Ski Alpin Liveticker

Schladming, Österreich28. Januar 2020, 17:45 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Henrik Kristoffersen
1:42.37
2.
Alexis Pinturault
1:42.71
+ 0.34
3.
Daniel Yule
1:43.20
+ 0.83
4.
Clement Noel
1:43.36
+ 0.99
5.
Simon Maurberger
1:43.44
+ 1.07
6.
Alex Vinatzer
1:43.49
+ 1.12
7.
Kristoffer Jakobsen
1:43.57
+ 1.20
8.
Dave Ryding
1:43.60
+ 1.23
9.
Sebastian Foss-Solevaag
1:43.73
+ 1.36
 
Ramon Zenhäusern
1:43.73
+ 1.36
11.
Jonathan Nordbotten
1:43.87
+ 1.50
12.
Julien Lizeroux
1:43.89
+ 1.52
13.
Linus Straßer
1:44.07
+ 1.70
14.
Victor Muffat-Jeandet
1:44.08
+ 1.71
15.
Jean-Baptiste Grange
1:44.14
+ 1.77
 
Alexander Khoroshilov
1:44.14
+ 1.77
 
Michael Matt
1:44.14
+ 1.77
18.
Manuel Feller
1:44.31
+ 1.94
19.
Albert Popov
1:44.35
+ 1.98
20.
Tommaso Sala
1:44.41
+ 2.04
21.
Filip Zubcic
1:44.43
+ 2.06
22.
Timon Haugan
1:44.60
+ 2.23
23.
Andre Myhrer
1:44.68
+ 2.31
24.
Loic Meillard
1:44.84
+ 2.47
25.
Stefan Hadalin
1:46.01
+ 3.64
26.
Marc Rochat
1:46.43
+ 4.06
 
Stefano Gross
DNF
 
Erik Read
DNF
 
Fabio Gstrein
DNF
 
Marco Schwarz
DQ
 
Letzte Aktualisierung: 01:29:10
Verabschiedung
 
Damit endet der Slalomjanuar mit diesem Rennen aus Schladming. Am Samstag sind die Damen bei der Abfahrt in Sochi und die Herren in Garmisch-Partenkirchen gefordert. Bis dahin wünschen wir Ihnen noch eine gute Woche. Bis zum nächsten Mal!
Weltcup
 
Kristoffersen vergrößert damit seinen Vorsprung im Gesamtranking und enteilt seinen Verfolger. Pinturault macht Boden gut und klettert sogar auf Rang 2. Im Slalomranking wird sich wenig bis gar nichts tun, denn bereits vor dem Rennen stand Kristoffersen vor Yule und Noel.
Fazit
 
Puh, da müssen wir erstmal durchpusten. Was war das für ein kurioses und spannendes Rennen? Am Ende wurde Marco Schwarz doch noch disqualifiziert und so hat er sich durch diesen Fehler den möglichen Sieg verbaut. Henrik Kristoffersen gewinnt damit vor Alexis Pinturault und Daniel Yule und das, obwohl auch er im 2. Lauf einen schweren Fehler machte. Er konnte ihn aber sehr gut ausbügeln. Die Überraschung bleibt natürlich Clement Noel, der 26 Plätze gutmacht und das Podium nur knapp verpasste. Im 2. Durchgang hatten die ersten Starter aber einen großen Vorteil. Der Beleg dafür ist, dass Kristoffersens Zeit im 2. Lauf nur zu Rang 10 gereicht hätte. Bester Deutscher wird Linus Straßer auf Platz 13.
Schwarz
Bevor ich hier überhaupt etwas von Spannung schreiben kann, macht Marco Schwarz den großen Fehler. Nein, das gibt es doch nicht. Er rutscht weg und verpasst ein Tor. Er geht den Weg zurück und beendet das Rennen noch, doch natürlich wird er nun Letzter. Ist das schade. Kristoffersen gewinnt damit den Slalom in Schladming.
Kristoffersen
Henrik Kristoffersen stürzt sich nun ins Geschehen und direkt am Anfang der Fehler! Da ist er viel zu hektisch reingefahren, der Außenski fährt kurz weg und er fällt beinahe sogar raus. Doch er hält sich in der Strecke und dann holt er doch noch auf! Er geht das ganz hohe Risiko und gibt mehr als nur Vollgas. Er macht keine Fehler mehr und bleibt tatsächlich vorne!
Pinturault
 
Die Spannung ist jetzt aber zum Greifen nah. Was macht Alexis Pinturault? Oben verliert er schon drei Zehntel, doch im Mittelteil ist er wieder stark unterwegs und hält den Vorsprung. Und dann sieht man seine große Klasse, denn unten holt er wieder sehr viel heraus und übernimmt mit knapp einer halben Sekunde Vorsprung die Führung. Interessante Nebeninfo: Im 2. Lauf wäre das allerdings nur Rang 14 gewesen. Wahnsinn.
Yule
 
Vier Fahrer haben wir noch. Daniel Yule nimmt fast zwei Sekunden Vorsprung mit, das muss doch jetzt reichen. Eine Sekunde ist im Mittelabschnitt bereits weg, dann rattert der Außenski weg. Reichen könnte es dennoch und das tut es! Ganz knapp übernimmt er die Führung.
Foss-Solevaag
 
Sebastian Foss-Solevaag macht nach dieser unglaublichen Geschichte weiter. Der Norweger verliert allerdings bereits oben sechs Zehntel. Für ganz vorne wird das nicht reichen, weil er auch er auf rutschigen Ski unterwegs ist. Platz 6 für Foss-Solevaag.
Vinatzer
 
Der Trainer von Alex Vinatzer hat die Strecke heute gesteckt. Ein Vor- oder ein Nachteil für den Italiener? Vinatzer ist oben gut dabei, doch dann rutscht auch er zu sehr weg. Von Grip kann man hier mittlerweile nicht mehr sprechen. Und was war das denn jetzt? Es leuchtet Rang 1 auf, doch da war ein Flitzer unterwegs! Vinatzer freut sich riesig, doch dann wird das korrigiert. Er ist nur Dritter. Eine Frau ist vorher durchs Ziel gelaufen. So etwas habe ich noch nie gesehen. Meine Güte.
Ryding
 
Was macht Dave Ryding? Das erste Tor nimmt er sehr knapp mit, doch er macht das gut. Doch nun zeigt sich, dass die Strecke immer schwieriger wird. Unten verlieren die Fahrer nun konstant acht Zehntel (!). Und so muss man nun tatsächlich über einen möglichen Sieg von Noel sprechen. Ryding kommt auf Rang 4.
Muffat-Jeandet
 
Acht Fahrer stehen noch oben, weiter geht es mit Victor Muffat-Jeandet. Oben drückt er zu sehr auf den Ski und bremst so unnötig ab. Und so schrumpft der Vorsprung mehr und mehr. Zwar macht er anschließend kaum noch Fehler, es reicht dennoch nur zu Platz 8.
Zenhäusern
 
Langsam, aber sicher beginnt die heiße Phase. Ramon Zenhäusern wäre nun ein Kandidat für die neue Führung, doch auch er verliert mehr und mehr Zehntel auf Noel. Da sind dann leider doch zu viele Rutschphasen dabei. Er wird nur Vierter und wird etwas enttäuscht sein.
Gross
 
Stefano Gross kann den Vorsprung oben noch halten, doch dann ist eine halbe Sekunde weg. Das ist zu viel und dann hat es sich ohnehin erübrigt. Er rutscht weg und scheidet aus. Bereits der dritte Ausfall in diesem Lauf.
Jakobsen
 
Kristoffer Jakobsen hat eine hohe Ausfallquote, doch wenn er durch kommt, dann ist er richtig stark. Auch heute, der Schwede hat Vorsprung, erst im Mittelteil begeht er einen Fehler. Reichen könnte das dennoch. Doch wie stark war Noel unten bitte? Jakobsen verliert unten viel und wird doch nur Dritter.
Khoroshilov
 
Der Sieger von 2015, Alexander Khoroshilov, ist nun an der Reihe. Auch er verliert oben bereits zu viel und dann steht er einmal komplett quer. Das ist dann doch ein gröberer Fehler. Jetzt heißt es Schadensbegrenzung und das gelingt. Auch er wird Sechster, so wie Grange und Matt.
Matt
 
Nun muss Noel natürlich zittern, denn ab sofort haben die Starter stets mindestens eine Sekunde Vorsprung. Michael Matt wird da wohl eher kein Konkurrent sein, denn bereits oben verliert er etwas. Er gibt die Ski nicht richtig frei und dann fehlt das Tempo. Er fällt auf Rang 6 zurück.
Maurberger
 
Simon Maurberger steht nun am Startblock. Auch er ist oben sehr stark unterwegs, da hat er schon eine Sekunde Vorsprung. Kann er das halten? Nicht ganz, aber das kann dennoch reichen! Das wird ganz ganz eng und dann fehlen acht Hundertstel! Noel bleibt vorne.
Feller
 
Die Hälfte ist geschafft, jetzt kommt Manuel Feller und der geht hier gleich Vollgas! Plötzlich ist der Vorsprung groß, doch eben so schnell ist er wieder weg. Da steht er zu oft quer. Schade, da war viel mehr drin und so wird es Rang 6.
Straßer
 
So, Linus Straßer, jetzt bloß keinen Ausfall. Dann könnte hier sogar etwas drin sein. Da ist schon mehr Körperspannung und Engagement zu sehen. Da sind zwar kleinere Rutschphasen zu erkennen, doch das ist in Ordnung. Andere waren aber im 2. Lauf besser, also reicht es für Rang 4.
Lizeroux
 
Gleich kommt Straßer, doch erstmal ist Julien Lizeroux an der Reihe. Und der Franzose macht das richtig gut, holt oben sogar ein paar Hundertstel raus. Dann ein kleiner Wackler auf dem Innenski, doch das kann eng werden. Für die Führung reicht es nicht, er wird ganz knapp hinter Nordbotten Dritter.
Meillard
 
Alle Athleten tun sich nun enorm schwer. So auch Loic Meillard, der oben zwar seinen Vorsprung halten kann, doch dann verlieren die Ski regelmäßig den Grip zur Piste. So geht viel Tempo und natürlich auch Zeit verloren. Meillard landet auf Platz 9. Noel wird doch nicht?
Myhrer
 
Andre Myhrer kommt leider nicht an sein altes Niveau heran. Bereits oben verliert er den Vorsprung auf Noel. Damit wird er unten noch mehr verlieren, denn da waren Noel, Nordbotten und Co. sehr stark. Auch er muss sich mit Platz 8 begnügen.
Zubcic
 
Weiter geht es mit Filip Zubcic, der ebenfalls nicht weit nach vorne kommen wird. Der Kroate zeigt einige Schwächen im flachen Abschnitt und wird so auf den 6. Rang durchgereicht.
Hadalin
 
Auch bei Stefan Hadalin sieht das nicht sonderlich flüssig aus, das liegt aber auch an der sehr anspruchsvollen Strecke. Der Slowene fährt sehr hart und wird so einige Plätze verlieren. So ist es, Rang 7 wird es.
Read
 
Ab der zweiten Zwischenzeit trennt sich die Spreu vom Weizen, so auch bei Erik Read. Er verliert im Mittelteil viel, da ist der Schwung nicht optimal. Unten überkreuzt er dann die Ski und stürzt, aber ihm ist wohl nichts passiert. Weiter geht's!
Gstrein
 
Jetzt kommt ein Österreicher. Fabio Gstrein geht ebenfalls ins hohe Risiko, holt wahnsinnig viel raus. Er ist schneller als Noel! Das ist sehr stark, doch dann geht ihm leider etwas die Luft raus. Das wird ganz eng, doch dann verpasst er ein Tor! Das gibt es doch nicht. Da ist er aus dem Rhythmus gekommen und konnte nicht rechtzeitig reagieren. Schade schade.
Sala
 
Auch Tommaso Sala ist mit einer höheren Startnummer (39) noch dabei. Oben ist der Italiener gut dabei, doch dann schlackern die Ski zu sehr. Das Tempo ist ebenfalls nicht hoch genug und so reicht es nur zu Platz 5. Übrigens ist Nordbotten weiterhin Zweiter. Auch der Norweger war demnach ganz stark.
Grange
 
Oben hat Noel tatsächlich etwas Zeit verloren, da müssen die noch kommenden Starter drauflegen. Das tut Jean-Baptiste Grange, doch auch er kann den Vorsprung nicht halten. Das wird wohl auch den nächsten Fahrern so ergehen. Der Franzose übernimmt vorerst Rang 3.
Popov
 
Albert Popov zeigt einen starken Beginn, da hat er noch zwei Zehntel Vorsprung vor Noel, doch dann fuhr der Franzose auf einem anderen Stern. Popov macht das dennoch sehr gut, lässt beinahe keine Fehler zu und kommt auf Platz 3.
Rochat
 
Marc Rochat ist nun der erste Schweizer. Ihm scheint allerdings die Kontrolle über die Ski abhandengekommen zu sein. Da stimmt der Rhythmus hinten und vorne nicht. So verliert er viel zu viel Zeit und übernimmt nun den letzten Platz.
Haugan
 
Timon Haugan ist mit der höchsten Startnummer (40) in den 2. Lauf gekommen und dementsprechend weit wird er nicht mehr kommen. Dass er hier dennoch dabei ist, ist ein Erfolg für ihn, also fährt er das hier sicher runter.
Nordbotten
 
Auf dem Niveau kann Jonathan Nordbotten natürlich nicht fahren, doch auch der Norweger geht ins Risiko. Oben ist er noch vorne, weil da Noel nicht ganz sauber durchgekommen ist, doch unten verliert er wieder. Und dann reicht es nur zu Platz 2.
Noel
Dass Clement Noel gleich zu Beginn ran darf, kann ein sehr großer Vorteil sein, denn die Strecke hat sich im Vergleich zum 1. Lauf kaum verändert. Heißt: Fahrer mit höheren Startnummern könnten Probleme bekommen. Und Noel nimmt volles Risiko. Das sieht richtig gut aus, auch wenn es an ein, zwei Stellen etwas hart aussah. Mal sehen, wie weit er nach vorne kommt.
Vor dem 2. Lauf
 
Mit Linus Straßer hat es lediglich ein Deutscher ins Finale geschafft, doch auch der DSV-Mann ist nach einer zu zurückhaltenden Fahrt abgeschlagen. Davon kann Clement Noel ein Lied singen, der als 30. gerade noch dabei ist. Doch bei seiner Klasse kann man sich fast sicher sein, dass er einige Plätze gutmachen wird. Wir sind gespannt!
Bis gleich
 
Doch vorerst war es das aus Schladming. Wir melden uns pünktlich um 20:45 Uhr mit dem 2. Lauf zurück. Bis gleich!
Zwischenfazit
 
Marco Schwarz führt nach einer starken Fahrt den 1. Durchgang an. Die Abstände sind heute deutlich größer als noch beim Slalom in Kitzbühel und damit bleiben nur fünf Fahrer unter einer Sekunde Rückstand. Henrik Kristoffersen und Alexis Pinturault sind allerdings in Reichweite. Dennoch erwarten wir Hochspannung im 2. Lauf, denn die Strecke ist mittlerweile in keinem sonderlich guten Zustand mehr. Mal sehen, inwieweit die Präparierungen helfen werden.
Simari Birkner
Wir sind beim letzten Starter angekommen. Cristian Javier Simari Birkner kommt aber natürlich nicht an die Top 30 heran und somit hat Noel tatsächlich Glück. Der Franzose ist als Letzter im 2. Lauf dabei.
Pertl
 
Der letzte DACH-Athlet ist Adrian Pertl, der allerdings nur ein Ziel hat: im Ziel ankommen. Und so schlecht sieht das gar nicht aus, das sind ordentliche Zwischenzeiten. Erst im Steilhang lässt er etwas nach und kommt so auf Platz 40 ins Ziel. Damit darf er durchaus zufrieden sein.
Himmelsbach
 
Fabian Himmelsbach kommt etwas besser aus den Startlöchern, doch auch hier versprechen die Zwischenzeiten keine gute Platzierung. Am Ende fädelt er sogar ein und muss aufgeben.
Graf
 
Gleiches gilt dann natürlich auch für Mathias Graf, der sehr vorsichtig unterwegs ist. Zu vorsichtig, denn auf Platz 47 hat man keine Chance mehr.
Holzmann
 
Tatsächlich gibt die Strecke jetzt nicht mehr viel her. Zahlreiche Fahrer mussten sich inzwischen mit dem Aus begnügen. Nun ist also Sebastian Holzmann dran, doch er muss sich darauf konzentrieren, nicht auszuscheiden. Daher muss man sich festlegen: Es wird keiner mehr in die Top 30 kommen.
Stehle
 
Vielleicht macht es Dominik Stehle besser, der im Mittelabschnitt durchaus noch gute Karten hat. Das wird zwar eng, doch das kann reichen. Dann rutscht er aber weg! Wie schade, auch er muss sich verabschieden.
Ketterer
 
Wir müssen uns langsam fragen, ob Noel nachher nicht doch noch dabei sein wird, denn aktuell sind die Fahrer weit davon entfernt, in die Top 30 zu kommen. So auch bei David Ketterer, der ebenfalls mit einem zu großen Rückstand zu kämpfen hat. Platz 40.
Tremmel
 
Mache es noch einmal, Anton Tremmel! In Kitzbühel zeigte er einen überragenden 1. Lauf. Heute scheint ihm das aber wohl nicht zu gelingen, denn im oberen Abschnitt steht er einige Male quer. Der Rückstand wächst und wächst und so kann auch er nicht an Noel vorbeikommen.
Schmidiger
 
Reto Schmidiger muss also unter 54 Sekunden bleiben, um Noel rauszuschmeißen. Das wird aber ganz eng, zumindest deuten darauf die Zwischenzeiten hin. Er macht zwar keinen folgeschweren Fehler, doch Noel hat unten natürlich sein übliches Niveau an den Tag gelegt. Und so reicht es doch nicht für Schmidiger.
Strolz
 
Auf geht's, Johannes Strolz. Doch wenn bereits nach der ersten Zeitmessung fünf Zehntel Rückstand zu sehen sind, dann wird das wohl nicht reichen. Immer wieder rutscht er leicht weg und verliert so einige Zehntel. Es reicht leider nicht für den nächsten Durchgang.
Haugan
 
Auch Timon Haugan gelingt der Sprung in die Top 30, doch auf Platz 28 wird das nochmal eng. Neuer 30. ist nun tatsächlich Clement Noel, der nach seinem Fehler wohl tatsächlich frühzeitig nach Hause fahren muss.
Sala
 
Besser macht es da Tommaso Sala, der zwar ebenfalls nicht fehlerfrei in den Steilhang kommt, jedoch mehr Geschwindigkeit aufnehmen kann. Unten sieht das dann nochmal nicht schlecht aus, Rang 24 für den Italiener.
Aerni
 
Was macht Luca Aerni? Die Zeit von Marchant auf Platz 30 sollte eigentlich zu schlagen sein, doch der Schweizer hat ordentlich Probleme. Da kommt er überhaupt nicht in den Rhythmus und am Ende muss er nach einem Einfädler sogar ausscheiden.
Nordbotten
 
Jonathan Nordbotten macht die 30 voll, allerdings auf keinem sonderlich hohen Niveau. Bereits im Steilhang hat er einen ordentlichen Rückstand auf dem Rücken und so reiht er sich auf Platz 27 ein.
Rochat
 
Einige DACH-Fahrer haben wir natürlich noch, einer davon ist Marc Rochat. Der Schweizer muss allerdings zittern, denn fehlerfrei kommt er hier nicht durch. Auf Rang 26 wird das ganz schwierig.
Lizeroux
 
Ähnliches zeigt auch Julien Lizeroux, der aber seine Fehler besser minimieren kann. So hat er nicht nur bessere Zwischenzeiten, sondern auch noch Platz 17 auf der Anzeige.
Zubcic
 
Weiter geht es mit Filip Zubcic, der sich ebenfalls mit einer guten Geschwindigkeit zeigt. Ganz geschmeidig sieht das zwar nicht aus, doch Rang 19 stellt ihn zufrieden.
Read
 
30 Fahrer haben wir jetzt also gesehen, doch nach einigen Ausfällen und auch schwächeren Fahrten, haben die noch kommenden Starter durchaus Chancen auf den 2. Lauf. Den Anfang macht Erik Read, der das ordentlich macht. Das ist zwar teilweise eine sehr weite Linie, doch es reicht für Platz 20.
Digruber
 
Weiter geht es mit Marc Digruber, der hier natürlich mindestens die Top 30 erreichen will. Oben sieht das ordentlich aus, doch dann ist auch er nicht mit dem Kopf bei der Sache. Der nächste unnötige Einfädler. Schade.
Simonet
 
Das muss doch die Chance für Sandro Simonet sein, auch wenn die Strecke natürlich von Fahrer zu Fahrer anspruchsvoller wird. Oben ist er leider nicht ganz so schnell unterwegs, doch das hat sich schnell erledigt, denn er leistet sich einen Einfädler und scheidet aus.
Marchant
 
Und genau auf diesen Durchgang müssen wir nun schauen, denn viele müssen sich nun an die Zeiten der Fahrer hinter Platz 20 richten. So auch Armand Marchant, der aber eine sehr weite Linie fahren muss und ebenfalls breitbeinig unterwegs ist. Er ist der neue Letzte.
Rodes
 
Anders sieht das bei Istok Rodes aus, der überhaupt keinen Grip zur Strecke hat. Da war er einige Male kurz vor dem Abflug und so übernimmt er die rote Laterne von Noel. Für den 2. Durchgang wird das nicht reichen.
Maurberger
 
Auch Simon Maurberger lässt sich nicht bitten. Da sieht der Rhythmus sehr gut aus, auch wenn er einige Male sehr breitbeinig dasteht. Etwas hat das natürlich gekostet, doch mit Platz 14 ist er zufrieden.
Jakobsen
 
Dass hier durchaus noch was drin ist, zeigt Kristoffer Jakobsen! Der Schwede ist ordentlich unterwegs und hat nur einen geringen Rückstand auf Schwarz. Wirklich größer wird er auch nicht mehr, nur unten steht er nochmal quer. Dennoch ein starker 11. Rang.
Gstrein
 
Weiter macht Fabio Gstrein und schon wird die Menge wieder laut. Oben macht das der Österreicher durchaus solide und ist auf dem Weg zu einer guten Zeit. Unten fährt er allerdings wieder sehr hart, da schlackern die Ski. Er wird doch noch auf Rang 18 durchgereicht.
Braathen
 
Lucas Braathen führte in Kitzbühel überraschend nach dem 1. Durchgang. Und heute? Der 19-Jährige zeigt leider Nerven. Nach einem starken Beginn rutscht er mit beiden Ski weg und scheidet ebenfalls aus.
Popov
 
Albert Popov ist nicht auf Top-Ten-Niveau unterwegs, denn er hält sich sehr zurück. Auch der Rhythmus ist nicht optimal und so muss auch er sich hinten einreihen. Das wird mit dem 2. Durchgang ganz eng.
Nef
 
Die Fahrt von Tanguy Nef ist leider sehr kurz, denn bereits im oberen Abschnitt fädelt auch er ein. So muss sich der Schweizer nach dieser Unkonzentriertheit verabschieden.
Grange
 
Jean-Baptiste Grange zeigt da andere Probleme, denn bereits im ersten Abschnitt muss er mit einem großen Rückstand kämpfen. Da fehlt der Speed an allen Enden, auch einige Rutscher sind zu erkennen. Wenn Noel nicht einmal komplett weggerutscht wäre, wäre Grange Letzter.
Razzoli
 
Es folgt sein Landsmann Giuliano Razzoli. Oben lässt er zwar etwas liegen, doch danach macht er das richtig gut. Der Rhythmus stimmt, das sieht wie an der Schnur gezogen aus. Doch dann der Fehler! Razzoli fädelt ein und scheidet aus. Bitter.
Gross
 
Besser macht es da Stefano Gross, zumindest zu Beginn. Auch er fährt in den flachen Abschnitten etwas zurückhaltend, doch der Steilhang ist seine große Stärke. Da kommt er besser durch als Straßer. Und so darf er sich auch auf Platz 10 einreihen.
Straßer
 
Jetzt kommt Linus Straßer, der heute etwas vorsichtiger fahren möchte, um einen Ausfall zu vermeiden. Fehler vermeiden kann er damit aber nicht und da das Risiko nicht hoch ist, kommt er auch nicht richtig nach vorne. Da muss er einen besser Mittelweg im 2. Lauf finden, denn er kommt nur auf Platz 13.
Hadalin
 
Wie kommt Stefan Hadalin durch? Der Slowene erwischt einen guten Start, muss aber natürlich ebenfalls einige Zehntel auf die Spitzengruppe abgeben. Im Steilhang hat er dann ein doch geringes Tempo und so wird der Rückstand größer und größer. Nur Noel war bislang langsamer.
Vinatzer
 
Alex Vinatzer zeigt ein starkes Tempo zu Beginn, da fährt er sogar kurz die Bestzeit. Erst danach kann er nicht mit den Spitzenfahrern mithalten. Etwas mehr Risiko und hier wäre eine Topplatzierung drin gewesen, das ist dennoch ein sehr guter Lauf von Vinatzer. Platz 6!
Feller
 
Es wird laut an der Piste, denn nun absolviert Manuel Feller sein Heimrennen. Er wählt eine enge Linie, die aber dafür sorgt, dass er einmal quer steht. Unten geht ihm leider etwas die Luft aus und so rutscht er auf den 11. Rang ab.
Khoroshilov
 
Jetzt kommt Alexander Khoroshilov, der hier in Schladming vor einigen Jahren schonmal gewonnen hat. Von diesem Niveau ist er mittlerweile aber etwas entfernt. Gerade vor dem Steilhang zeigt er ein paar Probleme, das sieht nicht so flüssig aus. Auch bei den letzten Toren kommt er nicht geschmeidig durch.
Muffat-Jeandet
 
Nun stürzt sich Victor Muffat-Jeandet ins Geschehen, der bislang eine gute Saison zeigt. Im Anfangsabschnitt erarbeitet er sich sogar einen Vorsprung und zeigt eine starke Leistung. Das ganz hohe Risiko geht er nicht und dadurch wächst der Rückstand doch etwas an. Er reiht sich hinter Ryding auf Platz 7 ein.
Meillard
 
Die Chance für Fahrer mit etwas höheren Startnummern ist durchaus gegeben. Doch erstmal ist Loic Meillard an der Reihe, der hier sehr vorsichtig unterwegs ist. Das ist zu wenig, um ganz nach vorne zu kommen. Auf Platz 9 muss er im 2. Lauf deutlich mehr Gas geben.
Ryding
 
Ein technisch guter Skifahrer ist Dave Ryding. Fehler sind beim Briten nicht zu erkennen, das ist eine souveräne Fahrt. An die Spitzenzeiten kommt er nicht heran, doch auf Platz 6 wird Ryding zumindest nicht unzufrieden sein.
Matt
 
Michael Matt zeigt keine schlechte Fahrt, er geht an einigen Stellen jedoch zu sehr in die Hocke. Vor dem Steilhang steht er sogar kurz schwer. Somit wird der Rückstand doch etwas größer und Matt muss sich mit Platz 7 begnügen.
Myhrer
 
Weiter geht es mit Andre Myhrer und wir müssen so langsam festhalten, dass Schwarz wohl die Bestzeit im 1. Lauf vorgelegt hat. Der Schwede ist kein Mann für die Spitze, unterschätzen darf man den Routinier aber nicht. Da fehlt das Risiko in seiner Fahrt und folgerichtig auch das Tempo. Platz 7 für Myhrer.
Yule
 
Daniel Yule hat in dieser Saison bereits drei Slaloms gewonnen, was erreicht er heute? Er kommt sehr gut aus den Startlöchern und fährt sehr aggressiv. Da ist sogar ein kleiner Vorsprung da, doch im Mittelteil kommt er kurz komplett aus dem Rhythmus. Da muss er sich erstmal von der Führung verabschieden und am Ende wird es sogar Platz 4. Für den 2. Durchgang ist aber natürlich noch alles drin.
Foss-Solevaag
 
Sebastian Foss-Solevaag bewegt sich oft im Schatten von Kristoffersen, doch auch er hat eine starke Entwicklung hinter sich. Im ersten Abschnitt fährt er sogar die Bestzeit, doch aufgrund der aufrechten Körperhaltung kommt er nicht ins Tempo. Auch er verliert wieder und landet auf Rang 4.
Zenhäusern
 
Was macht Ramon Zenhäusern? Er kommt oben ordentlich weg, doch das sieht teilweise sehr hart aus. Da kommt er nicht ganz so spielerisch durch wie seine Vorläufer. Er rutscht sogar einige Male leicht und damit büßt er natürlich einige Zehntel ein. Der Rückstand wächst am Ende auf über eine Sekunde an und so ist er nur auf Platz 4.
Noel
 
Clement Noel hat ein enormes Potenzial, doch das kann er heute nicht beweisen, denn bereits beim dritten Tor rutscht er mit dem Innenski weg. Den Abflug vermeidet er, doch das hat natürlich einige Sekunden gekostet. Er fährt den Lauf souverän zu Ende, doch er muss um den 2. Durchgang zittern.
Kristoffersen
 
Die Sicht ist jetzt wirklich schlecht. Als Zuschauer erkennt man die Sportler im Mittelteil kaum. Wir müssen also auf die Zwischenzeiten achten, bei denen sich Henrik Kristoffersen auf dem Niveau von Schwarz bewegt. Erst unten verliert der Norweger wieder ein Zehntel und so muss er sich erstmal hinter dem Österreicher einreihen.
Pinturault
 
Es folgt Alexis Pinturault, der zuletzt zweimal ausschied. Normalerweise ist er ein sehr stabiler Fahrer und das zeigt er auch heute. Oben hält er noch mit Schwarz mit, dann ist aber das Tempo nicht mehr ganz so hoch. Fehler sind aber nicht zu erkennen, also kann er durchaus zufrieden sein.
Schwarz
Der große Hoffnungsträger aus Österreich, Marco Schwarz, beginnt also. Der Schneefall lässt jetzt sogar etwas nach, vielleicht wird so die Sicht nach und nach besser. Der Zug zu Beginn ist sehr gut bei Schwarz, dann kommt eine Nebelsuppe im Mittelteil. Das wird die Athleten aber nicht groß irritieren. Der Lauf von Schwarz sieht vielversprechend aus, doch was seine Zeit wert ist, sehen wir erst in einigen Minuten.
Wetter
 
Die Wetterbedingungen sind heute nicht ganz einfach. Vom Himmel fällt relativ nasser Schnee herunter, der sich nun auf der Strecke absetzt. Gerade im unteren Teil versteckt sich aber unter der kleinen Schneedecke eine Eisschicht. Da könnte es durchaus rutschig werden.
Startliste
 
73 Fahrer stürzen sich in wenigen Augenblicken zeitgleich ins Geschehen und zu Beginn wird es gleich spannend, denn alle genannten Favoriten sind unter den ersten zehn Startern zu finden. Los geht es mit Schwarz, Pinturault und Kristoffersen. Der erste Deutsche wird dann Straßer mit der Nummer 17 sein.
DSV, ÖSV und Swiss-Ski
 
Und wie sieht es mit den DACH-Athleten aus? Neben Schwarz hat Österreich noch sieben weitere Fahrer am Start. Michael Matt, Manuel Feller, Fabio Gstrein und Marc Digruber haben noch die besten Chancen auf Punkte. Gleiches gilt für Loic Meillard, Tanguy Nef und Sandro Simonet von den insgesamt acht Schweizern. Deutsche werden im Normalfall nicht in der Spitzengruppe erwartet, doch Linus Straßer ist immer wieder für einige Zähler gut. In Kitzbühel schafften es auch Sebastian Holzmann und Anton Tremmel in die Top 30. Drei weitere DSV-Fahrer sind ebenfalls dabei.
Favoriten
 
Diese drei sind dementsprechend heute die großen Favoriten. Natürlich muss man auch immer mit Pinturault rechnen, der Franzose hat seine Stärken jedoch in anderen Disziplinen. Stark einzuschätzen sind auch Marco Schwarz, der beim Slalom in Kitzbühel hinter Yule Zweiter wurde oder auch Ramon Zenhäusern, der in der Disziplinwertung Platz 4 belegt. Aufatmen dürfen die Sportler zudem, weil Marcel Hirscher nicht mehr dabei ist. Er gewann die letzten zwei Slaloms in Schladming. Zuvor war aber auch Kristoffersen bereits dreimal erfolgreich.
Weltcup
 
Aber natürlich sind die Sportler nicht nur zum Staunen hier, sondern um weitere wichtige Weltcuppunkte zu sammeln. Henrik Kristoffersen führt das Ranking weiterhin vor Aleksander Aamodt Kilde und Matthias Mayer an, die aber beide bekanntlich nicht im Slalom starten. Dementsprechend kann der Norweger heute weiter enteilen. Auf Platz 4 hat aber auch Alexis Pinturault noch gute Chancen auf den Gesamtsieg. In der Disziplinwertung sind aber Daniel Yule und Clement Noel die stärksten Verfolger von Kristoffersen.
Schladming
 
"The Nightrace" in Schladming - es ist immer wieder ein Highlight für die zahlreichen Athleten. Mit bis zu 50.000 Zuschauern gehört es zu den meistbesuchten Weltcuprennen der Saison. Auf der Skipiste Planai wurde das Rennen unter diesem Namen erstmals im Jahr 1997 ausgetragen und seitdem freuen sich die Fahrer immer wieder auf dieses besondere Flutlichtrennen.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Schladming zum Slalom der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Matthias Mayer
1:48.02
2.
Aleksander Aamodt Kilde
1:48.16
0.14
3.
Carlo Janka
1:48.39
0.37
4.
Beat Feuz
1:48.45
0.43
5.
Travis Ganong
1:48.57
0.55
6.
Kjetil Jansrud
1:48.85
0.83
7.
Mauro Caviezel
1:48.93
0.91
8.
Thomas Dreßen
1:48.97
0.95
9.
Nicolas Raffort
1:49.15
1.13
10.
Cameron Alexander
1:49.21
1.19
11.
Maxence Muzaton
1:49.27
1.25
12.
Daniel Danklmaier
1:49.31
1.29
13.
Mattia Casse
1:49.34
1.32
14.
Vincent Kriechmayr
1:49.49
1.47
15.
Daniel Hemetsberger
1:49.57
1.55
16.
Johan Clarey
1:49.61
1.59
17.
Ryan Cochran-Siegle
1:49.69
1.67
 
Bryce Bennett
1:49.69
1.67
19.
Urs Kryenbühl
1:49.72
1.70
20.
Jared Goldberg
1:49.77
1.75
21.
Matteo Marsaglia
1:49.78
1.76
22.
Otmar Striedinger
1:49.81
1.79
23.
Cedric Ochsner
1:49.98
1.96
24.
Josef Ferstl
1:50.00
1.98
25.
Marco Odermatt
1:50.06
2.04
26.
Andreas Sander
1:50.19
2.17
27.
Valentin Giraud Moine
1:50.21
2.19
28.
Klemen Kosi
1:50.34
2.32
29.
Alexander Köll
1:50.36
2.34
30.
Nils Allegre
1:50.38
2.36