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Ski Alpin Liveticker

Wengen, Schweiz18. Januar 2019
Kombination der Herren
Pos.
Name
Gesamt
Differenz
1.
Marco Schwarz
2:36.92
2.
Victor Muffat-Jeandet
2:37.34
+ 0.42
3.
Alexis Pinturault
2:38.04
+ 1.12
4.
Mauro Caviezel
2:38.15
+ 1.23
5.
Romed Baumann
2:38.48
+ 1.56
6.
Pavel Trikhichev
2:38.75
+ 1.83
7.
Kjetil Jansrud
2:38.79
+ 1.87
8.
Riccardo Tonetti
2:38.88
+ 1.96
9.
Vincent Kriechmayr
2:39.23
+ 2.31
10.
Christof Innerhofer
2:39.31
+ 2.39
11.
Sandro Simonet
2:39.37
+ 2.45
12.
Martin Cater
2:39.64
+ 2.72
13.
Thomas Mermillod Blondin
2:39.69
+ 2.77
14.
Ted Ligety
2:39.77
+ 2.85
15.
Bryce Bennett
2:39.80
+ 2.88
16.
Carlo Janka
2:40.06
+ 3.14
17.
Luca Aerni
2:40.14
+ 3.22
18.
Stefan Hadalin
2:40.38
+ 3.46
19.
Niels Hintermann
2:40.45
+ 3.53
20.
Maxence Muzaton
2:40.64
+ 3.72
21.
Filip Zubcic
2:40.87
+ 3.95
22.
Nils Allegre
2:40.91
+ 3.99
23.
Stefan Rogentin
2:41.16
+ 4.24
24.
Valentin Giraud Moine
2:41.22
+ 4.30
25.
Jared Goldberg
2:41.32
+ 4.40
26.
Gilles Roulin
2:41.54
+ 4.62
27.
Jan Zabystran
2:41.77
+ 4.85
28.
Mattia Casse
2:42.05
+ 5.13
29.
Klemen Kosi
2:42.23
+ 5.31
30.
Andreas Romar
2:42.49
+ 5.57
Letzte Aktualisierung: 20:06:08
Ende
 
Morgen haben die Zickzackfahrer Pause, die Spezialabfahrt in Wengen steht an. Von den heute aktiven Speedspezialisten war Kriechmayr der Beste vor Baumann und Janka. Ich bin mir sicher, diesen Klassiker wollen Sie sich nicht entgehen lassen und wünsche einen guten Start ins Wochenende.
Fazit
 
Es sprach viel für die beiden Franzosen und Mauro Caviezel, aber Marco Schwarz hat diesmal die Nerven behalten, war wohl doch ganz gut, dass erst der Slalom und dann die Abfahrt angesetzt war, auch wenn er das heute Früh noch anders gesehen hat.
Bendik
Somit darf Martin Bendik das Rennen schon beenden. Kommt er ins Ziel, dann wird er 35. und Letzter. Dieser Fall tritt ein.
Buzzi
 
Sein Landsmann Emanuele Buzzi verzichtet hingegen.
Casse
 
Gibt es noch einen Kleingewinn für einen Italiener? Jawohl, Mattia Casse prescht vor auf Rang 28.
Debelak
 
Wie auch Tilen Debelak, der als erster Fahrer nicht ins Ziel kommt. Seine Reise endet gleich ganz oben vor der ersten Zwischenzeit.
Vukicevic
 
Der Serbe Marko Vukicevic schon mal nicht, er bleibt als 32. punktelos.
Romar
 
Neuntbeste Laufzeit vom Franzosen! Aber auch Andreas Romar steht nicht mit leeren Händen da, der Finne organisiert sich noch Rang 29. Und zwei sind bestimmt nicht mehr schneller als er.
Allegre
 
2:43.44 von Berndt sind zu schlagen, Nils Allegre schafft das locker und reiht sich sogar als 22. ein.
 
 
Das Rennen ist noch nicht zu Ende, die Herren mit den Nummern 31 bis 37 versuchen noch, ein oder zwei Weltcuppunkte zu stibitzen. Wird aber nicht einfach, ist ja keiner ausgeschieden.
Schwarz
0,87 Sekunden hat Marco Schwarz Vorsprung aus dem Slalom, oben verliert er wie zuvor Pinturault überhaupt nichts. Und er bringt das tatsächlich ins Ziel, exakt 42 Hundertstel rettet er über den Strich. Erster richtiger Weltcupsieg für Schwarz, den beim City-Event in Oslo zählen wir nur halb.
Pinturault
 
Pinturault und Schwarz haben aber schon ordentlich Vorsprung, wird spannend! Und Alexis Pinturault zudem unglaublich viel Erfahrung, auch die Lauberhorn kennt er aus dem Effeff. Trotzdem kann er unten nicht mit seinem Landsmann mithalten, ja nicht ansatzweise. Reicht trotzdem für Rang 2, elf Hundertstel fehlen Caviezel auf das Podium.
Muffat-Jeandet
 
Und nun die drei Herren, die das Podium vorreserviert haben. Aber alle drei wollen sie auch gewinnen, Victor Muffat-Jeandet muss vorlegen. Der Vorsprung schmilzt, aber den Mittelteil nimmt er wie ein Abfahrer. Und er baut weiter aus, unglaublich. 2:37.34 sind die Führung, aber eine mit Option auf deutlich mehr als Rang 3.
Ligety
 
Auch Ted Ligety schlägt sich wacker, hätte ich ihm gar nicht zugetraut. Die Sprünge nimmt er mutig, im Ziel-S allerdings muss er etwas korrigieren. Reicht somit dann doch nur für Rang 11, das war wohl eindeutig eine Konditionsfrage.
Trikhichev
 
Für Trikhichev und Ligety keinesfalls, so weit lehne ich mich aus dem Fenster. Aber der Russe kann natürlich trotzdem ein super Ergebnis schaffen, denn er verliert oben gar nicht viel. Unten auch nur ein paar Zehntel, 2:38.75 lassen ihn über Platz 3 jubeln. Respekt!
M. Caviezel
 
Nur mehr sechs Mann oben, aber mit Mauro Caviezel eben auch ein Speedfahrer. Und der attackiert natürlich, mit einem Podium vor Augen bei einem Heimrennen. Canadian Corner nicht optimal, Ziel-S auch nicht. Aber die neue Bestzeit mit 2:38.15, das wird nicht leicht zu schlagen sein.
Mermillod Blondin
 
Drei Franzosen mit Podestchancen, Thomas Mermillod Blondin macht den Anfang. Keine gute Sicht, aber das ist auch kein optimaler Lauf. Eher verbremst, so kommt er ohne gröbere Probleme durch, wird aber eben auch nur Achter.
Simonet
 
Sandro Simonet beginnt mit einer Sekunde Vorsprung, eine Sekunde Rückstand im Ziel, das wäre absolut in Ordnung. Sind sogar nur 89 Hundertstel, Rang 6, prima Wettkampf.
Tonetti
 
Klar, mit den besten Abfahrern kann auch Riccardo Tonetti nicht mithalten. Aber das ist ein sehr solider Lauf, der wird auch Marco Schwarz Mut machen. Nur neun Hundertstel hinter einem Jansrud wird der Italiener Dritter.
Hadalin
 
Die Sicht ist weiter nicht gut, das macht den Fahrern vor allem oben zu schaffen. Möglichst nicht zu weit an der Minsch-Kante springen, aber auch kein Tempo einbüßen, das ist die Devise. Oben passt das alles noch ganz gut bei Stefan Hadalin, dann fällt der Slowene aber doch zurück. Auch hinter seinen Teamkollegen Cater.
Zubcic
 
Filip Zubcic macht es mit viel mehr Routine etwas besser, aber mehr als Rang 11 ist auch für ihn nicht drin. Obwohl er fast eine Sekunde weniger kassiert aus Zabystran eben.
Zabystran
 
Nach langer Zeit mal wieder ein Techniker, Jan Zabystran wird nach hinten durchgereicht. Und zwar fast bis ganz nach hinten, nur die 15 leuchtet für ihn auf. Aber er hatte heute ohnehin nur ein Ziel, Weltcuppunkte, die bekommt er auch.
Jansrud
 
Geht aber direkt knackig weiter mit Kjetil Jansrud. Und der macht es auch verdammt spannend, vier Hundertstel Rückstand bei der letzten Zwischenzeit, unten war Baumann aber nicht so schnell. Der Norweger kassiert hier aber noch mehr, reicht nur für Platz 2.
Baumann
 
Romed Baumann braucht im Hinblick auf die WM dringend ein Erfolgserlebnis, jetzt die Führung, das wär doch was. Und das ist jetzt eine richtig runde Fahrt, nicht so schnell wie die von Kriechmayr, aber er hatte ja gigantischen Vorsprung. Und davon sind im Ziel noch 0,75 übrig, na also!
Innerhofer
 
Ein Innerhofer lässt sich doch keine 1,2 Sekunden von Kriechmayr abnehmen, oder? Doch, bei der letzten Zwischenzeit sind die weg, unten war der Nordtiroler zudem überragend. Der Südtiroler ist nicht viel schlechter, aber dennoch fehlen schlanke acht Hundertstel im Ziel.
Aerni
 
Luca Aerni findet derzeit einfach seine Form nicht. Wieder ein sehr verhaltener Lauf, damit lässt sich nichts gewinnen. Der ganze Vorsprung ist weg und er nur mit Fünfter.
Muzaton
 
Für Maxence Muzaton ist deutlich weniger drin, aber der Franzose schlägt sich wacker und wird mit 2:40.64 immer noch Sechster.
Cater
 
Martin Cater macht es spannend! Besser im unteren Teil als viele andere, aber nicht gut genug für Kriechmayr. Kein Drama, 2:39.63 reichen für Rang 2.
Hintermann
 
Keine Chance für den Sieger von vor zwei Jahren, aber das durfte auch niemand realistisch erwarten. Niels Hintermann arbeitet sich langsam wieder heran, diese 2:40.45 heute gehen schon in Ordnung,
Bennett
 
Das ist interessant im Hinblick auf morgen. Auch Bennett fällt hinter Kriechmayr zurück, weil er es wie die Fahrer zuvor nicht schafft, der optimalen Linie des ÖSV-Stars im Zielhang zu folgen.
Kosi
 
Kurz durchatmen bei Klemen Kosi, dann wird es wieder spannend. Der Slowene wird nach hinten durchgereicht und ist jetzt nur mehr Siebter.
Janka
 
Carlo Janka hingegen könnte den Österreicher herausfordern. Allerdings nimmt er nur eine Hundertstel Vorsprung mit auf die Reise, also Nichts. Und er hält lange gut mit, aber den Zielhang hat Kriechmayr klar besser erwischt.
Giraud Moine
 
Hinter Kriechmayr sind allerdings fast zwei Sekunden Platz, da fährt der Franzose Valentin Giraud Moine aber trotzdem nicht rein. Sechs Hundertstel hinter Rogentin reiht er sich als Dritter ein.
Kriechmayr
 
Wobei jetzt natürlich die Zeitrechnung eigentlich erst beginnt. Vincent Kriechmayr fährt natürlich in einer anderenLiga als die Athleten zuvor. Wir notieren die Laufbestzeit von 1:46.33, aber auch die Gesamtzeit von 2:39.23 wird jetzt sicherlich einige Minuten halten.
Berndt
 
Weltcuppunkte heute mal wieder für Ondrej Berndt. Aber mit den Abfahrern kann er natürlich nicht mithalten, wobei sich der Rückstand aber auch in Grenzen hält. 2,28 Sekunden auf der Lauberhorn sind nicht dramatisch.
Roulin
 
Da ist Rogentin wirklich ein ordentlicher Lauf geglückt. Auch sein Landsmann Gilles Roulin kann die Vorgabe nicht toppen, er verliert gleich oben ein paar Zehntel und reiht sich als Dritter ein.
Goldberg
 
Und Rogentin bleibt vorne! Jared Goldberg verspielt überraschenderweise seinen kleinen Vorsprung und im Ziel fehlen ihm 16 Hundertstel.
Rogentin
 
Dominik Schwaiger wird mit seinem gigantischen Rückstand nicht starten, Stefan Rogentin sorgt hingegen für gute Laune an der auch schon heute ganz gut besuchten Strecke. Denn jetzt führt ein Schweizer, 2:41.16 sind zu schlagen.
Köll
Sportkamerad Köll ist unterwegs. Auf der allerdings verkürzten Lauberhornabfahrt, die dennoch viele ihrer Tücken behalten hat. Die Fahrzeit beträgt die aus den Trainings bekannten knapp 1:50 Minuten und die erste Richtzeit gesamt lautet 2:43.01.
Startliste
 
In der Abfahrt ist die Startliste nicht so wichtig, die Eins für den Schweden Alexander Köll ist eher ein kleiner Nachteil. Richtig interessant wird es, wenn uns Vincent Kriechmayr mit Nummer 6 eine vermutlich höchst relevate Richtzeit liefert.
 
 
Wir sind zurück in Wengen und bereit für die Entscheidung. Wer heute gewinnt, der hat auch schon eine Hand an der Kugel für die Disziplinenwertung, denn es gibt nur mehr eine weitere Kombi im Februar im bulgarischen Bansko.
 
 
Aber jetzt erst einmal Mittagspause, um 14:00 Uhr fällt die Entscheidung. Guten Appetit und bis gleich.
Zwischenfazit
 
Nach dem Slalom sind nur mehr 38 Athleten übrig, Weltcuppunkte gibt es somit heute so billig wie selten. In Sachen Podium allerdings hängen die Trauben sehr hoch, vieles spricht dafür, dass dieses die Herren Pinturault, Schwarz und Muffat-Jeandet besetzen werden. Aber aufpassen auf Mauro Caviezel!
Bendik
Der Slowake Martin Bendik macht den Deckel drauf. Aber nur Schwaiger war noch langsamer als er, der ist allerdings nach seinem Fehler auch zurückgestiegen.
Breitfuss Kammerlander
 
Gleich sind wir durch, denn Simon Breitfuss Kammerlander fährt schon. Aber der kommt nur bis zur zweiten Zwischenzeit.
Zabystran
 
Und gleich danach liefert ein weiterer Tscheche eine Zeit, mit der nicht mehr zu rechnen war. Jan Zabystran reiht sich mit 51.35 als Zwölfter ein!
Berndt
 
Ondrej Berndt, die alte Kombilegende aus Tschechien, schön, dass er auch wieder dabei ist. Und mit einer Zeit unter 53 Sekunden ist er gar nicht mal schlecht dabei, das gibt zumindest einen Schwung Weltcuppunkte.
Roulin
 
Ordentliche Fahrt hingegen von Gilles Roulin, ihn werden wir nachher in der Abfahrt mit einer der ersten Nummern sehen.
Schwaiger
 
So, jetzt gilt es für Dominik Schwaiger. Aber gleich oben patzt er gewaltig, das Rennen kann er zwar fortsetzen, aber das ist eigentlich mehr oder weniger sinnlos. Mit fast zwölf Sekunden Rückstand kann er Feierabend machen und sich die Abfahrt schenken.
Foss-Solevaag
 
Ein Sebastian Foss-Solevaag ist beispielsweise mit 51.75 deutlich langsamer. Und das war so nicht unbedingt zu erwarten.
Simonet
 
Der nächste Schweizer ist mal ein Slalomläufer und das zeigt uns Sandro Simonet auch. 50.50, Rang 8, damit kann er arbeiten.
Kriechmayr
 
Ordentliche Fahrt von Vincent Kriechmayr! Mit 52.90 hat er nachher eine niedrige Startnummer in der Abfahrt sicher, dort wird er seinen Rückstand dramatisch reduzieren. Kann man durchaus noch an Top 10 denken!
Rogentin
 
Der nächste Schweizer kommt dann aber durch, Stefan Rogentin sehen wir in der Abfahrt wieder. Ob mit einer niedrigen Nummer, das gilt es abzuwarten, dürfte für ihn knapp werden mit Rang 30 zur Halbzeit.
Mani
 
Nils Mani hingegen scheidet beim letzten Übergang aus.
Buzzi
 
Emanuele Buzzi gehört zur neuen italienischen Speed-Generation, den Slalom absolviert er aber auch ohne Ausfall. Mit dem ein oder anderen Zwischenschwung, daher blicken wir besser nicht auf die Zeit.
Kline
 
Bostjan Kline verirrt sich auf den letzten Toren vor dem Ziel.
Monsen
 
Der Schwede Marcus Monsen scheidet aus, aber mit einem Sturz und nicht mit einem Einfädler wie die Kollegen zuvor.
Janka
 
Carlo Janka hat schon Kombinationen gewonnen, das ist aber lange her. Mit vier Sekunden Rückstand muss er sich ganz weit hinten anstellen, auch hinter den meisten anderen Abfahrern.
Zubcic
 
Filip Zubcic ist ein Riesenslalomspezialist, damit ist die Kombi prinzipiell möglich, aber kein Spitzenplatz. Rang 10 nach dem Slalom wird der Kroate nicht halten können.
Aerni
 
Weiter geht es mit Luca Aerni, der bei Kombis gerne mal großesGlück mit Slalomstartnummern hat. Heute geht keine Punktlandung auf Rang 30 nach der Abfahrt, mit Nummer 23 statt 1 im Slalom verliert er fast drei Sekunden.
Goldberg
 
Jared Goldberg bleibt mit 53.21 im Rahmen seiner im Slalom sehr begrenzten Möglichkeiten.
Tonetti
 
Ein leichterer Slalom, das könnte genau richtig für Riccardo Tonetti sein. Aber der hat einen kurzen Wackler drin, deshalb fehlen auch ihm fast zwei Sekunden.
Cochran-Siegle
 
Kein schwerer Slalom natürlich, aber die Einfädler häufen sich. Auch Ryan Cochran-Siegle kommt nicht durch.
Hadalin
 
Für einen Slalomfahrer sind 50.61 natürlich alles andere als toll, aber mit dieser Zeit ist Stefan Hadalin jetzt zumindest klar bester Slowene.
Bennett
 
Sieh an, Bryce Bennett kann auch Slalom, in Ansätzen zumindest. Aber auch für ihn steht natürlich nachher das weitere Abfahrtstraning im Vordergrund. Und er darf zu diesem auch antreten.
Cater
 
Das läuft aber gar nicht bei den Slowenen, Martin Cater kassiert eine ähnliche Packung wie Kosi zuvor.
Kilde
 
Aleksander Aamodt Kilde kommt nur ein paar Tore weit. Auch wieder ein Einfädler, somit für ihn am Nachmittag wie für Mayer auch kein weiteres Abfahrtstraining.
Giraud Moine
 
Die Top 15 beschließt der Franzose Valentin Giraud Moine mit einer Fahrt auf Rang 13. Keine Podiumschance, aber dafür sind auch andere Franzosen zuständig.
Paris
 
Sein Teamkollege Dominik Paris hat die gleiche Ausgangslage. Am Start, denn ins Ziel kommt er nach einem Einfädler unten nicht. Schade, zur Halbzeit war er deutlich schneller als Innerhofer.
Innerhofer
 
Christof Innerhofer würde man es so sehr gönnen, er ist einer der Fahrer, bei denen man froh ist, dass der Slalom zuerst gefahren wird. Rückstand unter drei Sekunden, rund 1,5 bis 2,0 sollte er aufholen können. Und das reicht dann für ein gutes Ergebnis.
Hintermann
 
Nun der Sensationsmann aus 2017, der dann aber lange verletzt war. Verlernt hat es Niels Hintermann nicht, aber so ein Coup wie damals ist heute nicht drin. Wohl noch nicht einmal Top 10.
Kosi
 
Slowenen sind in der Kombi immer wieder mal für eine Überraschung gut. Klemen Kosi wird diese heute nicht liefern können, er stellt sich sogar noch eine Sekunde hinter Baumann an.
Baumann
 
Jetzt wieder Abfahrer en bloc, aber das WM-Ticket kann Romed Baumann eher nur in der Kombi holen. Aber das ist ein viel zu passiver Sicherheitslauf, fast drei Sekunden hinter Schwarz ist kein Blumentopf zu holen.
Mermillod Blondin
 
Thomas Mermillod Blondin ist ein Kombispezialist, der diesen Bewerb sicherlich gerne viel öfter hätte. Aber unten lässt er ein wenig liegen, 50.43 klingt eher nach Mittelfeld am Ende des Tages.
Ligety
 
Klappt es in der Kombi für den ansonsten erschreckend formlosen Ted Ligety? So halbwegs, mit 1,2 auf Schwarz kann er leben, das sollte in diesem Feld auch für Top 10 reichen.
Pinturault
 
Nun der beste Allrounder mit Alexis Pinturault. Und der macht alles richtig, nur zwei Zehntel fehlen auf dem Österreicher, die nimmt er ihm locker ab am Nachmittag. Wir haben jetzt einen klaren Favoriten!
Muffat-Jeandet
 
Aber Victor Muffat-Jeandet wird sich wohl kaum so weit abhängen lassen. Hoppla, kleine Rutschpartie vor dem Zielhang, es sind neun Zehntel. Das wird spannend.
Schwarz
 
Und nun die drei Topfavoriten hintereinander. Marco Schwarz muss vorlegen, das macht er auch. 48.77, das ist der Vorsprung für die Abfahrt, den sich ein Techniker wünscht.
Trikhichev
 
Pavel Trikhichev ist ein echter Allrounder, allerdings auch in keiner Disziplin richtig gut. Reicht für die Führung, aber neun Hundertstel kann er gegen Caviezel nachher nie und nimmer verteidigen.
Mayer
 
Für eine Abfahrt wäre es jetzt in der Tat noch zu neblig, der Tausch war sicherlich keine blöde Idee. Nächster Abfahrer im Stangenwald ist Matthias Mayer, der fährt aber die ganz weite Linie. Aber dann wird er zu spitz und fädelt ein. Sein Tag ist ohnehin morgen, in der Spezialabfahrt gehört er zu den Topfavoriten.
Jansrud
 
Kjetil Jansrud hat in den letzten Jahren kaum mehr Slalom trainiert, das sieht man auch. Er verliert selbst auf Caviezel eine Sekunde!
M. Caviezel
Und los! Mauro Caviezel ist im Gegensatz zu Bruder Gino natürlich kein Slalomläufer und sticht etliche Schwünge ordentlich ab. Wir notieren eine erste Richtzeit mit 50.37.
Startliste
 
Denn es sind überhaupt nur 51 Starter gemeldet, der Slalom wird gleich weiter intensiv aussieben. Es beginnen die Herren Mauro Caviezel, Kjetil Jansrud und Mathias Mayer, das ist eine gute Mischung, deren Zeiten dürfte aber der angesprochene Marco Schwarz dann mit Nummer 5 pulverisieren.
DSV, ÖSV und Swiss-Ski
 
Hirscher und etliche weitere Technikspezialisten sind abwesend, so hat aus den Reihen des ÖSV Marco Schwarz fraglos gute Chancen auf das Podium. Der DSV schickt nur Dominik Schwaiger ins Rennen, der will vor allem punkten. Acht Schweizer sind dabei, da muss ja das eine oder andere Spitzenresultat fast zwangsläufig herausspringen.
Favoriten
 
2018 hat hier Victor Muffat-Jeandet gewonnen, 2017 völlig überraschend der Schweizer Niels Hintermann, davor viermal in Folge Alexis Pinturault. Und ich kann mich nicht erinnern, dass Pinturaut bei einer Kombi mal kein Podestkandidat war, natürlich ist das heute nicht anders. Aber verschieben wir mal besser sämtliche Prognosen auf die Zeit nach dem Slalom.
Slalom zuerst
 
Denn man muss mit dem Slalom beginnen und am Nachmittag auf bessere Sicht bei der verkürzten Abfahrt hoffen. Für uns als Zuschauer eigentlich eh besser, denn so bleibt uns die übliche Konstellation, dass feine Abfahrtsleistung am Nachmittag komplett entwertet werden, erspart.
Wengen
 
Die alpine Kombi führt schon längere Zeit ein Schattendasein, allein in Wengen wird dieser Klassiker nach wie vor gehegt und gepflegt. Und auch in diesem Jahr trotz man den widrigen Bedingungen in Sachen Wetter, allerdings nicht ohne Einschränkungen.
vor Beginn
 
Herzlich willkommen in Wengen zur Kombination der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Clement Noel
1:48.96
2.
Manuel Feller
1:49.14
0.18
3.
Daniel Yule
1:49.79
0.83
4.
Ramon Zenhäusern
1:49.82
0.86
5.
Henrik Kristoffersen
1:49.94
0.98
6.
Giuliano Razzoli
1:50.03
1.07
7.
Felix Neureuther
1:50.06
1.10
8.
Alexis Pinturault
1:50.08
1.12
9.
Victor Muffat-Jeandet
1:50.15
1.19
10.
Istok Rodes
1:50.24
1.28
11.
Christian Hirschbühl
1:50.28
1.32
12.
Dave Ryding
1:50.45
1.49
 
Manfred Mölgg
1:50.45
1.49
14.
Marcel Hirscher
1:50.58
1.62
15.
Alex Vinatzer
1:50.72
1.76