Langlauf Liveticker

Quebec, Kanada24. März 2019
der Herren
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
Letzte Aktualisierung: 15:30:15
Ende
 
Was für ein Winter für Johannes Hösflot Kläbo! Große Kugel, Sprintkugel, Tour de Ski, ein Schwung WM-Titel, für Bolshunov ist die kleine Kugel für den Distanzweltcup nur ein ganz schwacher Trost. Aber beide sind erst 22 Jahre alt, es spricht wenig gegen eine Wiederauflage dieses Duells in den Folgejahren. So, Deckel ist drauf, im Namen des gesamten Teams bedanke ich mich für Ihr Interesse an der gesamten Wintersportsaison mit unzähligen Livetickern. Haben Sie einen schönen Sommer und bleiben Sie uns gewogen!
Fazit
 
Für einen kurzen Augenblick habe ich wirklich gedacht, Bolshunov würde heute das ganz große Ding drehen. Kläbo konnte aber auf der letzten Runde dagegenhalten, als er auch bei der letzten Kuppe noch Tuchfühlung hatte, war die Messe vorzeitig gelesen. Wie auch immer, auf den letzten Kilometern einer ganz langen Saison wurde uns noch einmal ganz großes Kino geboten, das war einfach klasse.
 
 
Florian Notz wird 24., davor kreuzte schon Cologna als Zwölfter die Ziellinie.
 
 
Eine gute Minute später folgt ein kleiner Massensprint. Den holt sich De Fabiani vor Iversen, Pellegrino (!), Krüger, Tönseth, Skar und Röthe.
 
Erfolgreich! Schon vor den letzten Metern liegt er klar vorne. Kläbo gewinnt vor Harvey und Bolshunov.
 
 
Und jetzt der Konter vom Norweger!
 
 
Kläbo lässt sich nicht abschütteln! Harvey auch nicht, aber das ist ja außen vor.
 
 
Aber Kläbo macht weiter erfolgreich die Klette. Viele Chancen bleiben dem Russen nicht mehr.
 
 
Kurze Abfahrt, jetzt kommt der interessantere Teil.
 
 
Kann Bolshunov Kläbo kaputtlaufen? Nicht in diesem Anstieg, der ist noch zu klein.
 
 
Dahinter ist die Verfolgergruppe gewaltig angewachsen, aber das klären wir alles erst, wenn vorne die Entscheidung gefallen ist.
10,0 km
 
In der Abfahrt konnte er sich jetzt aber etwas erholen. Letzte Runde!
 
 
Kläbo hält nicht seine Skienden, sondern nur die von Harvey. Das ist kein gutes Zeichen.
 
 
Bolshunov lässt nicht locker, keine Pause, keine kurze Erholungsphase.
 
 
Kurz mal durchatmen, in der Abfahrt passiert natürlich nichts. Harvey ist übrigens weiterhin dabei.
 
 
Bolshunov ist völlig außer sich, es muss nicht einmal richtig bergauf gehen, schon zur Hälfte des Rennens erfolgt der Zusammenschluss!
 
 
Der Vorsprung von Kläbo wird immer kleiner, die Verfolger haben ihn fast schon vor der Flinte. Einholen zum Ende der zweiten Runde ist möglich!
 
 
Und dafür gibt der Russe wirklich alles. Harvey hat er zwar weiter im Schlepptau, aber der Lokalmatador steht außen vor. Auch wenn er gewinnt, hat das keinen Einfluss, es geht nur um das direkte Duell zwischen Kläbo und Bolshunov.
 
 
Nochmal, einholen und überholen sind zwei paar Schuh. Es nutzt Bolshunov nichts, wenn er Kläbo kurz vor Schluss stellt. Denn im Sprint ist er schwach und der Norweger nahezu unbesiegbar. Nur wenn er ihn deutlich vor dem Ziel in einem Anstieg beflegeln kann, dann ist das kleine Wunder noch möglich.
5,0 km
 
Nach zehn Minuten ist auch schon ein Drittel der Wegstrecke bewältigt. Kläbo noch 39 Sekunden vor Bolshunov und Harvey.
 
 
Ist halt immer ein wenig blöd, wenn die Gruppe dahinter nur um Rang 4 läuft. Tönseth arbeitet aber trotzdem brav, ist absolut sinnvoll, denn bei diesem wilden Rennen kann von den drei Herren vorne jederzeit einer böse einbrechen.
 
 
Ein paar Sekunden haben Bolshunov und Harvey auf den ersten drei Kilometern schon verdampfen lassen. Fünf, um genau zu sein.
 
 
So ist es, keine Taktik, alle im Vollgasmodus.
 
 
Also, knapp eine Minute müssen Bolshunov und Harvey aufholen. Die drei Norweger Tönseth, Skar und Iversen könnten ihrerseits die Lücke schließen, wenn das Tempo verschleppt wird. Aber davon ist nun wirklich nicht auszugehen.
 
Los!
DSV und Swiss-Ski
 
Kein Österreicher dabei, Dario Cologna will aber heute noch einmal in die Top 10 laufen. Und was geht für Florian Notz, der gestern klassisch über die 15 km als 20. so stark war? Wir hoffen jedenfalls auf eine positive Überraschung.
Tagespodium
 
Harvey und gefühlt zehn weitere Norweger spechteln ihrerseits auf ein Abschlusspodium, vielleicht sogar mehr, wenn die beiden vorne Blödsinn machen. Aber das ist erst einmal nicht unser Thema, wir behalten es nur im Hinterkopf.
Ausgangslage
 
Denn Kläbo ist klar der sprintstärkere, zudem geht es mit 52 Sekunden Vorsprung in die Loipe. Über 10 km würde ich dem Russen keine Chance geben, fünf mehr machen die Sache aber doch wieder einen Tick spannender.
Rechenspiele
 
50 Punkte gibt es heute für den Tagessieger, 200 sogar für den Sieg der Quebec-Gesamtwertung. Einfache Rechnung, schafft Bolshunov beides, dann sichert er sich mindestens 50 Zähler mehr als Kläbo und hätte den 42er-Rucksack doch noch abgelegt. Der Weg hierhin ist aber enorm steinig.
Das Duell
 
Kläbo hat nämlich nicht nur den Sprint gewonnen, sondern gestern auch den Klassikmassenstart. Die Bonussprints am Weg natürlich auch, somit hält er jetzt bei 42 Punkten Vorsprung in Sachen Gesamtweltcup.
Quebec
 
Und nun beenden also die Langlaufherren mit dem Skating-Verfolger über 15 km die Wintersportsaison 2018/2019. Vor Beginn des Wochenendes erwarteten wir eine Entscheidung um den Gesamtweltcup zwischen Kläbo und Bolshunov erst in allerletzter Sekunde bzw. auf den letzten Metern. Doch diese Tage von Quebec liefen doch ganz anders als erwartet.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Quebec zum Langlauf der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Johannes H. Kläbo
29:05.4
2.
Alex Harvey
29:08.2
2.8
3.
Alexander Bolshunov
29:08.3
2.9
4.
Francesco De Fabiani
30:18.7
1:13.3
5.
Emil Iversen
30:18.8
1:13.4
6.
Federico Pellegrino
30:19.1
1:13.7
7.
Simen Hegstad Krüger
30:19.6
1:14.2
8.
Didrik Tönseth
30:19.7
1:14.3
9.
Sindre B. Skar
30:20.5
1:15.1
10.
Sjur Röthe
30:21.5
1:16.1