Ski Alpin Liveticker

Zagreb, Kroatien06. Januar 2019, 12:15 Uhr
Slalom der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Marcel Hirscher
1:48.64
2.
Alexis Pinturault
1:49.24
+ 0.60
3.
Manuel Feller
1:49.26
+ 0.62
4.
Clement Noel
1:49.84
+ 1.20
5.
Henrik Kristoffersen
1:49.99
+ 1.35
6.
Sebastian Foss-Solevaag
1:50.26
+ 1.62
7.
Istok Rodes
1:50.31
+ 1.67
8.
Felix Neureuther
1:50.49
+ 1.85
9.
Daniel Yule
1:50.58
+ 1.94
10.
Stefano Gross
1:50.61
+ 1.97
11.
Dave Ryding
1:50.72
+ 2.08
12.
Riccardo Tonetti
1:50.73
+ 2.09
13.
Tanguy Nef
1:50.79
+ 2.15
14.
Christian Hirschbühl
1:50.85
+ 2.21
15.
Matej Vidovic
1:50.96
+ 2.32
16.
Mattias Hargin
1:50.98
+ 2.34
17.
Jean-Baptiste Grange
1:51.35
+ 2.71
18.
Victor Muffat-Jeandet
1:51.36
+ 2.72
19.
Giuliano Razzoli
1:51.50
+ 2.86
20.
Elias Kolega
1:51.53
+ 2.89
21.
Luca Aerni
1:54.26
+ 5.62
 
Marco Schwarz
DNF
 
Ramon Zenhäusern
DNF
 
Julien Lizeroux
DNF
 
Manfred Mölgg
DNF
 
Loic Meillard
DNF
 
Marc Digruber
DNF
 
Stefan Luitz
DNF
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen
DNF
 
Marc Rochat
DNF
Letzte Aktualisierung: 16:49:42
Bis bald
 
Damit beenden wir die Berichterstattung aus Zagreb. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Bereits am Dienstag haben wir erneut das Vergnügen, dann steht in Flachau der Nachtslalom der Damen auf dem Programm. Die Herren schreiten am kommenden Samstag in Adelboden mit einem Riesentorlauf wieder zur Tat. Wir berichten selbstverständlich live. Bis dahin, einen schönen Sonntag noch! Und kommen Sie gut in die neue Woche!
Swiss-Ski
 
Die Schweizer ließen im zweiten Durchgang Federn. Einzig Daniel Yule hielt sich als Neunter noch gerade so in den Top 10. Zufrieden durfte Tanguy Nef als Dreizehnter sein. Luca Aerni fiel auf den 21. und letzten Platz zurück. Drei weitere Eidgenossen gehörten zu jenen neun Athleten, die im zweiten Lauf das Ziel nicht sahen.
DSV
 
Mit Blick auf den DSV hielt einzig Felix Neureuther die deutsche Fahne hoch. Der 34-Jährige fuhr im zweiten Durchgang die sechstbeste Zeit und arbeitete sich von Rang 23 noch auf Position acht nach vorn. Stefan Luitz, der zweite Deutsche im Finaldurchgang, schied aus. Fünf weitere DSV-Sportler scheiterten bereits im ersten Lauf.
Sieg für Hirscher
 
Somit heißt der Sieger Marcel Hirscher. Zum bereits fünften Mal triumphiert der amtierende Weltmeister in Zagreb und bleibt damit natürlich unangefochtener Rekordchampion bei dieser Veranstaltung. Den Erfolg verdiente sich der Gesamtweltcupführende mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang, profitierte dabei aber auch vom Ausfallpech des Marco Schwarz. Hinter dem Österreicher arbeitete sich Alexis Pinturault noch auf Platz zwei nach vorn. Und Manuel Feller verteidigte letztlich seinen dritten Rang. Aus österreichischer Sicht also gibt es wenig Grund zu Klagen, auch wenn Christian Hirschbühl die Top 10 als Vierzehnter dann doch verfehlte.
Schwarz
Auch Marco Schwarz baut nun auf fast vier Zehntel Vorsprung. Der Sieger von Oslo schafft es allerdings nicht einmal bis zur ersten Zwischenzeit. Der Österreicher fährt auf eine Stange, fädelt ein und scheidet aus.
Hirscher
Dann ist Marcel Hirscher an der Reihe. Der Weltmeister will es wissen. Die vier Zehntel Polster sind ihm nicht genug. Der 29-Jährige gibt Gas, wirkt sicher und souverän. Hirscher setzt sich mit sechs Zehnteln an die Spitze. Laufbestzeit!
Feller
 
So, jetzt bleiben nur noch drei Österreicher. Manuel Feller geht es mit dreieinhalb Zehntel Polster an. Und der Österreicher legt noch zu. Der 26-Jährige steckt nicht zurück, bleibt aggressiv. Im letzten Streckenteil baut Feller noch Fehler ein. Das kostet entscheidend Zeit. Kümmerliche zwei Hundertstel fehlen - wie knapp ist das denn!
Kristoffersen
 
Nun schiebt Henrik Kristoffersen an. Sieben Hundertstel sind schnell verpufft. Der Norweger findet nicht die enge Linie und büßt permanent Zeit ein. Eine Dreiviertelsekunde fehlt am Ende. Mehr als Rang drei ist nicht drin.
Pinturault
Alexis Pinturault geht es deutlich engagierter an. Muss er auch, denn ein Polster ist quasi nicht existent. Die forsche Herangehensweise zieht Vorsprung nach sich. Aber der Franzose muss das nach unten bringen. Sechs Zehntel sind es am Ende - neuer Spitzenreiter!
Noel
Clement Noel lässt sich von den zahlreichen Ausfällen beeindrucken, geht es vorsichtig an. Es fehlt die nötige Aggressivität. Daher verliert der Franzose den Großteil seines Vorsprungs, der eine Sekunde betrug. Erst ganz unten findet der 21-Jährige das Gaspedal, legt jetzt plötzlich zu. Vier Zehntel sprechen letztlich für ihn - Führung!
Zenhäusern
 
Es folgt gleich noch ein Eidgenosse - der letzte für heute. Beinahe eine Sekunde bringt der großgewachsene Athlet mit. Und Ramon Zenhäusern behauptet zunächst seinen Vorsprung recht gut. Doch kurz vor einem Geländeübergang hat der Schweizer die Richtung nicht - und scheidet aus.
Yule
 
Noch immer liegt Sebastian Foss-Solevaag vorn, Felix Neureuther ist Dritter. Die Laufbestzeit hält Stefano Gross. Und acht Männer stehen noch oben. Daniel Yule schwingt sich zu Tal. Der Sieger von Madonna wird früh ausgehoben, der Schneekontakt geht verloren. Das kostet Zeit. Entsprechend ist der Schweizer immer wieder zu spät dran. Am Ende liegt der 25-Jährige gut drei Zehntel zurück und reiht sich als Vierter ein.
Lizeroux
 
Auch Julien Lizeroux bringt reichlich Vorsprung mit. Doch der Franzose reiht sich in die Phalanx der Gescheiterten ein. Bei einem Rechtsschwung rutscht der Ski auf der falschen Seite an der Stange vorbei.
Hirschbühl
 
Mehr als eine halbe Sekunde Polster bringt Christian Hirschbühl mit. Der Österreicher zehrt davon und braucht den Vorsprung zeitnah auf. Und er setzt noch weitere Zeit in etwa dieser Größenordnung drauf. Rang acht!
Aerni
 
Die drehende Kurssetzung stellt die Athleten vor Probleme. Auch Luca Aerni bekommt Schwierigkeiten, ist da fast draußen. Doch der Eidgenosse möchte es zu Ende bringen, schiebt also wieder an. So schafft es der 25-Jährige zumindest ins Ziel, landet aber ganz am Ende des Klassements.
Grange
 
Dann sehen wir einen zweifachen Slalom-Weltmeister. Das vermag Jean-Baptiste Grange nicht ganz unter Beweis zu stellen. Der Franzose gibt den Ski nicht so richtig frei, fängt sich eine Zehntel nach der anderen ein und fällt auf Platz zehn zurück.
Mölgg
 
Manfred Mölgg löst anfangs die Handbremse nicht, wirkt zu zaghaft. Und als der Italiener dann Gas geben möchte, da passiert es. Bei einem Linksschwung greift der Innenski unerwartet früh. Der Zweite von 2010 fädelt ein.
Meillard
 
Loic Meillard wird von der Piste abgeworfen. Bei einem Rechtsschwung kommt der Schweizer vom Kurs ab und rauscht am folgenden Tor vorbei.
Kolega
 
Nun steht die letzte kroatische Hoffnung bereit. Elias Kolega bringt eine knappe Zehntel an Polster mit. Der gebürtige Münchener geht es entschlossen an. Vor dem Flachstück rutscht der Kroate etwas zu weit von der Stange weg, stellt die Ski kurz quer. Das kostet Tempo. Der 22-Jährige fällt weit zurück, übernimmt die Rote Laterne. Ein paar Weltcuppunkte gibt es immerhin.
Digruber
 
Als erster von fünf Österreichern geht es Marc Digruber an. Der 30-Jährige verirrt sich ein wenig in der Kurssetzung, verfehlt ein Tor und muss vorzeitig die Segel streichen.
Tonetti
 
Dann sucht sich Riccardo Tonetti den Weg nach unten. Die schnellste Route findet der Italiener bei Weitem nicht, er rutscht auf Rang sechs ab.
Rodes
 
Jetzt gibt es wieder etwas für die Kroaten zu feiern. Istok Rodes bestätigt seine gute Leistung aus dem ersten Lauf. Zwar fehlen zur Bestzeit fünf Hundertstel, die Zuschauer haben dennoch Spaß. Und der Sportler selbst feiert mit der kroatischen Flagge.
Foss-Solevaag
Jetzt schwingt sich Sebastian Foss-Solevaag auf, um Neureuthers Bestzeit zu knacken. Der Norweger bringt knapp eine Viertelsekunde nach unten und setzt sich an die Spitze.
Razzoli
 
Altmeister Giuliano Razzoli hält lediglich bis zur ersten Zwischenzeit mit. Danach geht dem 34-jährigen Italiener die Puste aus. Der Sieger von 2010 wird gewaltig durchgereicht.
Hargin
 
Nun schiebt Mattias Hargin oben an. Der Schwede ist anfangs recht gut dabei. Im letzten Streckenabschnitt jedoch bleiben noch einige Zehntel liegen. Zu viel für eine vordere Platzierung!
Luitz
 
Stefan Luitz war der einzige Deutsche, der im ersten Lauf zu gefallen wusste. Zu dumm nur, dass der 26-Jährige dies jetzt nicht zu bestätigen weiß. Der Riesenslalomspezialist fädelt ein und scheidet aus.
Ryding
 
Zumindest Dave Ryding beißt sich an Neureuthers Zeit die Zähne aus. Der Brite liegt letztlich knapp eine Viertelsekunde zurück, was im Moment den dritten Platz bedeutet.
Neureuther
Dann steht schon Felix Neureuther bereit. Der 34-Jährige möchte etwas gut machen. Von groben Schnitzern bleibt der Deutsche diesmal verschont. Ganz der Alte aber ist er dennoch nicht. Zwar reicht es unten für die Bestzeit - allerdings mir nur gut einer Zehntel Vorsprung.
Nestvold-Haugen
 
Leif Kristian Nestvold-Haugen muss frühzeitig die Segel streichen und scheidet aus.
Vidovic
 
Dann kommt Stimmung auf im Zielraum, denn ein Kroate befindet sich im Hang Und Matej Vidovic nährt bei den Fans die Hoffnung auf eine Bestzeit, ist im Mittelteil richtig schnell unterwegs. Letztlich aber fehlen ihm dreieinhalb Zehntel - Rang drei!
Muffat-Jeandet
 
So richtig bekommt Victor Muffat-Jeandet die Bremse nicht gelöst. Der Franzose ist eigentlich zu mehr fähig, als er heute zeigt. Auch im zweiten Lauf wirkt der 29-Jährige gehemmt. Das gibt die Rote Laterne.
Nef
 
Tanguy Nef versucht sich. Der Schweizer wirkt eine Spur zu brav, muss offenbar erst Mut fassen. Das gelingt ihm im zweiten Teil. Jetzt lässt der Eidgenosse die Ski besser laufen. Knapp zwei Zehntel fehlen im Ziel dennoch. Aber zumindest gibt es Weltcuppunkte - zum zweiten Mal in seiner Karriere.
Gross
So ist es an Stefano Gross, die erste Zeit zu setzen. Der Italiener nutzt die jungfräuliche Piste zu einer überaus couragierten Fahrt und erreicht das Ziel. Bleibt abzuwarten, was diese Leistung wert ist.
Rochat
Alles ist angerichtet. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt eröffnet Marc Rochat am Sljeme den zweiten Lauf. Frühzeitig ist der Schweizer bei einigen Toren recht spät dran. Und dann löst einfach die Bindung aus, der rechte Ski verabschiedet sich. Aus und vorbei!
2. Lauf
 
Willkommen zurück in Zagreb, wo in wenigen Minuten der zweite Durchgang beim Spezialslalom der Herren beginnt. Auf der Piste "Crveni Spust" zeichnet diesmal Daniele Simoncelli für die Kurssetzung verantwortlich. Der Italiener hat 69 Tore gesteckt, die den Weg vom Start auf 988 Meter zu Tal weisen. Erneut werden dabei 220 Höhenmeter überwunden.
Bis gleich
 
Für den Moment soll es das aus Zagreb gewesen sein. Danke einstweilen für die Aufmerksamkeit! Natürlich melden wir uns rechtzeitig zurück, ehe um 15:30 Uhr der zweite Durchgang beginnt. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
In Lauerstellung befinden sich die Schweizer. Siegchancen bestehen heute nicht mehr. Um die vier Zehntel ist das Podium für Ramon Zenhäusern (7.) und Daniel Yule (8.) entfernt. Vielleicht geht da noch was. Luca Aerni (11.) und Loic Meillard (14.) wollen sicherlich unbedingt noch unter die besten Zehn. Zudem dürfen Tanguy Nef (28.) und Marc Rochat (30.) noch einmal fahren.
DSV
 
Dagegen enttäuschten die Deutschen auf ganzer Linie. Felix Neureuther wurde nach einem schweren Patzer lediglich 23. Im zweiten Lauf gilt nur volle Attacke. Direkt davor schob sich mit recht hoher Startnummer Stefan Luitz und sorgte so für den einzigen DSV-Lichtblick. Alle anderen Deutschen scheiterten kläglich.
ÖSV-Show
 
Bisher ist das hier am Sljeme eine Show der Österreicher. Doch nicht Marcel Hirscher gab im ersten Lauf den Ton an. Der aufstrebende Marco Schwarz schob sich vor dem Großmeister erneut ins Rampenlicht, nahm diesem fast vier Zehntel ab. Fünf Hundertstel hinter Hirscher fuhr Manuel Feller auf Rang drei. Überdies strebt Christian Hirschbühl als Zehnter in die Top 10. Und auch Marc Digruber (16.) werden wir wiedersehen.
 
Aktuell ist Marc Rochat 30. Doch beim Schweizer wachsen die Hoffnungen, dies bis zum Ende zu bleiben. Die ganz hohen Startnummern beißen sich an desses Richtwert die Zähne aus. Und mit Dominik Bialobrzycki ist nun bereits der 64. und letzte Starter unterwegs. Der Pole erreicht das Ziel als 46. Damit ist der erste Durchgang beendet.
Tonetti
 
Nun gilt es mal wieder, die Piste zu loben, die auch hohen Startnummer alle Möglichkeiten offen lässt. Das beweist in diesem Moment Riccardo Tonetti, der als Siebzehnter in den zweiten Durchgang fährt. Alexander Khoroshilov ist damit raus.
Leitgeb
 
Richard Leitgeb reiht sich in die Phalanx der Gescheiterten ein. Der Österreicher muss vorzeitig aufgeben.
Khoroshilov
 
Jetzt gelingt Alexander Khoroshilov eine Punktlandung. Doch wirklich Freude bringt das dem Russen nicht, denn genau auf dem Schleudersitz zu landen und als 30. zittern zu müssen, deckt sich ganz und gar nicht mit den Vorstellungen des 34-Jährigen.
Ketterer
 
Die nächste Ernüchterung folgt auf dem Fuß, denn auch David Ketterer sieht das Ziel nicht, muss vorzeitig die Segel streichen.
Luitz
 
Danach liefert Stefan Luitz immerhin einen kleinen Lichtblick. Als eigentlicher Riesenslalomspezialist schwingt sich der 26-Jährige zum besten Deutschen auf, reiht sich als 21. noch vor Felix Neureuther ein.
Holzmann
 
Nun steht ein deutscher Dreierpack an. Zunächst sorgt Sebastian Holzmann für eine weitere DSV-Enttäuschung und scheidet frühzeitig aus.
Kolega
 
Im Anschluss zeigt Elias Kolega, dass noch sehr viel mehr in der Piste steckt. Unter dem Jubel der kroatischen Fans schwingt sich der 22-Jährige als Fünfzehnter durchs Ziel und freut sich entsprechend.
Nef
 
Tanguy Nef ist der letzte Schweizer. Dieser reiht sich im Ziel als 25. ein.
Razzoli
 
Dann zeigt Giuliano Razzoli ein wenig von seiner alten Klasse. Der Sieger von 2010 bezwingt die Piste und erreicht das Ziel mit einer guten Zeit als Achtzehnter. Den Olympiasieger von 2010 werden wir also noch einmal sehen.
Strolz
 
Nun schiebt sich Johannes Strolz in den Hang. Das schaut zunächst ganz ordentlich aus. Kurz vor dem Ziel aber ist Feierabend für den Österreicher, er scheidet aus.
Stehle
 
Längst nicht so gut kommt anschließend Dominik Stehle zurecht und vermag den Bock aus deutscher Sicht nicht umzustoßen. Das Ziel erreicht der 32-Jährige immerhin, wird als 27. aber gehörig zittern müssen.
Rodes
 
Nun gibt es für die kroatischen Zuschauer Grund zur Freude, denn Istok Rodes zeigt einen famosen Lauf und schiebt sich damit als Sechzehnter in den zweiten Durchgang.
Brown
 
Es irgendwie unter die Top 30 schaffen, das ist der Wunsch der Athleten. Da die Abstände längst nicht so groß sind wie gestern bei den Damen, ist das trotz noch immer guter Piste alles andere als einfach. Phil Brown schafft das als 26. immerhin für den Moment. Doch ein Ruhekissen bedeutet das nicht.
Engel
 
Auch Mark Engel findet sich bei der Zieldurchfahrt noch unter den besten 30 wieder. Wirklich Freude aber kommt nicht auf, denn die Zeit wird nicht genügen, um sich dort dauerhaft zu behaupten.
Zampa
 
Adam Zampa zumindest ist nicht schneller als Rochat. Der Slowene reiht sich direkt hinter dem Schweizer ein.
Rochat
 
Es folgt gleich der nächste Eidgenosse. Marc Rochat fehlt es ein wenig an Spritzigkeit. Zwar kommt der 26-Jährige einigermaßen fehlerfrei durch, löst sich dabei aber regelmäßig zu spät von den Kanten. Die Konsequenz sind mehr als zwei Sekunden Rückstand. Das bedeutet Zittern.
Simonet
 
Im Anschluss bietet Sandro Simonet nur ein kurzes Vergnügen. Bei einem Rechtsschwung wuchtet der Schweizer die Ski etwas schwerfällig herum. Dann greift die Kante überraschend, der 23-Jährige fädelt ein.
Vidovic
 
Nun jubeln die Kroaten Matej Vidovic zu. Den 25-Jährigen trägt diese Atmosphäre nur bedingt. Fast zwei Sekunden Rückstand entlocken ihm keinerlei Gesichtsregung. Er hatte sich ganz offenbar mehr erhofft.
Straßer
 
So gut es heute für die Österreicher läuft, die Deutschen haben einen gebrauchten Tag erwischt. Auch Linus Straßer patzt schwer am Geländeübergang, wird dort ausgehoben und legt fast einen Stehversuch ein. Zwar erreicht der 26-Jährige das Ziel, ist aber abgeschlagen Letzter.
Hadalin
 
Dann versucht sich Stefan Hadalin an der Piste. Der Slowene zeigt einen verkorksten Lauf, der ihm beinahe drei Sekunden Rückstand und die Rote Laterne einbringt. Das wird für den zweiten Lauf vermutlich nicht reichen.
Dopfer
 
An Fritz Dopfer haben wir anschließend nicht lange Freude. Am Geländeübergang, wo schon Felix Neureuther Probleme hatte, hebt es den Deutschen aus. Kurze Zeit verliert er die Kontrolle und erwischt in der Folge das nächste Tor nicht mehr.
Digruber
 
Geschmeidiger wirkt das, was Marc Digruber da tut. Die Österreicher haben heute einen glänzenden Tag erwischt. Das bestätigt auch der 30-Jährige. Platz 15 im Ziel könnte aber durchaus etwas größere Emotionen hervorrufen. Da zeigt sich bei Digruber gar keine Regung.
Nordbotten
 
Jonathan Nordbotten zeigt einen spektakulären Sturz, bleibt da hängen und überschlägt sich. Glücklicherweise tut sich der Norweger nicht ernsthaft weh. Die Ski müssen aber erst einmal eingesammelt werden.
Nestvold-Haugen
 
Auch für die folgenden Athleten bestehen beste Aussichten für ein gutes Ergebnis. Das vermag Leif Kristian Nestvold-Haugen nicht ganz umzusetzen. Für den Norweger reicht es nur zu Platz 19.
Lizeroux
 
Nach wie vor steckt eine Menge in der Piste. Das beweist nun auch Julien Lizeroux. Der 39-Jährige wuselt wieselflink durch die Tore und bringt das konditionell nach unten. Der Franzose setzt sich als Neunter direkt vor Hirschbühl.
Hirschbühl
 
Drei Leute haben die Österreicher bereits vorn im Klassement. Nun möchte Christian Hirschbühl nachlegen. Und der 28-Jährige schlägt sich ebenfalls gut, fängt sich nur etwas mehr als eine Sekunde ein und schiebt sich in die Top 10.
Hargin
 
Auch Mattias Hargin stand in Zagreb bereits auf dem Podium - 2011 ist das gewesen. Im ersten Streckenabschnitt lässt der Schwede erkennen, wie es einst dazu kam. Im weiteren Verlauf jedoch wirkt sein Auftreten eher unruhig, Zeit geht verloren - beinahe zwei Sekunden.
Grange
 
Jean-Baptiste Grange legt los. Der Sieger von 2009 ist oben sehr zügig unterwegs. Der zweifache Weltmeister bringt das nicht ganz nach unten, ihm gelingt dennoch eine ordentliche Zeit und Platz zehn.
Noel
 
Noch besser schlägt sich Clement Noel. Der Franzose zeigt einen flüssigen Lauf, da ist Zug drin. Der 21-Jährige begrenzt seinen Rückstand auf deutlich unter eine Sekunde und sortiert sch als guter Sechster ein.
Aerni
 
Luca Aerni weiß eigentlich, wie man in Zagreb gut fährt. Die aktuelle Form aber stimmt nicht. Unter diesem Gesichtspunkt gelingt dem Schweizer ein ganz guter Lauf. Vor allem unten fährt der Eidgenosse stark und schiebt sich an Position acht.
Gross
 
Weiter geht es mit Stefano Gross. Der Italiener setzt den Ski hart. Schwere Patzer sind nicht zu erkennen, doch der 32-Jährige steht mitunter zu lang auf den Kanten, gibt die Ski nicht frei und sammelt mehr als zwei Sekunden Rückstand ein.
Ryding
 
Deutlich verhaltener geht Dave Ryding zu Werke. Und das wirkt sich in der Zeit aus. Zwar unterlaufen dem Briten keine groben Fehler, doch so richtig Fahrt nimmt der 32-Jährige nicht auf und kommt zeitgleich mit Felix Neureuther ins Ziel.
Feller
 
Enorm aggressiv geht es Manuel Feller an. Da gibt es kein Taktieren, der Österreicher reitet volle Attacke. Wird das gut gehen? Unten folgt ein kleiner Wackler, doch der 26-Jährige bleibt stabil und schafft es mit vier Zehnteln Rückstand ins Ziel. Platz drei! Drei Österreicher vorn!
Meillard
 
Im Anschluss stürzt sich Loic Meillard zu Tal. Dem Schweizer unterläuft ebenfalls ein Fehler. Kein ganz so grober - doch es kommen weitere kleinere dazu. Unten rutscht Meillard noch aus, muss weite Wege fahren, was einen Rückstand von gut anderthalb Sekunden bedeutet.
Mölgg
 
Auch Manfred Mölgg war am Sljeme bereits Zweiter - und zwar 2010. Ganz daran vermag der Italiener nicht anzuknüpfen. Ohne den ganz schweren Fehler ist Mölgg aber schneller als Felix Neureuther und reiht sich als Siebter ein.
Neureuther
 
Nun erwarten wir Felix Neureuther. Dreimal fuhr der Deutsche hier bereits Platz zwei ein. Er müsste den Hang doch kennen. Doch den ersten Geländeübergang erwischt der 34-Jährige gar nicht, legt da fast einen Stehversuch ein. Welch schwerer Patzer! Ganz unten verliert Neureuther kaum noch etwas dazu, doch zu retten ist der Lauf nicht mehr. Annähernd zwei Sekunden fehlen zur Spitze.
Foss-Solevaag
 
Sebastian Foss-Solevaag bringt Podiumserfahrung mit, stand an dieser Stelle vor vier Jahren auf dem Stockerl. Doch auch der Norweger erlaubt sich früh einen Fehler, büßt schon bis zur ersten Zwischenzeit fast eine Sekunde ein. Zwar fährt der 27-Jährige unten recht sauber, richtig viel Zug ist aber nicht drin. Rang sieben!
Muffat-Jeandet
 
Dann stößt sich Victor Muffat-Jeandet oben ab. Der Franzose findet schwer in den Rhythmus, verliert schnell viel Zeit. Das lässt sich nicht mehr korrigieren, weil der 29-Jährige auch viel zu weit weg ist von den Stangen. Am Ende gibt es die Rote Laterne.
Pinturault
 
Um eine sauberer Linie bemüht sich Alexis Pinturault. Mittlerweile scheint die Sonne auf Teile der Piste. Da könnte der Franzose doch mehr angreifen. Das tut der 27-Jährige unten und holt noch etwas auf. mehr als Rang vier ist aber nicht drin.
Matt
 
Die Sicht wird etwas besser. Vermag Michael Matt davon zu profitieren? Der Zweite des Vorjahres büßt früh Zeit ein. Kurz vor dem Ziel bekommt der Österreicher einen Schlag, ist in der Folge zu spät dran. Zudem hebt es ihn aus. Matt fliegt raus!
Yule
 
Es geht Schlag auf Schlag. Nun folgt der Sieger von Madonna. Mit der Konkurrenz kommt Daniel Yule nicht ganz mit. Der Eidgenosse verliert permanent Zeit, fast neun Zehntel sammeln sich an. Yule ist mit Platz fünf nicht zufrieden.
Schwarz
Anschließend schiebt sich Marco Schwarz in den Hang. Und der Sieger von Oslo ist noch einmal schneller, beweist seine glänzende Form. Der Österreicher zeigt eine grandiose Fahrt, ist fast vier Zehntel schneller als Hirscher. Alle Achtung!
Hirscher
Nun stellt Marcel Hirscher die Bestzeit auf die Probe. Und der Weltmeister zeigt mal wieder seine Klasse. Wie auf Schienen pflügt der Österreicher durch die Stangen. Der Vorjahressieger nimmt Kristoffersen gut drei Zehntel ab und setzt sich an die Spitze.
Myhrer
 
Dann folgt Andre Myhrer. Der Olympiasieger gewann hier 2011. Doch der Schwede baut oben einen schweren Fehler ein, was ihn enorm Zeit kostet. Und Myhrer kommt einfach nicht in die Gänge, gerät unten nochmals weit ab von der Linie. Ein verpatzter Lauf und zwei Sekunden Rückstand!
Zenhäusern
 
Nun legt schon Ramon Zenhäusern los, der noch immer Probleme mit dem verletzten Daumen hat. Trotz seiner Körpergröße windet sich der Schweizer geschickt durch den Stangenwald und ist nah an Kristoffersen dran. Am Ende fehlt gut eine Zehntel - starke Fahrt.
Kristoffersen
Jetzt eröffnet Henrik Kristoffersen das Rennen und stellt uns die Kurssetzung vor. Auf der eisigen Piste findet der Norweger schnell in den Rhythmus. Das schaut flüssig aus, der 24-Jährige kommt gut zurecht und setzt die erste Richtzeit.
Bedingungen
 
Gestern zeigte sich, dass die Piste am Sljeme hervorragend präpariert ist und selbst für hohe Startnummern beste Bedingungen bieten sollte - auch weil sich die Temperaturen um den Gefrierpunkt wieder in dem gestrigen Bereich befinden. Der ganz leichte Schneefall sollte keinen Einfluss haben.
Favoriten
 
Einige Favoritennamen sind bereits gefallen. Darüber hinaus wäre noch Henrik Kristoffersen zu nennen, der in den vergangenen beiden Jahren jeweils Dritter wurde. Olympiasieger Andre Myhrer hat auf diesem Hang bereits gewonnen und muss ebenso beachtet werden. Was die absolute Spitze und das Stockerl betrifft, sind damit alle Kandidaten genannt.
Swiss-Ski
 
Auch die Schweizer haben drei ganz heiße Eisen im Feuer. Ramon Zenhäusern darf auf eine sehr gute Startnummer 2 bauen, um wieder in Podiumsnähe zu gelangen. Daniel Yule (6) hat gerade erst in Madonna gewonnen. Und Loic Meillard (13) stand in diesem Winter ebenfalls schon auf dem Podest. Ein Anwärter für die Top 15 ist aktuell Luca Aerni (17). Sandro Simonet (30) befand sich zuletzt im Aufwind und gilt als sicherer Kandidat für den zweiten Durchgang. An diesem Ziel arbeiten ferner Marc Rochat (31) und Tanguy Nef (44).
ÖSV
 
Noch einen Mann mehr bringen die Österreicher an den Start. Über allen thront Topfavorit Marcel Hirscher (4), der am Sljeme bereits viermal gewann - so auch vor zwölf Monaten. Darüber hinaus verspürt Marco Schwarz (5) nach Platz zwei in Madonna und dem Sieg beim City Event in Oslo enormen Rückenwind. Podiumsambitionen hegt zudem Michael Matt (7). Und selbst Manuel Feller (14) ist für eine vordere Platzierung gut. Ein Kandidat für zumindest die Top 15 ist Christian Hirschbühl (21). Und bei Marc Digruber (25) ist sicherlich der zweite Durchgang drin. Dorthin müssen es Johannes Strolz (41) und Richard Leitgeb (53) erst einmal schaffen.
DSV
 
Mit stattlichen sieben Sportlern steht der Deutsche Skiverband am Start. Zu diesen zählt Aushängeschild Felix Neureuther (Startnummer 11). Der 34-Jährige möchte nach Platz acht in Madonna di Campiglio weiter an seiner Form arbeiten. Nach dieser sucht unverändert Fritz Dopfer (26). Und Linus Straßer (28) möchte endlich mal in diesem Winter ein Ergebnis einfahren. In den zweiten Durchgang strebt Dominik Stehle (38). Dieses Ziel verfolgen überdies Sebastian Holzmann (48), Riesenslalomspezialist Stefan Luitz (49) und David Ketterer (50).
Sljeme
 
Eine der Pisten am Sljeme trägt den Namen "Crveni Spust". Auf ihr tragen die Frauen seit 2005 regelmäßig Weltcuprennen aus. Daher trägt die Veranstaltung nach wie vor die traditionelle Bezeichnung "Snow Queen Trophy", auch wenn seit 2008 die Männer an dieser Stelle ebenfalls Station machen. Das Profil also gestaltet sich im Vergleich zu gestern unverändert. Der Start liegt auf 988 Metern. Es geht 220 Höhenmeter zu Tal. Dabei gilt es, die Kurssetzung von Helmut Grassl zu beachten. Der schwedische Trainer hat 70 Tore gesteckt.
Zagreb
 
Nachdem sich gestern die Damen im Norden der kroatischen Hauptstadt betätigten, dürfen heute die Herren an gleicher Stelle nachlegen. Wir befinden uns also wieder im Gebirgszug Medvednica, zu Deutsch Bärenberg. Die Landschaft ragt hier bis auf gut 1.000 Meter gen Himmel. Die höchste Erhebung ist der Sljeme, der zugleich als Hausberg Zagrebs gilt. An dieser Stelle befindet sich ein kleines Skigebiet mit vier Pistenkilometern und drei Aufstiegsanlagen.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Zagreb zum Slalom der Herren.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Clement Noel
1:48.96
2.
Manuel Feller
1:49.14
0.18
3.
Daniel Yule
1:49.79
0.83
4.
Ramon Zenhäusern
1:49.82
0.86
5.
Henrik Kristoffersen
1:49.94
0.98
6.
Giuliano Razzoli
1:50.03
1.07
7.
Felix Neureuther
1:50.06
1.10
8.
Alexis Pinturault
1:50.08
1.12
9.
Victor Muffat-Jeandet
1:50.15
1.19
10.
Istok Rodes
1:50.24
1.28
11.
Christian Hirschbühl
1:50.28
1.32
12.
Dave Ryding
1:50.45
1.49
 
Manfred Mölgg
1:50.45
1.49
14.
Marcel Hirscher
1:50.58
1.62
15.
Alex Vinatzer
1:50.72
1.76