Ski Alpin Liveticker

Crans-Montana, Schweiz24. Februar 2019
Kombination der Damen
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Federica Brignone
2:15.20
2.
Roni Remme
2:15.58
+ 0.38
3.
Wendy Holdener
2:16.24
+ 1.04
4.
Rahel Kopp
2:16.74
+ 1.54
5.
Patrizia Dorsch
2:17.01
+ 1.81
6.
Christina Ager
2:17.03
+ 1.83
7.
Romane Miradoli
2:17.13
+ 1.93
8.
Priska Nufer
2:17.14
+ 1.94
9.
Marta Bassino
2:17.21
+ 2.01
10.
Ragnhild Mowinckel
2:17.22
+ 2.02
11.
Nevena Ignjatovic
2:17.27
+ 2.07
12.
Ricarda Haaser
2:17.38
+ 2.18
13.
Marie-Michele Gagnon
2:17.46
+ 2.26
14.
Franziska Gritsch
2:17.69
+ 2.49
15.
Kajsa Lie
2:17.93
+ 2.73
16.
Nathalie Gröbli
2:18.12
+ 2.92
17.
Ramona Siebenhofer
2:18.59
+ 3.39
18.
Nicol Delago
2:18.66
+ 3.46
19.
Ariane Rädler
2:18.83
+ 3.63
20.
Jasmina Suter
2:18.93
+ 3.73
21.
Lisa Hörnblad
2:19.20
+ 4.00
22.
Greta Small
2:19.28
+ 4.08
23.
Elisabeth Reisinger
2:19.44
+ 4.24
24.
Tifany Roux
2:19.64
+ 4.44
25.
Macarena Simari Birkner
2:20.00
+ 4.80
26.
Nadia Delago
2:20.21
+ 5.01
27.
Margot Bailet
2:20.55
+ 5.35
28.
Nina Ortlieb
2:20.75
+ 5.55
29.
Alice Merryweather
2:21.17
+ 5.97
 
Alexandra Coletti
DNF
Letzte Aktualisierung: 15:00:30
Bis bald
 
Das soll es vom Weltcupwochenende in Crans-Montana gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Weiter geht die Reise für die Damen jetzt nach Russland, auf olympisches Gelände nach Sochi. Dort gibt es am kommenden Wochenende eine Abfahrt und einen Super G. Wir berichten dann wieder live. Bis dahin!
ÖSV
 
Nicht ganz unerwartet gab es für die Österreicherinnen nicht so viel zu holen. Positiv zu bewerten ist in jedem Fall der sechste Platz von Christian Ager, was ihr zweitbeste Karriereresultat darstellt. Ähnliches vollbrachte Ariane Rädler als Neunzehnte. Elisabeth Reisinger (23.) war noch nie so weit vorn. Darüber hinaus verlief der Wettkampf vor allem für Ricarda Haaser (12.) und Ramona Siebenhofer (17.) enttäuschend. Franziska Gritsch wurde am Ende Vierzehnte.
Swiss-Ski
 
Hinter Wendy Holdener verpasste Rahel Kopp ihr erstes Weltcup-Podest als Vierte um genau eine halbe Sekunde. Immerhin wusste sich die zweitbeste Schweizerin von Rang 17 aus ebenfalls gewaltig zu steigern. In den Top 10 behauptete sich ferner Priska Nufer (8.). Weltcuppunkte staubten darüber hinaus Nathalie Gröbli (16.) und Jasmina Suter (20.) ab.
DSV
 
Eine nicht erwartete und überaus furiose Aufholjagd zauberte Patrizia Dorsch in den sulzigen Schnee. Die einzige deutsche Startern brauste von Platz 21 mit der drittbesten Slalomzeit noch auf Position fünf nach vorn und ergatterte so ihr mit Abstand bestes Weltcup-Resultat.
Fazit
 
Federica Brignone ergattert den zehnten Weltcupsieg ihrer Karriere - den dritten in einer Kombination. Den Grundstein dafür legte die Vorjahressiegerin mit ihrer Abfahrt. Zudem profitierte die 28-Jährige von Patzern der heißesten unmittelbaren Konkurrentinnen. So schaffte es die WM-Dritte Ragnhild Mowinckel gar nicht aufs Podium. Dort findet sich erstmals Ronni Remme wieder, die nach Rang fünf bei der WM heute als Zweite jubeln darf und das der Laufbestzeit im Slalom zu verdanken hatte. Mit dem dritten Platz begnügte sich die Weltmeisterin Wendy Holdener.
Brignone
So muss es Federica Brignone jetzt nur noch nach Hause bringen. Aufgrund der Patzer der Kontrahentinnen darf sie auf ein Polster von 1,2 Sekunden bauen. Dieses verwaltet die Italienerin mit einer kontrollierten und sicheren Fahrt. Am Ende bleiben knapp vier Zehntel übrig. Brignone wiederholt ihren Vorjahressieg in der Alpinen Kombination von Crans-Montana und sichert sich zugleich den Disziplinweltcup. Herzlichen Glückwunsch!
Nufer
 
Dann legen die Fans noch einmal all ihre Kraft in die Anfeuerungen für Priska Nufer. Die Sportlerin selbst tut ihren Teil, auch wenn ihr der Slalom wahrlich nicht so taugt. Immerhin hält sich die Schweizerin in den Top 10.
Ortlieb
 
Das Auslassen der Großen eröffnet den anderen Konkurrentinnen neue Chancen. Nicht aber Nina Ortlieb! Keine hatte mit diesem Slalom derart schwer zu kämpfen wie die Österreicherin, die über fünf Sekunden zurückfällt - fast bis ganz ans Ende des Klassements.
Mowinckel
 
Nun richten sich alle Augen auf Ragnhild Mowinckel. Viel Guthaben bringt die Norwegerin nicht mit. Und dann unterläuft ihr im mittleren Streckenteil ein schwerer Fehler, der sich über mehrere Tore auswirkt, weite Wege und eine Temporeduzierung zur Folge hat. Somit rutscht die WM-Dritte ab auf Position acht.
Miradoli
 
Gut vier Zehntel Polster hat nun Romane Miradoli im Gepäck. Doch das reicht der Französin bei Weiten nicht aus. Die ganz kurzen Torabstände sind dann doch nichts für sie. Mehr als anderthalb Sekunden liegt sie letztlich zurück - Rang sechs.
Remme
Wie schlägt sich die WM-Fünfte? Roni Remme bringt knapp drei Zehntel Guthaben mit und baut dieses zunächst aus. Die Kanadierin zeigt eine sehr forsche Fahrt, brennt eine starke Laufbestzeit in den sulzigen Schnee und jubelt im Ziel über die klare Führung. Dieser Lauf darf als Angriff aufs Podium verstanden werden.
Bassino
 
Weiter nach vorn wollen wir jetzt eigentlich bei Marta Bassino schauen. Doch so richtig zündet die Italienerin den Turbo nicht. Am Ende fehlt ihr eine Sekunde. Platz fünf - da hätten wir ein klein wenig mehr erwartet.
Reisinger
 
Nun strebt Elisabeth Reisinger ihrem besten Resultat entgegen. Zwar büßt die Österreicherin im Slalom Boden ein, doch sie schafft es ins Ziel. Und trotz der mehr als drei Sekunden Rückstand freut sie sich unbändig. Das ist aktuell Rang 17 und wird am Ende eine Karrierebestmarke bedeuten.
Hörnblad
 
Ähnlich zäh läuft es für Lisa Hörnblad, die ihre Stärken ganz offensichtlich nicht im Slalom hat. Drei Sekunden setzt es als Quittung. Mehr als Platz 15 ist da nicht drin. Weiterhin haben wir eine Schweizer Doppelführung. Und Patrizia Dorsch ist immer noch Dritte. Das beste Weltcupergebnis hat die Deutsche schon sicher.
Delago
 
Nicol Delago tut sich sichtbar schwerer, führt einen Kampf mit der Piste und lässt dabei viel Zeit liegen. Am Ende besteht ein Defizit von fast zweieinhalb Sekunden, was sie zurück auf Rang zwölf wirft.
Holdener
Nun aber geht es zumindest ums Podium. Die Weltmeister steht bereit. Wendy Holdener muss attackieren. Und das tut die Schweizerin. Die 25-Jährige baut ihren Vorsprung aus - aber nicht in dem erwarteten Maße. Eine wirkliche Angriffsfahrt ist das nicht. Dennoch kommt sie erst einmal als Führende unten an und wird - so oder so - von ihren Landsleuten gefeiert.
Merryweather
 
Ein schwerer Fehler unterläuft Alice Merryweather. Und da ist es ziemlich flach, die Amerikanerin steht fast, muss mit Doppelstockschüben wieder Fahrt aufnehmen. Die Zeit ist damit natürlich beim Teufel. Und die Rote Laterne setzt es überdies.
Gagnon
 
Nur etwas mehr als zwei Zehntel Polster bringt Marie-Michele Gagnon mit. Schnell ist diese Zeit aufgebraucht. Die Kanadierin windet sich einigermaßen flüssig durch den Kurs. Schwere Patzer erlaubt sich die 29-Jährige nicht, was immerhin den sechsten Platz zur Folge hat.
Rädler
 
Behäbig kämpft sich nun Ariane Rädler durch die Tore. Zwischenzeitlich wirkt das wirklich sehr schwerfällig. Immerhin kommt die Österreicherin durch, rutscht aber auf Platz zehn ab.
Gröbli
 
Nicht ganz so gut ergeht es Nathalie Gröbli. Die junge Schweizerin darf dennoch zufrieden sein, denn sie erreicht das Ziel als Achte, was einen ganzen Schwung Weltcuppunkte bedeutet.
Ager
 
Jetzt tut Christina Ager ihr Bestes, windet sich schnellstmöglich durch den Stangenwald. Am Ende bleiben drei Zehntel zu viel auf der Strecke - Rang drei hinter Patrizia Dorsch.
Kopp
Danach erhält Rahel Kopp reichlich Zuwendung des Publikums. Und die Schweizerin zahlt das zurück. Eine knappe halbe Sekunde spricht am Ende für sie und bedeutet die Führung.
Haaser
 
Anschließend müht sich Ricarda Haaser nach Kräften, verbraucht ihr Polster und kommt mit knapp vier Zehnteln Rückstand als Dritte unten an. Ein Schulterzucken offenbart ihre Ratlosigkeit, was den heutigen Wettkampf betrifft.
Siebenhofer
 
Trotz der so enttäuschenden Abfahrt tritt nun Ramona Siebenhofer zum Slalom an. Für ihre Verhältnisse macht die Österreicherin das ordentlich, nur war eben die Ausgangsposition zu schlecht. Nun ist sie im Moment Fünfte.
Small
 
Greta Small ist im Anschluss bei Weitem nicht schnell genug, um an der deutschen Führung etwas zu ändern. Die Australierin büßt weit mehr als zwei Sekunden ein und sortiert sich als Sechste ein.
Dorsch
Dann ist die einzige Deutsche an der Reihe. Und Patrizia Dorsch macht das richtig stark. Der 25-Jährigen gelingt ein flüssiger Slalomlauf. Nur sieben Hundertstel fehlen zur Laufbestzeit. Doch zusammen mit dem Vorsprung aus der Anfahrt reicht das für die Führung. Da darf die DSV-Läuferin sehr wohl erfreut ins Publikum winken.
Delago
 
Nadia Delago fühlt sich gleichermaßen weniger wohl bei diesen engen Torabständen. Und bei der Italienerin kommt das sehr viel deutlicher zum Vorschein. Das ist ein einziger fast 47 Sekunden andauernder Kampf, der sie zurückwirft auf Rang sieben.
Lie
 
Als Speedfahrerin tut sich anschließend Kajsa Lie deutlich schwerer. Für ihre Verhältnisse jedoch schlägt sich die Norwegerin dennoch gut und schafft es als Dritte ins Ziel.
Gritsch
 
Dieses Kunststück möchte nun natürlich auch Franziska Gritsch vollbringen. Die Österreicherin gibt Gas, vermag die Serbin aber letztlich nicht zu halten. Eine halbe Sekunde fehlt. Platz zwei!
Ignjatovic
Dann spielt Nevena Ignjatovic ihre Stärken im Slalom aus, fährt Laufbestzeit und übernimmt ganz klar die Führung. Auch die Serbin nutzt mal wieder eine Kombination, um richtig gut abzuschneiden.
Coletti
 
Danach führt Alexandra Coletti einen beinahe aussichtslosen Kampf mit der Piste. Die Monegassin ist schon draußen, stiefelt verzweifelt den Hang wieder hoch, um weiter zu fahren. Doch ein weiterer Fehler macht ihr den Garaus. Jetzt gibt sie auf, die Zeit würde ohnehin nicht reichen, um selbst als 30. dafür einen Punkt zu erhalten. Da schiebt das Reglement einen Riegel davor.
Suter
Lange Freude hat Roux an der Führung nicht, denn anschließend wird Jasmina Suter von den Schweizern nach unten getragen. Der 23-Jährigen gelingt ein guter Lauf, der Vorsprung wächst auf sieben Zehntel, was die Spitzenposition nach sich zieht. Fans und Sportlerin freut es gleichermaßen.
Roux
Dann liegen für die Weltcup-Debütantin gleich im ersten Rennen Punkte in der Luft. Und Tifany Roux schafft es sogar trotz eines Haklers unten mit Bestzeit anzukommen. Na, das ist doch ein Glücksgefühl.
Bailet
 
Anschließend stellt Margot Bailet die erste Zeit auf die Probe. Und die Französin verspielt recht bald ihre vier Zehntel Polster aus der Abfahrt. Letztlich kommt sie mit einer halben Sekunde Verspätung unten an und muss der Argentinierin tatsächlich den Vortritt lassen. Und die bekommt das Lächeln gar nicht mehr aus dem Gesicht.
Simari Birkner
Macarena Simari Birkner hat heute die Ehre, den zweiten Lauf dieser Kombination eröffnen zu dürfen. Der Argentinierin winken zum vierten mal in ihrer Karriere Weltcuppunkte. Immer nutzte sie ihre Chance in der Kombination. Auch heute? Die 34-Jährige bemüht sich um eine saubere Technik, kommt recht flüssig durch und schafft es ins Ziel. Die Freude ist groß.
Bedingungen
 
Nach wie vor strahlt die Sonne vom blauen Himmel und hat die Temperaturen auf acht Grad steigen lassen. Entsprechend weich und sulzig präsentiert sich der Schnee. Inwieweit das Salz unter diesen Umständen dauerhaft seine Wirkung entfaltet, bleibt abzuwarten. Genau 30 Fahrerinnen sind verblieben. Und die müssen mit den Bedingungen klar kommen - vor allem die letzte Starterin des Finaldurchgangs, die Führende Federica Brignone.
Slalom
 
Willkommen zurück bei der Alpinen Kombination der Damen in Crans-Montana! Erneut werden die Ladies auf der Piste Mont Lachaux unterwegs sein. Dort auf 1.710 Metern wird der Slalom gestartet. Auf die Athletinnen wartet eine etwa 510 Meter lange Wettkampfstrecke, die Ettore Mosca Barberis mit 52 Toren versehen hat. Die Kurssetzung des italienischen Trainers weist den Weg über die 170 Höhenmeter hinunter ins Ziel.
DSQ
 
An dieser Stelle gibt es noch die Disqualifikation von Marusa Ferk zu vermelden. Bei der Slowenin stimmte etwas mit der Ausrüstung nicht, konkret betraf das offenbar die Ski. Damit reduziert sich das Klassement auf exakt 30 Fahrerinnen, die dann in umgekehrter Reihenfolge zum Slalom antreten werden.
Bis dann
 
Für den Moment verabschieden wir uns aus Crans-Montana. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Selbstverständlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe um 13:30 Uhr der zweite Durchgang dieser Alpinen Kombination der Damen beginnt. Bis dahin!
DSV
 
Von der einzigen Deutschen hätten wir uns gerade in der Abfahrt mehr erwartet, doch Patrizia Dorsch kam nicht über Platz 21 hinaus. Für die 25-Jährige wird sich im Slalom da nicht mehr so viel machen lassen.
ÖSV
 
Für Österreich holten Nina Ortlieb (3.) und Elisabeth Reisinger (8.) die Kohlen unerwartet aus dem Feuer. Ihre Positionen jedoch werden die beiden kaum halten können. Auch Ariane Radler (14.) wusste sicherlich zu gefallen. Zahlreiche andere des achtköpfigen ÖSV-Teams enttäuschten. Christina Ager (15.), Ricarda Haaser (18.) und Ramona Siebenhofer (19.) blieben weit unter ihren Möglichkeiten. Franziska Gritsch wird im Slalom von Rang 23 aus angreifen.
Swiss-Ski
 
Aus Schweizer Sicht wusste auch Piska Nufer zu gefallen, die derzeit einen respektablen zweiten Platz belegt. Ein gutes Ergebnis liegt zudem für Nathalie Gröbli (15.) in der Luft. Punkte sind heute praktisch für alle verbliebenen Athleten drin - also auch für Rahel Kopp (17.) und Jasmina Suter (28.).
Fazit
 
Damit endet die Kombinationsabfahrt. Federica Brignone schließt diese mit klarer Bestzeit ab. Damit schuf sich die Vorjahressiegerin eine äußerst günstige Ausgangsposition, weist eine knappe halbe Sekunde Polster auf die nächste ärgste Konkurrentin Ragnhild Mowinckel (4.) auf. Außer Acht lassen dürfen wir die dann folgenden Romane Miradoli und Roni Remme nicht. Auch Marta Bassino (7.) darf in Richtung Podium schielen. Ganz besonders gespannt sind wir, was die Weltmeisterin Wendy Holdener von Platz elf aus tut. Anderthalb Sekunden fehlen der Schweizerin zur Spitze.
Coletti
 
Nun steht nur noch Alexandra Coletti oben. Die Monegassin macht sich auf den Weg und ist schnell genug für die Top 30. Die 35-Jährige sortiert sich im Ziel als 27. ein und darf sich im Slalom über eine gute Startnummer freuen. Damit aber rutscht Macarena Simari Birkner aus den besten 30, wird dann zwar nochmals fahren dürfen - doch eben erst ganz zum Schluss, wenn alle anderen durch sind.
Delago
 
Nun ist noch ein Platz unter den besten 30 zu haben - für zwei ausstehende Sportlerinnen. Nadia Delago gelingt es diesen zu ergattern, die Italienerin tut das als 23. sogar einigermaßen souverän.
Small
 
Ein wenig besser findet sich Greta Small zurecht - in Zahlen handelt es sich um etwa eine Sekunde. Die Australierin reiht sich als 21. ein.
Suter
 
Als letzte Schweizerin braust Jasmina Suter zu Tal, sammelt dabei recht viel Rückstand ein. Weit mehr als drei Sekunden komme da zusammen. Als 25. winkt sie dennoch brav ins Publikum und macht gute Mine.
Rädler
 
Noch fünf Läuferinnen warten oben. Als nächste stößt sich Ariane Rädler ab. Die Österreicherin hat durchaus einen gewissen Anspruch - gerade in der Abfahrt. Entschlossen bemüht sie sich um eine aerodynamische Position. Hin und wieder aber machen ihr die Schläge zu schaffen. Mit etwas mehr als anderthalb Sekunden Defizit erreicht die 24-Jährige das Ziel - und scheint nicht ganz glücklich.
Gröbli
 
Doch die Eidgenossen haben ein weiteres Eisen im Feuer. Die Kuhglocken erklingen und treiben Nathalie Gröbli an. Die 22-Jährige macht das ganz ordentlich, reiht sich im Ziel als Vierzehnte ein.
Flütsch
 
Jetzt strebt Luana Flütsch dem Ziel entgegen. Unten brandet schon Jubel auf. Die Zuschauer wollen der Schweizerin einen großen Empfang bereiten. Doch wenige Tore vor dem Ende verfährt sich die 24-Jährige und scheidet aus. Enttäuscht schlägt sie die Hände vors Gesicht.
Bailet
 
Häufig zu spät ist Margot Bailet dran, vermag die Ideallinie bei Weitem nicht zu halten. Als Speedspezialistin bekommt die Französin stattliche viereinhalb Sekunden aufgebrummt.
Reisinger
 
Elisabeth Reisinger findet sich gut zurecht. Die junge Österreicherin kommt als Achte unten an und zeigt sich sehr wohl einverstanden mit dieser Leistung.
Roux
 
Nun gibt Tifany Roux ihr Weltcup-Debüt. Die Französin gilt als Abfahrerin. Dennoch dürfen wir die 21-Jährige noch nicht mit den Großen messen. Gut vier Sekunden bekommt sie fürs Erste aufgebrummt und schüttelt im Ziel den Kopf. Das wollte sie wohl besser machen.
Heider
 
Im Anschluss verdreht es Michaela Heider bei einem Linksschwung. Der Ski greift da offenbar etwas unverhofft. Die Österreicherin kreiselt raus.
Ortlieb
 
Da schlägt Nina Ortlieb eine ganz andere Gangart an. Die Österreicherin gelingt ein sehr guter Lauf. Auch wenn der Ski hier und da noch mehr freigegeben werden könnte, ist die 22-Jährige überaus zügig unterwegs und scheint im Ziel angesichts von unter einer halben Sekunde Rückstand selbst von Platz drei überrascht. Entsprechend groß ist die Freude.
Dorsch
 
Nun steht die einzige deutsche Starterin bereit. Es wäre an der Zeit, in der Abfahrt den Grundstein zu legen. Dafür aber fährt die 25-Jährige etwas zu weite Wege. So sammeln sich doch recht stattliche zweieinhalb Sekunden an. Natürlich sind da Punkte drin, ein richtig gutes Ergebnis jedoch scheint für sie nicht in der Luft zu liegen.
Merryweather
 
Deutlich besser schlägt sich Alice Merryweather. Die US-Amerikanerin erreicht das Ziel mit ziemlich genau anderthalb Sekunden Rückstand und zeigt sich zufrieden mit ihrem zehnten Platz.
Simari Birkner
 
Trotz des kleinen Starterfeldes drückt die Jury den Wettkampf gnadenlos mit einem kurzen Startintervall durch. Dieser wird jetzt nochmals auf 90 Sekunden reduziert. Macarena Simari Birkner macht sich auf den Weg. Auch für die Argentinierin bietet sich heute die außerordentliche Chance auf Weltcuppunkte. Vielleicht reicht es sogar, einfach nur ins Ziel zu kommen, sollten genügend Konkurrentinnen ausscheiden. Darauf muss sie aufgrund von fast fünf Sekunden Rückstand hoffen.
Haaser
 
Mit Remme vermag Ricarda Haaser nicht Schritt zu halten. Zwar kommt die 25-Jährige nicht fehlerfrei durch, dennoch erscheinen ihre zwei Sekunden Rückstand recht viel. Irgendwie scheint bei den Österreicherinnen heute generell etwas mit dem Material nicht ganz zu passen.
Remme
 
Gespannt blicken wir auf die WM-Fünfte. Roni Remme gilt als Allrounderin, fühlt sich in allen Disziplinen wohl, was eine gute Ausgangsposition für die Kombination darstellt. Die Kanadierin fängt sich nur etwas mehr als eine Sekunde Defizit ein und freut sich im Ziel über Rang fünf.
Hörnblad
 
Dann ist Lisa Hörnblad unterwegs. Die schwedische Speedfahrerin wirft ihre Fähigkeiten in die Waagschale und fährt auf den sechsten Platz.
Barthet
 
Den zweiten Ausfall müssen nun die Französinnen beklagen. Nachdem Laura Gauche gar nicht angetreten war, fährt jetzt Anne-Sophie Barthet an einem Tor vorbei und muss vorzeitig die Segel streichen.
Kopp
 
Nun gibt es wieder etwas für das schweizerische Publikum, es wird laut im Zielraum. Rahel Kopp braust zu Tal. Die Eidgenossin kommt als Zehnte unten an und hatte sich offenbar mehr erwartet. Ganz zufrieden blickt die 24-Jährige nicht drein.
Ignjatovic
 
Ein ganzer Schwung Weltcuppunkte steht heute für Nevena Ignjatovic in Aussicht. Und davon beflügelt, geht die Serbin diese Abfahrt an. Im Ziel kommt erst einmal die Rote Laterne dabei heraus. Aber eine gute Startnummer für den Slalom ist da allemal drin.
Ferk
 
Weniger zeitliche Hypothek bekommt Marusa Ferk aufgebrummt - und das ist eine Slalomfahrerin. Von Rang zehn aus lässt sich da am frühen Nachmittag ganz sicher noch etwas machen für die Slowenin.
Lie
 
Im Anschluss gelingt es Kajsa Lie nicht, ihre Stärken in den schnellen Disziplinen auszuspielen. Die Norwegerin fängt sich unerwartet viel Rückstand ein - weit mehr als zweieinhalb Sekunden.
Gagnon
 
Eher zögerlich kommt Marie-Michele Gagnon vom Fleck. Die Kanadierin fängt sich Zehntel um Zehntel ein - und das nicht zu knapp. Dann räubert die 29-Jährige auch noch abseits der Ideallinie durch den aufgefahrenen Schnee und kommt unten als Achte an.
Delago
 
Überraschend kommt Nicol Delago da nicht mit. Die italienische Landsfrau ist in der Abfahrt stärker einzuschätzen, setzt das aber nicht um - auch weil sie bei einem Rechtsschwung zu weit raus getragen wird. Sie reiht sich im Ziel direkt hinter Bassino ein.
Bassino
 
Jetzt möchte sich Marta Bassino eine gute Ausgangsposition für den Slalom schaffen. Schließlich ergatterte die Italienerin in der Vergangenheit bereits gute Kombi-Ergebnisse. Mit etwas mehr als einer Sekunde Abstand nach vorn bewegt sich Bassino absolut im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Ager
 
Da schlägt sich Landsfrau Christina Ager sogar besser, auch wenn die als Speedfahrerin ebenfalls schwer vom Fleck kommt. Passt da etwa das Material bei diesem warmen Verhältnissen nicht? Ager wird nur Sechste.
Siebenhofer
 
Nun folgt der größte österreichische Trumpf. Doch bei Ramona Siebenhofer läuft überhaupt nichts zusammen. An der ersten Zeitnahme schaut es noch gut aus, doch dann passiert ein grober Schnitzer. Mit einem Schlag ist weit mehr als eine Sekunde weg. In der Folge schwindet die Motivation. Die 27-Jährige fängt sich eine indiskutable Packung von 2,3 Sekunden ein und verlässt umgehend kommentarlos den Zielraum. Siebenhofer wird sich den Slalom wohl schenken.
Nufer
 
Anschließend möchte auch Priska Nufer vorlegen. Die Speedfahrerin darf sich der Unterstützung ihrer Landsleute gewiss sein, die sie ins Ziel tragen wollen. Das hilft der Schweizerin auf den zweiten Platz. knapp vier Zehntel fehlen auf Brignone.
Brignone
Dann braust die Vorjahressiegerin zu Tal. Federica Brignone Ist gut unterwegs, setzt eine Bestzeit nach der anderen und legt unten raus auch noch zu. So fährt die Italienerin eine knappe halbe Sekunde heraus und zeigt sich mit ihrer Bestzeit zufrieden.
Miradoli
 
Die ganz großen Schwierigkeiten weist diese Kombinationsabfahrt nicht auf. Das ist alles gut machbar - auch für Technikerinnen. Romane Miradoli jedoch kommt eher von der Speed-Seite und sollte daher jetzt ihre Stärken ausspielen. Das tut sie Französin vielleicht nicht in Perfektion. Für Mowinckel reicht das weder jetzt - noch sicherlich mit Blick auf den gesamten Wettkampf.
Holdener
 
Dann schon jubeln die schweizerischen Zuschauer ihrer Weltmeisterin entgegen. Wendy Holdener schiebt sich entschlossen in den Hang. Mit Mowinckel kommt die 25-Jährige natürlich nicht ganz mit. Dennoch läuft es prächtig für die Olympiadritte. Ganz unten holt sie sogar noch etwas Zeit raus, liegt im Ziel knapp eine Sekunde zurück. Darauf lässt sich aufbauen.
Gritsch
 
Diese wird Franziska Gritsch nun wahrscheinlich nicht auf die Probe stellen. Für die Österreicherin heißt es, als Technikern möglichst wenig Boden einzubüßen. Das gelingt der 21-Jährigen nur bedingt. Mehr als zwei Sekunden bleiben auf der Strecke, was sie selbst offensichtlich als etwas zu viel erachtet. Entsprechend enttäuscht blickt sie drein.
Mowinckel
Jetzt eröffnet Ragnhild Mowinckel diese Alpine Kombination. Im Wissen um ihre großen Chancen wirkt die Norwegerin sehr konzentriert, bemüht sich um eine stets gute Position und trifft die Linie wirklich gut. Schwere Patzer unterlaufen ihr nicht, womit sie im Ziel eine erste Zeit setzt.
Bedingungen
 
Aufgrund der warmen Temperaturen von fünf Grad und des frühlingshaft sonnigen Wetters, kam bei der Pistenpräparierung wieder reichlich Salz zum Einsatz. Allerdings muss die Strecke heute ja nicht so viel aushalten. Darüber hinaus erleben wir in Crans-Montana einen ganz wunderbaren Skitag.
Favoritinnen
 
Neben Holdener müssen wir natürlich die weiteren Medaillengewinnerinnen der WM auf dem Zettel haben, doch die Vizeweltmeisterin Petra Vlhova ist wie Mikaela Shiffrin gar nicht am Start. Das erhöht die Chancen der WM-Dritten Ragnhild Mowinckel und der Vorjahressiegerin Federica Brignone. Zudem bleibt reichlich Raum für Überraschungen. Wie bereits angedeutet, selten waren die Aussichten auf gute Resultate derart günstig.
Swiss-Ski
 
Aus Schweizer Sicht bedeutet die Kombination eine Spezialdisziplin. Hier stellen die Eidgenossen mit Michelle Gisin die Olympiasiegerin, die allerdings verletzt fehlt. Darüber hinaus verteidigte Wendy Holdener (3) jüngst ihren WM-Titel und muss daher heute als Topfavoritin gelten, schließlich holte die 25-Jährige in der vergangenen Saison auch schon diese kleine Kristallkugel. Bei den übrigen Schweizerinnen um Priska Nufer (6) - sechs sind heute insgesamt dabei - suchen wir Podiumspotenzial allerdings vergeblich.
ÖSV
 
Fast ein Viertel des Starterfeldes besteht aus Österreicherinnen, von denen acht an der Zahl mit von der Partie sind. Richtig konkurrenzfähig jedoch waren die ÖSV-Damen in den vergangenen zwei Jahren nicht. Fürs Stockerl reichte es bei den letzten Großereignissen und auch im Weltcup nicht. Die größte Trumpfkarte dürfte die WM-Vierte Ramona Siebenhofer (Startnummer 7) sein. Franziska Gritsch (2) wusste in Are als Achte zu gefallen. Auch Ricarda Haaser (20) hat sicherlich das Potenzial, unter die besten Zehn zu fahren. Alles andere warten wir mal ab.
DSV
 
Einzig Patrizia Dorsch stellt sich aus DSV-Sicht der heutigen Aufgabe. Die deutsche Einzelkämpferin verbuchte als beste Weltcupplatzierung einen 14. Platz beim letztjährigen Super G hier in Crans-Montana. Auch die Kombination bestritt die 25-Jährige an dieser Stelle bereits dreimal, wurde vor knapp zwölf Monaten Neunzehnte. Mal sehen, was heute drin ist.
Abfahrt
 
Zurück zur heutigen Kombination, die aus einer Abfahrt und einem Slalom besteht. Zunächst sind auf der Piste Mont Lachaux also die Speedfähigkeiten der Sportlerinnen gefragt. Eine 2.451 Meter lange Wettkampfstrecke wartet, deren Start auf 2.210 Metern liegt. Von hier aus weist die Kurssetzung von Jean-Philippe Vulliet den Weg über die 665 Höhenmeter ins Tal. Der FIS-Renndirektor hat 38 Tore gesteckt.
Zeitnahme
 
Über den Wert einer solchen Kugel lässt sich natürlich streiten, bleibt nur zu hoffen, dass heute zumindest die Zeitnahme ordentlich funktioniert. Da gab es nämlich gestern massive Probleme. Bei mehreren Athletinnen funktionierte diese nicht, es mussten handgestoppte Zeiten herangezogen werden, was in einer Welt, wo es um Hundertstel geht, natürlich einer Farce gleichkommt. Doch zumindest konnte auf diese Weise ein Klassement ermittelt werden. Vor allem die Österreicher jedoch zeigten sich darüber wenig erfreut und legten offiziell Protest gegen das Ergebnis ein. Dieser kommt bei der FIS voraussichtlich in der kommenden Woche auf den Tisch.
Kombi
 
Ohnehin waren in diesem Winter einschließlich der WM nur drei dieser Wettbewerbe angesetzt. Relevanz für den Weltcup hatten demnach zwei. Doch die erste Kombination in Val d'Isere fiel Mitte Dezember aus. Somit entscheidet einzig das heutige Rennen über die Vergabe der kleinen Kristallkugel. Selten war es so einfach, einen Disziplin-Weltcup zu gewinnen. Und selten war es so leicht, Weltcuppunkte zu ergattern, denn heute stehen gerade einmal 35 Damen am Start, was sicherlich auch daran liegt, dass der Wettkampf den Abschluss des Wochenendes bildet und keine Spezial-Abfahrt mehr nach sich zieht. Somit entfällt der Trainingseffekt, den die Athleten sonst so gern ausnutzen.
Wallis
 
Nach der WM biegt die alpine Ski-Saison so langsam auf die Zielgerade ein. Der Weltcup-Tross der Damen ist an diesem Wochenende im südschweizerischen Kanton Wallis am Werk. In Crans-Montana fand gestern bereits eine Abfahrt statt. Heute nun folgt eine Alpine Kombination.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Crans-Montana zur Kombination der Damen.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Mikaela Shiffrin
2:23.17
2.
Alice Robinson
2:23.47
0.30
3.
Petra Vlhova
2:23.58
0.41
4.
Tessa Worley
2:24.38
1.21
5.
Viktoria Rebensburg
2:25.20
2.03
6.
Wendy Holdener
2:25.51
2.34
7.
Eva-Maria Brem
2:25.99
2.82
8.
Katharina Liensberger
2:26.06
2.89
9.
Sara Hector
2:26.21
3.04
10.
Mina Fürst Holtmann
2:26.51
3.34
11.
Bernadette Schild
2:26.54
3.37
12.
Thea Louise Stjernesund
2:26.81
3.64
13.
Ricarda Haaser
2:27.11
3.94
14.
Coralie Frasse Sombet
2:27.20
4.03
15.
Kristin Lysdahl
2:27.29
4.12
16.
Marie-Michele Gagnon
2:28.13
4.96
 
Federica Brignone
DNF
 
Meta Hrovat
DNF
 
Katharina Truppe
DNF