Biathlon Liveticker

Canmore, Kanada08. Februar 2019
Staffel, 4 x 7,5 km der Herren
Pos.
Name
Zeit
Diff.
Fehler
1.
Norwegen
1:16:36.60
0+7
2.
Frankreich
1:17:47.00
1:10.40
0+8
3.
Russland
1:18:25.00
1:48.40
0+9
4.
Deutschland
1:19:25.20
2:48.60
3+12
5.
Österreich
1:19:58.80
3:22.20
3+11
6.
Tschechien
1:20:00.10
3:23.50
1+9
7.
Ukraine
1:20:04.60
3:28.00
1+9
8.
Italien
1:20:33.70
3:57.10
3+13
9.
Slowakei
1:20:57.50
4:20.90
0+15
10.
Kanada
1:21:29.80
4:53.20
2+18
11.
Estland
1:22:32.70
5:56.10
2+15
12.
Weißrussland
1:23:03.10
6:26.50
1+11
Letzte Aktualisierung: 23:22:01
Bis gleich
 
Für den Moment soll es das aus Canmore gewesen sein. Vielen Dank für das Interesse! Wir machen jetzt aber nahezu direkt weiter, denn um 22:45 Uhr MEZ sind die Damen mit ihrer Staffel an der Reihe. Also bis gleich!
DSV, ÖSV, Swiss-Ski
 
Deutschlands Biathleten patzten am Schießstand. Erik Lesser mit einer und Roman Rees mit zwei Strafrunden bewegten sich nicht auf dem Niveau, welches für die Weltspitze erforderlich wäre. Nur wenige Schießeinlagen liefen reibungslos ab. Das ist letztlich dann einfach zu wenig. Bei den Österreichern verbockte es Schlussläufer Julian Eberhard beinahe ganz allein, kassierte drei Strafrunden. Für die Schweiz war es bereits Startläufer Serafin Wiestner, der gar fünfmal kreiselte und für einen aussichtslosen Rückstand sorgte, der dann dazu führte, dass die Eidgenossen überrundet wurden.
Norwegen
 
Norwegen ist aktuell das Maß der Dinge. Noch bevor Überflieger Johannes Thingnes Boe überhaupt eingriff, lagen die Skandinavier schon vorn. Den Rest konnte der Seriensieger des Winters entspannt über die Bühne bringen. Mit nur sieben Nachladern arbeitete Norwegen am Schießstand am zuverlässigsten. Lediglich eine Zusatzpatrone mehr benötigten die Franzosen, eine weitere die Russen. Die Schießleistungen spiegelten sich also letztlich auch im Endklassement wider.
Ziel
 
Für die deutschen Herren bleibt also nur Platz vier. Johannes Kühn hat es in diesem Moment geschafft. Danach müssen wir locker noch einmal eine halbe Minute warten, ehe Julian Eberhard die Österreicher auf Rang fünf ins Ziel bringt.
Ziel
Im Schongang läuft Johannes Thingnes Boe das zu Ende, bringt die norwegische Staffel souverän ins Ziel. Am Ende bleibt immer noch ein stattlicher Vorsprung von mehr als einer Minute. Erst dann läuft Quentin Fillon Maillet Frankreich auf Rang zwei. Der Rückstand nähert sich nun bereits fast der Zwei-Minuten Marke, dann kommt der Russe Alexander Povarnitsyn als Dritter an.
Schlussrunde
 
Mit enormen Abständen nähern sich die Athleten dem Ziel, da finden keine Positionskämpfe mehr statt. Norwegen vor Frankreich und Russland - so die Reihenfolge.
8. Schießen
Johannes Kühn hätte ohnehin nicht angreifen können, denn der DSV-Skijäger kassiert zwei Strafrunden. Das Podium ist weg. Dennoch geht der Deutsche immer noch als Vierter auf die Schlussrunde. Kreiseln muss erneut auch Julian Eberhard.
8. Schießen
Dann wird um Platz zwei gerungen, denn Quentin Fillon Maillet tut sich schwer, benötigt alle Nachlader. Und erst dann fällt auch die letzte Scheibe. Doch auch der russische Verfolger hat zunächst Mühe. Alexander Povarnitsyn erledigt das dann ohne Strafrunde und entwischt den Deutschen endgültig.
8. Schießen
Johannes Thingnes Boe trifft beim letzten Schießen ein und darf sich locker zwei Strafrunden erlauben. Das wird der Topathlet niemals in Anspruch nehmen, der hat den Ehrgeiz, völlig fehlerfrei zu schießen. Norwegen ist auf und davon und wird gewinnen.
Schweiz
 
Unterdessen sind zahlreiche Staffeln überrundet worden. Dazu gehört auch die Schweiz, die daher aus dem Rennen genommen wird. Das trifft wenig später auch den belgischen Schlussläufer Michael Rösch.
7. Schießen
Julian Eberhard jedoch erlebt ein Debakel. Da will gar nichts klappen. Der Österreicher fängt sich zwei Strafrunden ein und verabschiedet sich aus dem Kampf ums Stockerl. Zumindest Fünfte bleiben die ÖSV-Männer.
7. Schießen
Gnadenlos zielsicher zeigt sich anschließend Alexander Povarnitsyn und sichert fürs Erste den dritten Platz der Russen ab. Völlig Fehlerfrei schießt wenig später auch Johannes Kühn, schiebt die deutsche Staffel auf Position vier.
7. Schießen
Da ist der Norweger schon und richtet sich den Liegendanschlag ein. Sauber legt der 23-Jährige eine Scheibe nach der anderen um. So zügig arbeitet der Franzose danach nicht, muss einmal nachladen. So enteilen die führenden Skandinavier nun bereits auf mehr als 50 Sekunden.
Boe
 
Johannes Thingnes Boe macht Druck. Wie erwartet, baut der Gesamtweltcupführende seinen Vorsprung aus. Der Mann kann sich nur selbst am Schießstand schlagen.
3. Wechsel
Dominik Landertinger büßt auf Russland etwa 23 Sekunden ein, die zum Stockerl fehlen. Daran muss nun Julian Eberhard arbeiten. Philipp Nawrath liegt acht Sekunden hinter Österreich und schickt Johannes Kühn auf die Reise, der die Rolle des deutschen Schlussläufers kurzfristig vom erkrankten Arnd Peiffer übernommen hat.
3. Wechsel
Noch einmal wird gewechselt. Für Norwegen macht sich der bärenstarke Johannes Thingnes Boe auf den Weg, darf auf knapp neun Sekunden Guthaben bauen. Dann folgt der französische Schlussläufer Quentin Fillon Maillet. 75 Sekunden Rückstand zur Spitze weisen die Russen auf, die nun Alexander Povarnitsyn zum Einsatz bringen.
Runde
 
Erlend Bjoentegaard läuft das Loch wieder zu und fliegt förmlich an Simon Fourcade vorbei. Norwegen und Frankreich kämpfen um den Sieg. Dann vergeht mehr als eine Minute, ehe Loginov kommt. Der aber verschafft sich nach hinten Luft.
6. Schießen
Die Verfolger mühen sich im Stehendschießen. Zwei Nachlader für Loginov, zwei auch für Landertinger! Nawrath zittert, räumt mit dem letzten Nachlader ab und vermeidet die Strafrunde. Die genannten fünf Staffeln machen das Podium unter sich aus. Die Lücke dahinter ist inzwischen schon enorm groß. Da tut sich nichts mehr.
6. Schießen
Im Stehendanschlag wackelt Erlend Bjoentegaard. Die ersten beiden Schüsse gehen daneben. Bei Simon Fourcade weigert sich die letzte Scheibe. Dann aber räumt der Franzose ab und schiebt sich an die Spitze. Der Norweger kommt mit zwei Nachladern aus, büßt aber eine Menge Zeit ein. Acht Sekunden liegt er nun zurück.
Im Wald
 
In den kanadischen Wälder kontrolliert Bjoentegaard die Sache, macht wieder Sekunden gut. Um Platz drei aber könnte sich ein Dreikampf entspinnen. Russland hat inzwischen Begleitung gefunden Dominik Landertinger ist an Loginov bereits dran. Und auch Philipp Nawrath ist nicht mehr weit.
5. Schießen
Alexander Loginov tut sich schwer im Liegendanschlag, lädt zweimal nach. Dominik Landertinger feuert aus allen Rohren, putzt die Scheiben zügig weg. Und auch Philipp Nawrath gibt sich gar keine Blöße, schießt richtig stark.
5. Schießen
Natürlich müssen es die Norweger am Schießstand klären. Erlend Bjoentegaard zielt einmal daneben, wird nachladen, räumt dann aber recht sicher ab. Simon Fourcade arbeitet völlig tadellos und bringt Frankreich wieder näher heran.
Strecke
 
Erlend Bjoentegaard behauptet zunächst seinen Vorsprung auf der Strecke. Auch die weiteren Abstände bleiben fürs Erste einigermaßen konstant.
2. Wechsel
Russland weist dann bereits fast 77 Sekunden Rückstand auf. Daran möchte ab sofort Alexander Loginov feilen. Eine weitere halbe Minute später wechselt Simon Eder auf Dominik Landertinger. Österreich liegt an Position fünf. Noch elf Sekunden später ist Erik Lesser dran, der Philipp Nawrath auf die Reise schickt - Rang sieben für Deutschland.
2. Wechsel
Norwegen wechselt, Erlend Bjoentegaard bekommt stattliche 23 Sekunden Polster mit auf dem Weg. Es bahnt sich ein Favoritensieg an. Dann folgen die Franzosen, für die sich Simon Fourcade in die Spur begibt.
Runde
 
Auf seiner Schlussrunde macht Vetle Sjaastad Christiansen Druck und hängt Emilien Jacquelin ab. Der Norweger enteilt dem Franzosen mit Riesenschritten. Gut sieben Sekunden sind das bereits. Und so gut Eduard Latypov auch schießt, im Lauf geht es nicht so geschmeidig voran. Der Russe büßt ein, liegt nun schon mehr als eine Minute zurück.
4. Schießen
 
Ohne jeden Nachlader marschiert heute Eduard Latypov durch und bringt Russland 47 Sekunden hinter der Spitze auf Rang drei. Dahinter trennt sich zunehmend die Spreu vom Weizen. Mit einem Kopfschütteln nimmt Erik Lesser eine Strafrunde hin und muss die Konkurrenten ziehen lassen. Einzig der Este kreiselt da mit.
4. Schießen
Unterdessen finden sich die Führenden schon wieder am Schießstand ein. Frankreich und Norwegen sind immer noch gemeinsam unterwegs. Mit kalten Fingern müssen beide einmal nachladen, bekommen das hin und machen sich wieder auf den Weg.
3. Schießen
Für die Schweiz läuft jetzt Jeremy Finello. Nach fünf Strafrunden von Serafin Wiestner ist da längst alles verloren. Finello räumt jetzt mit drei Nachladern ab. Über Rang 22 kommen die Eidgenossen derzeit nicht hinaus. Fast viereinhalb Minten fehlen bereits ganz nach vorn.
3. Schießen
Simon Eder und Erik Lesser finden prächtig ins Rennen. Sauber werden die fünf Ziele umgelegt. Österreich und Deutschland holen auf - Platz sieben und acht.
3. Schießen
Tadellos arbeitet Emilien Jacquelin im Liegendanschlag. Der Norweger muss hingegen zu einer weiteren Patrone greifen, tut das aber zügig, womit sich die beiden im Gleichschritt wieder in die Spur begeben. Die Esten sind weiterhin bärenstark, Kalev Ermits räumt alles auf Anhieb ab, was auch Eduard Latypov tut. Der Ukrainer Sergeii Semenov gibt sich ebenfalls keine Blöße.
Strecke
 
Norwegen und Frankreich machen an der Spitze jetzt wieder gemeinsame Sache. Gut eine halbe Minute dahinter holt Eduard Latypov für Russland auf, ist schon Dritter.
1. Wechsel
Österreich wechselt als Achter. Felix Leitner übergibt an Simon Eder. Knapp 44 Sekunden fehlen zur Spitze. Mehr als eine Minute nach den Führenden ist Roman Rees da und gibt Erik Lesser eine anspruchsvolle Aufgabe mit auf den Weg.
1. Wechsel
Antonin Guigonnat hat sich letztlich sogar noch vom Norweger abgesetzt. Der Franzose übergibt mit knapp vier Sekunden Vorsprung an Emilien Jacquelin. Für Norwegen macht sich Vetle Sjaastad Christiansen, der Zweite von gestern, auf den Weg.
6,2 km
 
In den kalten kanadischen Wälder holt Antonin Guigonnat mit großen Schritten auf, heftet sich an die Fersen von Lars Helge Birkeland. Das Spitzenduo hat jetzt also eine etwas andere Zusammensetzung. Gut 20 Sekunden dahinter laufen Kanada, die Ukraine und überraschend Estland.
2. Schießen
Felix Leitner und Roman Rees müssen jeweils einmal nachladen. Auf dem Weg zurück auf die Strecke bedeutet das Rang sechs für Österreich und Platz 13 für Deutschland. Evgeniy Garanichev fällt wegen seiner drei Nachlader auf Position acht zurück.
2. Schießen
Dann finden sich diese beiden bereits zum ersten Stehendanschlag ein. Diesmal kommt auch der Russe nicht sauber durch, muss nachladen. Lars Helge Birkeland begnügt sich mit einer Extrapatrone. Antonin Guigonnat putzt alle Ziele im ersten Versuch weg. Zudem hält sich Artem Pryma weiterhin gut, lädt nur einmal nach.
4,5 km
 
Ganz vorn ziehen die beiden Spitzenreiter auf und davon, bauen ihren Vorsprung aus. Evgeniy Garanichev macht tapfer das Tempo.
3,7 km
 
Auf der Strecke schließt Lars Helge Birkeland schnell zum führenden Russen auf. Diese beiden laufen etwa neun Sekunden vor dem nächsten Verfolger, das ist der Ukrainer Artem Pryma. Dahinter hat Felix Leitner im Esten Rene Zahkna einen Begleiter gefunden. 18 Sekunden fehlen zur Spitze.
1. Schießen
Ein wahres Desaster erlebt Serafin Wiestner. Trotz aller Nachlader muss der Schweizer drei Strafrunden drehen. Die eidgenössische Staffel fällt aussichtslos ans Ende des Feldes zurück.
1. Schießen
Dann werden die Waffen vom Rücken geholt. Feuer frei! Evgeniy Garanichev putzt alles weg. Das tut auch Felix Leitner. Die Konkurrenz muss nachladen. Lars Helge Birkeland begnügt sich mit einer zusätzlichen Patrone. Roman Rees hingegen muss zwei nachschieben.
2,0 km
 
Auch am zweiten Messpunkt ist noch alles eng beisammen. Einzig der Bulgare Michail Kletcheov verliert ein wenig den Anschluss. Dieser große restliche Pulk wird nun gleich erstmals am Schießstand eintreffen.
1,2 km
 
Anfangs sorgen sich die Russen mit Evgeniy Garanichev um das Tempo. An dessen Bretttenden klemmt Lars Helge Birkeland für Norwegen. Roman Rees zeigt sich auch recht weit vorn.
Start
Aus drei Startkorridoren machen sich die 23 Staffeln auf den Weg. Die Sportler haben sich gut eingepackt, sich zum Teil die Gesichter abgeklebt, um keine Erfrierungen zu erleiden.
Bedingungen
 
Um kurz nach 12 Uhr Ortszeit zeigt sich der Himmel über Canmore grau und wolkenverhangen. Zumindest rieselt nichts von oben herunter. Interessanter sind in diesen Tagen die Temperaturen. Die liegen aktuell bei minus 18 Grad und erlauben geradeso einen Wettkampf.
Favoriten
 
In den bisherigen drei Staffeln des Winters gab es drei Sieger - Schweden in Hochfilzen, Russland in Oberhof und Norwegen in Ruhpolding. Zumindest die letzten beiden müssen wir auch heute wieder auf der Rechnung haben. Insbesondere die zuletzt sehr starken Norweger sind mit Schlussläufer Johannes Thingnes Boe natürlich eine Macht. Doch auch wenn die Franzosen Martin Fourcade nicht dabei haben und Simon Desthieux heute nicht läuft, haben diese Jungs ihre Qualitäten bereits unter Beweis gestellt. Auch die Österreicher befanden sich zuletzt in guter Form. Nur bei den Deutschen weiß man in dieser Saison nie so genau, was in der Wundertüte steckt. In jedem Fall kommt eine recht große Zahl von Teams fürs Podium in Frage.
Swiss-Ski
 
Die schweizerische Staffel stellt sich ja zumeist von selbst auf. Heute aber verzichten die Eidgenossen auf ihren besten Mann. Benjamin Weger schwächelte gestern aber auch am Schießstand. Somit bleiben folgerichtig Serafin Wiestner, Jeremey Finello, Mario Dolder und Martin Jäger übrig.
ÖSV
 
Ein schlagkräftiges Quartett bringt Österreich an den Start. Mit Ausnahme des Startläufers ist das die drittplatzierte Staffel von Oberhof. Anlaufen wird diesmal Felix Leitner anstelle von Tobias Eberhard. Dazu kommen die bekannten Kräfte Simon Eder, Dominik Landertinger und Julian Eberhard.
DSV
 
Von den sechs deutschen Männern die in Nordamerika dabei sind, bekommen heute Benedikt Doll und Johannes Kühn, die beide in diesem Winter bereits Staffeln liefen, eine Pause. Der formschwache Simon Schempp fehlt ja ohnehin, der schindet sich daheim im Training. So läuft es heute auf die Besetzung Roman Rees, Erik Lesser, Philipp Nawrath, für den das die erste klassische Herrenstaffel im Rahmen des Weltcups ist, sowie Arnd Peiffer hinaus.
Staffel
 
Wie gestern legen nun also die Männer los - mit ihrer Staffel über 4 x 7,5 Kilometer. Die Sportler bewegen sich im Canmore Nordic Centre auf einer 2.525 Meter langen Runde, die jeder dreimal zu durchlaufen hat. Dazwischen liegen jeweils ein Liegend- und ein Stehendschießen. Dabei stehen stets drei Patronen zum Nachladen zur Verfügung. Erst wenn auch die nicht für fünf Treffer reichen, setzt es zusätzliche Meter in der Strafrunde.
Programm
 
Gestern gab es verkürzte Einzel. Am heutigen Freitag sollte eigentlich kein Wettbewerb stattfinden. Doch da es wieder kälter werden soll, suchten die Organisatoren und die IBU grübelnd nach Lösungen. So wurden die Staffeln kurzerhand von Samstag um einen Tag vorgezogen. Und aus den ursprünglich für Sonntag geplanten Massenstartrennen sind Sprints geworden, die für den morgigen Samstag angesetzt wurden.
Canmore
 
An diesem Wochenende ist Canmore Gastgeber für die weltbesten Skijäger. Die Stadt in der kanadischen Provinz Alberta wirkt in diesen Tagen jedoch alles andere als einladend. In ganz Nordamerika ächzte man zuletzt vor Kälte und der knackige Winter hat natürlich auch Canmore fest im Griff. 20 Grad unter Null sind derzeit beinahe Standard. Die Organisatoren schoben die Wettkämpfe in den vergangenen Tagen fleißig hin und her - in der Hoffnung, Fenster mit einigermaßen erträglichen Bedingungen zu erwischen. Schließlich gelten eben jene minus 20 Grad als Grenze, bis zu der man den Athleten die Kälte zumutet.
Weltcup
 
Nicht überall findet der Ausflug des Biathlon-Weltcups nach Nordamerika Zustimmung, doch natürlich gilt es, neue und vor allem lukrative Märkte zu erschließen. Und dafür müssen nun mal lange Reisen in Kauf genommen werden. Irgendwann zahlt sich das eventuell mal auf dem Konto jedes einzelnen Sportlers aus. Dennoch machen da nicht alle mit, berufen sich mitunter auf Formschwäche und eine gezielte WM-Vorbereitung. Ein Teil der Spitzenathleten hat sich aber sehr wohl auf den Weg über den großen Teich gemacht.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Canmore zur Staffel der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
1.
Johannes Thingnes Boe
37:25.60
2.
Arnd Peiffer
37:44.80
3.
Benedikt Doll
38:03.60
4.
Julian Eberhard
38:07.90
5.
Vetle Sjaastad Christiansen
38:10.20
6.
Lukas Hofer
38:32.80
7.
Simon Desthieux
38:35.70
8.
Henrik L'abee-Lund
38:39.90
9.
Philipp Nawrath
38:50.00
10.
Tarjei Boe
38:50.40
11.
Andrejs Rastorgujevs
38:50.50
12.
Fabien Claude
38:52.40
13.
Lucas Fratzscher
38:52.40
14.
Simon Eder
39:02.70
15.
Jakov Fak
39:17.30
16.
Dominik Windisch
39:19.50
17.
Matvey Eliseev
39:20.10
18.
Alexander Loginov
39:20.90
19.
Dmytro Pidruchnyi
39:28.60
20.
Erlend Bjoentegaard
39:38.70
21.
Sebastian Samuelsson
39:43.20
22.
Michal Krcmar
39:44.80
23.
Quentin Fillon Maillet
39:44.90
24.
Felix Leitner
39:54.80
25.
Emilien Jacquelin
39:58.90
26.
Evgeniy Garanichev
40:01.00
27.
Sean Doherty
40:34.70
28.
Benjamin Weger
40:52.70
29.
Antonin Guigonnat
41:29.70
30.
Erik Lesser
43:12.20