Ski Alpin Liveticker

Kranjska Gora, Slowenien16. Februar 2020, 10:15 Uhr
Slalom der Damen
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Petra Vlhova
1:47.56
2.
Wendy Holdener
1:47.80
+ 0.24
3.
Katharina Truppe
1:48.45
+ 0.89
4.
Nina Haver-Löseth
1:48.55
+ 0.99
5.
Katharina Liensberger
1:48.90
+ 1.34
6.
Chiara Mair
1:49.46
+ 1.90
7.
Emelie Wikström
1:49.88
+ 2.32
8.
Kristin Lysdahl
1:49.99
+ 2.43
9.
Michelle Gisin
1:50.05
+ 2.49
10.
Magdalena Fjällström
1:50.15
+ 2.59
11.
Meta Hrovat
1:50.23
+ 2.67
12.
Marta Rossetti
1:50.25
+ 2.69
13.
Irene Curtoni
1:50.39
+ 2.83
14.
Erin Mielzynski
1:50.55
+ 2.99
15.
Elena Stoffel
1:50.64
+ 3.08
16.
Katharina Huber
1:50.67
+ 3.11
17.
Roni Remme
1:50.68
+ 3.12
18.
Martina Peterlini
1:50.71
+ 3.15
19.
Ali Nullmeyer
1:50.74
+ 3.18
20.
Mina Fürst Holtmann
1:50.90
+ 3.34
21.
Ana Bucik
1:51.10
+ 3.54
22.
Kaja Norbye
1:51.11
+ 3.55
23.
Thea Louise Stjernesund
1:51.32
+ 3.76
24.
Christina Ackermann
1:51.54
+ 3.98
25.
Asa Ando
1:51.61
+ 4.05
26.
Michaela Dygruber
1:52.47
+ 4.91
 
Anna Swenn-Larsson
DNF
 
Lena Dürr
DNF
 
Federica Brignone
DNF
 
Marina Wallner
DNF
Letzte Aktualisierung: 23:46:45
Ende
 
Damit beenden wir die Berichterstattung vom alpinen Skiweltcup der Damen in Kranjska Gora. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und noch einen schönen Sonntag!
Swiss-Ski
 
Der 2. Platz von Wendy Holdener überstrahlt das schweizerische Ergebnis. Darüber hinaus schaffte es auch Michelle Gisin als Neunte noch unter die besten Zehn. Elena Stoffel wurde gute Fünfzehnte.
ÖSV
 
Aus österreichischer Sicht gilt es, neben dem Stockerl von Truppe auch doch die Top-10-Ergebnisse von Katharina Liensberger (5.) und Chiara Mair (6.) zu würdigen. Dagegen wusste sich Katharina Huber nicht zu steigern, wurde Sechzehnte. Michaela Dygruber staubte als 26. ein paar Pünktchen ab.
DSV
 
Für den Deutschen Skiverband blieb letztlich ein kümmerlicher 24. Platz von Christina Ackermann. Marina Wallner und Lena Dürr schieden im 2. Durchgang aus. Jessica Hilzinger war bereits am Vormittag gescheitert.
Fazit
 
Mikalea Shiffin ist nicht da, also gewinnt Petra Vlhova. Was uns vor dem Rennen logisch erschien, war zwischenzeitlich nicht mehr ganz so klar. Nach Problemen mit dem stark drehenden 1. Lauf zeigte die Slowakin dann aber tatsächlich die erwartete Reaktion, fuhr der Konkurrenz im Finaldurchgang mit einer grandiosen Laufbestzeit um die Ohren und gewann ihren dritten Slalom in Folge. Die vor ihr liegenden Kontrahentinnen vermochten nicht zu kontern. So mussten Wendy Holdner und Katharina Truppe mit den anderen beiden Plätzen auf dem Podium leben. Mit diesem Sieg übernimmt Vlhova die Führung im Slalom-Weltcup!
Swenn-Larsson
Komfortable neun Zehntel bringt die Führende des 1. Laufes mit. Anna Swenn-Larsson verwaltet nicht, die fährt voll auf Angriff. Das ist eine sensationelle Fahrt. Mehr als eine Sekunde liegt die Schwedin dann schon vorn. Doch mit dem Sieg vor Augen hebt es sie bei einem Rechtsschwung leicht aus. Am nächsten Tor fädelt sie ein, kommt zu Sturz und rutscht bäuchlings ins Ziel. Wie bitter!
Haver-Löseth
 
Auch Nina Haver-Löseth hat Polster im Gepäck - gut vier Zehntel an der Zahl. Die Norwegerin aber kommt nicht sauber durch, agiert da auf dem Innenski. So gerät die 24-Jährige noch fast eine Sekunde ins Hintertreffen und fällt auf Rang 4 zurück.
Holdener
 
Nur noch drei Damen stehen oben. Gut drei Zehntel bringt Wendy Holdener mit. Die Schweizerin behauptet zunächst ihr Guthaben, hält voll dagegen. Doch am Ende reicht es nicht ganz, um der furiosen Vlhova Paroli zu bieten. Eine Viertelsekunde fehlt im Ziel.
Vlhova
Anschließend will es Petra Vlhova wissen. Die Slowakin lässt es krachen, zeigt jetzt ihr wahres Können. Permanent baut die zweifache Slalomsiegerin der Saison aus. So brennt Vlhova einen famose Laufbestzeit in den Hang und setzt sich an die Spitze.
Truppe
Dann startet Katharina Truppe einen Angriff aufs Podium. Die Kärntnerin legt sehr forsch los, steckt nicht zurück. Beinahe sieben Zehntel liegt die 24-Jährige vorn. Am Ende bleiben 45 Hundertstel. Truppe freut sich über die Führung.
Wikström
 
Mit den Österreicherinnen kommt Emelie Wikström nicht mit. So lässt die Schwedin kontinuierlich Zeit liegen. Fast eine Sekunde fehlt am Ende. Das reicht immerhin für Rang 3.
Liensberger
Dann schiebt sich der nächste ÖSV-Trumpf in den Hang. Katharina Liensberger zehrt von Beginn an von ihren gut vier Zehnteln. Die Vorarlbergerin legt es im weiteren Verlauf zu. Unten fährt die 22-Jährige richtig stark, liegt am Ende mehr als eine halbe Sekunde vorn. Das ist die zweitbeste Laufzeit. Wieder ein Führunsgwechsel!
Mair
Acht Damen stehen noch oben. Chiara Mair macht sich auf den Weg, steckt nicht zurück. Zwischenzeitlich baut die ÖSV-Fahrerin den Vorsprung auf eine knappe halbe Sekunde aus. Und die Tirolerin bringt das so in etwa auch ins Ziel.
Lysdahl
Kristin Lysdahl spielt wunderbar mit der nun bereits ausgefahrenen Piste, holt zwischenzeitlich ebenfalls Zeit raus. Zum Ende hin muss die Norwegerin davon zehren. Doch es reicht! Sechs Hundertstel bleiben für die Führung!
Hrovat
 
Nun erleben wir Meta Hrovat, deren Vater passenderweise Bürgermeister von Kranjska Gora ist. Das scheint die Slowenin im Heimspiel zu beflügeln, die holt Zeit raus. Am Ende wird das dennoch ganz eng. Erst im Ziel weist die Zeitnahme erstmals einen Rückstand aus. Platz 2!
Gisin
Knapp zwei Zehntel Guthaben hat Michelle Gisin dabei. Die Schleicherin baut einen Hakler ein, bleibt dennoch im Geschäft. Und im Steilhang fährt die Engelbergerin erstaunlich stark, holt dort wieder etwas raus und setzt sich mit einer Zehntel Vorsprung an die Spitze.
Dürr
 
Geschmeidiger geht Lena Dürr zu Werke. Dennoch scheint das für den Moment schnell genug. Doch dann fädelt die 28-Jährige ein und muss ihre Arbeit vorzeitig beenden.
Fjällström
Wenig Respekt vor dem Hang zeigt Magdalena Fjällström. Die Schwedin will es unbedingt wissen. Die forsche Fahrt wird zu einem Kraftakt. Die 25-Jährige rettet eine Zehntel ins Ziel und setzt sich an die Spitze.
Huber
 
Fast acht Zehntel bringt nun schon Katharina Huber mit. Wird das denn reichen? Lange Zeit schaut das gut aus, eine knappe halbe Sekunden bleibt. Doch noch ist die Niederösterreicherin nicht im Ziel. Und bis zum Ende lässt sie tatsächlich noch satte neun Zehntel liegen. Nur Rang 5!
Curtoni
 
Stattliche 66 Hundertstel hat Irene Curtoni im Gepäck. Davon muss die Italienerin zehren. Im Steilhang läuft es zäh, dort hängt die 34-Jährige lange auf den Kanten. Bis zur letzten Zwischenzeit liegt sie noch knapp vorn - im Ziel nicht mehr. Rang 2 hinter Landsfrau Rossetti!
Peterlini
 
Ähnlich stark wie Nullmeyer war vorhin Martina Peterlini. Und auch die Italienerin knüpft daran nicht ganz an. Dennoch zeigt die 22-Jährige eine beachtliche Leistung, schwingt sich als Fünfte ins Ziel und wird ordentlich Weltcuppunkte einsammeln.
Nullmeyer
 
Mit hoher Startnummer zeigte Ali Nullmeyer im 1. Durchgang eine starke Leistung und versucht nun, dass gleichermaßen forsch anzugehen. Letztlich geht der Kanadierin im unteren Streckenteil etwas die Luft aus. Platz 5!
Stoffel
 
Drei Zehntel Guthaben bringt Elena Stoffel mit. Bei der Schweizerin fehlt es etwas an der sauberen Technik. So reicht das nicht für ganz vorn. Dennoch darf die 23-Jährige mit ihrer Leistung zufrieden sein, Rang 3 ist in Ordnung.
Bucik
 
Nun möchte Ana Bucik den heimischen Fans etwas bieten. Doch die Slowenin wirkt etwas verkrampft, gibt den Ski nicht genug frei. Die 26-Jährige muss sich mit Position 5 begnügen.
Mielzynski
 
Anschließend verspielt Erin Mielzynski schnell ihr schmales Polster aus dem 1. Lauf. Insgesamt aber hält sich auch diese Kanadierin gut. Im Ziel fehlen lediglich drei Zehntel, was für Platz 2 reicht.
Remme
 
Lange bietet Romi Remme der führenden Italienerin Paroli. Erst der Steilhang zum Ende richtet über die Rangfolge. Dort verliert die Kanadierin gut vier Zehntel, reiht sich als Zweite ein.
Rossetti
Marta Rossetti lässt es ordentlich krachen. Die Italienerin fährt nicht nur auf Ankommen, die will mehr. So zieht das die 20-Jährige bis zum Ende durch, fährt stattliche sechs Zehntel raus und setzt sich mit Laufbestzeit an die Spitze.
Holtmann
Besser gelingt das Mina Fürst Holtmann. Die 24-Jährige kommt wunderbar flüssig durch, bewältigt auch den Zielhang und setzt sich an die Spitze. Drei Norwegerinnen vorn!
Stjernesund
 
Es bleibt also dabei, im Steilhang trennt sich die Spreu vom Weizen, dort fällt die Entscheidung. Genau dort schenkt es auch Thea Louise Stjernesund her, da verwandelt sich ihr Vorsprung in einen Rückstand. Am Ende fehlen gut zwei Zehntel.
Brignone
 
Zwei Zehntel Polster bringt Federica Brignone mit. Die Italienerin schielt auf Punkte für den Gesamtweltcup. Das schaut anfangs gut aus, doch dann fädelt die 29-Jährige ein und scheidet aus.
Ackermann
 
Dann hat Christina Ackermann etwas gut zu machen. Nach dem schwachen 1. Lauf heißt es, voll angreifen, die gute Piste nutzen. Das scheint zu gelingen. Die Deutsche setzt eine Bestzeit nach der anderen. Im Steilhang jedoch lässt sie es liegen, dort geht entscheidend Boden verloren, womit es lediglich Rang 2 wird.
Wallner
 
Die erste von drei Deutschen ist Marina Wallner. Bei einem Rechtsschwung erwischt die DSV-Athleten eine Welle, ist darauf nicht vorbereitet - und scheidet aus.
Ando
 
Jetzt geht es Asa Ando an. Die Japanerin wirkt etwas zaghaft, möchte offenbar unbedingt ankommen. Das wirkt sehr konzentriert, den Ski aber gibt sie nicht frei. Platz 2!
Norbye
Es bleibt festzustellen, der Lauf dreht durchaus auch wieder ziemlich stark - trotz weniger gesetzter Richtungstore. Diese Aufgabe löst Kaja Norbye richtig gut, zeigt eine sehr saubere Fahrt und setzt die deutliche Bestzeit. Damit dürfte es noch einiges nach vorn gehen für die Norwegerin.
Dygruber
Nun eröffnet Michaela Dygruber den 2. Durchgang. Forsch geht die ÖSV-Fahrerin an. Ein Fehler bleibt nicht aus. In der Folge geht es ihr zäh von der Hand. So viel Verbesserung wird da nicht drin sein.
Wetter
 
Mittlerweile herrschen in Kranjska Gora zehn Grad. Die Sonne allerdings scheint inzwischen nicht mehr auf die Piste, die jetzt komplett im Schatten liegt. Der gut präparierte Hang sollte also allen Läuferinnen gute Bedingungen bieten.
2. Lauf
 
Willkommen zurück beim Slalom der Damen in Kranjska Gora! Auf der Piste "Podkoren 3" durfte sich nun Roland Plattner als Kurssetzer verwirklichen. Der österreichische Techniktrainer hat insgesamt 64 Tore gesteckt. Eventuell wird dieser Lauf nicht ganz so sehr drehen.
Bis dann
 
Für den Moment soll es das aus Kranjska Gora gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Selbstverständlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe um 13:45 Uhr der Finaldurchgang beginnt. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Neben dem 3. Platz von Wendy Holdener haben die Schweizer noch Michelle Gisin, die als Elfte an den Top 10 schnuppert, aber eben auch bereits mehr als zwei Sekunden Defizit aufweist. Dieser 1. Lauf war sehr selektiv. Und den überstand einzig noch Elena Stoffel, die dem Wettbewerb als Achtzehnte erhalten blieb.
DSV
 
Aus deutscher Sicht lief es eher schleppend. Beste war noch Lena Dürr, die als Zwölfte aber auch schon mehr als zwei Sekunden verlor. Gar nicht mit der Piste klar kamen Christian Ackermann (26.) und Marina Wallner (27.), die sich mit knapp dreieinhalb Sekunden Rückstand immerhin in den 2. Durchgang retteten. Den verpasste Jessica Hilzinger, die das Ziel nicht erreichte.
ÖSV
 
Direkt hinter Vlhova rangiert mit Katharina Truppe die beste Österreicherin. Die Kärntnerin weist allerdings bereits mehr als eine Sekunde Defizit auf. Und das Podium ist auch schon eine halbe Sekunde weg. In den Top 10 tummeln sich ferner Katharina Liensberger (7.) und Chiara Mair (8.). Auf die besten Zehn schielt zudem Katharina Huber (13.). Als 30. schaffte es Michaela Dygruber in den 2. Lauf.
Fazit
 
Mit Anna Swenn-Larsson steht in der Tat eine aus dem Favoritenkreis für den Moment ganz oben. Die Schwedin, jüngst Zweite in Flachau, erwischte die mit Abstand beste Fahrt, setzte mit einer halben Sekunde Vorsprung die Bestzeit, darf im Finaldurchgang also auf ein Polster zur ersten Verfolgerin Nina Haver-Löseth bauen. Als Dritte hofft Wendy Holdener auf ein weiteres Podium. Lediglich Vierte wurde Petra Vlhova. Die große Favoritin kam mit dem extrem drehenden Lauf nicht so gut klar, verlor mehr als neun Zehntel auf die Spitzenreiterin und wird sich enorm strecken müssen, um das noch aufzuholen. Doch der Slowakin ist ein solcher Husarenritt in jedem Fall zuzutrauen.
Murovec
Letzte Starterin ist Nika Murovec. Die Slowenin ruft noch einmal die Zuschauer auf den Plan. Deren Unterstützung bewirkt allerdings nicht sonderlich viel. Die 18-Jährige kämpft sichtlich, kassiert mehr als neun Sekunden Rückstand und übernimmt als 45. die Rote Laterne. Damit ist der 1. Durchgang beendet.
Egger
 
Als letzte Österreicherin ist Magdalena Egger unterwegs. Kurz vor dem Ziel kommt die 19-Jährige zu Fall und rauscht gegen die Stange eines Werbeaufstellers. Das sorgt sicherlich für ein paar Schmerzen und blaue Flecke.
Tschurtschenthaler
 
Direkt im Anschluss windet sich Vera Tschurtschenthaler durch diesen Lauf. Die Südtirolerin mit dem klangvollen Namen gibt ihr Weltcup-Debüt und verpasst den 2. Durchgang als 31. um 14 Hundertstel.
Dygruber
 
Es wird eng um Platz 30 herum. Genau dort landet nämlich jetzt Michaela Dygruber. Beim Blick auf die Zeit wirft die Österreicherin den Kopf in den Nacken. Ihr ist bewusst, da darf keine mehr kommen.
Norbye
 
Ordentlich kommt anschließend Kaja Norbye mit den Bedingungen zurecht. Die Norwegerin gelangt mit gut dreieinhalb Sekunden Rückstand ins Ziel - als 29. Ihr ist sofort bewusst, dass in der Folge eine Zitterpartie für sie ansteht. Für Sara Hector hingegen ist es in diesem Moment schon vorbei. Als 30. bangt ab sofort Charlie Guest.
Bissig
 
Dann scheitert die nächste Schweizerin an dieser Piste. Mit extremer Schräglage steht Carole Bissig immer sehr lange auf den Kanten. Im Steilhang gehen ihr irgendwann Platz und Tempo aus. So erreicht sie das Ziel nicht.
Köck
 
Hannah Köck ist kurz darauf nicht schnell genug. Die Österreicherin sortiert sich als Vorletzte ein und kann ihrem Kram für heute zusammenpacken.
Chable
 
Charlotte Chable steigt in den Kampf um den Verbleib im Wettbewerb nicht ein, denn die Schweizerin fädelt ein und scheidet vorzeitig aus.
Ando
 
Da ist es schon passiert. Asa Ando forciert den Kampf um die Top 30, schiebt sich in diesem Moment an Position 28 und zittert ab sofort um ihre Teilnahme am Finaldurchgang. Auf dem Schleudersitz befindet sich nun Sara Hactor.
O'Brien
 
Nina O'Brien landet mit knapp vier Sekunden Rückstand genau auf Rang 30, kegelt Maren Skjöld aus dem Wettbewerb, wird sich darauf aber ganz sicher nicht ausruhen dürfen. Es folgen noch einige Konkurrentinnen, die der US-Amerikanerin den Garaus machen können.
Peterlini
 
Direkt im Anschluss gelingt Martina Peterlini eine Punktlandung. Die Italienerin fährt exakt die Zeit von Nullmeyer. Beide teilen sich ab sofort den 16. Platz. Damit haben wir jetzt exakt 30 Damen in der Ergebnisliste. Fortan wird ausgesiebt.
Nullmeyer
 
Noch deutlich besser schlägt sich Ali Nullmeyer. Die Kanadierin ringt dem Lauf ihres Trainers eine sehr beachtliche Zeit ab. Die 21-Jährige schnuppert sogar an den Top 15.
Rossetti
 
Anschließend bezwingt Marta Rossetti die Piste, holt das Mögliche aus dem Hang raus und findet sich im Ziel als 20. ein.
Hilzinger
 
Jessica Hilzinger kämpft im Zielhang mächtig. Das Ringen um die richtige Position über dem Ski schlägt fehl. Irgendwann verliert die Deutsche die Balance und scheidet aus.
Brignone
 
Noch suchen wir einige Teilnehmerinnen für den Finaldurchgang. Federica Brignone verfolgt das Ziel, ein paar Punkte für den Gesamtweltcup mitzunehmen. Das könnte in der Tat gelingen, denn die Italienerin kommt als 22. unten an.
Skjöld
 
Sichtlich Respekt zeigt Maren Skjöld eingangs des Steilhangs. Die Norwegerin legt mehrere Bremsschwünge ein. So bleibt natürlich sehr viel Zeit liegen. Weit mehr als vier Sekunden sind das. Zwar erreicht die 26-Jährige so das Ziel, reiht sich als 25. aber ganz am Ende des Klassements ein. Für den 2. Lauf sollte das nach menschlichem Ermessen nicht genug sein.
Bucik
 
Für die heimischen Fans gibt es jetzt vielleicht wieder etwas zu jubeln, denn Ana Bucik ist unterwegs. Natürlich reicht es nicht mehr für ganz vorn, doch unter den Umständen kommt die Slowenin ganz gut klar, fährt auf Platz 17.
Alphand
 
Für eine forsche Herangehensweise ist Estelle Alphand bekannt. Zahlreiche Ausfälle zuletzt zehren allerdings am Selbstvertrauen. Dennoch schlägt sich die 24-Jährige gut. Doch erneut bringt sie es nicht zu Ende, fädelt kurz vor dem Ziel ein und scheidet aus.
Stjernesund
 
Flink schlängelt sich Thea Louise Stjernesund durch die ersten Tore. Diese Dynamik vermag sich die Norwegerin nicht ganz zu erhalten. Der Respekt vor dem Steilhang scheint groß. Die Skandinavierin haut die Bremse rein, kommt nur als 20. unten an.
Wallner
 
Die deutschen Damen kommen heute gar nicht zurecht. Auch Marina Wallner fällt schnell deutlich zurück. Im Ziel ist einzig Sara Hector langsamer gewesen. Angesichts von dreieinhalb Sekunden Rückstand wird das schwer, den 2. Durchgang zu erreichen.
Stoffel
 
Mittlerweile scheinen die Top 15 das höchste der Gefühle zu sein. Diese zu erreichen, misslingt Elena Stoffel knapp. Die Eidgenossin reiht sich als Sechzehnte ein.
Hector
 
Motiviert legt Sara Hector los - und überzieht anfangs beinahe. Erst nach fünf, sechs Toren ist die Schwedin drin. Ihr Lauf gleicht in der Folge einem zähen Ringen. Immer wieder ist Hector spät dran. Unten setzt es die Rote Laterne, enttäuscht verlässt die Skandinavierin umgehend den Zielraum.
Gritsch
 
Kurz bevor es in den Steilhang geht fädelt Franziska Gritsch bei einem Rechtsschwung ein. Die Tirolerin hält sich zwar auf den Beinen, scheidet aber aus.
Hrovat
 
Nun brandet Jubel auf, denn Meta Hrovat steht bereit. Mit dem 3. Platz vom gestrigen Riesentorlauf im Gepäck strotzt die Slowenin vor Selbstvertrauen. Die 21-Jährige holt mit viel Einsatz noch eine Menge raus, begrenzt den Rückstand auf gut zwei Sekunden und landet auf Position 10.
Fjällström
 
Aufgrund der großen Zeitabstände im Klassement sind die Top 10 noch immer drin. Die Damen dürfen also voller Zuversicht um gute Ergebnisse ringen. Das tut nun Magdalena Fjällström, sortiert sich im Ziel als Zwölfte ein.
Remme
 
Nun versucht sich Ronni Remme am Lauf ihres Trainers. Was anfangs noch gut ausschaut, kostet am Ende doch viel Zeit. Im Steilhang trennt sich gewaltig die Spreu von Weizen. Und die Kanadierin zeigt einen heißen Ritt. Am Rande des Ausscheidens mogelt sich sie als Fünfzehnte ins Ziel.
Mielzynski
 
Erin Mielzynski bleibt im Mittelteil kurz auf der Kante hängen. Unmittelbar danach hebt es sie aus. Mit Mühe und viel Kanteneinsatz hält sich die Kanadierin im Rennen, verliert aber beinahe drei Sekunden.
Huber
 
Katharina Huber nimmt sich ihre Landsfrau zum Vorbild, ist ähnlich couragiert unterwegs. Mit Mair kommt die 24-Jährige letztlich nicht ganz mit, muss für den Moment mit Platz 12 leben.
Mair
 
Forsch legt Chiara Mair los. Bei glänzender Sicht, der Hang liegt komplett in der Sonne, windet sich die ÖSV-Athletin geschickt durch die Tore. Auch wenn es am Ende doch fast zwei Sekunden Rückstand werden, reicht das für Rang 8.
Curtoni
 
Weiter geht es mit Irene Curtoni. Die Italienerin ist um eine saubere Technik bemüht, fährt allerdings mitunter recht weite Wege. So kommt die 34-Jährige problemlos durch - aber eben nur als Elfte ins Ziel.
St-Germain
 
Auch für Laurence St-Germain geht es kaum voran. Schnell ist gut eine Sekunde weg. Und im Steilhang eiert die Kanadierin sichtlich herum, fädelt dann ein. Es reißt ihr den Ski vom Fuß. Nach dem Sturz rutscht die 25-Jährige noch meterweit zu Tal.
Lysdahl
 
Durchaus flink bewegt sich Kristin Lysdahl durch die Tore. Die ganz großen Fehler unterlaufen der Norwegerin nicht. Schnell genug ist die 23-Jährige dennoch nicht, fängt sich zwei Sekunden Defizit ein.
Gallhuber
 
Voll auf Angriff fährt Katharina Gallhuber. Die Olympiadritte beweist, das durchaus noch etwas in der Piste steckt. So bewegt sich die Niederösterreicherin auf Kurs Platz 2. Dann jedoch passiert es. Gallhuber gerät aus der Balance, muss das über den Innenski korrigieren - und der rutscht ihr weg. Aus und vorbei!
Holtmann
 
Bei Mina Fürst Holtmann deutet sich bereits an der ersten Zeitnahme an, dass es für ganz vorn nicht reichen wird. Eingangs des Steilhangs sitzt die Norwegerin weit nach hinten ab, bekommt so die Ski nicht flink genug in die Richtung, prompt ist sie spät dran, muss die Kanten hart setzen. Das kostet viel Zeit - in der Summe mehr als drei Sekunden.
Wikström
 
Anna Swenn-Larsson scheint ungefährdet. Auch deren Landsfrau ist nicht schnell genug. Im Vergleich zu den Deutschen aber macht das Emelie Wikström gut, findet sich erheblich besser zurecht und reiht sich als Sechste ein.
Dürr
 
Deutlich besser schlägt sich Lena Dürr, ist zunächst gut dabei. Dann jedoch ringt die Deutsche um die ideale Position über dem Ski. Jetzt erwischt auch sie die Linie nicht optimal, ist beinahe permanent zu spät dran. So setzt das zum Ende hin doch noch mehr als zwei Sekunden - Rang 8.
Ackermann
 
Dann legt Christina Ackermann los. So richtig in den Rhythmus findet die DSV-Fahrerin nie. Immer wieder ist die 30-Jährige zu spät dran. Das ist ein einziger Kampf, ein völlig verpatzter Lauf. Es setzt fast dreieinhalb Sekunden Rückstand.
Liensberger
 
Einen Ritt auf der Rasierklinge zeigt anfangs Katharina Liensberger. Die Vorarlbergerin geht viel Risiko. Da schleichen sich Fehler ein, die beinahe anderthalb Sekunden Defizit zur Folge haben. Liensberger macht gute Miene zum bösen Spiel.
Gisin
 
Michelle Gisin geht es heute nicht so gut von der Hand. Das wirkt unrhythmisch. Immer wieder ist die Engelbergerin spät dran. Über die Distanz sammeln sich mehr als zwei Sekunden Rückstand an. Eine mächtige Packung!
Swenn-Larsson
Anna Swenn-Larsson drückt gewaltig auf die Tube. Die Schwedin zeigt den mit Abstand besten Lauf, erlaubt sich keine groben Fehler und setzt eine klare Bestzeit. Eine halbe Sekunde Vorsprung - das ist eine Ansage.
Truppe
 
Von Beginn an hat Katharina Truppe den Fuß auf dem Gas. Die Kärntnerin findet eine sehr gute Linie. In der Form jedoch bringt sie es nicht zu Ende. Ein kleiner Fehler sorgt für Verunsicherung. So gehen letztlich gut sechs Zehntel verloren. Für den Moment ist das die Rote Laterne.
Haver-Löseth
Früh im Rennen hat Nina Haver-Löseth einmal die Richtung nicht, schenkt dort sicherlich drei Zehntel her. Doch dann läuft es bei der Norwegerin. Kontinuierlich holt die 30-Jährige Zeit raus und ist im Ziel elf Hundertstel vorn.
Vlhova
 
Nun schon steht Petra Vlhova bereit und stellt die Zeit von Holdener auf die Probe. Schnell wird offensichtlich, der stark drehende Kurs kommt der relativ großgewachsenen Slowakin nicht ganz entgegen. Der 24-Jährigen fehlt es ein wenig an Spritzigkeit, dennoch hält sie den Schaden in Grenzen. Drei Zehntel Rückstand - da ist noch alles drin.
Holdener
Im Nordwesten Sloweniens herrscht wunderbares Wetter - blauer Himmel und Sonnenschein. So macht Skifahren Spaß. Wendy Holdener legt los. Gleich zu Beginn des Laufes gibt es erste Tücken, doch die Schweizerin meistert das, findet schnell einen guten Rhythmus, kommt recht flüssig durch und setzt die erste Richtmarke.
Favoriten
 
Ohne Shiffrin kann es im Slalom eigentlich nur eine Siegerin geben. Petra Vlhova muss sich die Trophäe doch nur abholen. Wer soll die Gewinnerin von Zagreb und Flachau - beides übrigens in Anwesenheit von Shiffrin - überhaupt schlagen? Da geht es für die Konkurrenz doch einzig um die anderen beiden Plätze auf dem Podium.
Shiffrin
 
Eine der größten Attraktionen des Weltcupzirkus bleibt uns weiterhin vorenthalten. Mikaela Shiffrin trauert nach wie vor um ihren verstorbenen Vater. Derzeit ist nicht absehbar, wann die vierfache Slalom-Weltmeisterin ins Wettkampfgeschehen zurückkehrt, ob das in dieser Saison überhaupt noch geschehen wird.
Swiss-Ski
 
Eröffnen darf das Rennen Wendy Holdener (Startnummer 1). Die Olympiazweite und Vizeweltmeisterin von 2017 bewies jüngst in Garmisch im Super G ihre Qualitäten (3.), gilt aber natürlich nach wie vor als Technikerin. Die Zweite von Levi hat in Michelle Gisin (6) eine Konkurrentin im eigenen Lager. Allerdings fehlt der Engelbergerin, die in Lienz Dritte wurde, mitunter ein wenig die Konstanz auf höchstem Niveau. Zudem passt ihr Stil auch nicht auf jedem Hang. Für die Schweiz starten überdies Elena Stoffel (24), Charlotte Chable (41) und Carole Bissig (46). Melanie Meillard hingegen hat ihre Saison vorzeitig beendet. Nach einer langen Verletzungspause und dem Comeback Ende Dezember rang die 21-Jährige vergeblich um die nötige Form und will nun im kommenden Winter wieder neu angreifen.
ÖSV
 
Österreichs heißeste Eisen im Slalom sind Katharina Truppe (Startnummer 4) und Katharina Liensberger (7), die beide heuer schon auf dem Stockerl standen. Katharina Gallhuber (12) und insbesondere Chiara Mair (16) besitzen ebenfalls Top-10-Potenzial, was auch für Katharina Huber (17) gilt. Komplettiert wird das österreichische Aufgebot durch Franziska Gritsch (22), Hannah Köck (42) und Magdalena Egger (57).
DSV
 
Für den Deutschen Skiverband stehen die üblichen Stammkräfte am Start. Dabei kommen Christina Ackermann (Startnummer 8) und Lena Dürr (9) in den Genuss recht günstiger Startnummern. Es gilt mal wieder, etwas daraus zu machen. Später vervollständigen Marina Wallner (25) und Jessica Hilzinger (32) das deutsche Quartett.
Tagesaufgabe
 
Dabei sind die Damen auf der üblichen Herrenpiste "Podkoren 3" unterwegs. Vom Start auf 1.035 Metern weist im 1. Durchgang die Kurssetzung von Luca Agazzi den Weg über die 199 Höhenmeter hinunter ins Ziel. Der italienische Trainer in kanadischen Diensten hat insgesamt 65 Tore gesteckt.
Slowenien
 
Während die alpinen Skiherren ihren slowenischen Weltcupstandort in Kranjska Gora haben, fahren die Damen normalerweise in Maribor. Dort allerdings herrscht Schneemangel, weshalb umgeplant werden musste. Einen Monat bevor die Männer in Kranjska Gora Station machen, schauen an diesem Wochenende dort außerplanmäßig die Frauen vorbei. Nach dem gestrigen Riesentorlauf erwartet uns heute ein Slalom.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Kranjska Gora zum Slalom der Damen.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Nina Ortlieb
1:11.72
2.
Federica Brignone
1:11.73
0.01
3.
Corinne Suter
1:11.79
0.07
4.
Petra Vlhova
1:12.11
0.39
5.
Marta Bassino
1:12.23
0.51
6.
Ester Ledecka
1:12.27
0.55
7.
Elena Curtoni
1:12.50
0.78
8.
Joana Hählen
1:12.54
0.82
9.
Wendy Holdener
1:12.67
0.95
10.
Lara Gut-Behrami
1:12.70
0.98
11.
Romane Miradoli
1:12.73
1.01
12.
Michelle Gisin
1:13.01
1.29
13.
Stephanie Venier
1:13.08
1.36
14.
Tina Weirather
1:13.23
1.51
15.
Francesca Marsaglia
1:13.27
1.55
16.
Jasmine Flury
1:13.45
1.73
17.
Laura Pirovano
1:13.48
1.76
18.
Priska Nufer
1:13.56
1.84
19.
Tessa Worley
1:13.57
1.85
20.
Nicole Schmidhofer
1:13.59
1.87
21.
Rosina Schneeberger
1:13.82
2.10
22.
Nadine Fest
1:13.85
2.13
23.
Ilka Stuhec
1:13.87
2.15
24.
Jennifer Piot
1:13.95
2.23
25.
Tamara Tippler
1:13.96
2.24
26.
Marusa Ferk
1:14.04
2.32
27.
Alice McKennis
1:14.10
2.38
28.
Michaela Heider
1:14.13
2.41
29.
Ramona Siebenhofer
1:14.15
2.43
30.
Breezy Johnson
1:14.25
2.53