Ski Alpin Liveticker

Kitzbühel, Österreich24. Januar 2020, 11:30 Uhr
Super G der Herren
Gesamt Beendet
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Kjetil Jansrud
1:14.61
2.
Aleksander Aamodt Kilde
1:14.77
+ 0.16
 
Matthias Mayer
1:14.77
+ 0.16
4.
Mauro Caviezel
1:15.10
+ 0.49
5.
Mattia Casse
1:15.14
+ 0.53
6.
Vincent Kriechmayr
1:15.40
+ 0.79
7.
Beat Feuz
1:15.47
+ 0.86
8.
Andreas Sander
1:15.60
+ 0.99
9.
Alexis Pinturault
1:15.75
+ 1.14
10.
Travis Ganong
1:15.76
+ 1.15
11.
Johan Clarey
1:15.81
+ 1.20
12.
Daniel Danklmaier
1:15.83
+ 1.22
13.
Marco Odermatt
1:15.95
+ 1.34
14.
Nils Allegre
1:15.96
+ 1.35
15.
Christof Innerhofer
1:16.01
+ 1.40
16.
Blaise Giezendanner
1:16.09
+ 1.48
17.
Thomas Dreßen
1:16.12
+ 1.51
18.
Christian Walder
1:16.16
+ 1.55
19.
Miha Hrobat
1:16.19
+ 1.58
20.
Peter Fill
1:16.20
+ 1.59
 
Emanuele Buzzi
1:16.20
+ 1.59
22.
Romed Baumann
1:16.26
+ 1.65
23.
Bostjan Kline
1:16.31
+ 1.70
24.
James Crawford
1:16.34
+ 1.73
 
Max Franz
1:16.34
+ 1.73
26.
Ryan Cochran-Siegle
1:16.51
+ 1.90
27.
Roy Piccard
1:16.53
+ 1.92
28.
Gilles Roulin
1:16.55
+ 1.94
29.
Matteo Marsaglia
1:16.56
+ 1.95
30.
Steven Nyman
1:16.57
+ 1.96
Letzte Aktualisierung: 00:27:10
Bis morgen
 
Für heute soll es das aus Kitzbühel gewesen sein. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Wir fiebern nun natürlich der morgigen Abfahrt auf der Streif entgegen. Die soll um 11:30 Uhr stattfinden. Dann sind wir wieder live zur Stelle. Bis dahin noch einen schönen Freitag! Und starten Sie gut ins Wochenende!
DSV
 
Aus deutscher Sicht enttäuschte insbesondere Josef Ferstl. Der Vorjahressieger kam mit Startnummer 1 lediglich auf den 36. Platz. Deutlich positiver setzte sich Andreas Sander in Szene, schaffte es als Achter in die Top 10. Thomas Dreßen (17.) und Romed Baumann (22.) fanden sich ebenfalls in den Weltcuppunkten wieder, die Dominik Schwaiger als 31. um drei Hundertstel verpasste.
ÖSV
 
Für die gastgebenden Österreicher also ergatterte Olympiasieger Matthias Mayer den 2. Platz und übernahm damit die Führung im Super-G-Weltcup von seinem Landsmann Vincent Kriechmayr, der heute Sechster wurde. Die mit Abstand beste Leistung mit hoher Startnummer zeigte Daniel Danklmaier, der auf Rang 12 nach vorn fuhr. Unter den besten 30 landeten ferner Christian Walder (18.) und Max Franz (24.).
Swiss-Ski
 
Als Vierter schrammte Mauro Caviezel um 33 Hundertstel am Podium vorbei. Gut gewappnet für die morgige Abfahrt scheint Beat Feuz. Der 32-Jährige reihte sich heute als Siebter ein. Marco Odermatt wurde letztlich Dreizehnter. Und auch Gilles Roulin staubte als 28. noch Weltcuppunkte ab.
Fazit
 
Kjetil Jansrud erringt seinen 23. Weltcupsieg, den neunten im Super G. Mit einer famosen Fahrt fing der Norweger doch noch die scheinbar ungefährdeten Aleksander Aamodt Kilde und Matthias Mayer ab, die sich daher zeitgleich mit Platz 2 zufrieden geben mussten. 16 Hundertstel machten letztlich den Unterschied aus - in einem Rennen, wo die Top 30 lediglich knapp zwei Sekunden auseinanderlagen.
Alexander
Nun beschließt Cameron Alexander den Super G von Kitzbühel. Dem Kanadier jedoch ist keine Zieldurchfahrt vergönnt, der fädelt bei einem Linksschwung doch tatsächlich ein. Bei diesen Geschwindigkeiten schmerzt das natürlich. Alexander aber hält sich immerhin aufrecht, muss nicht in den Schnee.
Kröll
 
Am Seidlalmsprung hat Johannes Kröll die Richtung nicht und muss bereits vor der ersten Zwischenzeit die Segel streichen. Zumindest bleibt der ÖSV-Athlet auf den Beinen.
Striedinger
 
Einen heftigen Abflug erlebt Otmar Striedinger. Bei einem Rechtsschwung bekommen die Ski irgendwie keinen Griff. Der Kärntner rutscht weg und knallt in die Streckenbegrenzung, die an dieser Stelle nicht aus Netzen besteht. Zumindest passiert nichts weiter. Ein paar blaue Flecken wird es geben, Striedinger steht aber schon wieder.
Baumann
 
Mit der Erfahrung vieler Hahnenkamm-Rennen macht sich Romed Baumann auf den Weg. Und der 34-Jährige nutzt das aus, fährt vor allem den zweiten Teil dieses Super G stark. Das wird im Ziel mit Rang 22 belohnt. Den deutschen Teamkollegen Dominik Schwaiger kostet das den Weltcuppunkt.
Seger
 
Da nach dem vorhergehenden Sturz zahlreiche Helfer vor Ort waren, laufen die Reparaturarbeiten jetzt zügiger ab. Weiter geht es mit Brodie Seger. Der Kanadier meistert zumindest mal den Seidlalmsprung und kommt auch im weiteren Verlauf unbeschadet davon. Im Ziel kommt der 24-Jährige zeitgleich mit Dominik Schwaiger an und teilt sich mit diesem den 30. Platz.
Unterbrechung
 
Auch Guglielmo Bosca kommt glimpflich davon. Es bereitet ihm etwas Mühe, sich aus den Netzen zu schälen. Mit etwas Hilfe gelingt das. Wenig später schnallt sich der 26-Jährige die Ski an und fährt aus eigener Kraft nach unten. Nun gilt es, die Streckenbegrenzung neu zu errichten.
Bosca
 
Nach einem Vorläufer wird der Wettkampf nun mit Guglielmo Bosca fortgesetzt. Und der Italiener stürzt exakt an der Stelle, wo eben Stian Saugestad in den Schnee musste. Die mühevoll wieder errichteten Fangnetze werden erneut abgeräumt, halten aber auch Bosca zuverlässig auf.
Top 30
 
Inzwischen sind auch die Schweizer Stefan Rogentin und Ralph Weber aus den Top 30 gerutscht. Auf dem Schleudersitz befindet sich derzeit Dominik Schwaiger mit knapp zwei Sekunden Rückstand auf die Bestzeit.
Unterbrechung
 
Wenig später steht Stian Saugestad wieder, es ist ihm nichts Ernsthaftes passiert. Der Norweger kann sogar auf Ski zu Tal rutschen. Dennoch müssen die Sicherheitszäune erst wieder gerichtet werden, ehe es weiter gehen kann.
Saugestad
 
Anschließend erleben die Zuschauer in Kitzbühel den ersten heftigen Abflug. Stian Saugestad wird kurz nach dem Seidlalmsprung zusammengestaucht, kommt zu Fall und rauscht durch die Fangnetze hindurch. Diese bremsen ihn gerade noch ab.
Janka
 
Carlo Janka darf sich im Hinblick auf die morgige Abfahrt nicht sonderlich lange mit dem Bedingungen in Kitzbühel vertraut machen. Am ersten Sprung stimmt die Richtung nicht. Der Eidgenosse braust am nächsten Tor vorbei.
Giezendanner
 
Dann begibt sich Blaise Giezendanner quasi in den Windschatten von Daniel Danklmaier. Der Franzose fährt ganz oben sogar noch bessere Zeiten, bringt das auf diesem Niveau nicht ganz zu Ende. Dennoch sammeln sich lediglich anderthalb Sekunden Rückstand an, was dem 28-Jährigen Platz 16 bringt.
Danklmaier
 
Nun fiebern die österreichischen Fans dem Auftritt von Daniel Danklmaier entgegen. Oben läuft das gar nicht so überragend, doch der Steirer fährt den Rest richtig stark, verliert da kaum noch etwas hinzu. Der 26-Jährige beweist, dass die Piste sehr sohl noch etwas hergibt. Das ist der lang ersehnte gute Lauf einer hohen Startnummer. Danklmaier fährt auf Rang 12.
Weber
 
Genau auf den 29. Platz fährt im Anschluss der eidgenössische Landsmann Ralph Weber. Damit rutschen Gino Caviezel und Josef Ferstl aus den Punkten.
Rogentin
 
Somit ist das Ringen um die Top 30 in vollem Gange. Das gestaltet Stefan Rogentin zumindest für den Moment erfolgreich. Doch als 29. wird der Schweizer den weiteren Verlauf des Wettkampfes nicht sonderlich ruhig beobachten können. Da droht noch Ungemach.
Babinsky
 
Stefan Babinsky kämpft vergeblich auf der Streifalm. Das Ringen um eine gute Zeit bleibt ohne Erfolg. Der Steirer kommt als 31. im Ziel an und wird demnach keine Weltcuppunkte mitnehmen.
Piccard
 
Auf ganz ähnlichem Niveau ist anschließend Roy Piccard unterwegs. Dem Franzosen gelingt beinahe eine Punktlandung, er ist nur geringfügig schneller als Marsaglia und reiht sich als 24. ein.
Marsaglia
 
Die seit langem besten Zwischenzeiten im ersten Streckenteil setzt nun Matteo Marsaglia. Was lässt sich daraus machen? Der Italiener weiß diese Ausgangsposition nicht ganz zu konservieren. Am Ende fehlen auch ihm fast zwei Sekunden, womit das eine Zitterpartie in Sachen Weltcuppunkte wird.
Kline
 
Überraschungen mit hohen Startnummern sind offenbar heute gar nicht möglich. Bereits oben lassen die Fahrer jetzt eine Menge Zeit liegen. Dieses Schicksal teilt nun Bostjan Kline. Korrigieren lässt sich das nicht mehr. Der Slowene kommt als 20. unten an.
Fill
 
Mit all seiner Erfahrung schlägt sich Peter Fill vergleichsweise gut. Ein Rückstand von etwa anderthalb Sekunden scheint derzeit das maximal Mögliche zu sein. Das realisiert der 37-Jährige und reiht sich als Achtzehnter ein.
Schwaiger
 
Auch Dominik Schwaiger büßt beizeiten Boden ein, verliert im ersten Sprung die Position. Dann muss der DSV-Fahrer bei einem Linksschwung lang auf den Kanten verbleiben, erwischt das nächste Tor dennoch nur mit Mühe. So bleibt viel Zeit auf der Strecke. Es setzt am Ende knapp zwei Sekunden - und Platz 24.
Kosi
 
Klemen Kosi kommt gar nicht klar. Beim ersten Sprung passt die Richtung nicht. Der Korrekturschwung kostet schon viel Zeit. Und bei diesem Patzer bleibt es nicht. Der Slowene schafft es mit mehr als drei Sekunden Defizit ins Ziel und übernimmt die Rote Laterne.
Hrobat
 
Und in der Tat scheinen die Top 10 mittlerweile nicht mehr angreifbar. Die Sportler müssen sich kleinere Ziele stecken. Miha Hrobat kassiert gut anderthalb Sekunden Rückstand, was lediglich für Position 17 reicht.
Caviezel
 
Gino Caviezel ist als Riesenslalomfahrer natürlich nicht gerade prädestiniert für den Super G. Und der auf der Streifalm ist anspruchsvoll - und heute ganz besonders eisig. Entsprechend funktioniert das nicht. Der Eidgenosse bildet zeitgleich mit Ferstl das Schlusslicht im Klassement.
Buzzi
 
Etwas mehr sollte die Piste aber schon noch hergeben. Wird Emanuele Buzzi das vorhandene Potenzial aus dem Untergrund herauskitzeln können? Nein, auch der Italiener gerät schnell ins Hintertreffen, muss im Flachen den Ski korrigierend noch einmal setzen. Das kostet Zeit. Buzzi kommt letztlich nicht über Rang 17 hinaus.
Roulin
 
Selbst die Top 10 scheinen die Sportler jetzt nicht mehr angreifen zu können. Gilles Roulin fängt sich schnell großen Rückstand ein, fährt mitunter zu weite Wege. Das wirft den Schweizer fast zwei Sekunden zurück.
Allegre
 
Von Franzosen ist derzeit generell mehr zu erwarten. Zumindest besser als Crawford eben schlägt sich Nils Allegre. Doch so richtig in Fahrt kommt der 26-Jährige nicht, sortiert sich unten als Dreizehnter ein.
Crawford
 
Der Sieg scheint vergeben. Wer soll die Zeit von Jansrud noch knacken? Selbst das Podium ist vermutlich fix. Mal sehen, wozu die folgenden Athleten in der Lage sind. James Crawford ist nicht schnell genug für eine gute Platzierung. So verpasst der Kanadier die Top 15.
Pinturault
 
Nun versucht sich Alexis Pinturault an diesem Super G. Der Franzose möchte ein paar Punkte für den Gesamtweltcup abstauben. Ein Sieganwärter ist der 28-Jährige nicht. Unter diesen Umständen schlägt er sich gut, reiht sich als Neunter ein und zeigt sich ganz zufrieden.
Jansrud
Dann macht sich der Zweite von Gröden auf den Weg. Und wie sein Landsmann Kilde weiß Kjetil Jansrud ganz genau, wie dieser Super G zu fahren ist. Selbst zwei kleine Hakler stoppen den Norweger nicht. Der Olympiadritte braust mit 16 Hundertsteln Vorsprung über die Linie und setzt sich an die Spitze.
Tumler
 
Nicht sonderlich weit kommt Thomas Tumler. Nach einem weiten Sprung hat der Eidgenosse die Richtung nicht und verfehlt ein Tor.
Feuz
 
Als stärkerer Abfahrer macht sich Beat Feuz mit den diesjährigen Bedingungen in Kitzbühel vertraut. Oben lässt es der Schweizer laufen. Im weiteren Verlauf jedoch dreht der Super G mehr. Und da büßt Feuz entscheidend Zeit ein. Kurz vor Schluss verschneidet es ihm den Ski, den Sturz vermeidet er. Sieben Zehntel fehlen im Ziel - Position 6.
Innerhofer
 
Dann gibt Christof Innerhofer sein Comeback nach Kreuzbandriss. Mal sehen, wozu der Südtiroler imstande ist. Ein Wunder vollbringt der 35-Jährige nicht, schlägt sich aber sehr ordentlich. Innerhofer ist letztlich sogar etwas schneller als Thomas Dreßen und verdrängt diesen vom Platz 10.
Dreßen
 
Thomas Dreßen hat natürlich insbesondere die morgige Abfahrt auf der Streif im Sinn. Heute geht der 26-Jährige nicht forsch genug zu Werke. Das ist anfangs allenfalls eine runde Fahrt, zu der sich dann ein grober Schnitzer gesellt. So geht mehr als eine Sekunde verloren - Rang 10!
Nyman
 
Steven Nyman reiht sich in die Phalanx der geschlagenen US-Amerikaner ein. Der 37-Jährige findet überhaupt keine Einstellung zum Hang, zeigt einen unsicheren Lauf. Einzig Josef Ferstl war heute noch langsamer.
Kilde
Jetzt möchte Aleksander Aamodt Kilde die aktuelle Bestzeit auf die Probe stellen. Der Norweger bemüht sich um eine enge Linie. Im Mittelteil ist das nicht die optimale Lösung. Doch Kilde tritt mit dem Fuß aufs Gas, wird immer schneller. Und tatsächlich kommt der 27-Jährige zeitgleich mit Mayer ins Ziel.
Sander
 
Damit kommt Andreas Sander nicht ganz mit. Die erste Zeitnahme ist nicht richtungsweisend, dort hilft eine Bestzeit kaum weiter. Im weiteren Verlauf muss der DSV-Athlet das bestätigen. Doch ein Fehler wirft ihn zurück. Der kostet eine Dreiviertelsekunde. Mehr kommt nicht hinzu. So wird das immerhin Rang 5.
Mayer
Nun schauen wir auf den Olympiasieger. Und Matthias Mayer sollte derzeit die Form besitzen, um ganz nach vorn fahren zu können. Der Zweite im Disziplinweltcup bleibt am Start gleich mal hängen, sollte nun aber in jedem Fall wach sein. Der Kärntner forciert, Mayer wird immer schneller, bleibt schön auf Zug. Mit gut drei Zehnteln Guthaben braust der Sieger von Lake Louise ins Ziel, reist die Arme nach oben und bejubelt die Führung. Das ist eine Ansage!
Franz
 
Wann wird Max Franz an sein Leistungsvermögen der Vergangenheit anknüpfen? Der dreifache Weltcupsieger im Super G ist zwar oben dabei, doch dann gerät der Kärntner in Rückstand. Fehler gesellen sich hinzu. Die Form stimmt einfach nicht. Weit mehr als eine Sekunde liegt Franz im Ziel zurück.
Kriechmayr
 
Jetzt sind wir gespannt, ob die Piste noch mehr hergibt. Vincent Kriechmayr schiebt sich in den Hang. Der Vorjahresvierte ist oben dabei. Im Mittelteil ist der ÖSV-Fahrer mal zu spät dran, das ist nicht die Ideallinie. So geht geringfügig Zeit verloren. Und die Trendwende gelingt nicht mehr. Drei Zehntel Defizit sammeln sich an. Platz 3!
Ganong
 
Bei den US-Amerikanern geht es nicht recht voran. Travis Ganong gerät früh ins Hintertreffen. Und so richtig in die Gänge kommt der 31-Jährige nicht. Erst im letzten Streckenteil holt Ganong noch Zeit raus und schiebt sich tatsächlich noch auf Platz 3.
Caviezel
Geht das überhaupt noch schneller? Mauro Caviezel zumindest ist im Bereich von Casse unterwegs. Der Eidgenosse lässt den Ski gut laufen, erlaubt sich keine groben Fehler. Am Ende ist der Mann vier Hundertstel vorn.
Casse
Dann stößt sich Mattia Casse oben ab. Und der Italiener nimmt richtig Fahrt auf. An der dritten Zeitnahme liegt der 29-Jährige mehr als sieben Zehntel vorn. Casse findet eine glänzende Einstellung zu diesem Rennen, dosiert gut zwischen Angriff und Gefühl. So bringt er das auch ins Ziel, geht klar in Führung.
Clarey
Nun schauen wir, was Johan Clarey aus der Piste herausholt. Anfangs bewegt sich der Franzose auf dem Niveau von Marco Odermatt. Dann aber legt der 39-Jährige zu, bemüht sich unten um die engere Linie. 14 Hundertstel liegt Clarey letztlich vorn und erklimmt die Spitze.
Cochran-Siegle
 
Anschließend verbremst Ryan Cochran-Siegle den Lauf so ein wenig, baut dann noch einen Fehler ein. Bei der unten nach rechts hängenden Piste wird der US-Amerikaner etwas abgetragen. In der Summe ist das nicht gut genug. Rang 3!
Odermatt
Es gibt noch immer genügend Spielraum. Den möchte nun Marco Odermatt herauskitzeln. Der Schweizer begibt sich auf Bestzeitkurs. Die Sache jedoch gestaltet sich enger. Mal liegt der Sieger von Beaver Creek hinten, dann wieder vorn. Unten erwischt Odermatt die bislang beste Linie, ist hoch dran. Zwei Zehntel sprechen am Ende für ihn.
Walder
Angesichts der Leistung von Ferstl sollte da eigentlich noch viel mehr gehen. Auf die sehr hohen Geschwindigkeiten bei diesem Super G werden sich die Athleten zunehmend einstellen. Bereits Christian Walder tut das. Zwar gelingt auch diese Fahrt nicht optimal, aber es reicht um gut eine halbe Sekunde raus zu holen. Führung!
Ferstl
Bei bestem Wetter, Temperaturen um dem Gefrierpunkt, blauem Himmel und Sonnenschein startet dieser Super G. Josef Ferstl macht ich auf den Weg. Der Vorjahrssieger darf also wie vor zwölf Monaten mit der Startnummer 1 ran. Auf der eisigen Piste wird der Deutsche mehrfach weit abgetragen. Nach der Hausbergkante bekommt er gerade noch die Kurve. So rettet sich Ferstl ins Ziel.
Favoriten
 
Einige Favoriten wurden bereits genannt. Darüber hinaus standen Aleksander Aamodt Kilde, Kjetil Jansrud und Thomas Dreßen in diesem Winter bereits auf einem Super-G-Podium. Johan Clarey hat erst vor zwölf Monaten als Zweiter bewiesen, dass ihm die Streifalm liegt. So ein wenig aus dem Hintergrund könnte vielleicht auch Christof Innerhofer bei seinem Comeback mal wieder von sich hören lassen. Nicht mehr eingreifen wird in dieser Saison hingegen Dominik Paris, der sich bei einem Trainingssturz am Dienstag einen Kreuzbandriss zuzog.
Swiss-Ski
 
Die Eidgenossen setzten auf Marco Odermatt (Startnummer 3), den Sieger von Beaver Creek. Auch Mauro Caviezel (7) stand in diesem Winter bereits auf dem Podium. Beat Feuz (17) ist sicherlich in der Abfahrt stärker einzuschätzen, fuhr allerdings vor drei Jahren in Kitzbühel auch schon aufs Super-G-Podest. Weitere Schweizer sind Thomas Tumler (18), Gilles Roulin (23), Gino Caviezel (25), Stefan Rogentin (34), Ralph Weber (35) und Carlo Janka (42).
ÖSV
 
Der Super G wird heuer von den Österreichern bestimmt. Zwei Siege und insgesamt vier Stockerlplatzierungen gehen bisher auf das Konto des ÖSV, der den Disziplinweltcup mit Vincent Kriechmayr (9) und Matthias Mayer (Startnummer 11) anführt. Max Franz (10) stand in Kitzbühel 2014 bereits auf dem Podium. Für die rot-weiß-rote Skination treten überdies Christian Walder (2), Stefan Babinsky (33), Daniel Danklmaier (37), Otmar Striedinger (48) und Johannes Kröll (50) an.
DSV
 
Angeführt vom Vorjahressieger geht das fünfköpfige deutsche Team ins Rennen. Standesgemäß darf Josef Ferstl das Rennen mit der Startnummer 1 eröffnen. Der Sieg vor zwölf Monaten war der zweite Weltcup-Erfolg des 31-Jährigen - beide im Super G. Weiter geht es mit Andreas Sander (Startnummer 12), Achter vor zwei Jahren, und Thomas Dreßen (15). Der Streif-Sieger von 2018 hat auch schon zwei Super-G-Podiums auf der Habenseite stehen - eines davon jüngst in Gröden. Vervollständigt wird das DSV-Aufgebot durch Dominik Schwaiger (28) und Romed Baumann (47).
Streifalm
 
Über 2.150 Meter Wettkampfstrecke werden in diesem Super G 540 Höhenmeter überwunden. Das durchschnittliche Gefälle beträgt 24 Prozent, an der steilsten Stelle neigt sich die Piste bis zu 69 Prozent. Vom Start auf 1.345 Metern weist heute die Kurssetzung von Erik Seletto den Weg hinunter ins Ziel. Der französische Trainer hat 32 Richtungstore gesteckt.
Kitzbühel
 
An diesem Wochenende stehen mit den 80. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel weitere Höhepunkte des Weltcup-Winters auf dem Programm. Natürlich überstrahlt die legendäre Streif, also die morgige Abfahrt, alles. Zur Tradition gehört allerdings auch der Slalom am Ganslernhang, der am Sonntag über die Bühne gehen wird. Beginnen jedoch wollen wir heute mit dem Super G der Herren auf der Streifalm.
Willkommen
 
Herzlich willkommen in Kitzbühel zum Super G der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Matthias Mayer
1:48.02
2.
Aleksander Aamodt Kilde
1:48.16
0.14
3.
Carlo Janka
1:48.39
0.37
4.
Beat Feuz
1:48.45
0.43
5.
Travis Ganong
1:48.57
0.55
6.
Kjetil Jansrud
1:48.85
0.83
7.
Mauro Caviezel
1:48.93
0.91
8.
Thomas Dreßen
1:48.97
0.95
9.
Nicolas Raffort
1:49.15
1.13
10.
Cameron Alexander
1:49.21
1.19
11.
Maxence Muzaton
1:49.27
1.25
12.
Daniel Danklmaier
1:49.31
1.29
13.
Mattia Casse
1:49.34
1.32
14.
Vincent Kriechmayr
1:49.49
1.47
15.
Daniel Hemetsberger
1:49.57
1.55
16.
Johan Clarey
1:49.61
1.59
17.
Ryan Cochran-Siegle
1:49.69
1.67
 
Bryce Bennett
1:49.69
1.67
19.
Urs Kryenbühl
1:49.72
1.70
20.
Jared Goldberg
1:49.77
1.75
21.
Matteo Marsaglia
1:49.78
1.76
22.
Otmar Striedinger
1:49.81
1.79
23.
Cedric Ochsner
1:49.98
1.96
24.
Josef Ferstl
1:50.00
1.98
25.
Marco Odermatt
1:50.06
2.04
26.
Andreas Sander
1:50.19
2.17
27.
Valentin Giraud Moine
1:50.21
2.19
28.
Klemen Kosi
1:50.34
2.32
29.
Alexander Köll
1:50.36
2.34
30.
Nils Allegre
1:50.38
2.36