Langlauf Liveticker

Seefeld, Österreich01. März 2019, 13:15 Uhr
der Herren
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
Letzte Aktualisierung: 17:33:13
Bis bald
 
Für heute soll es das vom Langlauf bei der Nordischen Ski-WM gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Um 16:00 Uhr springen die Männer in Seefeld von der Normalschanze um Edelmetall. Wir berichten selbstverständlich live. Und am Wochenende sind auch die Langläufer nochmals dran - über die lange Kanten. Die Damen starten morgen um 12:15 Uhr ihre 30 Kilometer. Bis dahin!
Swiss-Ski
 
Für die Schweiz hatte bereits Startläufer Ueli Schnider ein wenig den Anschluss verloren. Das machten die Kollegen nur mühsam wieder gut. Auf der Zielgerade hatte Toni Livers dann das Nachsehen. Mit Platz sechs vor Augen mussten sich die Eidgenossen mit der achten Position begnügen.
DSV
 
Das deutsche Quartett erreichte so ziemlich das Maximum. Platz sechs dürfte den DSV zufriedenstellen. Ganz besonders zu gefallen wusste Startläufer Sebastian Eisenlauer, der munter an der Spitze mitmischte und als Dritter wechselte. Am Ende erkämpfte Jonas Dobler den zwischenzeitlich verlorengegangenen sechsten Rang zurück.
Fazit
 
Am Ende ging die Medaillenentscheidung recht emotionslos über die Bühne. Aufgrund der Schwäche von Sergey Ustiugov blieb der erhoffte harte Zweikampf mit Johannes Kläbo aus. Leichter als erwartet verteidigten die Norweger ihren Titel. Und natürlich ließ es sich nicht erahnen, dass der Russe derart einbricht. Sonst hätte insbesondere Perttu Hyvärinen für die am Ende viertplatzierten Finnen noch etwas versuchen können. Nur etwas mehr als 20 Sekunden fehlten letztlich. So aber musste der Finne im Zielspurt den Franzosen Richard Jouve erwartungsgemäß ziehen lassen.
Ziel
 
Hinter den fünftplatzierten Schweden setzt sich Jonas Dobler im Spurt um Rang sechs durch - Deutschland vor den überraschend starken Kasachen und der Schweiz.
Medaillen
 
GOLD für NORWEGEN, SILBER geht an RUSSLAND und BRONZE gibt es für FRANKREICH.
Ziel
 
Dahinter lauert Richard Jouve im Windschatten von Perttu Hyvärinen. Eingangs der Zielgerade schert der Franzose aus, zieht mühelos vorbei und beschert seinem Team den dritten Platz.
Ziel
Entspannt läuft Johannes Kläbo die norwegische Staffel zum Sieg! Sergey Ustiugov rettet für Russland den zweiten Platz - fast 40 Sekunden zurück.
 
 
Sergey Ustiugov darf aufatmen, die Verfolger unternehmen Stehversuche. Einer der beiden wird allerdings leer ausgehen.
 
 
Auf dem Rest der letzten Runde ist keine Zwischenzeit mehr vorgesehen, was sicherlich nicht optimal ist. Wir müssen also auf unsere Augen vertrauen.
36,3 km
 
So einfach hätte sich das Johannes Kläbo sicherlich nicht vorgestellt. Einsam läuft der Norweger dem Sieg entgegen, weist 22 Sekunden Guthaben auf. Dahinter holen Perttu Hyvärinen und Richard Jouve auf, doch ob das noch reicht, Ustiugov zu stellen? Jonas Dobler ist Sechster. Der Schweizer Toni Livers und der Kasache Yevgeniy Velichko hängen dran.
35 km
 
Acht Sekunden hat Kläbo rausgeholt. Und selbst wenn Ustiugov irgendwo noch einmal näher kommt, der Russe scheint nicht die Verfassung haben, dem Norweger auf Dauer entgegenhalten zu können. Finnland und Frankreich liegen jetzt 40 Sekunden zurück. Und wenn die beiden erfahren, dass der Russe schwächelt ...
 
 
In der Abfahrt hinunter ins Stadion rutscht Kläbo locker vorbei. Der Norweger schaut sich um, erkennt eine Schwäche bei Ustiugov - und zieht jetzt durch. Der Russe ist angeschlagen, kann nicht dagegenhalten. Ist das bereits die Entscheidung?
33,8 km
 
Das Belauern an der Spitze findet eine Fortsetzung. Da tut sich sonst nichts. Genauso schaut es beim Finnen und dem Franzosen aus. Perttu Hyvärinen traut dem sprintstarken Jouve nicht über den Weg, sollte sich also vor der Zielgerade etwas einfallen lassen.
32,5 km
 
Kläbo wartet ab, lässt Ustiugov führen. Zu Not regelt der Norweger das eben auf der Zielgerade. Der Russe also sollte es früher klären. Trotz des gemäßigten Tempos an der Spitze verlieren die Verfolger weiter, 27 Sekunden sind das jetzt. Aber auch die Schweden machen nichts mehr gut. Dahinter bewegen sich Kasachstan, die Schweiz und Deutschland gemeinsam um den Kurs. Das ist der Kampf um Platz sechs.
31,2 km
 
An der Spitze duellieren sich zwei Altbekannte. Noch aber legt da keiner die Karten auf den Tisch. Dennoch bleiben 24 Sekunden auf die Verfolger. Der Finne hat Gesellschaft von Franzosen Richard Jouve erhalten. Mit weit mehr als einer Minute Rückstand scheinen die Schweden raus aus dem Medaillenrennen.
3. Wechsel
 
Florian Notz hat Dario Cologna noch ziehen lassen müssen. Die Schweiz wechselt an Position sechs, Schlussläufer ist Toni Livers. Für die siebtplatzierten Deutschen läuft fünf Sekunden dahinter Jonas Dobler los. China wurde übrigens inzwischen ebenfalls überrundet und aus dem Rennen genommen.
3. Wechsel
 
Stattliche 17 Sekunden laufen die beiden Spitzenreiter bis zum Wechsel noch heraus. Röthe übergibt an Johannes Kläbo. Für Russland übernimmt Sergey Ustiugov. Völlig erschöpft schickt Matti Heikkinen für Finnland Perttu Hyvärinen auf die Reise.
 
 
Alexander Bolshunov macht Druck. Davon lässt sich Sjur Röthe nicht abschütteln. Matti Heikkien aber bekommt Probleme, muss die Konkurrenten ziehen lassen.
26,3 km
 
Florian Notz wird kassiert von Dario Cologna und dem Kasachen Vitaliy Pukhkalo. Das Trio läuft knapp 80 Sekunden hinter der Spitze. Die lange Zeit so gute Platzierung gerät damit in Gefahr.
 
 
Im nächsten Anstieg zahlt der Clement Parisse heftig Tribut. Der Franzose verliert wieder den Anschluss. Und auch Jens Burman ackert vergeblich. Die Drei dort vorn ziehen davon.
25 km
 
Russland und Norwegen machen an der Spitze abwechselnd das Tempo. Matti Heikkinen hält sich eisern an Position drei auf. Das Trio bekommt dann doch wieder Gesellschaft. Clement Parisse stellt tatsächlich den Anschluss her. Jens Burman kämpft, um den Abstand in Grenzen zu halten. Diese fünf Staffeln befinden sich im Ringen um die Medaillen.
 
 
Parisse hat sich Burman geschnappt. Dahinter läuft Florian Notz ein einsames Rennen und geht im Anstieg recht schwer. Das Polster zum Schweizer Cologna ist knapp eine halbe Minute groß.
23,8 km
 
Nun forciert der Norweger Sjur Röthe. Prompt ist es um Jens Burman geschehen. Der Schwede musste viel in seine Aufholjagd investieren und büßt jetzt dafür. Clement Parisse nähert sich Burman von hinten. Dem Franzosen fehlen noch zehn Sekunden ganz nach vorn. Die ukrainische Staffel wurde übrigens bereits überrundet und aus dem Rennen genommen.
22,5 km
 
Ein paar Meter fehlen Burman noch. Jetzt saugt sich der Schwede langsam heran und sorgt für ein Quartett an der Spitze. Knapp 13 Sekunden dahinter ringt der Franzose um Anschluss. Florian Notz weist jetzt knapp 27 Sekunden Rückstand auf. Weiter hinten macht Dario Cologna Boden gut, reduziert den Abstand zur Spitze auf unter eine Minute, ist damit derzeit Siebter.
21,2 km
 
In der Tat will es Jens Burman unbedingt wissen. Der Schwede holt mit Riesenschritten auf und schickt sich an, zum Spitzentrio aufzuschließen. Florian Notz scheint nicht in der Lage, Clement Parisse zu stellen. Vielmehr orientiert sich der Franzose eher nach vorn.
2. Wechsel
 
Andreas Katz hat noch etwa fünf Sekunden auf den Franzosen Manificat verloren, übergibt jetzt als Sechster an Florian Notz. Für die Schweiz legt Dario Cologna als Achter los. Beinahe anderthalb Minuten fehlen ganz nach vorn.
2. Wechsel
 
Das Führungstrio nähert sich dem zweiten Wechsel. Die Lücke nach hinten ist größer geworden. Für Norwegen macht sich Sjur Röthe auf den Weg. Matti Heikkinen läuft nun für Finnland. Dazu gesellt sich der Russe Alexander Bolshunov. Schweden hat mit Halfvarsson fast eine halbe Minute eingebüßt. Was wird Jens Burman jetzt noch ausrichten? Ab sofort wird übrigens geskatet.
16,1 km
 
Ist das bereits eine Vorentscheidung im Medaillenkampf? Finnland, Norwegen und Russland marschieren vorneweg. Der Schwede liegt gut sieben Sekunden zurück. Frankreich und Deutschland fehlen um die 20 Sekunden. Der Schweizer Jonas Baumann weist bereits ein Defizit von einer Minute auf, ist damit Achter.
 
 
Dann ergreift Iivo Niskanen die Initiative. Diesem Antritt folgen Martin Johnsrud Sundby und Alexander Bessmertnykh. Katz und Manificat kommen nicht mehr mit. Auch Calle Halfvarsson muss wenig später reißen lassen.
15 km
 
Allerdings wird es mit jedem Mal schwieriger, die Lücke bergab zu schließen. Und gut eine Runde muss Andreas Katz noch absolvieren. Aktuell schafft es der Deutsche zusammen mit dem Franzosen Maurice Manificat, zu den vier Staffeln an der Spitze aufzuschließen. Der Amerikaner Scott Patterson verliert den Anschluss.
13,7 km
 
Fast unmerklich legt Sundby an der Spitze zu. Für Schweden hält Calle Halfvarsson Schritt. Für Finnland tut das Iivo Niskanen. Andreas Katz beißt auf die Zähne, um da irgendwie dran zu bleiben. So lange das Loch nicht zu groß wird, in der Abfahrt kann der Deutsche auf den guten Ski immer wieder heranrutschen. Der Schweizer Jonas Baumann läuft etwa 20 Sekunden hinter der Spitze.
12,5 km
 
Mittlerweile macht Martin Johnsrud Sundby die Führungsarbeit, hat mit Schweden und Finnland weitere Skandinavier im Schlepptau. Sieben Staffeln haben sich jetzt abgesetzt. Deutschland und Russland zählen unter anderem dazu.
 
 
Und schon ist es geschafft. Jonas Baumann und Federico Pellegrino stellen den Anschluss wieder her, womit sich die Kopfgruppe aus zwölf Staffeln zusammensetzt.
11,2 km
 
Weiterhin geht es ruhig zu unter den Top 10. Das bietet den Verfolgern die Gelegenheit, Boden gut zu machen. Die Schweiz und Italien arbeiten gemeinsam daran. Zehn Sekunden fehlen noch.
 
 
An der Spitze wird das Tempo raus genommen. Alles schiebt sich wieder zusammen. Zehn Staffeln sind das. Neben China und der Ukraine fehlen hier aber jetzt auch Italien und die Schweiz. Ueli Schnider hat zum Ende noch 15 Sekunden eingebüßt, die muss nun Jonas Baumann wieder aufholen - wenn möglich.
1. Wechsel
 
In dieser Konstellation finden sich die Athleten zum ersten Wechsel ein. Für Russland macht sich Alexander Bessmertnykh auf den Weg. Es folgt der Norweger Martin Johnsrud Sundby. Nach einer starken Leistung von Sebastian Eisenlauer schickt dieser nun Andreas Katz auf die Reise.
 
 
Die Tempoverschärfung des Russen lässt das Feld auseinanderreißen. Norwegens Emil Iversen hält dagegen. Und auch Sebastian Eisenlauer hängt sich dran. Diese drei Staffeln liegen an der Spitze. Dahinter tut sich ein Loch auf.
7,8 km
 
In zwei Spuren bewegen sich die Athleten über die Strecke. Der Italiener hat bei der nächsten Zeitnahme die Skispitze vorn. Der Amerikaner Erik Bjornsen läuft daneben. Unmittelbar nach diesem Messpunkt forciert der Russe Andrey Larkov urplötzlich das Tempo.
6,6 km
 
Bergab kann der Deutsche lange auf den Stockeinsatz verzichten, der Ski läuft richtig gut. Und so bewegt sich das Feld zum zweiten Mal durchs Skistadion. Zur Abwechslung bekleidet jetzt Emil Iversen wieder die Spitze. Weit vorn zeigt sich nun auch der Italiener Maicol Rastelli. Der Schweizer Ueli Schnider ist Dritter.
4,5 km
 
Das übrige Feld bleibt eng beisammen, auch wenn sich das Tempo leicht erhöht hat. An der dritten Zeitnahme ist der Kanadier Alex Harvey vorn, hat den Russen Andrey Larkov im Nacken wie auch den Finnen Ristomatti Hakola. Ueli Schnider und Sebastian Eisenlauer laufen an den Positionen acht und neun.
 
 
Mittlerweile haben zwei Läufer den Anschluss verloren. Der Chinese Jincai Shang musste die Konkurrenz genauso ziehen lassen wie zuletzt der Ukrainer Oleksii Krasovskyi.
Gelb
 
Eine Gelbe Karte fangen sich nun auch die Franzosen in Person von Adrien Backscheider ein. Der Franzose nahm es vorhin mit der klassischen Technik nicht ganz so genau.
3,3 km
 
Dann haben die Startläufer ihr erste Runde absolviert. Jetzt liegt Norwegen mit Emil Iversen vorn. Hinter Kanada, Finnland, Russland und der Schweiz hat sich Sebastian Eisenlauer deultich nach vorn gearbeitet, ist jetzt Sechster.
Verwarnung
 
Nachdem Michal Novak an der falschen Seite einer Streckenbegrenzung vorbei gelaufen ist, setzt es jetzt eine Verwarnung für die Tschechen.
 
 
Nach wie vor tut sich nichts. Auch im zweiten Anstieg bleibt das Tempo konstant. Einige Athleten haben Probleme in der glatten Spur, rutschen immer wieder leicht weg.
1,2 km
 
Nach 1,2 Kilometern wird die erste Zeit abgenommen. Schweden führt an dieser Stelle mit Oskar Svensson. Es folgt der Kanadier Alex Harvey. Russland, Norwegen und die Schweiz lauern direkt dahinter. Sebastian Eisenlauer läuft an vorletzter Position.
 
 
Noch bewegt sich das Feld geschossen durch die Tiroler Wälder. Bislang verliert keiner den Anschluss. Die schwächeren Nationen haben ihre Stärksten auf Position eins gestellt, um nicht gleich abgehängt zu werden.
Start
Jetzt werden die 14 Startläufer losgelassen. Aus drei Korridoren machen sich die Athleten auf den Weg. Mit kräftigen Doppelstockschüben nehmen die Läufer Tempo auf.
Wetter
 
Nach den sonnigen Tagen schaut es heute richtig trüb aus in Tirol. Grauer Himmel und Schneeregen machen die Angelegenheit insbesondere für die Zuschauer wenig angenehm. Die Sportler werden vermutlich aufatmen, dass es nicht mehr so warm ist. Die Temperaturen liegen nur noch knapp über dem Gefrierpunkt, was natürlich auch der zuletzt mitunter sehr aufgeweichten Strecke zugute kommt.
WM 2017
 
Zurück noch einmal zur WM vor 24 Monaten: Hinter den Norwegern war schon damals in Lahti Russland der ärgste Verfolger. Andrey Larkov, Alexander Bessmertnykh und Schlussläufer Sergey Ustiugov sind wieder mit von der Partie. An der dritten Position läuft heute Alexander Bolshunov, was ganz sicher keinen Qualitätsverlust bedeutet. Dritte wurden 2017 die Schweden. Von denen ist einzig Calle Halfvarsson verblieben. Die Schweiz, Finnland und Deutschland belegten damals die weiteren Plätze.
Favoriten
 
Um Edelmetall ringen nach menschlichem Ermessen andere Nationen - insbesondere natürlich die Norweger. Der Titelverteidiger ist bei Weltmeisterschaften seit 2001 ungeschlagen, holte neun Staffeltitel in Folge. Mit 15-Kilometer-Weltmeister Martin Johnsrud Sundby ist einer der Sieger von 2017 auch heute dabei. Es überrascht wenig, dass die Skandinavier zugleich amtierender Olympiasieger sind. Neben Sundby war im vergangen Jahr auch Johannes Kläbo dabei. Das norwegische Quartett komplettieren Startläufer Emil Iversen und Sjur Röthe. Schärfste Konkurrenten sollten die Russen sein. Darüber hinaus geht es dann vermutlich nur noch um Bronze, worum sich neben Schweden noch die Finnen bewerben. Erst wenn von den genannten Nationen jemand patzt, kommen Italiener, Franzosen oder die Deutschen zum Zug.
Swiss-Ski
 
Für die Schweiz wird Ueli Schnider das Rennen eröffnen. Der 28-Jährige ergatterte über die 15 Kilometer klassisch den 23. Platz. In diesem Wettkampf lief es für Jonas Baumann sogar noch besser, er reihte sich als 14. ein. Die größte Verantwortung liegt auf dem ersten Freistilläufer. Dario Cologna mutet sich also nach dem Skiathlon (14.), dem 15er (6.) auf dem Weg zum 50er am Sonntag nun auch noch die Staffel zu. Als eidgenössischer Schlussläufer wird Toni Livers die Sache zu Ende bringen. Der Bündner kommt erstmals bei diesen Titelkämpfen zum Einsatz, nachdem er den geplanten Skiathlon-Start wegen leichten Fiebers absagen musste.
DSV
 
Die deutsche Staffel wird Sebastian Eisenlauer anlaufen, der als Fünfzehnter über die klassischen 15 Kilometer zu gefallen wusste. In jenem Rennen wurde am Mittwoch Andreas Katz sogar Dreizehnter. Zu diesen beiden gesellen sich die relativ ausgeruhten Florian Notz und Schlussläufer Jonas Dobler, die bisher lediglich im Skiathlon zum Einsatz kamen und dabei 18. bzw. 25. wurden. Allein die Zahlen und Namen lassen nicht zwingend auf Medaillenchancen schließen, doch Staffelrennen sind immer wieder auch für Überraschungen gut. Erst gestern mischten die DSV-Damen fast bis zum Schluss im Ringen um Edelmetall mit.
ÖSV
 
Trotz recht dünner Personaldecke wollte der ÖSV bei der Heim-WM eine Staffel an den Start bringen. Nach der Dopingrazzia und den Festnahmen von Max Hauke und Dominik Baldauf jedoch gehen den Österreichern die Athleten aus. Daher zog der Verband seine Staffel zurück. Die beiden genannten Sportler sind übrigens nach dem Geständnis, Eigenblutdoping betrieben zu haben, seit gestern wieder auf freiem Fuß. Gleiches gilt für Alexei Poltoranin, der aber heute natürlich nicht zur kasachischen Staffel gehört. Die beiden Esten Andreas Veerpalu und Karel Tammjärv waren am Abend noch in Haft. Estland fehlt daher komplett in der Startliste. Österreichs Langlauf-Koordinator Trond Nystad hat bereits angekündigt sein Amt unmittelbar nach der WM niederzulegen.
Staffel
 
Unterwegs sind wir heute auf der blauen Runde, die exakt 3.344 Meter misst. Diese muss jeder Sportler dreimal absolvieren, was in der Summe auf 10.032 Meter Wettkampfdistanz hinausläuft. Pro Runde sind zwei knackige Anstiege zu bewältigen, wo die Chance besteht, Lücken aufzureißen. Übrigens laufen die ersten beiden Athleten jeder Staffel im klassischen Stil. Erst danach darf geskatet werden.
Seefeld
 
Zum Ende der zweiten Wettkampfwoche biegt die Nordische Ski-WM so langsam auf die Zielgerade ein. Dabei haben die Skilangläufer noch drei Medaillenentscheidungen vor der Brust. Vor den beiden langen Kanten am Wochenende steht heute die Staffel der Herren über 4x10 Kilometer auf dem Programm.
Willkommen
 
Herzlich willkommen bei der WM in Seefeld zum Langlauf der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Johannes H. Kläbo
29:05.4
2.
Alex Harvey
29:08.2
2.8
3.
Alexander Bolshunov
29:08.3
2.9
4.
Francesco De Fabiani
30:18.7
1:13.3
5.
Emil Iversen
30:18.8
1:13.4
6.
Federico Pellegrino
30:19.1
1:13.7
7.
Simen Hegstad Krüger
30:19.6
1:14.2
8.
Didrik Tönseth
30:19.7
1:14.3
9.
Sindre B. Skar
30:20.5
1:15.1
10.
Sjur Röthe
30:21.5
1:16.1