Langlauf Liveticker

Seefeld, Österreich03. März 2019
der Herren
Zeit im Ziel Beendet
Pos.
Name
Zeit
Diff.
Letzte Aktualisierung: 15:15:41
Bis bald
 
Mit diesen Worten beenden wir die Berichterstattung von diesem Großereignis. Im Namen meiner Kollegen danke sich für das Interesse während der vergangenen zwölf Tage. Wir begeben uns ab sofort in die letzte Phase des Weltcupwinters und werden dort viele der Athleten wiedersehen, denn wir bleiben natürlich live am Ball. Bis dahin!
Abschluss
 
Damit endet die Nordischen Ski-WM in Seefeld. Norwegen erwies sich mit 13 Goldmedaillen und 25 Mal Edelmetall insgesamt als unangefochten. Bei den Langlaufmännern räumte die skandinavische Nation alle Titel ab. Position zwei im Medaillenspielgel geht an die Deutschen, die ihre Plaketten (6 Gold, 3 Silber) ausnahmslos im Skispringen bzw. in der Nordischen Kombination holten. Für Österreich gab es insgesamt neun Medaillen, Gold aber war nicht dabei. Der Schweiz blieb einmal Bronze.
ÖSV
 
Bernhard Tritscher erkämpfte für Österreich den 30. Platz, reihte sich damit direkt vor Lucas Bögl ein. Mika Vermeulen reihte sich bei seinem ersten großen Männnerwettkampf mit über einer Viertelstunde Rückstand als 56. ein.
DSV
 
Für die Top 10 reichte es aus deutscher Sicht heute nicht, obwohl Jonas Dobler bis annähernd zum Schluss zu der vorderen Gruppe gehörte. So fehlten dem letztlich Siebzehnter auch nur knapp acht Sekunden bis zu Rang zehn. Florian Notz fing sich als 22. am Ende knapp zwei Minuten ein. Beinahe dreieinhalb Minuten waren es bei Lucas Bögl (31.). Und fast sieben Minuten bekam Andreas Katz (43.) aufgebrummt.
Swiss-Ski
 
Zu Edelmetall reichte es für den besten Schweizer nicht. Dario Cologna fehlten auf Platz sieben am Ende etwas mehr als sechs Sekunden zum Podium. Toni Livers kam mit zwei Minuten Rückstand als ordentlicher 24. an. Deutlich abgehängt wurde Roman Furger, der als 53. mehr als 13 Minuten kassierte.
Fazit
 
Letztlich wurde der Mut von Hans Christer Holund belohnt. Der Bronzemedaillengewinner des olympischen Skiathlons hatte frühzeitig die Initiative ergriffen, setzte sich aus der lange Zeit sehr großen Gruppe ab und lief fast 30 Kilometer allein. Mitunter betrug sein Vorsprung 1:20 Minuten. Am Ende brachte der 30-Jährige 27 Sekunden ins Ziel und kürte sich zum letzten Titelträger dieser WM. Etwa zehn Kilometer vor dem Ziel entfloh Alexander Bolshunov der Unschlüssigkeit der Konkurrenten und begab sich allein auf die Verfolgung. Ganz nach vorn aber reichte es nicht mehr. Näher als 23 Sekunden kam der Russe, der kurzfristig den erkrankten Alexei Chervotkin ersetzte, nicht heran. Platz zwei war der Lohn. So blieb für den großen Rest der Favoriten nur der Kampf um Bronze. Und den entschieden die Norweger in Person von Sjur Röthe für sich und brachten überdies alle vier Athleten unter die besten Fünf.
Medaillen
 
GOLD für Hans Christer HOLUND (Norwegen), SILBER geht an Alexander BOLSHUNOV (Russland) und BRONZE gibt es für Sjur RÖTHE (Norwegen).
Ziel
 
Um Rang drei sprinten zwei weitere Norweger. Nach langen 50 Kilometern entscheidet eine Zehntel zu Gunsten von Röthe. Sundby hat als Vierter das Nachsehen.
Ziel
Hans Christer Holund läuft das nach Hause, holt sich mit dem Weltmeistertitel seinen großen sportlichen Erfolg. Eine knappe halbe Minute dahinter erreicht Bolshunov als Zweiter das Ziel.
 
 
Holund ist schon oben. Und Bolshunov geht schwer. Gold ist vergeben! Silber auch! Wer holt Bronze? Sundby und Röthe ergreifen die Initiative. Die Gruppe zerfliegt.
 
 
In der Gruppe bleibt es bei 18 Männern - mit Cologna und Dobler. Da aber wird sich am letzten Berg noch etwas tun.
47,1 km
 
An der letzten Zwischenzeit sind 23 Sekunden übrig. Ein wirklicher Einbruch bahnt sich bei Holund allerdings nicht an. Der Norweger läuft Gold entgegen. Doch ein Anstieg bleibt noch. Bolshunov hat in jedem Fall Silber sicher.
46,5 km
 
Alexander Bolshunov reduziert den Rückstand auf unter eine halbe Minute und sieht den Spitzenreiter in einigen Streckenabschnitten vor sich. Dreieinhalb Kilometer sind noch zu absolvieren. Hält Hans Christer Holund so lange durch?
45,25 km
 
Dario Cologna mischt im Kampf um Bronze mit. Zu dieser Gruppe gehört als letzter Deutscher Jonas Dobler. 18 Athleten verbleiben, Florian Notz und Bernhard Tritscher sind abgehängt.
43,8 km
 
Alexander Bolshunov arbeitet sich Stück für Stück an die Spitze heran. Doch ob das letztlich reicht. 40 Sekunden sind es noch. Nach hinten hat der Russe eine halbe Minute. Zwei der Medaillen sind wohl vergeben.
42,6 km
 
Ist man sich der Situation nun endlich bewusst? Simen Hegstad Krüger führt die Gruppe an, die immer kleiner wird. Doch regelmäßig schauen sich die Athleten an. So wird man die nötige Zeit nie aufholen.
41,5 km
 
Lucas Bögl und Toni Livers verlieren jetzt den Anschluss. Die Gruppe umfasst noch etwa 25 Sportler. Jonas Dobler, Florian Notz, Bernhard Tritscher und Dario Cologna gehören dazu.
41,5 km
 
Hans Christer Holund lässt keine Ermüdung erkennen. Der Norweger hält sein Tempo, läuft flüssig. Und so hat sein Vorsprung einigermaßen Bestand. 55 Sekunden sind das vor Bolshunov. Weitere 25 Sekunden sind es zur großen Gruppe. Auf geht es in die letzte Runde!
38,2 km
 
Nach wie vor ist das Polster von Hans Christer Holund mehr als eine Minute groß. Dahinter zerfleddert das Feld doch gehörig. Alexander Bolshunov läuft jetzt allein als erster Verfolger. Jens Burman organisiert in der Gruppe die Nachführarbeit. Dennoch rutschen da wieder mehr und mehr Athleten von hinten heran.
36,95 km
 
Die Russen brausen durch, wechseln nicht und drücken auf die Tube. Evgeniy Belov und Alexander Bolshunov verschärfen den Rhythmus. Bernhard Tritscher hatte seinen zweiten Skitausch vorhin schon vorgenommen und taucht jetzt als Vierter des Rennens auf.
Skiwechsel
 
Das sind längst Johaug-Dimensionen, in denen sich Holund bewegt. Damit darf sich der Norweger den Materialwechsel locker erlauben. Auch ein Großteil der Verfolger holt sich neue Ski.
34,3 km
 
Und Hans Christer Holund vermag zuzusetzen. Der Norweger scheint Reserven zu haben. Mehr als 70 Sekunden sprechen für den 30-Jährigen. Und hinten ist man sich nicht einig. Die Gruppe ist nach wie vor groß, was auf nicht sonderlich hohes Tempo hindeutet. Gold scheint vergeben zu sein. Hinten hat sich der Skiwechsel für Katz nicht ausgezahlt, der als erster Deutscher zurückfällt.
33,2 km
 
Nach wie vor wächst der Vorsprung von Holund leicht an. Die Konkurrenten sollten die Zeichen der Zeit doch inzwischen erkannt haben. Lange dürfen die nicht mehr zögern, sonst ist Gold weg.
 
 
In der Gruppe bewegen sich jetzt noch 42 Sportler. Die Deutschen sind alle dabei, die Schweizer Dario Cologna und Toni Livers ebenfalls sowie der Österreicher Bernhard Tritscher.
30,5 km
 
Jetzt knackt der führende Norweger die Minute. So langsam müssten die Verfolger realisieren, dass es höchste Zeit für eine ernsthafte Tempoverschärfung wird. Aber natürlich muss man sich dafür einig sein.
29,9 km
 
Stetig baut Holund seinen Vorsprung aus, der sich nun in Richtung von einer Minute bewegt. Einige der Jungs, die beim Skiwechsel waren, stellen nun den Kontakt zur Gruppe wieder her.
28,65 km
 
Die übrigen Deutschen verstecken sich im sicheren Schoß des Feldes. Das tut auch der Schweizer Toni Livers. Landsmann Dario Cologna zeigt sich weiterhin recht weit vorn.
Skiwechsel
 
Bei der zweiten Wechselmöglichkeit schreiten längst nicht alle Athleten zur Tat. Der Führende tut das nicht - Andreas Katz dagegen schon. Da aber die Gruppe noch recht groß ist, lässt sich der Anschluss sicherlich schnell wieder herstellen.
27,2 km
 
Unterdessen hat Hans Christer Holund etwas vor. Der 30-Jährige setzt alles auf eine Karte und enteilt immer weiter. Auf mehr als 50 Sekunden wächst sein Guthaben an. Die Verfolger zögern.
 
 
Roman Furger und Mika Vermeulen zahlen dem höheren Tempo Tribut und verlieren den Anschluss zur Gruppe, die jetzt nach und nach Mitglieder verliert.
24,9 km
 
Inzwischen beträgt das Polster von Hans Christer Holund knapp 23 Sekunden. Jetzt hat Alexander Bolshunov offenbar den Ernst der Lage erkannt, kümmert sich zusammen mit dem russischen Landsmann Andrey Melnichenko um die Nachführarbeit.
 
 
Dann nehmen die Verfolger spürbar Schwung raus. Bolshunov mag die Arbeit jetzt nicht allein machen. So wächst der Vorsprung des Ausreißers an.
22,2 km
 
Yevgeniy Velichko aus Kasachstan reagiert als Erster und organisiert die Verfolgung. Auch Alexander Bolshunov engagiert sich. Das höhere Tempo zieht das gesamte Feld enorm in die Länge.
21,6 km
 
Nun ergreift Hans Christer Holund die Initiative. Der ausgeruhte Norweger macht sich aus dem Staub, setzt sich Sekunde um Sekunde ab. Was tut die Konkurrenz?
Skiwechsel
 
Jetzt nutzen alle Athleten der 48-köpfigen Gruppe die Gelegenheit zum Skiwechsel. Jonas Dobler erleidet im Getümmel einen Stockbruch. Doch schnell ist Ersatz zur Hand.
18,6 km
 
Für Antti Ojansivu ist das nur ein ganz kurzes Intermezzo. Anschließend spannt sich Hans Christer Holund vors Feld - mit dem Russen Evgeniy Belov im Schlepptau. Andreas Katz ist Dritter.
17,8 km
 
Dann taucht ein ganz neues Gesicht in führender Position auf. Der Finne Antti Ojansivu rückt sich ins Blickfeld. Der 25-Jährige ist als Einzelläufer bisher nicht sonderlich in Erscheinung getreten.
16,6 km
 
Seit geraumer Zeit bekleidet Andrey Melnichenko die Spitzenposition. Darüber hinaus zeigen sich weiterhin die bekannten Namen in den vordersten Regionen. Zu denen gehört Dario Cologna. Auch Andreas Katz hält sich stabil im Bereich um Platz zehn auf. Jonas Dobler läuft ganz in der Nähe. Die Gruppe ist exakt 48 Läufer groß.
13,9 km
 
Aktuell laufen wieder annähernd 50 Sportler in der großen Gruppe. Roman Furger ringt da tapfer um den Kontakt. Auf Dauer wird das ganz sicher nicht gut gehen. Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis der Schweizer abgehängt wird. Aber damit wird er bei Weitem nicht der einzige sein.
Aufgabe
 
Soeben schnallt Jincai Shang die Ski ab. Der Chinese hat genug für heute und streicht die Segel.
13,3 km
 
Clement Parisse übernimmt jetzt die Spitze. Zudem findet sich mit Simen Hegstad Krüger jetzt noch ein anderer Norweger dort vorn mit ein. Nach wie vor aber herrscht Ruhe vor dem Sturm. Die Karten werden längst nicht auf den Tisch gelegt.
12,05 km
 
Inzwischen verliert der Schweizer Roman Furger so langsam den Anschluss. Noch aber gibt es insbesondere in den Abfahrten die Chance, immer wieder heranzurutschen.
10,6 km
 
Beinahe unmerklich geht es nun immer zügiger zur Sache. Das fordert zunehmend Tribut. Stabil ganz weit vorn mischt weiterhin Martin Johnsrud Sundby mit. Dort lässt sich jetzt erstmals Alexander Bolshunov blicken.
9,4 km
 
Ganz vorn zeigt sich nun Dario Cologna und stellt unter Beweis, dass er sich in guter Verfassung befindet. Neben den zuletzt genanten Sportlern mischen Clement Parisse und David Norris in den vorderen Regionen mit.
8,3 km
 
Dann haben die Läufer die erste der sechs Runden hinter sich gebracht. Nach wie vor führt Sundby das Rennen an. Dario Cologna hält sich im Windschatten des Norwegers auf. Andreas Katz scheint wieder einen prächtigen Ski zu haben, rutscht auf der Abfahrt ganz vorn ran und kommt an der Zeitnahme als Vierter durch. Alle anderen Schweizer, die Deutschen und die beiden Österreicher befinden sich nach wie vor im großen Feld.
5,6 km
 
Ein wenig tritt jetzt Martin Johnsrud Sundby aufs Gas. Das Feld zieht sich prompt immens in die Länge. Die schwächeren Athleten am Ende haben nun schon Schwierigkeiten.
5 km
 
Inzwischen orientieren sich die Deutschen etwas nach vorn, zeigen sich mit Jonas Dobler und Andreas Katz in den Top 10. Dario Cologna schiebt sich jetzt sogar an die zweite Position.
3,75 km
 
Vor allem im großen Feld lässt es sich derzeit sehr bequem laufen. Angesichts des Windschattens darf da immer mal wieder ein Stockschub ausgelassen werden. Am Ende verliert mit dem Griechen Alex Vanias jetzt der erste Athlet den Anschluss.
2,3 km
 
Weiterhin tut sich nichts in den Tiroler Wäldern. Zur Abwechslung zeigt sich jetzt Sundby an der Spitze. Die russische Position bekleidet jetzt Evgeniy Belov. Farbe bringen der Franzose Robin Duvillard und der Kanadier Alex Harvey rein.
1,1 km
 
Bei gemäßigtem Tempo bleibt ein großes Feld beieinander. Dieser Pulk bewegt sich auf die erste Zeitnahme zu, wo Andrey Melnichenko die Führungsposition inne hat. Die Norweger sind mit Martin Johnsrud Sundby und Hans Christer Holund vorn dabei.
DNS
 
Von den einst 65 gemeldeten Sportlern sind der Kasache Vitaliy Pukhkalo und der Tscheche Miroslav Rypl nicht angetreten.
Start
Bei wieder deutlich besserem Wetter machen sich die Athleten jetzt aus fünf Startkorridoren auf den Weg. Vom locker bewölkten Himmel scheint die Sonne bei etwa zehn Grad.
WM 2017
 
Als amtierender Weltmeister geht der Kanadier Alex Harvey an den Start, der vor 24 Monaten in Lahti triumphierte. Auf den damaligen Silbermedaillengewinner Ustiugov müssen wir heute also verzichten. Darüber hinaus ist Matti Heikkinen, der WM-Dritte von Lahti, mit von der Partie. Obwohl der 35-jährige Finne zuletzt nicht mehr diese Form zu haben schien, die großer Erfahrung kann auf der langen Distanz einiges bewirken. Der finnische Landsmann Iivo Niskanen, 2018 Olympiasieger im klassischen Stil, startet heute nicht.
Favoriten
 
Weitere Favoriten müssen wir zwangsläufig in den Reihen der Norweger suchen, die allerdings bei den letzten beiden Großereignissen leer ausgingen. Doch natürlich haben insbesondere Martin Johnsrud Sundby, Weltmeister über die 15 Kilometer, und Sjur Röthe, Goldmedaillengewinner im Skiathlon, das Zeug für weitere große Taten. Obwohl bei den Russen Sergey Ustiugov und Andrey Larkov fehlen, wird da sicherlich auch der eine oder andere vorn mitmischen. Ein Kandidat wäre der Olympiazweite Alexander Bolshunov - oder aber Denis Spitsov. Dann ist da natürlich der Titelverteidiger Alex Harvey, die Franzosen Manificat und Parisse oder der Brite Musgrave. Die Liste ließe sich noch ein Weilchen fortsetzen, der erweiterte Favoritenkreis ist groß.
Swiss-Ski
 
Mit drei Sportlern stehen die Eidgenossen bereit. Dabei zählt Dario Cologna zu den Mitfavoriten. Der Bündner bewies in Seefeld ansteigende Form und sieht nun seinem WM-Höhepunkt entgegen. Im vergangenen Winter gewann der 32-Jährige in Oslo seinen ersten 50er im Rahmen des Weltcups. Zudem war er 2013 Vizeweltmeister. Weit weniger Hoffnungen verbinden sich mit dem Namen Toni Livers. Der einstige Schweizer Meister über diese Distanz (2008) erwies sich zuletzt kaum als konkurrenzfähig, weshalb eine Platzierung in den Top 30 bereits ein positives Resultat darstellen würde. Letzteres gilt so auch für Roman Furger, obwohl der Urner bei der WM vor zwei Jahren immerhin 17. wurde.
ÖSV
 
Für die im Dopingstrudel befindlichen Langläufer des Österreichischen Skiverbandes wollen zwei Athleten für sportliche Schlagzeilen sorgen und all den negativen Begleiterscheinungen dieser Heim-WM trotzen. Allerdings scheint Bernhard Tritscher gar nicht die Form zu besitzen, um auch nur annähernd konkurrenzfähig zu sein. Ohnehin landete der 30-Jährige über diese lange Distanz noch nie unter den besten 20. Zweiter im Bunde ist Mika Vermeulen. Was vorn finnisch und hinten belgisch klingt, geht auf niederländische Wurzeln zurück. Der 19-Jährige aber ist Österreicher, startete noch nie im Weltcup und bestritt erst recht noch keinen 50er. Erwartungen also sollten sich mit seinem Start nicht verbinden.
DSV
 
In den Farben des Deutschen Skiverbandes wollen sich vier Läufer dem Wettkampf stellen. Florian Notz errang genau über diese Distanz vor zwölf Monaten in Oslo als Achter eines seiner besten Weltcup-Ergebnisse und scheint als Teil der DSV-Staffel (6.) für die Aufgabe gewappnet. Jonas Dobler hingegen hat es über 50 Kilometer bisher noch nicht in die Top 15 geschafft. Gleiches gilt für Lucas Bögl. Andreas Katz wusste vor gut einem Jahr bei den Olympischen Spielen als 14. zu gefallen. In PyeongChang wurde der 50er allerdings im klassischen Stil gelaufen. Wie bei den Damen hoffen wir, dass zumindest einer der Deutschen einen guten Tag erwischt und relativ lange möglichst weit vorn dabei bleibt.
50 km
 
Dabei werden sich die Athleten auf dem roten und dem blauen Kurs bewegen. Die Strecken sind mitunter variabel und durch diverse Schleifen in der Länge veränderbar. Auf diese Weise kommen wir heute auf 8.388 Meter. Sechs Runden stehen auf dem Programm, was in der Summe zu einer Gesamtwettkampfdistanz von 50.328 Metern führt. Diese dürfen die Sportler im Skatingstil unter ihre Ski nehmen. Darüber hinaus handelt es sich um ein Massenstartrennen, alle 65 Männer laufen zeitgleich los.
Seefeld
 
Nach zwölf Tagen findet die Nordische Ski-WM in Seefeld heute ihren Abschluss. Traditionell dürfen bei diesem Großereignis die Langläufer am letzten Wettkampftag um den einzig verbliebenen Medaillensatz kämpfen. Und das tun die Männer in den Tiroler Loipen auf dem ganz langen Kanten um die zwei Stunden lang.
Willkommen
 
Herzlich willkommen bei der WM in Seefeld zum Langlauf der Herren.
Keine Einträge auf der Startliste vorhanden.
Pos.
Name
Zeit
Diff.
1.
Johannes H. Kläbo
29:05.4
2.
Alex Harvey
29:08.2
2.8
3.
Alexander Bolshunov
29:08.3
2.9
4.
Francesco De Fabiani
30:18.7
1:13.3
5.
Emil Iversen
30:18.8
1:13.4
6.
Federico Pellegrino
30:19.1
1:13.7
7.
Simen Hegstad Krüger
30:19.6
1:14.2
8.
Didrik Tönseth
30:19.7
1:14.3
9.
Sindre B. Skar
30:20.5
1:15.1
10.
Sjur Röthe
30:21.5
1:16.1