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Ski Alpin Liveticker

Soldeu, Andorra14. März 2019, 10:30 Uhr
Super G der Damen
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Viktoria Rebensburg
1:23.91
2.
Tamara Tippler
1:24.06
+ 0.15
3.
Federica Brignone
1:24.25
+ 0.34
4.
Mikaela Shiffrin
1:24.35
+ 0.44
 
Nicole Schmidhofer
1:24.35
+ 0.44
6.
Jasmine Flury
1:24.43
+ 0.52
7.
Sofia Goggia
1:24.47
+ 0.56
8.
Kajsa Lie
1:24.59
+ 0.68
9.
Nadia Fanchini
1:24.73
+ 0.82
10.
Corinne Suter
1:24.76
+ 0.85
11.
Romane Miradoli
1:25.11
+ 1.20
12.
Joana Hählen
1:25.25
+ 1.34
13.
Stephanie Venier
1:25.33
+ 1.42
14.
Elena Curtoni
1:25.59
+ 1.68
15.
Wendy Holdener
1:25.89
+ 1.98
Letzte Aktualisierung: 01:20:23
Abschied
 
Noch sind wir heute in Soldeu aber nicht am Ende. Um 12:00 Uhr startet der letzte Super-G des Jahres bei den Herren - schauen Sie doch im Parallelticker vorbei. Derweil bedanke ich mich fürs Mitlesen und wünsche allen noch einen angenehmen Tag. Bis bald!
Ausblick
 
Damit sind die Speeddisziplinen für diese Saison bei den Damen Geschichte. Die nächste Tage in Soldeu haben es mit dem Teamevent, dem Slalom und dem abschließenden Riesenslalom jedoch in sich. Vor allem beim Letzteren steht die Entscheidung um die kleine Kristallkugel noch aus - ob da jemand Mikaela Shiffrin schlagen kann?
Weltcup
 
In Sachen Disziplinweltcup bleibt dagegen eine Überraschung aus. Mikaela Shiffrin gewinnt erstmals die kleine Kristallkugel im Super-G und das, obwohl sie heute nur auf Rang 4 fuhr. Zeitgleich mit ihrer Verfolgerin Nicole Schmidhofer, profitierte die US-Amerikanerin damit von dem Ausscheiden Tina Weirathers. Mit drei Saisonsiegen im Super-G aber hat sich die Weltmeisterin diesen Titel mehr als verdient.
Fazit
 
Da ist doch noch der lang ersehnte Saisonsieg für Viktoria Rebensburg! Gestern noch knapp von Mirjam Puchner geschlagen in der Abfahrt, lässt die Kreutherin heute die Konkurrenz hinter sich und gewinnt vor Tamara Tippler und Federica Brignone den letzten Super-G des Jahres. Für die Deutsche ist es erst der dritte Karrieresieg in dieser Disziplin und der erste 2013, als sie in Cortina D'Ampezzo erfolgreich war.
Säthereng
Denn als letzte Fahrerin geht die erst 19-jährige Juniorenweltmeisterin Hannah Säthereng an den Start. Mit den besten kann die junge Norwegerin aber noch nicht mithalten - sie kommt als 18. und damit Letzte über die Ziellinie. Trotzdem eine schöne Erfahrung für sie!
Hählen
 
Über Welcuppunkte darf sich auch Johanna Hählen freuen. Die Schweizerin kommt auf Rang 12 über die Linie - damit dürfte Viktoria Rebensburg der Sieg nicht mehr zu nehmen sein.
Curtoni
 
Das gleiche gilt auch für Elena Curtoni. Wie ihre Landsfrau zuvor geht auch die Italienerin ihren Lauf zu passiv an. Mit Platz 13 im Ziel hat sie immerhin Weltcuppunkte sicher.
Marsaglia
 
In Sachen Spitzenplätze hat Francesca Marsaglia wenig überraschend nichts zu tun. Die Italienerin findet nie so wirklich in ihren Rhythmus und kommt so am Ende nur auf Rang 14.
Siebenhofer
 
Und diese hält Rebensburg auch nach dem Lauf von Ramona Siebenhofer. In den ersten Zwischenzeiten schien die Österreicherin die Kreutherin noch gefährden zu können, dann aber hebt es die 27-Jährige auf dem Außenski raus. Zum Glück ist ihr bei dem Sturz nichts Schlimmeres passiert.
Rebensburg
Was hat Viktoria Rebensburg nach dieser langen Saison noch in sich? So einiges! Im oberen Abschnitt liegt die Deutsche noch hinter Tippler, aber gerade durch die steile Passage kommt sie klasse durch. In Richtung Ziel zeigt die DSV-Dame dann ihre ganze Klasse und setzt sich tatsächlich mit 0,15 Sekunden in Führung. Wahnsinn!
Gagnon
 
Nun geht es also nur noch um den Tagessieg: Marie-Michele Gagnon hat mit diesem jedoch nichts zu tun, eine fehlerbehaftete Fahrt der Kanadierin endet mit einem Rückstand von über 2,5 Sekunden.
Shiffrin
 
Krönt sich Shiffrin jetzt zum Weltcupsiegern im Super-G? In Sachen Tempo macht der US-Amerikanerin schon mal niemand was vor, so schnell wie keine kommt sie durch die ersten Tore. Im weiteren Verlauf des Rennens aber schleichen sich kleinere Fehler ein. So kann die 24-Jährige die Führung zwar nicht halten - Platz 3 im Ziel reicht aber, um sich zur Siegerin der Disziplinwertung zu küren. Glückwunsch!
Goggia
 
Schon bei der ersten von zwei Tempomessstellen ist Sofia Goggia satte 6 km/h langsamer als die Führende. Umso beeindruckender, dass Goggia trotz fehlendem Speed Anschluss hält - Platz 5 zeigt, welche gute Linie die Italienerin gefahren ist.
Flury
 
Das Schlüsselstück am heutigen Tag scheint der flache Abschnitt zur Halbzeit des Kurses zu sein. Oben nämlich ist Jasmine Flury noch schneller als Tamara Tippler, dann aber kann die Schweizerin die Geschwindigkeit nicht aufrecht erhalten. Stück für Stück verliert sie an Boden und kommt letztlich nur als Vierte ins Ziel.
Lie
 
Still und heimlich lässt die Startäuferin Tamara Tippler eine Fahrerin nach der nächsten hinter sich. Auch Kajsa Lie kommt trotz ordentlicher Fahrt nicht heran. 0,53 Sekunden fehlen der Norwegerin auf Platz 1 - damit verpasst sie auch knapp das Podest.
Schmidhofer
 
Neben der Abfahrtskugel will Nicole Schmidhofer auch ihre Außenseiterchance auf den Super-G-Sieg nutzen. Wie auch bei Weirather, gibt die Österreicherin im oberen Teil Vollgas und liegt bei der Hälfte sogar in Führung. Dann aber folgen ein, zwei Patzer zu viel. In Richtung Ziel kosten diese deutlich an Zeit, so dass Schmidhofer sich auf Rang 3 einsortiert.
Suter
 
Während Shiffrin die kleine Kristallkugel wohl nicht mehr zu nehmen ist, darf erstmal Corinne Suter an den Start gehen. Auch der Schweizerin gelingt kein fehlerfreier Lauf - sie beißt sich nicht nur an der Bestzeit die Zähne aus, auch das Podium verpasst die Eidgenossin knapp.
Weirather
 
Jetzt aber geht es um die kleine Kristallkugel! Denn mit Tina Weirather steht die Titelverteidigerin und erste Verfolgerin von Mikaela Shiffrin am Start. Die Liechtensteinerin geht vor allem am Anfang volles Risiko und liegt sogar in Führung. Dann widerfährt ihr ein letztlich zu großer Fehler - auf dem Außenski verpasst sie eines der Schlüsseltore und scheidet aus.
Holdener
 
Wenig überraschend kommt dagegen, dass der Super-G nicht so wirklich Wendy Holdener Paradedisziplin ist. Die technisch versierte Schweizerin verliert besonders im Steilhang an Boden und kommt sogar noch hinter Venier auf Platz 6 über die Linie.
Venier
 
Da wirft Stephanie Venier einen möglichen Podiumsplatz weg! Im oberen Drittel hält die Tirolerin noch glänzend mit und hat Anschluss zu Tipplers Bestzeit. Am Ende des Steilhanges aber kommt die ÖSV-Dame zu weit raus und verliert zu wertvolle Zeit. Im Ziel ist sie sogar nur Fünfte - bitter!
Fanchini
 
Auch Brignones Landsfrau Fanchini geht etwas zu zaghaft die ersten Schwünge an. Zwar sind kaum Fehler bei der Italienerin zu erkennen, zu wenig Speed aber bedeuten nur Rang 3 für sie.
Brignone
 
Federica Brignone kommt da schon deutlich besser durch die ersten Tore. Aber auch der Italienerin fehlt es an Geschwindigkeit - gerade im Flachstück scheint Tippler die Fahrt wirklich gelungen zu sein. Platz 2 derweil für Brignone.
Miradoli
 
Mal sehen was die Zeit von Tippler wert ist, denn jetzt steht Romane Miradoli am Starthaus. Die Französin ist vom Start weg viel zu passiv und so deutlich langsamer als die Österreicherin. Im Ziel ist sie so über eine Sekunde zurück.
Tippler
Auf geht's! Tamara Tippler geht als Erste auf die Strecke und will zum Saisonfinale nochmal vorne rein fahren. Im oberen Abschnitt aber hat die Österreichern schon eine größere Ecke drin. In Richtung Ziel aber passt die Fahrt - 1:24.06 Minute ist die erste Richtzeit.
Besonderheit Weltcupfinale
 
Kommen wir abschließend noch zu den Besonderheiten des Weltcupfinales: Insgesamt dürfen die besten 25 Athletinnen der entsprechenden Disziplin an den Start gehen, wobei nur die Top 15 im Rennen heute Weltcupunkte erhalten. Hinzu kommen alle Fahrerinnen mit mehr als 500 Gesamtweltcuppunkten, sowie die amtierende Juniorenweltmeisterin. Während diese mit Hannah Säthereng heute auch an den Start geht, verzichten Technikspezialistinnen wie Vlhova und Hansdotter auf einen Start in Soldeu, womit 20 Fahrerinnen starten werden.
Swiss-Ski
 
Schauen wir auch noch auf die Super-G-Saison der Schweizerin: Lara Gut-Behrami, beste Super-G-Fahrerin der Eidgenossen, stürzte wie Mowinckel beim Abfahrtstraining in Soldeu und fällt verletzt aus. So gehen mit Jasmine Flury, Wendy Holdener, Corinne Suter und Johanna Hählen vier Eidgenossinnen an den Start. Eigentlich wäre auch Michelle Gisin qualifiziert, sie steht heute allerdings verletzungsbedingt nicht zur Verfügung.
DSV-Damen
 
Weitaus weniger erfolgreich sah die Super-G-Saison beim DSV-Team aus. Viktoria Rebensburg (6. Disziplinweltcup), gestern starke Zweite in der Abfahrt, stand nur beim Saisonauftakt in Lake Louise auf dem Podium. Anders als in der Abfahrt, wo auch Michaela Wenig und Kira Weidle qualifiziert waren, steht heute nur die Kreutherin für den DSV am Start. Da ist für die kommende Saison noch Luft nach oben.
ÖSV-Damen
 
Gestern hatten die ÖSV-Damen noch allen Grund zu jubeln, als Nicole Schmidhofer die Disziplinwertung gewann und Mirjam Puchner überraschend den Tagessieg einfuhr. Anders als in der Abfahrt ist der Super-G aber nicht fest in österreichischer Hand. Neben Schmidhofer gelang nur Tamara Tippler noch ein Sprung aufs Podium und dennoch haben sich insgesamt fünf Fahrerinnen - neben den bereits genannten noch Venier, Siebenhofer und Hütter - für das heutige Finale qualifiziert.
Dezimierte Konkurrenz
 
Schauen wir noch auf die Konkurrentinnen der US-Amerikanerin. Neben Tina Weirather haben nämlich rein rechnerisch auch Nicole Schmidhofer und Ragnhild Mowinckel noch die Chance sich die kleine Kristallkugel zu sichern. Die Norwegerin aber stürzte beim Training am Montag schwer und zog sich dabei einen Kreuzbandriss zu. Ob aber die Österreicherin und die Liechtensteinerin wirklich Shiffrin gefährden können, darf bezweifelt werden.
Shiffrin dominiert
 
Shiffrin zeigte in diesem Jahr ungeahnte Stärken in den Speeddisziplinen. Insbesondere den technisch anspruchsvolleren Super-G dominierte die US-Amerikanerin mit drei Saisonsiegen in fünf Rennen - dabei gewann sie jeden Wettbewerb, in welchem sie antrat. Nur Ilka Stuhec (fehlt verletzungsbedingt) und Nicole Schmidhofer gewannen ebenfalls einen Super-G in diesem Winter. Bei der WM in Are Anfang Februar aber diktierte Shiffrin wieder das Geschehen, als sich die 24-Jährige zur Weltmeisterin krönte.
Super-G: Damen
 
Nach der gestrigen Abfahrt steht heute das Saisonfinale im Super-G an. Zwar steht die Gesamtweltcupsiegerin mit Mikaela Shiffrin bereits fest, doch in der Disziplinwertung steht die Entscheidung um die kleine Kristallkugel noch aus. Auch hier liegt die US-Amerikanerin mit 300 Punkten an der Spitze und damit rund 32 Zähler vor ihrer ersten Verfolgerin Tina Weirather. Damit muss Shiffrin mindestens Zweite werden, um erstmals in ihrer Karriere die kleine Kristallkugel für den Super-G-Weltcup einzufahren.
Weltcupfinale Soldeu
 
Die Alpine Weltcupsaison 2018/19 neigt sich dem Ende entgegen. In diesem Jahr tritt der Weltcupzirkus ein letztes Mal in der andorranischen Wintersportsiedlung Soldeu zusammen. Auf einer Höhe von rund 1700 Meter geht es für die besten Fahrer und Fahrerinnen der Saison noch einmal um Weltcuppunkte in den Einzeldisziplinen, für manche sogar um etwas mehr.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Soldeu zum Super G der Damen.
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Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Mikaela Shiffrin
2:23.17
2.
Alice Robinson
2:23.47
0.30
3.
Petra Vlhova
2:23.58
0.41
4.
Tessa Worley
2:24.38
1.21
5.
Viktoria Rebensburg
2:25.20
2.03
6.
Wendy Holdener
2:25.51
2.34
7.
Eva-Maria Brem
2:25.99
2.82
8.
Katharina Liensberger
2:26.06
2.89
9.
Sara Hector
2:26.21
3.04
10.
Mina Fürst Holtmann
2:26.51
3.34
11.
Bernadette Schild
2:26.54
3.37
12.
Thea Louise Stjernesund
2:26.81
3.64
13.
Ricarda Haaser
2:27.11
3.94
14.
Coralie Frasse Sombet
2:27.20
4.03
15.
Kristin Lysdahl
2:27.29
4.12
16.
Marie-Michele Gagnon
2:28.13
4.96
 
Federica Brignone
DNF
 
Meta Hrovat
DNF
 
Katharina Truppe
DNF