Speed aufbauen kann. Im Gegensatz zu Mowinckel macht sie im Schlussteil aber noch etwas Zeit gut und schafft es damit aktuell in die Top Ten.
Mowinckel
 
Starker Lauf von Mowinckel, die es schafft, fast alle Schläge und Unebenheiten zu vermeiden. Dennoch fehlt es ihr an Geschwindigkeit, was vor allem am unteren Teil der Strecke liegt, wo der Schnee durch die Sonne schon arg ramponiert ist. Und so fehlt der Norwegerin trotz guter Fahrt letztlich mehr als eine Sekunde zur Bestzeit.
Puchner
 
Puchner kommt da nicht ganz heran. Nach gutem Beginn sind es zu viele kleine Fehler, die sie auf mehr als zwei Sekunden Rückstand treiben.
Delago
 
Auch Delago hat zunächst Probleme, findet im steilen Teil aber eine gute Linie. Sie reiht sich aktuell auf Rang zehn ein.
Haaser
 
Haaser ebenfalls nicht. Sie hat enorme Probleme mit dem Gleiten und baut viel zu wenig Speed auf, was wohl auch an der aufgeweichten Piste liegt. 2,34 Sekunden Rückstand am Ende.
Weirather
 
Was ist drin für Weirather, die auch immer einen raushauen kann? Heute eher nicht. Sie hat früh Probleme und steht zu viel quer. Sie hat mit den Top Ten heute nichts zu tun.
Miradoli
 
Da kommt Miradoli bei Weitem nicht heran. Die Französin hat nicht genug Schwung an Bord und fällt mehr als eine Sekunde hinter die neue Führende zurück.
Goggia
Die nächste, die lange auf ihre Fahrt warten musste, ist Goggia. Die Italienerin war zweimal die schnellste im Training und hat daher hohe Ansprüche. Und die untermauert sie! Nach verhaltenem Start findet sie eine ganz starke Linie und fliegt mit Topspeed zur neuen Bestzeit von 1:29.77!
Gut-Behrami
 
Die Zeit von Gut-Behrami ist da. 1:30.25 reicht aktuell für Rang drei.
Unterbrechung
 
Buh-Rufe im Publikum, die Lara Gut-Behrami zunächst sichtlich verunsichern. Doch sie gelten natürlich nicht ihr, sondern der Zeitmessung, denn auf die ist erneut kein Verlass. Dabei ist den Veranstaltern gar kein Vorwurf zu machen, denn für das Timing ist in Crans-Montana offenbar ein Sponsor verwantwortlich. Nervig ist es allemal - für alle Beteiligten.
Gut-Behrami
 
Mit Gut-Behrami kommt gleich die nächste Schweizerin, die an einem guten Tag um den Sieg mitfahren kann. Sie wählt eine ähnliche Linie wie Suter eben und liegt nach der vierten Zwischenzeit knapp vorn. Dann treibt es sie etwas weit hinaus - ob es gereicht hat, wissen wir leider wieder nicht. Die Zeit stoppt nicht.
Suter
 
Dass auf der bereits angeweichten Piste noch etwas möglich ist, zeigt Corinne Suter. Die WM-Zweite liegt dank starker Gleitbewegung bis zum Mittelteil in Führung, erwischt im Zielhang aber eine Unebenheit zu viel und so fehlt ihr letztlich eine Zehntel zur Bestzeit.
Tippler
 
Etwas mehr Probleme hat Tippler, die um ein Haar sogar ein Tor abgekürzt hätte. Sie fällt hinter Weidle zurück.
Weidle
 
Die Hoffnungen ruhen beim DSV also einmal mehr auf Weidle. Die attackiert oben stark und ist am Präsidentenberg auch noch in Schlagdistanz. Letztlich fehlt es ihr aber an Speed, sodass sie sich zunächst auf Rang sechs einreiht - mit 88 Hundertsteln Rückstand.
Wenig
 
Die erste Deutsche ist an der Reihe. Wenig startet ordentlich, hat dann aber zu viele Quersteher drin und früh großen Rückstand. In der Traverse fehlt auch der Schwung, am Ende hat sie 2,65 Sekunden Rückstand.
Hählen
Die Zeit von Hählen ist mittlerweile da: 1.30.26! Das ist die Führung für die Schweizerin.
Siebenhofer
 
Es scheint wieder zu funktionieren. Siebenhofer ist dran - und hat ziemliche Probleme. Vielleicht ist die Piste auch schon in Mitleidenschaft gezogen, jedenfalls fährt sie sehr passiv und hat zwischenzeitlich schon 1,5 Sekunden Rückstand. Am Ende sind es sogar mehr als zwei. Ein Tag zum Vergessen für die zweite im Abfahrtsweltcup.
Lichtschranke
 
Offenbar funktioniert die Lichtschranke an der Ziellinie nicht. In diesem Bereich sind zumindest aktuell die Techniker zugange.
Sonne
 
Das zusätzlich Bittere an diesen Verzögerungen ist ja auch, dass die Vorverlegung damit vermutlich ihren Effekt verliert. Denn je weiter sich das Rennen in Richtung Mittagssonne verschiebt, desto weicher und nasser wird die Piste. Und damit hätten wir natürlich keine fairen Bedingungen mehr.
Unterbrechung
 
Wieder streikt die Zeitmessung, das darf doch nicht wahr sein. Aus dem Publikum sind sogar erste Pfiffe zu vernehmen. Darauf haben trotz traumhaften Wetters natürlich weder die Zuschauer noch die Athletinnen Lust.
Hählen
 
Die nächste tolle Fahrt liefert Hählen ab. Sie liegt bei den Zwischenzeiten fast gleich auf mit Schmidhofer, fährt in den Zielhang aber mit einer etwas anderen Technik ein. Ob das für die Bestzeit reicht, können wir leider nicht sagen, denn die Messung hat erneut nicht gestoppt.
Schmidhofer
 
Während wir die Zeit von Flury (1:30.61) nachgeliefert bekommen, legt die Führende im Abfahrtsweltcup los. Schmidhofer fährt voll auf Angriff und kann vor allem im Schlussteil glänzen. Dafür winkt die neue Bestzeit!
Brignone
 
Als nächste kommt die Italienerin Brignone. Während sie im oberen Drittel noch etwas Probleme hat, gelingt das letzt sehr gut. Am Ende fehlt ihr nur eine Zehntel auf Venier.
Venier
 
Dann darf Venier endlich ran. Sie geht es viel direkter an als die bisherigen zwei Läuferinnen - fast schon zu direkt. In der Traverse scheint der Schnee bereits weich zu werden, weshalb ihr etwas der Speed abgeht. Am Ende stoppt die Uhr diesmal wirklich und zwar bei 1:30.45. Ein Vergleich zu Flury ist leider nicht möglich, da sie immer noch keine Zeit hat.
Unterbrechung
 
Und so ist das Rennen erneut erst einmal unterbrochen, denn die Zeitmessung scheint nicht zu funktionieren. Die Zwischenzeiten (zuletzt 1:05.30) sind angegeben, doch am Zielstrich ist die Uhr einfach weitergelaufen. Hoffentlich sind das keine größeren technischen Probleme.
Flury
 
Jetzt darf Flury aber ran. Für sie auch keine einfache Situation aufgrund der langen Wartezeit. Oben hat sie noch ein paar Probleme, aber spätestens am Präsidentenberg ist sie im Rhythmus. Der Schwung reicht ganz ordentlich für die Traverse, der Zielhang passt auch. Eine Zeit können wir aber leider nicht liefern, da das FIS-Timing streikt.
Unterbrechung
 
Bevor es weitergehen kann, muss natürlich erst gewährleistet sein, dass die Fangzäune wieder zu 100 Prozent stehen. Daher verzögert sich die Fortsetzung noch.
Stuhec
 
Aufatmen! Stuhec steht bereits wieder und kann sogar auf Skiern den Hang hinunter fahren. Glücklicherweise scheint ihr nicht viel passiert zu sein. Tolle Geste der Schweizer Fans: Sie empfangen die Weltmeisterin mit großem Jubel.
Sturz
Große Schockstarre am Hang, denn Stuhec ist böse auf den Rücken gestürzt und bis in die Fangzäune gerutscht. Die Slowenin wird gleich versorgt und das Rennen ist natürlich erstmal unterbrochen.
Stuhec
Los geht's mit der Weltmeisterin! Stuhec hat sich die Startnummer eins bewusst ausgesucht, um den weichen Schnee zu vermeiden und richtig angreifen zu können. Sie beginnt stark und ist aggressiv unterwegs, doch dann passiert es. Bei der Landung nach dem ersten großen Sprung verkantet sie und wird heftig geworfen.
Piste
 
Im Wallis wartet eine durchaus anspruchsvolle Piste namens Mont Lachaux auf die Läuferinnen. Auf einer Kurslänge von 2451 Metern gilt es 38 Tore zu passieren, während die Athletinnen insgesamt 665 Höhenmeter nach unten zurücklegen. Gesetzt wurde die Strecke heute von FIS-Assistant-Referee Jean-Philippe Vuliett.
Swiss-Ski
 
Team Swiss-Ski ist vor heimischem Publikum ähnlich zahlreich vertreten. Angeführt von C. Suter (11) und Holdener (31), besteht der Kader außerdem aus Flury (2), Hählen (6), Gut-Behrami (12), Nufer (27), Juliana Suter (35), Gröbli (36) und Flütsch (41).
ÖSV
 
Die Österreicherinnen gehen mit ungleich größerer Mannschaftsstärke an den Start. Neben den bereits genannten Venier (3), Schmidhofer (5) und Siebenhofer (7) zählen Tippler (10), Haaser (16), Puchner (18), Ager (29), Ortlieb (30), Reisinger (32), Rädler (33) sowie Heider (37) dazu.
DSV
 
Im DSV-Team ruhen die Hoffnungen auf Kira Weidle (9). Darüber hinaus komplettieren in Abwesenheit von Viktoria Rebensburg, die wie Doppel-Weltmeisterin Mikaela Shiffrin auf einen Start verzichtet, Wenig (8), Dorsch (40) und Magg (48) den deutschen Kader.
 
 
Des Weiteren muss man natürlich auch immer ein Auge auf die Führende in der Disziplinenwertung Schmidhofer (5) und ihre ärgste Verfolgerin Siebenhofer (7) werfen. Wie auch Teamkollegin Venier (3) wollen sie nach den verpassten WM-Medaillen nun umso nachdrücklicher die Abfahrtskugel angreifen.
Favoritinnen
 
Letztere zählt auch heute zum engeren Kreis, wenn es um den Tagessieg geht. Die beste Form bringt derzeit die frisch gebackene Abfahrtsweltmeisterin Stuhec (1) mit, daneben ist auch stark mit der letztjährigen Gewinnerin der kleinen Kristallkugel Goggia (13) zu rechen, die zweimal Trainingsschnellste war.
Lokalmatadorinnen
 
Nichtsdestotrotz dürfte das Schweizer Publikum ihren Lokalmatadorinnen - allen voran den WM-Assen Holdener (2 x Gold, Kombi + Team Event) und Corinne Suter (1 x Silber Abfahrt 1 x Bronze Super-G) - einen großen Empfang bereiten.
Wetter
 
Der strahlende Sonnenschein in Crans-Montana verleiht zwar eine schöne Optik, ist für den Wettkampf aber eher hinderlich. Aufgrund der angekündigten warmen Temperaturen möchten die Organisatoren der Sonne zuvorkommen und haben den ursprünglich auf 10:15 Uhr angesetzten Lauf auf 9:30 Uhr nach vorne verlegt.
Abfahrt
 
Die ersten Speed-Rennen nach der WM stehen an. Im schweizerischen Wallis müssen die Athletinnen zunächst heute in der Abfahrt und morgen dann in der Kombination ihre Form erneut unter Beweis stellen.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Crans-Montana zur Abfahrt der Damen.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Mikaela Shiffrin
2:23.17
2.
Alice Robinson
2:23.47
0.30
3.
Petra Vlhova
2:23.58
0.41
4.
Tessa Worley
2:24.38
1.21
5.
Viktoria Rebensburg
2:25.20
2.03
6.
Wendy Holdener
2:25.51
2.34
7.
Eva-Maria Brem
2:25.99
2.82
8.
Katharina Liensberger
2:26.06
2.89
9.
Sara Hector
2:26.21
3.04
10.
Mina Fürst Holtmann
2:26.51
3.34
11.
Bernadette Schild
2:26.54
3.37
12.
Thea Louise Stjernesund
2:26.81
3.64
13.
Ricarda Haaser
2:27.11
3.94
14.
Coralie Frasse Sombet
2:27.20
4.03
15.
Kristin Lysdahl
2:27.29
4.12
16.
Marie-Michele Gagnon
2:28.13
4.96
 
Federica Brignone
DNF
 
Meta Hrovat
DNF
 
Katharina Truppe
DNF