Ski Alpin Liveticker

Kvitfjell, Norwegen02. März 2019
Abfahrt der Herren
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Dominik Paris
1:45.74
2.
Beat Feuz
1:45.99
+ 0.25
3.
Matthias Mayer
1:46.11
+ 0.37
4.
Mauro Caviezel
1:46.36
+ 0.62
5.
Vincent Kriechmayr
1:46.38
+ 0.64
6.
Otmar Striedinger
1:46.68
+ 0.94
7.
Steven Nyman
1:46.70
+ 0.96
8.
Kjetil Jansrud
1:46.78
+ 1.04
9.
Jared Goldberg
1:46.99
+ 1.25
10.
Johan Clarey
1:47.04
+ 1.30
11.
Aleksander Aamodt Kilde
1:47.14
+ 1.40
12.
Bryce Bennett
1:47.16
+ 1.42
13.
Adrian Smiseth Sejersted
1:47.17
+ 1.43
14.
Gilles Roulin
1:47.18
+ 1.44
15.
Christof Innerhofer
1:47.20
+ 1.46
16.
Josef Ferstl
1:47.35
+ 1.61
17.
Mattia Casse
1:47.37
+ 1.63
18.
Nils Allegre
1:47.39
+ 1.65
 
Brice Roger
1:47.39
+ 1.65
20.
Felix Monsen
1:47.40
+ 1.66
21.
Johannes Kröll
1:47.43
+ 1.69
 
Carlo Janka
1:47.43
+ 1.69
23.
Hannes Reichelt
1:47.46
+ 1.72
24.
Ryan Cochran-Siegle
1:47.49
+ 1.75
25.
Urs Kryenbühl
1:47.51
+ 1.77
26.
Daniel Danklmaier
1:47.52
+ 1.78
27.
Christian Walder
1:47.70
+ 1.96
28.
Matteo Marsaglia
1:47.76
+ 2.02
29.
Niels Hintermann
1:47.78
+ 2.04
30.
Benjamin Thomsen
1:47.79
+ 2.05
Letzte Aktualisierung: 15:22:10
Ende
 
Wir verabschieden uns nun für heute aus Norwegen und danken für Ihr Interesse! Wir wünschen noch einen schönen Samstag. Bis morgen!
Ausblick
 
Morgen findet in Kvitfjell noch der Super G der Herren statt (11.00 Uhr), ehe es nach den Technikdisziplinen am kommenden Wochenende im tschechischen Spindleruv Mlyn zum Saisonabschluss mit allen Disziplinen in Andorra kommt (ab 13. März).
Fazit
 
Was bleibt? Die beiden ärgsten Widersacher im Kampf um den Disziplin-Weltcup in der Abfahrt grüßen auch bei der vorletzten Abfahrt dieser Saison von der Spitze! Beat Feuz zeigt mit Startnummer fünf als erster Läufer eine fehlerfreie Fahrt und ließ nur noch wenig Raum, um Zeit auf ihn gutzumachen. Dominik Paris schaffte es aber dennoch und setzte sich mit einem wahnsinnig feinfühligen Lauf, den man so nicht oft von ihm sieht, an die erste Position im Tableau und verkürzte mit den 100 Punkten für den Sieg heute somit auch den Abstand auf Beat Feuz im Disziplin-Weltcup um 20 Punkte auf insgesamt 80 Zähler. Somit ist für das Weltcupfinale in knapp zwei Wochen in Soldeu (Andorra) alles angerichtet, um einen spannenden Kampf zwischen den beiden um die kleine Kristallkugel zu liefern! Nicht zu vergessen bleibt das gute Ergebniss des ÖSV. Mit Matthias Mayer, Vincent Kriechmayr und Otmar Striedinger schafften es drei Läufer unter die Top-6!
Breitfuss Kammerlander
Simon Breitfuss Kammerlander macht den Deckel auf den vorletzten Abfahrtslauf dieser Saison drauf! Der gebürtige Tiroler, der mittlerweile für Bolivien an den Start geht, landet nach einer sehr seriösen Fahrt mit 7,34 Sekunden Rückstand auf Rang 56!
Rösti
 
Lars Rösti geht als letzter Starter der Schweizer an den Start. Der 21-Jährige aus St. Stephan macht seine Sache gut und kämpft sich mit einer beherzten Fahrt auf Platz 31! Freude im Ziel!
Brandner
 
Blicken wir auf den nächsten Brandner, jetzt ist es aber Christof! Und der Mann vom WSV Koenigssee ärgert sich lautstark, nachdem er im MIttelteil ein Tor verpasst - schade!
Krenn
 
Und auch Christoph Krenn vom ÖSV reiht sich etwas zu weit hinten ein für seine Ansprüche. Verpatzte Fahrt und Rang 40.
Mani
 
Noch schlechter läuft es bei Nils Mani, der nach dem Verpassen des Tores im oberen Abschnitt draußen ist.
Brandner
 
Für Klaus Brandner läuft es dagegen nicht ganz so rund. Nach einigen Schnitzern im Mittelteil geht es für den Fahrer vom WSV Königssee nur auf Rang 37.
Monsen
 
Dass die Piste noch ordentlich was hergibt, zeigt auch Felix Monsen aus Schweden. Der 24-Jährige kommt auf Platz 20 ins Ziel!
Goldberg
 
Jubel brandet dann aber bei Jared Goldberg auf! Ganz starke Fahrt vom US-Amerikaner, der sich mit 1,25 Sekunden Rückstand Platz neun sichert - Klasse!
Odermatt
 
Weniger gut läuft es hingegen für den Schweizer Marco Odermatt, der ausscheidet!
Allegre
 
Nils Allegre ist der nächste Läufer, der positiv auffällt. Mit Startnummer 40 setzt sich der Franzose zeitgleich mit seinem Teamkollegen auf Rang 17!
Kryenbühl
 
Zwei Hundertstel und einen Platz dahinter reiht sich Urs Kryenbühl vom SC Drusberg ein.
Cochran-Siegle
 
Mit Ryan Cochran-Siegle geht es weiter und der US-Amerikaner setzt sich mit 1,75 Sekunden Rückstand auf Rang 21 - top!
Heel
 
Jetzt zum Abschied eines Großen der Szene! Werner Heel steht zum letzten Mal dort ganz oben! Seit 2008 ist er nun schon im Weltcup, konnte dabei drei Weltcupsiege feiern und nimmt heute also seinen Hut. Eben diesen ziehen wir vor dem 36-Jährigen, der neben dem Skisport auch als UNICEF-Botschafter unterwegs ist. Im Ziel wird er nach Rang 28 von fast all seinen Kollegen empfangen. Champus und Bier sind natürlich auch dabei - lass' es dir schmecken, Werner!
Casse
 
Von dort wird er dann aber auch gleich wieder verdrängt, denn dem Italiener Mattia Casse gelingt eine super Fahrt! Er setzt sich aur Rang 16 und erzielt damit sein bestes Saisonergebnis!
Kosi
 
Mit 1:48.68 schafft das zunächst mal der Slowene Kosi Klemen, der sich eben auf den 30. Rang geschoben hat.
Top-30
 
30 Läufer sind im Ziel, Travis Ganong macht aktuell den Abschluss. Wir sind gespannt, wer sich noch davor schieben kann!
Saugestad
 
Die Mission für Stian Saugestad lautet, sich eine gute Position im Weltcup für die kommende Saison zu ergattern, um beim Saisonauftakt in Lake Louise von Null an angreifen zu können. Mit Platz 27 schafft er das aber nur bedingt ...
Neumayer
 
Solide Fahrt von Christopher Neumayer, der im Ziel mit knapp zweieinhalb Sekunden Rückstand auf den Führenden Dominik Paris auf Platz 26 ankommt.
Danklmaier
 
Blicken wir nun auf Daniel Danklmaier! Der 25-Jährige aus dem Ennstal könnte sich das Ticket für Andorra mit dem 20. Platz gerade gebucht haben.
Ganong
 
Trainingsfahrt genießen heißt es für den US-Amerikaner Travis Ganong! Nach einem krassen Fehler im oberen Abschnitt kann der 30-Jährige das Tempo rausnehmen und zeigen, wo die Idellinie verlaufen würde. Mit 3,51 Sekunden Rückstand ist im Ziel nichts außer der (vorerst) letzte Rang drin.
Schmid
 
Bitter! Manuel Schmid könnte von den Fehlern der Konkurrenz im Kampf um die Startplätze in Andorra profitieren, verfehlt dann aber schon das dritte Tor und ist draußen ...
Marsaglia
 
Im Kampf um das Weltcupfinale muss auch Matteo Marsaglia zittern. Der 33-Jährige kann die ausgelassenen Punkte von Christian Walder nicht wirklich nutzen und kommt "nur" auf Rang 21 und damit direkt hinter dem Österreicher ins Ziel.
Kröll
 
Zeitgleich mit Carlo Janka schiebt sich Johannes Kröll auf Platz 17.
Muzaton
 
Maxence Muzaton ist der nächste Starter vom CS La Plagne. Der Franzose setzt sich nach einer soliden Fahrt mit knapp zweieinhalb Sekunden Rückstand auf Platz 22.
Roulin
 
Auch für Gilles Roulin geht es um eben diese Qualifikation! Und der 24-jährige Grüninger geht das Ganze forsch an! Ohne grobe Fehler wird es für ihn Rang 13 und damit sollte es mit dem Rennen in Andorra doch klappen, für das sich die besten 25 Läufer im Disziplinweltcup sicher qualifizieren.
Walder
 
Mit Platz 18 könnte es für den Villacher zur Qualifikation für das Weltcupfinale in Andorra gereicht haben. Warten wir dafür aber die nächsten Fahrer ab.
Bailet
 
Glück im Unglück! Matthieu Bailet kommt zu weit raus und muss dann schwungvoll ins nächste Tor gehen, verliert dann aber den Druck auf dem Innenski und rutscht weg. Beim Sturz hat der 22-Jährige Glück, dass die Bindung sofort aufgeht. Durchatmen!
Schwaiger
 
Schade für den 27-Jährigen vom WSV Königssee! Oben kann sich Schwaiger sogar ein kleine Polster herausfahren, verliert aber ab dem mittleren Abschnitt Stück für Stück und im Ziel ist es vorerst der letzte Platz.
Reichelt
 
Für den nächsten ÖSV-Läufer reicht es ausnahmsweise mal nicht für Top-10. Hannes Reichelt liegt mit 1,72 Sekunden Rückstand im Ziel auf Platz 17.
Clarey
 
Kurz und knacking machen wir es bei Johan Clarey, denn der Franzose liegt kontinuierlich auf Rang zehn, im Ziel schiebt er sich mit 1,30 Sekunden Rückstand auf Paris dann sogar auf Platz neun.
Striedinger
 
Fragender Blick vom 27-jährigen Villacher! Striedinger kommt mit ordentlich Tempo in den Zielhang und liegt bis dahin nur drei Hundertstel hinter Paris. Im Ziel zeigt die Anzeige dann 94 Hundertstel und alle fragen sich, wo die Zeit liegengeblieben ist?!
Caviezel
 
Knappes Ding bei Mauro Caviezel! Der Schweizer liegt zunächst vorne und scheint seinen Landsmann Feuz im Kampf um den Disziplin-Weltcup nach hinten zu schieben. Im unteren Teil verliert er dann aber entscheidend an Tempo und kommt auf Platz vier ins Ziel! Wenigstens hat er sich so dem Ärger mit Teamkollegen Feuz entziehen können, auch wenn das sicherlich nicht der ernstgemeinte Grund dafür sein wird. Denn Insgesamt trennten Paris und Feuz vor dem Rennen heute 100 Punkte in der Wertung. Für den Sieg würde Paris 100 Punkte bekommen, Feuz für Rang zwei insgesamt 80 Punkte, sofern sich eben kein weiterer Fahrer zwischen die beiden schiebt.
Hintermann
 
Für den 23-Jährigen vom SC Hausen am Albis ist unten nicht mehr viel drin. Oben liegt er noch gut im Rennen, aber im unteren Teil kommt der Schweizer mit zu wenig Schwungansatz nicht mehr wirklich auf die Kanten und büßt deutlich ein. Mit knapp zwei Sekunden Rückstand setzt er sich noch knapp vor Thomsen und Theaux aur Platz 14.
Mayer
 
Sie Spitzenzeit wackelt! Matthias Mayer fährt butterweich und attackiert an den richtigen Stellen! Kurz vor dem Ziel fährt auch er einen kleinen Umweg, macht allerdings nicht so viel Tempo gut wie Paris zuvor. Mit 0,37 Sekunden Rückstand setzt sich der Kärntener auf Rang drei!
Nyman
 
Und der nächste US-Amerikaner steht im Starthaus! Bei aufgehendem Himmel und aufziehender Sonne im oberen Teil geht es für den 37-Jährigen aus Utah auf die Piste. Und die guten Bedingungen nutzt er auch gleich. Nach dem Griff in den Schnee im Mittelteil kommt er im Ziel mit knapp unter einer Sekunde Rückstand auf Rang vier an!
Bennett
 
Die Formkurve zeigte für den 26-jährigen US-Amerikaner zuletzt eher nach unten, schauen wir also, ob er den Trend umkehren kann. Im Ziel sind es 1,42 Sekunden, die er hinter Paris liegt. Grobe Fehler waren bei Bennett nicht drin, das dürfte Hoffnung machen - Platz sechs!
Theaux
 
Der 34-jährige Franzose mag es normalerweise sehr eisig und das ist heute nicht in jedem Fall gegeben. Mit 1:48.39 ist es Rang zwölf.
Jansrud
 
Jetzt aber zum Lokalmatador, der hier nur unweit der Strecke lebt und die Strecke perfekt kennt. Nach einem Patzer im Mittelteil ist für Kjetil Jansrud aber nicht mehr viel drin und mit knapp einer Sekunde Rückstand liegt er vorerst auf Platz vier!
Thomsen
 
Für stockenden Atem sorgt dann der nächste Läufer, der auf die Piste geht. Der Kanadier Benjamin Thomsen muss mehrere Male ordentlich kämpfen, um noch im Lauf zu bleiben und wir sind am Ende froh, dass er gesund unten ankommt, auch wenn es zunächst der letzte Platz für ihn bedeutet.
Kriechmayr
 
Nächster Angriff auf die Bestzeit? Nicht ganz! Für den Linzer Vincent Kriechmayr sieht es zunächst sehr gut aus, aber peu a peu büßt er mit vielen kleineren Wacklern Zeit ein und landet im Ziel zunächst mal auf Rang drei.
Ferstl
 
Nun kommt Josef Ferstl! Der Traunsteiner legt gut los, büßt dann aber Stück für Stück an Zeit ein, da er etwas zu zaghaft zu Werke geht. Im Ziel sind es 1,61 Sekunden auf Paris für den 30-Jährigen.
Paris
Wow! Da lässt der Beat Feuz eigentlich kaum Raum seine Fahrt zu toppen doch dann kommt Dominik Paris und belehrt uns eines Besseren! Der Südtiroler fährt mit ganz viel Gefühl den Hang hinunter und zeigt, dass es sich lohnen könnte auch kleine "Umwege" zu nehmen. Wenige Tore vor dem Ziel holt er extrem weit aus und liegt somit erstmal deutlich hinten, allerdings kommt er eben so auch mit sehr viel mehr Geschwindigkeit in den Zielhang und das lohnt sich! Mit 1:45.74 setzt er die neue Spitzenzeit in den Schnee!
Janka
 
Carlo Janka ist der nächste Schweizer, der am Start steht. Bei den Zwischenzeiten ist er auch gut unterwegs, verliert dann aber im unteren Abschnitt, als er kurz vor dem Ziel viel zu weit ausholte und deutlich mehr Meter machen muss als die Fahrer zuvor. Am Ende wird es mit 1,44 Sekunden Rückstand vorerst Rang sechs für den Graubündener.
Feuz
Wahnsinns-Fahrt vom Führenden im Disziplin-Weltcup! Der 32-Jährige aus dem Emmental kommt hier ganz sauber hinunter und lässt wenig Luft für die folgenden Läufer, Zeit aufzuholen, denn grobe Fehler waren nicht zu erkennen! Mit über einer Sekunde Vorsprung setzt sich der Schweizer an die Spitze.
Sejersted
 
Ebenfalls ganz knapp hinter Kilde reiht sich der nächste Läufer Adrian Smiseth Sejersted mit nur drei Hundertstel Rückstand ein, und das obwohl der junge Norweger unten knapp vier kmh schneller war ...
Innerhofer
 
Dem Südtiroler sollten die Bedingungen entgegenkommen. Der 34-jährige Brunecker wird zwei, drei Mal etwas ausgehoben, aber das lässt ihn nicht aus der Ruhe bringen. Der Abfahrtsweltmeister von 2011 ist in allen Sektoren knapp vorne, fährt unten dann etwas zu direkt und verliert entscheidend an Geschwindigkeit. So schiebt er sich mit sechs Hundertstel Rückstand hinter Kilde auf Rang zwei.
Roger
 
Wow, Brice Roger vom CS La Plagne rutscht am veirten Tor schon fast weg und ist draußen, kann sich im letzten Moment aber zum Glück noch retten. Bei den ersten beiden Zwischenzeiten ist er knapp vor Kilde, verliert dann aber deutlich bei den allzu hohen Sprüngen. Rang zwei!
Kilde
Los geht's, Kilde ist unterwegs! Der Sieger der Abfahrt in Gröden im vergangenen Dezember hat aber schon gleich zu Beginn einige kleine Fehler im Lauf. Mit 1:47.14 legt er die erste Richtzeit vor, allerdings knapp zwei Sekunden hinter der Zeit vom letzten Jahr auf gleicher Strecke.
Bedingungen
 
Bei zwei Grad unter Null geht es bei bedecktem Himmel gleich die Olympiaabfahrt von 1994 hinunter - wir freuen uns!
Startliste
 
Aleksander Aamodt Kilde wird gleich den Lauf eröffnen, Innerhofer hat Nummer 3 gezogen, Beat Feuz die 5. Insgesamt bewerben sich 67 Mann um den Tagessieg.
ÖSV
 
Ebenfalls mit neun Startern sorgt der ÖSV zusammen mit den Schweizern für die stärkste Mannschaft. So will Vincent Kriechmayr (9) Beat Feuz auf den letzten Metern im Disziplin-Weltcup noch abfangen. Matthias Mayer (15), Otmar Streidinger (18) und Hannes Reichelt (20) wollen ebenfalls ganz vorne angreifen und haben auch das Zeug dazu. Ergänzt wird die österreichische Mannschaft von Christian Walder (23), Johannes Kröll (26), Daniel Danklmaier (30), Christopher Neumayer (31) und Christoph Krenn (46).
Swiss-Ski
 
Mit satten neun Mann geht das Team vom Swiss-Ski an den Start. Bei den Eidgenossen steht natürlich allen voran die zu verteidigende Führung von Beat Feuz (5) im Abfahrts-Weltcup. Ambitionen auf die Ränge ganz vorne haben zudem seine Teamkollegen Carlos Janka (6), Niels Hintermann (16) und Mauro Caviezel (17). Für die weiteren Fahrer wie Gilles Roulin (24), Urs Kryenbühl (38), Marco Odermatt (41), Nils Mani (45) Lars Rösti (52) geht es dagegen eher darum Weltcuppunkte zu sammeln und sich intern für das Saisonfinale in Andorra in den Blickpunkt zu fahren.
DSV
 
Aus dem deutschen Team gehen insgesamt fünf Läufer an den Start. Natürlich liegen hier vor allem die Hoffnungen auf dem Traunsteiner Josef Ferstl (Startnummer 8), der bei der WM in Are sensationell Platz sechs im Super G holte. Unterstützung bekommt er im Team von Dominik Schwaiger (21), Manuel Schmid (28), Klaus Brandner (44) und dem jungen Christof Brandner (50).
Abschied
 
Mit guten Erinnerungen reist der Südtiroler Skirennläufer Werner Heel nach Kvitfjell. Der Speedspezialist aus dem Passeiertal raste vor elf Jahren in Norwegen zu seinem ersten Sieg bei einer Weltcupabfahrt. Nun bestreitet der 36-Jährige heute sein letztes Rennen.
Favoriten
 
Seine größten Herausforderer sind die Südtiroler Dominik Paris (320) und Christof Innerhofer (260), Vincent Kriechmayr (249) aus Österreich, sowie der Norweger Aleksander Aamodt Kilde (228) aus Norwegen. Im gestrigen Training fuhr dann auch noch der norwegische Abfahrts-Weltmeister Kjetil Jansrud (1:47,67 Minuten), die schnellste Zeit des Tages. Direkt dahinter folgte sein Teamkollege Adrian Smiseth Sejersted (+ 0,10) und der Salzburger Hannes Reichelt (+ 0,16). Mit Aleksander Aamodt Kilde (+ 0,39), der hinter dem Kärntner Matthias Mayer (+ 0,28) abschwang, konnte sich ein dritter Wikinger innerhalb der Top 5 einreihen.
Disziplin-Weltcup
 
Während die große Weltcupkugel dem Österreicher Marcel Hirscher nur noch theoretisch genommen werden kann, geht Beat Feuz (420 Weltcuppunkte) mit einem Vorsprung von 100 Punkten in die letzten drei Abfahrts-Weltcuprennen dieser Saison. In Kvitfjell kann der Schweizer den Grundstein für eine erfolgreiche Titelverteidigung der kleinen Kugel legen.
Gesamtweltcup
 
Marcel Hirscher wird in Kvitfjell nicht an den Start gehen. Der Salzburger wird sich, nach einer verdienten WM-Pause, in den kommenden Tagen auf die Technik-Rennen im slowenischen Kranjska Gora vorbereiten. Spätestens hier kann Hirscher den Gewinn des achten Gesamtweltcup-Titels in Folge auch praktisch festmachen.
Gestern
 
Da am Donnerstag kein Abfahrtstraining durchgeführt werden konnte, hat man bei der FIS nach einem Jury-Entscheid bekanntgegeben, dass die in Garmisch-Partenkirchen ausgefallene und für Freitag geplante Ersatzfahrt ersatzlos gestrichen wird. Statt des Abfahrtsrennen ist erneut eine Übungseinheit in Kvitfjell angesetzt worden, denn laut Regelwerk der FIS muss aus Sicherheitsgründen mindestens eine Trainingsabfahrt durchgeführt werden, bevor ein Abfahrtslauf ausgetragen werden kann. Hintergrund für die Problematik ist die Tatsache, dass am Donnerstag wegen starken Windes mehrmals das Training verschoben, und dann endgültig abgesagt wurde.
Ort
 
Nach der WM-Abfaht von Are (Schweden), die mittlerweile auch schon wieder dreieinhalb Wochen zurückliegt, kommen die Speed-Spezialisten heute im norwegischen Kvitfjell auf ihre Kosten. Das skandinavische Wintersportgebiet gehört zu der zentralnorwegischen Gemeinde Ringebu und wurde spätestens mit der Austragung von Alpin-Wettbewerben bei den Olympischen Winterspielen von Lillehammer 1994 allen Skifans ein Begriff. Ganz in der Nähe von Lillehammer geht es zum letzten Mal vor dem Abfahrtsfinale in Andorra auf der berühmten Piste "Olympiabakken" den ganz steilen Hang hinunter.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Kvitfjell zur Abfahrt der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Clement Noel
1:48.96
2.
Manuel Feller
1:49.14
0.18
3.
Daniel Yule
1:49.79
0.83
4.
Ramon Zenhäusern
1:49.82
0.86
5.
Henrik Kristoffersen
1:49.94
0.98
6.
Giuliano Razzoli
1:50.03
1.07
7.
Felix Neureuther
1:50.06
1.10
8.
Alexis Pinturault
1:50.08
1.12
9.
Victor Muffat-Jeandet
1:50.15
1.19
10.
Istok Rodes
1:50.24
1.28
11.
Christian Hirschbühl
1:50.28
1.32
12.
Dave Ryding
1:50.45
1.49
 
Manfred Mölgg
1:50.45
1.49
14.
Marcel Hirscher
1:50.58
1.62
15.
Alex Vinatzer
1:50.72
1.76